DRK Presseinformationen https://www.drk-belzig.de de DRK Tue, 15 Jun 2021 10:18:59 +0200 Tue, 15 Jun 2021 10:18:59 +0200 TYPO3 EXT:news news-211 Mon, 14 Jun 2021 15:56:23 +0200 Kreisverbands-Mitarbeiter im Gespräch: Warum das Blutspenden so wichtig ist https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/zum-weltblutspendetag-warum-es-fuer-robert-winkelmann-wichtig-ist-blutspender-zu-sein.html Seit 2004 ist der 14. Juni der Weltblutspendetag. An diesem Tag – dem Geburtstag von Karl Landsteiner, dem Entdecker der Blutgruppen – wird weltweit für die Wichtigkeit von Blutspenden sensibilisiert. Auch Robert Winkelmann ist seit vielen Jahren Blutspender. Das Spenden ist für ihn das Normalste der Welt. Daran, wann genau er seine erste Blutspende hatte, kann sich Robert Winkelmann nicht mehr genau erinnern. Was er weiß: Es ist schon mehr als zehn Jahre her. Regelmäßig geht er, der Leiter Hauptamt im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig, zur Blutspende.

Fragt man ihn nach dem Warum, muss er nicht lange überlegen: „Man legt sich einen Moment hin und spendet Blut, das Menschen das Leben retten kann und auf jeden Fall hilft“, sagt er.

Dabei macht er keinen Hehl daraus, regelmäßiger, aber eher ein Gelegenheitsspender zu sein. Das heißt: Wenn sich die Gelegenheit zum Spenden bietet, nimmt er sie wahr: Zum Beispiel bei Blutspendeterminen in der Grundschule Otto Nagel in Nuthetal. Er kann sich auch noch gut an eine Dienstreise zum DRK-Landesverband Sachsen nach Dresden erinnern, die er für eine Blutspende genutzt hat. „Man darf nicht vergessen, dass durch die Corona-Pandemie weniger Menschen zur Blutspende gingen, aber das Blut natürlich weiter gebraucht wird“, sagt Robert Winkelmann.

„Blut spenden und etwas Gutes tun“

Er selbst wurde Blutspender aus zwei Gründen: Einerseits, weil er einmal eine Operation hatte, bei der die Option bestand, dass er selbst auf gespendetes Blut angewiesen sein könnte. „Dann war es so, dass mich im Studium eine regelmäßige Spenderin mitgenommen hat. Durch sie habe ich angefangen und bin bis heute Blutspender, habe immer meinen Blutspendeausweis im Portemonnaie.“

Den Weltblutspendetag sieht Robert Winkelmann vor allem als sinnvollen Hinweis an sich selbst, wieder Blut spenden zu gehen, sich mal wieder kurz hinzulegen – und etwas Gutes zu tun. Auch, um mit Blick auf den bevorstehenden Sommer einem alarmierenden Mangel an Blutspenden vorzubeugen.

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news-210 Fri, 11 Jun 2021 13:14:13 +0200 Zwischenbilanz: mehr als 10.000 Testungen in Corona-Testzentren des Kreisverbands durchgeführt https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/zwischenbilanz-mehr-als-10000-testungen-in-corona-testzentren-des-kreisverbands-durchgefuehrt.html In insgesamt fünf Corona-Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig können sich Menschen auf das Coronavirus testen lassen. Das kostenfreie Angebot in Brück, Borkheide, Bad Belzig, Nuthetal und Wiesenburg haben schon so einige Menschen in Potsdam-Mittelmark wahrgenommen. Nun wurde die Zahl der 10.000 Testungen geknackt. Gute Neuigkeiten aus den fünf Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig: In den vergangenen Tagen wurde die 10.000. Testung durchgeführt. Seit Ende März können sich Menschen in den Kreisverbands-Testzentren kostenfrei und ohne Anmeldung auf das Coronavirus testen lassen. Dafür sorgt ein Team von rund 15 Mitarbeitenden.

Mit Blick auf die gesunkene 7-Tage-Inzidenz, also die Corona-Fälle je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, ist die Zahl der Testungen in den Testzentren trotz zunehmender Lockerungen derzeit konstant.

„Jetzt, wo das gesellschaftliche Leben langsam wieder anläuft, lassen sich Menschen weiter testen, um auf Nummer sicher zu gehen“, sagt Benjamin Key, der sich um die Testzentren-Logistik kümmert.

Corona-Tests in Bad Belzig: Negativtests weiterhin nötig

Vor allem im Bad Belziger Testzentrum in der Albert-Baur-Halle, in dem die bisher meisten Testungen stattgefunden haben, herrscht weiter reger Betrieb. Für die Theateraufführung „Die Olsenbande gibt nicht auf“ auf der Burg Eisenhardt in Bad Belzig ist beispielsweise – trotz Aufführung unter freiem Himmel – ein tagesaktueller Corona-Schnelltest nötig. Auch eine Hochzeitsgesellschaft hat zuletzt schon im Testzentrum vorbeigeschaut und sich testen lassen.

Die Fälle mutmaßlichen Abrechnungsbetrugs in Corona-Testzentren machen Benjamin Key fassungslos: „Das hat mich wirklich erschüttert, dass es Betrugsfälle in Corona-Testzentren geben soll. Wie man diese Situation ausnutzen kann, in der Menschen durch das Coronavirus verunsichert sind, zum Teil Angehörige aufgrund des Virus verloren haben und sich durch Tests schützen wollen: Das macht mich traurig.“

Die Corona-Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig im Überblick:

  • Brück, Amtsverwaltung (Ernst-Thälmann-Straße 58), Öffnungszeiten: mittwochs 9-13 Uhr, freitags 15-18 Uhr
  • Borkheide, Gemeindehaus (Am Kirchanger 3), Öffnungszeiten: montags 15-19 Uhr, freitags 9-13 Uhr
  • Bad Belzig, Albert-Baur-Halle (Weitzgrunder Weg 6), Öffnungszeiten: Mo.-Mi. 7-12 Uhr, Di. + Mi. 15-18 Uhr, freitags 7-15 Uhr, samstags 8-12 Uhr
  • Wiesenburg, Quergebäude zwischen Schloss und Kunsthalle (Schlossstraße 1), Öffnungszeiten: dienstags und donnerstags jeweils 9-15 Uhr
  • Nuthetal, Fitnessclub "NowSports" (Friedenstraße 1), Öffnungszeiten: montags bis freitags von 7 bis 21 Uhr
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news-209 Thu, 10 Jun 2021 17:25:00 +0200 Team der Kreisverbands-Geschäftsstelle überrascht Thorsten Häcker zum Geburtstag https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/team-der-geschaeftsstelle-ueberrascht-thorsten-haecker-zum-50-geburtstag.html Für Thorsten Häcker war es ein besonderer Donnerstag. Der Fachbereichsleiter des Kinder- und Jugendhilfeverbunds hatte seinen 50. Geburtstag. Grund genug für das Team der Geschäftsstelle, ihn im DRK-Heimatstern zu überraschen. Ein Geschenk in Rotkreuzpapier, ein Luftballon mit einer 50, dazu ein gerahmtes Bild mit Unterschriften der Mitarbeitenden: Anlässlich des 50. Geburtstags von Thorsten Häcker hat sich das Kreisverbands-Team in der Geschäftsstelle so einiges überlegt.

Schon tagszuvor bereiteten mehrere Mitarbeitende aber das eigentliche Highlight vor: Einen Bollerwagen mit einer reichhaltigen Getränkeauswahl in 50 Flaschen, die in Stroh gebettet wurden.

Zu den Getränken gesellten sich dann am Donnerstagmorgen die vorbereiteten Geschenke und eine Fußball-Creme-Torte, in der sogar das Vereinswappen von Thorsten Häckers Lieblings-Fußballverein eingearbeitet wurde.

Überraschung im DRK-Heimatstern gelingt

Und so machten sich am Donnerstag gegen 9 Uhr die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle auf den Weg Richtung DRK-Heimatstern, um das Geburtstagskind zu überraschen – mit Erfolg.

Als er den Bollerwagen inklusive Getränke, Fußball-Torte, Geschenk und das gerahmte Bild sah, wusste er gar nicht, bei wem er sich zuerst bedanken sollte: „Ich bin platt, echt“, sagte Thorsten Häcker, nachdem das Geburtstagsständchen beendet war. „Ich werde 50. Das kann ich kaum glauben“, hatte er noch Tage zuvor gesagt. Nun war es soweit.

Noch ein kleines Jubiläum für Thorsten Häcker

Besonders freute ihn die Fußballtorte, die direkt angeschnitten wurde. „Wie auch immer das funktioniert, eine solche Torte zu backen: Sie ist weltklasse, ihr seid weltklasse“, sagte Thorsten Häcker.

Nebenher zeigte er einigen neuen Mitarbeitenden gleich noch den DRK-Heimatstern, dessen Leiter er ist. Neben dem 50. Geburtstag gibt es für ihn dieses Jahr noch einen weiteren – wenn auch kleineren – Jahrestag: Am 1. September ist er fünf Jahre Teil des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig.

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news-208 Mon, 07 Jun 2021 11:20:00 +0200 „5 Fragen“ an Kai Ressin von der DRK-Wasserwacht Potsdam https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/5-fragen-an-drk-wasserretter-kai-ressin.html Luft- und Wasserretter, Rettungschwimmlehrer, Einsatztaucher: Kai Ressin übernimmt gleich mehrere Aufgaben bei der DRK-Wasserwacht Potsdam. Seit 2004 ist er für das DRK an, auf und in Potsdams Gewässern unterwegs. Für die Rubrik „5 Fragen an“ haben wir mit dem 33-Jährigen über besondere Einsätze und seine unveränderte Begeisterung für die DRK-Wasserwacht Potsdam gesprochen. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig ist groß und vielfältig. In den verschiedenen Einrichtungen von Tagespflege über Fahrdienst bis zur Geschäftsstelle in Nuthetal arbeiten rund 750 Mitarbeitende.

Genau sie sollen auch Thema auf der Kreisverbands-Webseite sein. In der Rubrik „5 Fragen an” sollen sie einen kurzen Einblick in ihr Engagement beim DRK geben. Außerdem erzählen sie, wie sie zum Kreisverband gekommen sind. Meinungen zu Tagesaktuellem sowie persönliche Anekdoten inklusive.

In der neuen Ausgabe haben wir mit Kai Ressin von der DRK-Wasserwacht Potsdam gesprochen. Wie kam es, dass er zur Wasserwacht gekommen ist? Und gibt es einen Einsatz, an den er sich besonders erinnert?

Die besondere Kombination des Engagements in der DRK-Wasserwacht Potsdam

1. Herr Ressin, wie kam es, dass Sie zur DRK-Wasserwacht Potsdam gekommen sind?

Ich war sowieso schon immer ein wasserbegeisterter Mensch. Gleichzeitig war mein Vater Rettungsschwimmer und hat Rettungsschwimmer ausgebildet, mein Bruder war im Flossenschwimmen / Streckentauchen sehr aktiv, was ich auch als Kind viele Jahre gemacht habe. Mit zwölf Jahren habe ich dann mein Bronzeabzeichen als Rettungsschwimmer sowie meinen privaten Tauchschein gemacht, war auch viel mit meinem Vater und Bruder tauchen. Das hat dazu beigetragen, dass ich mit 16 Jahren meine Ausbildung zum Einsatztaucher bei der DRK-Wasserwacht Potsdam gemacht habe und seit 2004 dabei bin.

Warum haben Sie bei der DRK-Wasserwacht Potsdam angefangen?

Das Schöne an der Wasserwacht war: Ich konnte meine Begeisterung für Wassersport mit humanitären Werten und dem Arbeiten im Team verknüpfen. Das sind auch genau die Gründe, warum es mir auch nach so vielen Jahren in der Wasserwacht Potsdam noch so großen Spaß macht: die Kombination aus Wassersport, zusammen etwas bewirken und das Engagement, Gutes zu tun, Menschen zu helfen.

Kai Ressin von der DRK-Wasserwacht Potsdam: Einsatztaucher, Wasserretter, Bootsführer, Rettungsschwimmlehrer

2. Was sind ihre Aufgaben bei der DRK-Wasserwacht Potsdam?

Als Einsatzkraft der DRK-Wasserwacht Potsdam bin ich auf unterschiedliche Weise im Einsatz, zum Beispiel als Einsatztaucher, Wasserretter oder Bootsführer. Als Einsatztaucher ist es zum Beispiel meine Aufgabe, das Wasser oder auch Böden von Gewässern abzusuchen. Manchmal gibt es Einsätze, bei denen ein Boot kentert oder aufgerichtet werden muss, bei denen wir Fahrzeuge und andere Güter aus dem Wasser bergen. Das gemeinsam im Team anzugehen und zu schaffen, reizt mich enorm. Gleichzeitig können wir die Erstversorgung bei Unfällen übernehmen und bringen Verletzte an Land, wo dann schon – wenn nötig – der Rettungsdienst wartet.

Ich kümmere mich auch um die Ausbildung von Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern und gebe Schwimmunterricht. Dabei geht es nicht nur darum, schwimmen zu lernen und sich sicher im, am und auf dem Wasser zu bewegen. Es geht darum, zu verdeutlichen, warum das Rettungsschwimmen so wichtig ist und Leben retten kann.

3. Sie sind schon einige Jahre bei der DRK-Wasserwacht Potsdam. Gibt es einen Einsatz, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Ich erinnere mich noch an einen Einsatz im Schlänitzsee im Norden Potsdams. Dort waren ein Frachtkahn und ein Segelboot kollidiert. Bei dem Unfall auf dem Wasser kamen zwei Personen ums Leben. Ich erinnere mich noch heute an den Einsatz, da es seitdem nie wieder vorgekommen ist, dass es gleich zwei betroffene Personen auf einmal gegeben hat. Dabei nimmt der Verkehr auf Potsdams Gewässern und Wasserstraßen immer mehr zu und damit auch die Zahl der Unfälle auf dem Wasser. Ich hoffe, so etwas nicht noch einmal zu erleben.

Warum es sicht lohnt, bei der DRK-Wasserwacht in Potsdam mitzumachen

4. Welchen Stellenwert nimmt ihr Engagement bei der DRK-Wasserwacht Potsdam im Alltag ein?

Durch das Miteinander schon seit vielen Jahren sind die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler der DRK-Wasserwacht Potsdam wie eine Art Familie für mich, in die ich hineingewachsen bin. Das ist ja das Spannende: Nicht nur die Einsatzmöglichkeiten sind enorm vielfältig. Gleichzeitig bringt man sich gegenseitig bei der Wasserwacht Dinge fürs Leben bei, hilft sich, wo man kann, erledigt Hausaufgaben zusammen, findet Freundinnen und Freunde.

Außerdem genieße ich es jedes Mal aufs Neue, als Wasserretter in den Strandbädern Templin und Babelsberg erst aufzupassen, dass alle eine schöne Zeit haben und dann nach Strandbadschluss in der Abendsonne zu grillen. Die Stimmung in der DRK-Wasserwacht Potsdam ist meiner Meinung nach eine Besondere. Die Leute sind aus freien Stücken vor Ort und sind mit vollem Herzen dabei. Und aus meiner Erfahrung als berufstätiger Familienvater kann ich sagen: Ehrenamt, Job und Familie lassen sich durchaus gut miteinander vereinbaren.

5. Warum lohnt es sich, bei der DRK-Wasserwacht Potsdam mitzumachen?

Die Möglichkeiten des Engagements bei der DRK-Wasserwacht Potsdam sind fantastisch vielfältig: Ich kann ein Boot fahren, im Sanitätsdienst arbeiten, tauchen. Diese Vielfalt hat mich immer gereizt und tut es unverändert. Hinzu kommt, dass es mir großen Spaß macht, mit dem Team zu arbeiten, im Einsatz zu sein. Zu erfahren, dass die eigene Anwesenheit etwas bewirkt, Menschen sichert und rettet.

Innerhalb der Wasserwacht kann man zudem so einige Ausbildungen absolvieren. Man findet nach und nach heraus, was man gerne macht, in welchem Bereich man seine Stärken am besten ausspielen kann. Die Ausbildungen und das ehrenamtliche Engagement helfen auch bei der Berufsvorbereitung. Ich habe sie immer als Pluspunkt in Bewerbungsunterlagen wahrgenommen.

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news-207 Mon, 31 May 2021 15:43:57 +0200 „KatRetter“-App in Brandenburg: Als Ersthelferin und Ersthelfer Menschen in Notfällen retten https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/katretter-app-in-brandenburg-als-ersthelferin-und-ersthelfer-in-notfaellen-helfen.html Ausgebildete Ersthelferinnen und Ersthelfer können mit der Smartphone-App „KatRetter“ in Brandenburg über Notfälle in ihrer Umgebung informiert werden und Menschen mit Erster Hilfe helfen, womöglich sogar das Leben retten. Bei Notfällen wie Bewusstlosigkeit, Herz-Kreislauf-Stillstand und plötzlichem Herztod zählt jede Sekunde. Ausgebildete Ersthelferinnen und Ersthelfer können dann mit Sofortmaßnahmen der Ersten Hilfe ohne besondere Ausrüstung entscheidend zum Wohlbefinden von betroffenen Menschen beitragen, bis Mitarbeitende des Rettungsdiensts vor Ort sind. Dafür, dass das gelingt und sie von einem Notfall in ihrer Umgebung erfahren, soll die Ersthelfer-App „KatRetter“ sorgen.

Diese funktioniert wiefolgt: Wird einer Regionalleitstelle in Brandenburg ein Notfall gemeldet, werden nicht nur Notarzt und Rettungsdienst alarmiert, sondern mithilfe der „KatRetter“-App auch sofort nach Freiwilligen im Umkreis des Notfallortes gesucht. Befindet sich ein ausgebildeter Ersthelfender in der Nähe, wird dieser über die App angefragt und kann vor Ort eingreifen, seiner Nachbarin oder seinem Nachbar zu Hilfe eilen.

Auch Mathias Koch, Leiter des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark, nutzt die „KatRetter“-App. Er ist von ihr und ihrem Mehrwert überzeugt: „Im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstandes kann die App zur einzigen reellen Chance der betroffenen Person werden. Bis der Rettungsdienst eintrifft, vergehen im Schnitt acht bis zehn Minuten. Das kann schon zu lange sein, um manche Notfälle ohne schwere Folgeschäden oder überhaupt zu überleben“, sagt Mathias Koch.

Kurze Zeit, nachdem er die App installiert und sich als Ersthelfer registriert hatte, ist er schon im Einsatz gewesen: „Der Einsatzort war tatsächlich nur 150 Meter entfernt in einem benachbarten Mietshaus. Das hat mich in meiner Motivation bestätigt, warum ich die „KatRetter“-App installiert habe: Ich möchte nicht, dass in meiner Nachbarschaft jemand bei einem Notfall stirbt, während ich auf der Couch sitze, obwohl ich der Person als Ersthelfer helfen kann.“

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news-206 Wed, 19 May 2021 14:08:49 +0200 Diese Corona-Testzentren des DRK in Potsdam-Mittelmark haben an Pfingsten geöffnet https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/diese-corona-testzentren-des-drk-in-potsdam-mittelmark-haben-an-pfingsten-geoeffnet.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig betreibt insgesamt fünf Corona-Testzentren in Potsdam-Mittelmark. Dort können sich Brandenburgerinnen und Brandenburger auch vor und am Pfingstwochenende auf das Coronavirus testen lassen. Wenn am Freitag in weiten Teilen Brandenburgs die Außengastronomie wieder ihre Türen öffnet, dürften so einige Brandenburgerinnen und Brandenburger das zum Anlass nehmen, nach der monatelangen Pause einmal wieder in Cafés und Restaurants vorbeizuschauen.

Grundvoraussetzung für den Besuch ist dann entweder ein vollständiger Impfschutz, der ab dem 15. Tag nach der zweiten Corona-Schutzimpfung vorhanden ist – oder ein negativer Corona-Schnelltest. Das Besondere: Dieser darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Corona-Tests zu Pfingsten: Diese DRK-Testzentren in Potsdam-Mittelmark haben geöffnet

Corona-Schnelltests in Vorbereitung auf das Pfingstwochenende sind auch in den Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig kostenfrei, unkompliziert und ohne Anmeldung möglich.

Am Freitag hat das Testzentrum in Borkheide (Gemeindehaus, Am Kirchanger 3) von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Am Freitag ist zusätzlich im Corona-Testzentrum in Bad Belzig (Albert-Baur-Halle, Weitzgrunder Weg 6) von 7 bis 15 Uhr ein Schnelltest möglich.

Am Samstag ist das Testzentrum in Bad Belzig außerdem von 8 bis 15 Uhr geöffnet. Alle fünf Testzentren sind am Pfingstsonntag und Pfingstmontag geschlossen.

Corona-Testzentrum in Nuthetal: Ausweiterung der Öffnungszeiten geplant

Hinweis für alle Menschen aus Nuthetal und Umgebung: Das DRK-Testzentrum in Nuthetal ("NowSports"-Fitnesscenter, Friedenstraße 1) soll ab 1. Juni 2021 montags bis sonntags von 7 bis 21 Uhr geöffnet sein. Die Planungen laufen, die derzeitigen Öffnungszeiten entsprechend auszubauen.

Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig betreibt fünf Corona-Testzentren in Potsdam-Mittelmark: neben Bad Belzig, Borkheide und Nuthetal zusätzlich in Brück und Wiesenburg. Vor Ort wurden in den vergangenen Wochen rund 5.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger auf das Coronavirus getestet.

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news-205 Mon, 17 May 2021 08:21:00 +0200 Fernsehproduktionsteam zu Gast beim DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/fernsehproduktionsteam-zu-gast-beim-drk-rettungsdienst-potsdam-mittelmark.html Zwei Mitarbeitende des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark machen bei der TV-Dokumentation „Lebensretter hautnah - Jede Sekunde zählt“ mit. Dafür haben vom 10. bis 14. Mai 2021 Dreharbeiten in den Rettungswachen in Teltow und Michendorf stattgefunden. Für den DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark ist die vergangene Woche eine besondere gewesen. Das Produktionsteam des Reality-Doku-Formats „Lebensretter hautnah - Jede Sekunde zählt“ war zu Besuch in den Rettungswachen Teltow und Michendorf. Der Grund: Rettungssanitäterin Jenny Buchholz und Notfallsanitäter Ivo Winterstein wurden bei zwei 24-Stunden-Schichten begleitet.

Das Format, das im September 2020 seine Premiere auf Sat.1 hatte, hat den Anspruch, „die nervenaufreibende Arbeit von Rettungskräften deutschlandweit“ zu zeigen, wie es auf Sat1.de heißt.

Große Unterstützung bei den Dreharbeiten

Nach Produktionen in Großstädten wie Stuttgart, Wiesbaden oder Dortmund hat das Fernsehteam nun das erste Mal in Brandenburg Halt gemacht.

Über den Ausstrahlungstermin auf Sat.1 informieren wir zu gegebener Zeit.

An dieser Stelle schon einmal vielen Dank an das Produktionsteam für die spannende und schöne Zeit. Besten Dank auch an alle Mitarbeitenden des DRK-Rettungsdienstes Potsdam-Mittelmark, die Ivo Winterstein und Jenny Buchholz sowie das Produktionsteam während der Dreharbeiten unterstützt haben. Ein großes Dankeschön auch an den Landkreis Potsdam-Mittelmark für das Unterstützen der Produktion. Und nicht zuletzt auch vielen Dank an Ivo Winterstein und Jenny Buchholz selbst für das herausragende Engagement.

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news-204 Wed, 12 May 2021 19:23:00 +0200 DRK-Bereitschaft und Wasserwacht Potsdam unterstützen bei 205. Bombenentschärfung in Potsdam https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-bereitschaft-und-wasserwacht-potsdam-unterstuetzen-bei-205-bombenentschaerfung-in-potsdam.html Immer wieder kommt es in Potsdam zu Entschärfungen von Weltkriegsbomben, sodass es Menschen zu evakuieren gilt. So auch am 12. Mai 2021 im Umfeld der Heinrich-Mann-Allee. Rund 3.000 Personen mussten ihre Häuser verlassen. An Betreuungsorten kümmerten sich dann Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaft Potsdam um sie. Insgesamt 19 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler von DRK-Bereitschaft Potsdam sowie DRK-Wasserwacht Potsdam sind am 12. Mai 2021 aufgrund der Bombenentschärfung in der Potsdamer Heinrich-Mann-Allee im Einsatz gewesen.

Dabei sorgten die Schnelleinsatzgruppen Verpflegung und Betreuung dafür, dass es Potsdamerinnen und Potsdamern während der Evakuierung gut ging. Insgesamt waren rund 3.000 Personen von der Evakuierung betroffen.

„Von meinem Gefühl her war es die vielleicht schnellste Evakuierung, die wir in Potsdam jemals betreut haben. Gleichzeitig hat alles funktioniert“, resümiert Tim Walz, Gruppenführer der Schnelleinsatzgruppe Betreuung. Er und seine Kolleginnen und Kollegen bereiteten 200 Lunchpakete, 25 Liter Kaffee sowie Tee für diejenigen vor, die aufgrund der Bombenentschärfung einen der vorbereiteten Betreuungsorte aufsuchen mussten.

Auch Mitarbeitende der DRK-Wasserwacht Potsdam im Einsatz

„Das waren überwiegend Seniorinnen und Senioren, die bereits zwei Corona-Schutzimpfungen hatten. Wir haben trotzdem mit allen vor dem Einlass in die Unterkünfte Corona-Schnelltests durchgeführt, um auf Nummer sicher zu gehen“, sagt Tim Walz.

So war das Vorgehen zumindest in der Sporthalle am Bisamkiez. Einige Evakuierte waren auch Menschen in Quarantäne, die in entsprechenden Schutzanzügen von Mitarbeitenden der DRK-Bereitschaft Potsdam sowie der DRK-Wasserwacht Potsdam ins Bürgerhaus am Schlaatz gefahren und dort versorgt wurden.

Die 205. Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Potsdam stellte auch die Premiere für das neue Einsatzfahrzeug der SEG-Betreuung dar, das ihnen seit Februar 2021 zur Verfügung steht. „Es hat sich gleich im ersten Einsatz bewährt, ist wirklich ein tolles Fahrzeug. Auch die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren hat wirklich gut funktioniert“, sagt Tim Walz.

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news-203 Mon, 10 May 2021 10:35:52 +0200 Schülerpraktikum im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig: „Ich habe jede Menge gelernt.“ https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/schuelerpraktikum-im-drk-kreisverband-potsdam-zauch-belzig-ich-habe-jede-menge-gelernt.html Schülerpraktika geben Jugendlichen die Möglichkeit, in Unternehmen hineinzuschauen und erste Schritte im Berufsleben zu machen. Das ist bei Sarah Mackenzen aus Kleinmachnow nicht anders, die sich dafür entschied, ein Schülerpraktikum beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig zu machen. Und nach vier Wochen froh ist, sich genau so entschieden zu haben. Ein Praktikumsrückblick. Ich habe mich schon immer für den Katastrophenschutz und die Erste Hilfe interessiert. Dadurch wusste ich auch schon, dass mein Schülerpraktikum in diese Richtung gehen soll. Ich habe nach einem Verband gesucht, in dem meine Interessen gut widergespiegelt werden und in dem ich mit anpacken kann. Nach kurzer Suche bin ich zum DRK gekommen.

Ich hatte natürlich schon mal vom DRK gehört, aber konnte mir am Anfang nicht so wirklich vorstellen, was es heißt, dort zu arbeiten. Ich hatte das große Glück, dass eine Freundin meiner Mutter beim DRK arbeitet. Ich habe sie also angerufen und sie erklärte mir, was die Aufgaben des DRK sind. Und was soll ich sagen: Ich war sofort Feuer und Flamme, wollte am liebsten so schnell wie möglich auf einen Rettungswagen springen und Leben retten.

Doch aufgrund meines Alters und weil es nur ein Schülerpraktikum ist, war das leider rechtlich nicht möglich. Nun ging es an das Schreiben einer Bewerbung und nach zwei Tagen rief auch schon der Fachbereichsleiter des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark an. Ich war echt nervös. Doch schon bei meinem Vorstellungsgespräch habe ich gemerkt, dass die Atmosphäre im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig sehr sozial und entspannt ist.

Schülerpraktikum beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig schafft Einblicke in Rettungsdienst, Fahrdienst und Breitenausbildung

Ich wurde überall mit offenen Armen empfangen und immer rechtzeitig informiert, bei wem und wann ich wo sein musste. Ich hatte das große Glück, dass ich in verschiedene Bereiche des DRK-Kreisverbands hineinschauen konnte. Ich war auf der Rettungswache in Teltow, beim DRK-Fahrdienst Potsdam/Brandenburg und im Ausbildungszentrum für Ersthelferinnen und Ersthelfer. Ich habe auf der Rettungswache nicht nur den Alltag auf einer Rettungswache kennengelernt, sondern ebenso einen guten Einblick in die Organisation von Dienstplänen und Aufgaben bekommen, die in der Wache erledigt werden müssen.

Beim Fahrdienst durfte ich mitfahren, was eine echt schöne Erfahrung war und berührende Kontakte mit den gefahrenen Menschen mit sich brachte. Ich musste zwar immer schon um 6 Uhr morgens in der Leitstelle sein, aber das war eine sehr gute Simulation eines Arbeitstags.

Im Ausbildungszentrum habe ich einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht. Die Inhalte waren sehr interessant! Dann habe ich bei den nächsten Kursen assistiert und auch dort einen Einblick in das Organisieren und Planen von Kursen bekommen.

Schülerpraktikum beim Deutschen Roten Kreuz in Potsdam als Sprungbrett

Im Rückblick habe ich in meinen vier Wochen jede Menge gelernt, habe nette und kompetente Menschen kennengelernt, die mir viele wichtige Information über ihren Beruf erzählt haben. Ich habe durch dieses Praktikum einen tollen Einblick in die vielen verschiedenen Bereiche des Deutschen Roten Kreuzes erhalten und dadurch schon eine Vorstellung bekommen, was ich später machen möchte – und was nicht.

Außerdem bin total froh, dass mir dieses Praktikum auch während der Corona-Zeit ermöglicht wurde. Es war auch bezüglich der Corona-Schutzmaßnahmen alles sehr gut organisiert. Ich habe natürlich immer Masken getragen und wenn es erforderlich war, habe ich mich auch testen lassen.

Danke an alle Mitarbeitenden des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, die sich für mich Zeit genommen haben. Mir hat es so gut gefallen, dass ich Mitglied bei der Wasserwacht Potsdam geworden bin und bereits eine erste Absicherung einer Veranstaltung übers Wochenende mitgemacht habe.

  • An dieser Stelle bedankt sich der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig noch einmal herzlich bei Sarah Mackenzen für ihr Engagement und die Unterstützung. Wir wünschen ihr alles Beste und freuen uns sehr, dass sie dem Kreisverband bei der DRK-Wasserwacht Potsdam treu bleibt.
  • Auch interessiert an einem Schülerpraktikum beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig? Dann melde dich bei uns entweder per Telefon (033200 513 660) oder lass uns gerne einmal deine Bewerbungsunterlagen zukommen (infodrk-potsdam.de). Wir freuen uns auf dich.
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news-202 Fri, 07 May 2021 11:13:07 +0200 DRK feiert 100-jähriges Bestehen digital mit Prominenz und Ehrenamt https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-feiert-100-jaehriges-bestehen-digital-mit-prominenz-und-ehrenamt.html An prominenten Gratulanten fehlt es nicht: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und der Arzt Eckart von Hirschhausen werden mit Beiträgen vertreten sein, wenn der Deutsche Rote Kreuz e.V. (DRK) am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 mit einer digitalen Festveranstaltung sein 100-jähriges Bestehen begeht. Aber vor allem das Ehrenamt soll im Mittelpunkt stehen. „Ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre das Rote Kreuz gar nicht denkbar. Das Ehrenamt spielte von der Gründung an eine zentrale Rolle, und das gute Zusammenspiel mit den Hauptamtlichen macht eine Stärke des Deutschen Roten Kreuzes aus. Das zeigt sich gerade auch jetzt während der Pandemie, in der die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler ein beispielloses Engagement zeigen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Am 25. Januar 1921 schlossen sich die bestehenden deutschen Rotkreuzlandesvereine auf einer Sitzung im Alten Rathaus in Bamberg zu einem Dachverband zusammen, der das gesamte Rote Kreuz in Deutschland vertritt.

Es ist ein rechtsfähiger Verein mit Sitz in Berlin. Die damals gelegten Strukturen prägen das DRK bis heute. Zum Gründungstag am 25. Januar hatte bereits Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in einem Brief an DRK-Präsidentin Hasselfeldt gewürdigt.

Bei der digitalen Festveranstaltung live dabei sein

Bundesweit sind derzeit mehr als 430.000 Ehrenamtliche und 183.000 hauptamtliche Mitarbeitende für das Deutsche Rote Kreuz tätig. Ursprünglich sollte die Jubiläumsveranstaltung am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 am Gründungsort Bamberg stattfinden, jetzt wird es aufgrund der Corona-Pandemie ein digitaler Festakt, der im DRK-Generalsekretariat in Berlin aufgezeichnet wird.

Die Veranstaltung, moderiert von Anouschka Horn vom Bayerischen Fernsehen, ist am 8. Mai 2021 von 10.30 Uhr bis 12 Uhr auf dem YouTube-Kanal des DRK sowie unter drk.de/100jahredrk zu sehen. Eine Wiederholung der Aufzeichnung findet am selben Tag von 15.00 bis 16.30 Uhr statt.

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news-201 Wed, 05 May 2021 12:44:38 +0200 Was der DRK-Ortsverein Falkensee in den neuen Räumen bisher geschafft hat https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/was-der-drk-ortsverein-falkensee-in-den-neuen-raeumen-bisher-geschafft-hat.html Im Dezember 2020 ist der DRK-Ortsverein Falkensee in neue Räumlichkeiten gezogen. Der Corona-Pandemie zum Trotz richten sie sich in den Räumlichkeiten immer weiter ein. Denn von dort sollen künftig alle Einsätze des DRK-Ortsvereins in Falkensee starten und enden. Es geht voran in den neuen Räumen des DRK-Ortsvereins Falkensee: In der Edisonstraße 6 haben die fleißigen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler Stück für Stück die Regale und Schränke mit ihren Materialien bestückt, die ihnen seit Dezember 2020 zur Verfügung stehen.

Einige Plakate aus verschiedenen Lehrgängen zieren die Wände. Inzwischen stehen auch ausreichend Tische und Stühle in den Räumen und warten schon darauf, genutzt zu werden. „Es war uns ein Anliegen, eine Grundordnung herzustellen, mit der wir alle gut arbeiten können“, ist sich der Vorstand des DRK-Ortsvereins Falkensee einig. Künftig sollen alle Einsätze des DRK-Ortsvereins Falkensee genau dort, also in der Edisonstraße, beginnen und enden.

DRK-OV Falkensee: Weiterhin nur virtuelle Treffen möglich

Aufgrund der Corona-Pandemie sind zurzeit noch keinerlei Veranstaltungen wie Erste-Hilfe-Kurse oder Teamtreffen in Präsenz möglich. Eigentlich war geplant, immer freitags in den neuen Räumen zusammenzukommen. Stattdessen gibt es weiterhin regelmäßig virtuelle Treffen, um den Kontakt zu halten und Aktuelles zu besprechen, zum Beispiel persönliche Anliegen, Fragen oder Ergebnisse aus E-Learning-Kursen.

Genau diese virtuellen Treffen sind es, die vor allem auch für die Jugendrotkreuz-Gruppe wichtig sind, die sich meist alle 14 Tage auf diese Weise trifft. Kevin Naumann und Michael Below, die die Gruppe leiten, beantworten dann sämtliche Fragen von Kindern und Jugendlichen zur Corona-Pandemie und nehmen sich Zeit für sie.

Nur auf eine Frage, die eigentlich jedes Mal Thema ist, können sie keine genaue Antwort geben: Wann wieder Präsenztreffen möglich sind und sie sich das erste Mal gemeinsam in den neuen Räumen in der Edisonstraße treffen können.

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news-200 Mon, 03 May 2021 13:53:00 +0200 Besonderer Tag: Mitarbeiterin feiert ihren 25. Jahrestag im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/besonderer-tag-mitarbeiterin-feiert-ihren-25-jahrestag-im-drk-kreisverband-potsdam-zauch-belzig.html Am 1. Mai 1996 ist Doreen Wust als Mitarbeiterin im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gestartet und weiterhin eine tragende Säule des Teams in der Geschäftsstelle. Am Montag hat sie ihren 25. Jahrestag gehabt – und wurde überrascht. Was für eine Überraschung: Vor dem Büro von Vorstandsassistentin Doreen Wust hängt am Montag an dem Platz, an dem sich normalerweise ihr Türschild befindet, ein Porträtbild von ihr. Es ist ihr Bewerbungsfoto, mit dem sie sich 1996 beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig beworben hat. Ein Bild, das sie 25 Jahre nach ihrem Start im Kreisverband zum Lachen bringt.

Ihr Jubiläum beeindruckt. So mancher Mitarbeitende im Kreisverband muss bei dem 25. Jahrestag schmunzeln, die zum Teil zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die Einschulung hinter sich hatten. „Ich weiß noch, wie ich an meinem ersten Tag in der damaligen Geschäftsstelle in Bad Belzig war und erst einmal eine Stunde warten musste, bevor es losging“, erinnert sich Doreen Wust.

Aufgeregt wie am ersten Tag

Für ihren besonderen Tag hatte sie sich vor allem eines gewünscht: keine Urkunde. Dementsprechend schenkte ihr der Kreisverband ein gerahmtes Dokument mit dem Titel "Nicht-Urkunde", auf dem sich viele Mitarbeitende bei ihr für die Zusammenarbeit bedankten, ihr zum Jubiläum gratulierten. Von Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbands, sowie Robert Winkelmann, Leiter Hauptamt, bekam sie außerdem einen üppigen Blumenstrauß überreicht, der ihr Büro in der Geschäftsstelle in Frühlingsduft legt.

„Ich war damals am ersten Tag ähnlich aufgeregt wie heute. Und das, obwohl ich ja heute wusste, dass das ein besonderer Montag werden würde“, sagt Doreen Wust. Christian Schophaus bedankte sich bei ihr für das bisherigen Zusammenarbeiten und fasste Doreen Wusts Engagement im und für den Kreisverband mit einem Zitat von Oscar Wilde zusammen: „Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert“.

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news-199 Mon, 26 Apr 2021 11:15:11 +0200 DRK-Heimatstern Potsdam beteiligt sich an Ausstellung https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-heimatstern-potsdam-beteiligt-sich-an-ausstellung.html Der DRK-Heimatstern Potsdam macht bei einer stadtweiten Ausstellung einer Initiative mit, die sich für die Wichtigkeit von Kunst und Kultur einsetzt. Die beiden Plakate in den Fenstern Richtung Pietschkerstraße haben es bereits angedeutet: Der DRK-HeimatStern Potsdam unterstützt die Initiative "Kultür Potsdam" bei der Kampagne mit dem Titel „Kulturelle Teilhabe in Krisenzeiten? Jetzt erst Recht!“.

Die Initiative  engagiert sich dafür, Menschen mit geringerem Einkommen die Teilnahme an Kultur-, Sport- und Freizeitveranstaltungen zu ermöglichen.

Anlässlich des achten Jahrestags von "Kultür Potsdam" sensibilisiert sie bis 15. Juni für die Bedeutung von Kunst und Kultur – vor allem auch in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie. Dafür veranstaltet sie gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren in Potsdam eine stadtweite ‚Ausstellung‘ in Form von Plakaten, zu denen auch der DRK-HeimatStern gehört.

„Es ist uns als Heimatstern ein Anliegen, die Initiative in ihrem Vorhaben zu unterstützen, weil Kultur ein Grundrecht ist“, sagt Einrichtungsleiter Thorsten Häcker.

Genau das betonen auch die beiden Plakate, die an den Heimatstern-Fenstern angebracht sind: „Kultur gehört zum Leben. Sie sollte den Nicht-Privilegierten nicht vorenthalten werden. Corona hat gezeigt, dass ein Kulturdefizit auch krank machen kann" steht auf einem Plakat. Auf dem zweiten steht: „Kulturelle Angebote sind für den Menschen genauso wichtig wie eine Grundversorgung. Nur durch Projekte wie Kultür kann Teilhabe in der Gesellschaft auch für arme Menschen ermöglicht werden.“

 

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news-198 Fri, 23 Apr 2021 13:57:15 +0200 Lesetipp: Jan-Daniel Kaplanski von der DRK-Bereitschaft Potsdam im Kurzporträt https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/lesetipp-jan-daniel-kaplanski-von-der-drk-bereitschaft-potsdam-im-kurzportraet.html Jan-Daniel Kaplanski ist Teil der DRK-Bereitschaft Potsdam und arbeitet hauptberuflich in der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Wünsdorf. Auf der Webseite der DRK Flüchtlingshilfe Brandenburg ist am 21. April ein Interview mit ihm erschienen, in dem er über seine Arbeit in der Flüchtlingshilfe sowie sein Ehrenamt spricht. Besondere Ehre für Jan-Daniel Kaplanski: Der 21-Jährige Kyritzer, der sich auch in der DRK-Bereitschaft Potsdam engagiert, ist im Rahmen seines Jobs in der DRK Flüchtlingshilfe Brandenburg interviewt worden.

Jan-Daniel Kaplanski, IT-Betreuer in der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Wünsdorf, hat DRK-Mitarbeitenden der DRK Flüchtlingshilfe Brandenburg Rede und Antwort gestanden, warum er gerade in der Erstaufnahmeeinrichtung arbeitet.

Dabei geht der 21-Jährige auch auf sein Engagement bei der DRK-Bereitschaft Potsdam ein, bei der er 2019 erst eine Ausbildung zum Sanitäter gemacht hat – und weiterhin Teil des Teams ist. Einerseits im Sanitätsdienst, aber auch im Katastrophenschutz in der Schnelleinsatzeinheit Sanität. „Außerdem trage ich zur Öffentlichkeitsarbeit bei und fotografiere für die DRK-Bereitschaft Potsdam", sagt Jan-Daniel Kaplanski.

Was heißt es, IT-Betreuer in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete zu sein? Welche An- und Nachfragen hört er besonders häufig? Und was würde in Sachen IT in der Erstaufnahmeeinrichtung so einigen Menschen das Leben erleichtern?

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news-196 Mon, 19 Apr 2021 09:50:00 +0200 Neue Öffnungszeiten: Kreisverband startet Corona-Testzentrum in Nuthetal https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/kreisverband-startet-corona-testzentrum-in-nuthetal.html Nach den Coronatest-Angeboten in Brück, Bad Belzig, Borkheide und Wiesenburg öffnet der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig ein Testzentrum in Nuthetal Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig betreibt in einem Fitnessclub in Nuthetal ab 19. April 2021 ein Corona-Testzentrum.

Im "NowSports" in der Friedenstraße 1 sind ohne Voranmeldung montags und dienstags von 9 bis 14 Uhr sowie mittwochs und donnerstags von 16 bis 19 Uhr kostenfreie Corona-Schnelltests in einem Kursraum möglich, in dem vor der Pandemie Gewichte gestemmt und Pilateskurse stattgefunden haben.

„Uns ist es wichtig, dass unsere Testzentren zentral liegen, gut erreichbar sind und dass auch Menschen mit Handicap sich problemlos und schnell testen lassen können“, sagt Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig.

Fünf DRK-Corona-Testzentren in Potsdam-Mittelmark eröffnet

Zuvor hatte der Kreisverband bereits Corona-Testzentren in Bad Belzig, Wiesenburg, Borkheide und Brück eröffnet. Das Testangebot in Nuthetal ist damit das fünfte Corona-Testzentrum im Landkreis Potsdam-Mittelmark. In allen Testzentren sorgen Mitarbeitende des DRK-Fahrdiensts Potsdam/Brandenburg für einen reibungslosen Ablauf der Tests für alle Besucherinnen und Besucher.

"Die Testzentren sind einer unserer Beiträge, die wir leisten, um die Pandemie schneller in den Griff zu bekommen", sagt Christian Schophaus.

Hinweis: Grundvoraussetzung für jeden Test ist, dass man a) gesund ist sowie b) keinerlei Symptome einer Corona-Infektion zeigt. Es wird außerdem darum gebeten, möglichst 30 Minuten vor dem Test auf Zigaretten, Essen und Trinken zu verzichten.

  • Bei allen Fragen zu den Corona-Testzentren können Sie sich an uns wenden: info@drk-potsdam.de, 033200 / 513 660.
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news-197 Wed, 14 Apr 2021 14:17:00 +0200 Wie das Team Breitenausbildung Erste-Hilfe-Workshops über das Internet gibt https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/wie-das-team-breitenausbildung-erste-hilfe-workshops-ueber-das-internet-gibt.html Aufgrund der Corona-Pandemie sind manche Menschen in Sorge, einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen. Das hat das Team der Breitenausbildung dazu bewegt, Online-Workshops zu starten und bewährtes Erste-Hilfe-Wissen anders aufzubereiten. Den Auftakt macht ein Mini-Seminar, das im Rahmen der Aktion "Aktiv sein im Alter" des Landkreises Potsdam-Mittelmark stattfindet. Woran erkenne ich einen Schlaganfall? Wie binde ich einen Druckverband? Wie helfe ich einem bewusstlosen Menschen? Diese und weitere Fragen hat Gerrit Ohnesorge, Erste-Hilfe-Ausbilder beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig, der Selbsthilfegruppe "Amputierten Treffpunkt Berlin-Brandenburg" in einem Online-Workshop am 9. April 2021 beantwortet.

So einige der Teilnehmenden waren Seniorinnen und Senioren, die auch im Alter ihr Erste-Hilfe-Wissen auffrischen wollten – und das in Form des Workshops, der Teil der Aktion "Aktiv sein im Alter" ist, getan haben.

"Erste-Hilfe-Wissen digital zu vermitteln, war definitiv für mich neu", sagt Gerrit Ohnesorge. Am Morgen des Workshops, der um 18 Uhr startete, geht er nochmal alles durch: Ist alles richtig ausgeleuchtet? Sieht man die Übungspuppe bei der Reanimation?

"Ich war wirklich gespannt, ob und wie alle mitmachen und wurde positiv überrascht", sagt Gerrit Ohnesorge. Eine Teilnehmerin spricht über ihren Hinterwandinfarkt. Ein älteres Ehepaar legt sich gegenseitig einen Druckverband an und lächelt in die Kamera.

Auch, wenn beim Online-Angebot so einige praktische Übungen nicht möglich sind: Die Teilnehmenden sind voll dabei, als Gerrit Ohnesorge über die PECH-Formel oder seine Eselsbrücke für die stabile Seitenlage referiert. "Die Online-Workshops ersetzen Präsenzveranstaltungen nicht, aber sind dennoch ohne Zweifel ein gutes Format", sagt der Erste-Hilfe-Ausbilder.

Neue Online-Workshops im Mai geplant

Das sieht Juliane Henze als Fachbereichsleiterin der Breitenausbildung im Kreisverband ähnlich. "Die digitalen Angebote sind außerdem eine total dankbare Aufgabe: Wir frischen das Erste-Hilfe-Wissen in Mini-Seminaren auf und sind im sozialen Austausch. Damit tragen wir auch dazu bei, dass Seniorinnen und Senioren nicht vereinsamen", sagt Juliane Henze.

Als gegen 20 Uhr der Online-Workshop zu Ende ist, applaudieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Rückmeldungen sind so positiv, dass im Mai der Online-Workshop ein weiteres Mal stattfinden soll.

Auch eine Mini-Ausgabe des Seminars "Erste Hilfe am Säugling und Kind" ist geplant, nachdem so einige Schwangere und Großeltern mit diesem Wunsch auf Juliane Henze zugekommen waren. "Einen solchen Workshop haben wir vor Jahren schon in Bad Belzig durchgeführt, der total gut angenommen wurde. Ich bin gespannt, wie das Ganze online angenommen wird. Bewährtes Wissen neu zu vermitteln, ist sicher auch für unsere Ausbilderinnen und Ausbilder eine spannende Herausforderung", sagt Juliane Henze.

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news-195 Fri, 09 Apr 2021 14:15:00 +0200 Corona-Tests in Potsdam-Mittelmark: Kreisverband ermöglicht kostenlose Testungen https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/corona-tests-in-potsdam-mittelmark-kreisverband-startet-zwei-testzentren.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig unterstützt beim Bekämpfen der Corona-Pandemie und hat insgesamt vier Testzentren im Landkreis Potsdam-Mittelmark gestartet. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig engagiert sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark und bietet kostenlose Corona-Schnelltests in Brück, Bad Belzig, Wiesenburg und Borkheide an.

In der Albert-Baur-Halle (Weitzgrunder Weg 6, 14806 Bad Belzig) können montags bis freitags von 7 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags zusätzlich von 15 bis 18 Uhr Corona-Schnelltests durchgeführt werden. Zusätzlich ist die Halle samstags von 8 bis 12 Uhr für Testungen geöffnet. Sie bleibt an Feiertagen geschlossen. Das Testangebot setzt der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gemeinsam mit der Bad Belziger Stadtverwaltung um.

„Fällt ein Spucktest positiv aus, haben wir vor Ort die Möglichkeit, mit einem Abstrich und Antigen-Test das Ergebnis zu prüfen“, sagt Benjamin Key, Leiter der Stabsstelle Digitalisierung, der sich um die Logisitik in den Testzentren kümmert. Für Abstrich und Antigen-Test wurde ein gesonderter Raum in der Umkleide der Halle vorbereitet.

Corona-Tests in Wiesenburg, Brück und Borkheide

In Wiesenburg befindet sich das Testzentrum in einem Quergebäude zwischen Schloss und Kunsthalle (Schlossstraße 1, 14827 Wiesenburg) und ist dienstags sowie donnerstags von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

Immer mittwochs können sich Brandenburgerinnen und Brandenburger von 9 bis 13 Uhr in Brück (Amtsverwaltung, neuer Sitzungssaal im Netto-Komplex, Ernst-Thälmann-Straße 58) auf das Coronavirus testen lassen.

Das ist ab sofort immer freitags im Gemeindehaus in Borkheide (Am Kirchanger 3) möglich, nämlich von 9 bis 13 Uhr.

Das müssen Sie bei den Corona-Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig beachten

Bis Ende April sollen die Testzentren geöffnet sein – je nach Nachfrage an Corona-Schnelltests. Eine Anmeldung ist für die Corona-Tests nicht nötig. Das Testergebnis liegt nach rund 30 Minuten vor. Grundvoraussetzung für jeden Test ist, dass man a) gesund ist sowie b) keinerlei Symptome einer Corona-Infektion zeigt. Es wird darum gebeten, möglichst 30 Minuten vor dem Test auf Zigaretten, Essen und Trinken zu verzichten.

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news-194 Fri, 26 Mar 2021 12:55:09 +0100 DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg begleiten Brandenburgerinnen und Brandenburger zum Impftermin https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-fahrdienste-potsdam-brandenburg-begleiten-brandenburgerinnen-und-brandenburger-zum-impftermin.html Seit dem Start der Impfzentren in Brandenburg fahren der DRK-Fahrdienste Brandenburgerinnen und Brandenburger zu ihrem Impftermin. Wie froh sie sie damit machen, hat nun auch die 101-jährige Irene Buchholz aus Caputh erfahren. Den 18. März 2021 wird Irene Buchholz aus Caputh wohl so schnell nicht vergessen. Nicht etwa, weil die 101-Jährige dort Geburtstag hatte: An diesem Tag hat sie ihre erste Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum Potsdam bekommen.

Dabei war die Aufregung vor der Impfung bei der Seniorin groß: Wie wird das Wetter? Kommen wir pünktlich im Impfzentrum an? Wie verkraftet sie die Impfung? So einige Fragen beschäftigten die Caputherin vor der Impfung und ließen sie unruhig schlafen. „Schon Tage vorher war ich aufgeregt und umso erfreuter, dass alles so wunderbar geklappt hat“, sagt Irene Buchholz einige Tage nach ihrer Erstimpfung.

Doch der Reihe nach: Als sie am Morgen ihrer Erstimpfung ins Auto der DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg steigt, ist sie bester Dinge. Sie ist einfach froh, einen Impftermin zu haben. „Ich möchte unbedingt gesund bleiben, um weiter am Leben teilzunehmen und zu schauen, wie sich die Welt entwickelt. Das treibt mich an“, sagt Irene Buchholz.

Schöne Erinnerungen auf der Fahrt nach Potsdam

Mit 101 Jahren ist sie zum Zeitpunkt ihrer Impfung die älteste Brandenburgerin, die im Impfzentrum Potsdam ihre Corona-Schutzimpfung erhalten hat. Seit 1924 lebt sie in Caputh und genießt die Fahrt zum Impfzentrum. Egal, ob Templiner See, Hermannswerder oder Heinrich-Mann-Allee: Irene Buchholz lächelt während der Fahrt. Ihr Geist ist hellwach und so einige schöne Erinnerungen von ihr bekannten Orten kommen ihr in den Sinn.

Kurze Zeit später ist sie schon am Impfzentrum in der Großbeerenstraße angekommen. „Los geht’s“, sagt die Seniorin und rollt mit ihrem Rollator und ihrer Schwiegertochter im Arm Richtung Eingang der Metropolishalle.

„Was für ein schöner Ausflug“

Ihre Heiterkeit ist auch nach der Impfung ungebrochen. „Ich bin gespannt, wie die Frischzellenkur wirkt“, scherzt Irene Buchholz, als sie wieder im DRK-Auto sitzt. Als die Seniorin keine zwei Stunden später, nachdem der DRK-Fahrdienst sie abgeholt hat, wieder zuhause in Caputh ist, strahlt sie und fasst ihren ersten Impftermin zusammen: „Was für ein schöner Ausflug.“

Auch Tage später erinnert sie sich gerne an ihren Erstimpftermin und ist glücklich: „Es geht mir wunderbar und hat überhaupt nicht wehgetan“, sagt die Seniorin. Sie freut sich schon auf ihre Zweitimpfung im April und die nächste Fahrt im DRK-Auto nach Potsdam.

  • Sie haben einen Impftermin, aber wissen nicht, wie Sie dorthin kommen? Kein Problem. Wenden Sie sich einfach an das Team der DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg: 033200 / 513 60 oder per Mail an fahrdienst@drk-potsdam.de.
  • Weitere Informationen zu den DRK-Fahrdiensten Potsdam/Brandenburg
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news-193 Mon, 15 Mar 2021 15:01:07 +0100 Rotkreuznachrichten des Kreisverbands geben Premiere https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/rotkreuznachrichten-des-kreisverbands-geben-premiere.html Der Mitgliederbrief mit dem Titel "Rotkreuznachrichten" ist eine neue Form des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, um Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Potsdam, Potsdam-Mittelmark und aus dem Havelland mit aktuellen Informationen zu versorgen. "Sie sind da", sagte Vorstandsassistentin Doreen Wust voller Freude, als Exemplare der Rotkreuznachrichten – der ersten Ausgabe des neuen Mitgliederbriefs des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig überhaupt – in der Geschäftsstelle in der Arthur-Scheunert-Allee eingetroffen waren.

Mit dem Mitgliederbrief erhalten die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Potsdam, Potsdam-Mittelmark und aus dem Havelland ab sofort kurz und kompakt aktuelle Infos aus der Geschäftsstelle: Was hat es mit dem neuen Fahrzeug beim DRK-Ortsverein Potsdam auf sich? Wie lebt es sich in der Senioren-Wohngemeinschaft in Bad Belzig? Und warum gibt es die neue Abteilung Digitalisierung? Antworten auf diese Fragen gibt es nicht nur durch den regelmäßigen Besuch auf drk-belzig.de.

Auch das Rotkreuzmagazin deckt aktuelle Themen ab sofort quartalsweise ab und verfügt immer auch über Seiten und Themen, die der DRK-Landesverband Brandenburg erstellt und zur Verfügung gestellt hat.

 

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news-192 Fri, 12 Mar 2021 14:06:51 +0100 Trotz Pandemie im Einsatz: So war 2020 für die DRK-Wasserwacht Potsdam https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/trotz-pandemie-im-einsatz-so-war-2020-fuer-die-drk-wasserwacht-potsdam.html Egal, ob Einsatz-, Trainings- oder Ausbildungsstunden: In nahezu allen Bereichen hat sich die Corona-Pandemie auf die Arbeit der DRK-Wasserwacht Potsdam ausgewirkt. Mit erheblichen Folgen für die Ausbildung von Wasserretterinnen und Wasserrettern. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen haben sich auch bei den Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern der DRK-Wasserwacht Potsdam bemerkbar gemacht. Das geht aus dem Jahresrückblick der Wasserwacht hervor, der am 8. März 2021 veröffentlicht wurde.

Im Vergleich zu 2019 sind die Einsatzstunden im Wasserrettungsdienst 2020 um rund 18 Prozent zurückgegangen, nämlich von 6.855 (2019) auf 5.605 (2020) Stunden. "Dies ist dem Umstand geschuldet, dass aufgrund der Infektionsschutzbestimmungen kaum Absicherungen von Veranstaltungen stattfanden", schreibt die DRK-Wasserwacht Potsdam.

Corona-Pandemie beeinflusst Ausbildung bei der Wasserwacht

Doch nicht nur die Einsatzstunden gingen zurück. Erheblich wirkte sich die Corona-Pandemie auch auf Trainings- und Ausbildungsstunden der Wasserretterinnen und Wasserretter des DRK in Potsdam aus. Im Vergleich zu 2019 haben sich diese in 2020 mehr als halbiert: So kamen insgesamt 494 Trainingsstunden (53 Prozent weniger als 2019) und 552 Ausbildungsstunden (52 Prozent weniger als 2019) zusammen.

"Viele Lehrgänge wurden abgesagt oder konnten nur digital durchgeführt werden", heißt es im Jahresrückblick. Kurse für Jugendrettungsschwimmerinnen und -schwimmer wurden abgebrochen, sodass diese 2021 fehlen. "Es wird eine große Herausforderung für 2021, dass alle Einsatzkräfte eine Wiederholungsprüfung ablegen können und wieder für den Einsatzdienst zur Verfügung stehen", steht im Jahresbericht weiter.

Mehr Tauchstunden bei der DRK-Wasserwacht Potsdam in 2020

Während Trainings-, Ausbildungs- und Einsatzstunden zurückgingen, ist die Zahl der Tauchstunden von 352 (2019) auf 406,5 (2020) gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von rund 15 Prozent. Der Grund dafür: Neben mehreren Personensuchen und dem Abtauchen von Unrat haben mehrere Übungstauchgänge stattfinden und alle Einsatztaucherinnen und Einsatztaucher der Wasserwacht die nötige Zahl an Tauchgängen und Tauchstunden erreichen können.

Ebenfalls positiv: Drei angehende Einsatztaucher konnten ihre Ausbildung beenden und sind ab sofort Teil des Taucherteams der DRK-Wasserwacht Potsdam.  

Herausforderung: Corona-Pandemie und Wasserrettungsdienst vereinbaren

Das Team der DRK-Wasserwacht Potsdam war sich einig darüber, trotz Pandemie den Wasserrettungsdienst zu gewährleisten. Darum erarbeitete es ein Sicherheitskonzept, sodass beispielsweise die Wasserrettungsstationen im Strandbad Babelsberg und im Waldbad Templin besetzt wurden.

Hygienekonzepte, Desinfektionsspender, Abstandsregeln, eine Kontaminationsschutzausrüstung für die Einsatzboote sowie eine minimale Besetzung der Wasserrettungsstationen wurden Teil der Arbeit, Teil einer laut Jahresbericht "guten Saison".

Für 2021 stehe nun vor allem die Aus- und Fortbildung der Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in der DRK-Wasserwacht Potsdam im Vordergrund, um die pandemiebedingt entstandene Lücke zu schließen.

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news-191 Mon, 08 Mar 2021 10:36:08 +0100 Warum Frauen in der Corona-Krise zu Heldinnen werden https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/warum-frauen-in-der-corona-krise-zu-heldinnen-werden.html Die Corona-Pandemie belastet die Menschen, kostet Kraft und Energie. Vor allem jede Menge Frauen gehen in der aktuellen Krise an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und übersteigen diese. Grund genug, am Weltfrauentag auf ihre Situation hinzuweisen. Und ihnen den Rücken zu stärken. Anlässlich des Weltfrauentages möchten wir als DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig hervorheben, wie die Corona-Pandemie Frauen belastet. Unabhängig davon, dass wohl jede Person – unabhängig vom Geschlecht – die Corona-Pandemie belastet, sind in Deutschland bisher (Stand: 2. März 2021) mehr Frauen als Männer, nämlich 53 Prozent, am Coronavirus erkrankt.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Nicht von der Hand zu weisen ist das besondere Infektionsrisiko von Frauen, die mehrheitlich als Kassiererinnen an der Supermarktkasse, in Apotheken oder als Krankenpflegerinnen häufiger in Kontakt mit Corona-Infizierten kommen als Männer.

Vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen sind die Zahlen eindeutig: Dort arbeiteten 2019 laut Statistischem Bundesamt mehr als 4,3 Millionen Frauen (und rund 1,3 Millionen Männer). Auch die Bereiche „Erziehung und Unterricht“ (rund zwei Millionen Frauen, 0,8 Millionen Männer) sowie Tätigkeiten in privaten Haushalten (200.000 Frauen, 15.000 Männer) stemmen mehrheitlich Frauenschultern.

„Frauen sind Heldinnen des Pandemie-Alltags“

Neben der Gefahr, dass sich Frauen während der Arbeit mit dem Coronavirus infizieren, schärft die Pandemie auch ihre finanziellen Ängste. 2019 haben Frauen in Deutschland laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 20 Prozent weniger Lohn erhalten als Männer.

Mögliche Gründe dafür: Die häufigere Teilzeitarbeit oder das Arbeiten in Branchen mit niedrigeren Löhnen. Für diejenigen, die sonst ein unterdurchschnittliches Gehalt bekommen, steigt das Armutsgefährdungsrisiko in der Corona-Krise. Besonders dann, wenn Frauen ihren Job verloren haben oder in Kurzarbeit gehen mussten – und nicht nur sich selbst, sondern auch ein Kind versorgen.

Corinna Kmezik, Leiterin der Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig, sieht eine zusätzliche Belastung für Frauen auch im Privaten: „Das Vereinbaren der Kinderbetreuung, Homeschooling, der eigene Beruf, zum Teil im Home Office: Betroffene Frauen müssen sich diesen Gegebenheiten stellen, gehen bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit und sind Heldinnen des Pandemie-Alltags“, sagt Corinna Kmezik.

Frauen in der Corona-Krise zu unterstützen

Sie denkt in diesen herausfordernden Zeiten vor allem an Friseurinnen oder Angestellte im Einzelhandel und in der Gastronomie, die aufgrund der Pandemie hohe Einbußen verzeichnen. „In unseren Beratungsgesprächen haben wir erfahren, wie diese (Dauer-)Belastungen zu gesundheitlichen Problemen bei Frauen und Müttern führen“, sagt Corinna Kmezik. „Frauen und werdende Mütter mit Migrationshintergrund sind davon besonders betroffen.“

Umso wichtiger ist es, Frauen sonst, aber insbesondere in der Corona-Krise zu stärken. Das Team der Beratungsstelle um Corinna Kmezik macht dies, wo sie können: Sie bieten psychosoziale Beratungen, stärken die Ressourcen der ratsuchenden Frauen und Familien und unterstützen beim Stellen von Anträgen in Notlagen. „Wir sind vernetzt mit Institutionen und Behörden, können bei Bedarf weitere Hilfen vermitteln“, sagt Corinna Kmezik.

Sie und ihr Team möchten Frauen, denen die Corona-Pandemie zusetzt, Mut machen: „Frauen haben genau wie Männer unheimlich viele Potenziale, die sie manchmal gar nicht sehen. Und wir unterstützen sie gerne dabei, diese zu entdecken und auf diese zurückzugreifen.“

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news-190 Sun, 28 Feb 2021 08:07:00 +0100 Inwieweit Übergriffe den Alltag des Rettungspersonals im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark prägen https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/inwieweit-uebergriffe-den-alltag-des-rettungspersonals-im-drk-rettungsdienst-potsdam-mittelmark-praegen.html Eine Mitte Februar veröffentlichte DRK-Studie legt dar, dass Übergriffe auf Rettungspersonal zu deren Alltag gehören. Davon können auch Mitarbeitende des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark berichten. Verbale Übergriffe wie Beleidigungen oder Drohungen gehören auch zum Alltag des Rettungspersonals des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark. "Diese sind fast an der Tagesordnung und werden nicht explizit gemeldet", sagt Rettungsdienstleiter Mathias Koch. Diese passieren vor allem bei Personen, die Drogen und meist Alkohol konsumiert haben.

Für die Mitarbeitenden im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark gibt es in solchen Fällen genau ein Vorgehen: "Wir treten den Rückzug an und warten auf die Polizei", sagt Mathias Koch. Dabei sei der Umgang mit Gewaltandrohungen stets professionell, da das Rettungspersonal sich sicher sein kann, dass sie nicht persönlich gemeint sind. "99 Prozent des Erlebten legt man am Dienstende mit der Dienstkleidung ab. Doch es bleibt ein Rest. Mitarbeitende können infolge solcher Vorfälle auch psychische Schäden davontragen", sagt Mathias Koch.

Körperliche Übergriffe auf Rettungspersonal im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark

Vor allem auch dann, wenn verbale in körperliche Gewalt umschlägt. Auch Rettungsdienstleiter Mathias Koch ist schon bei einem Einsatz attackiert worden. "Ich erinnere mich, wie ich einen Tritt ins Gesicht bekommen habe. Ein Glück ist mir nichts Schlimmeres passiert."

Er kann sich außerdem noch gut an einen Vorfall aus dem Oktober 2019 erinnern, wie ein Mitarbeiter des Rettungsdiensts bei einem Einsatz in Brück angegriffen und verletzt worden, als er einen 17-Jährigen behandeln wollte. Der Jugendliche hatte bei einer Prügelei eine Platzwunde erlitten und war stark alkoholisiert. Nach dem Vorfall fiel der Notfallsanitäter einige Zeit aus.

Immer wieder Übergriffe bei Auseinandersetzungen im Straßenverkehr

Auch, wenn Mitte Februar 2021 eine DRK-Studie zu Übergriffen auf Rettungsdienstpersonal erschienen ist, ist das Problem nicht neu. "Seit 2002 bin ich im Rettungsdienst und das Thema gab es damals schon", sagt Mathias Koch.

Erfreulicherweise sei es aber in den vergangenen Jahren immer öfter medial thematisiert worden. Dabei müssen bei Übergriffen nicht zwingend Drogen im Spiel sein. Auch im Straßenverkehr allgemein gebe es vermehrt Übergriffe auf Rettungsdienstmitarbeitende. "Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen, die eskalieren, wenn Einsatzkräfte bei Einsätzen jemanden zuparken", sagt Mathias Koch. "Dort werden wir viel und immer häufiger angepöbelt und behindert. Dabei machen wir lediglich unseren Job und helfen Menschen."

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news-189 Fri, 26 Feb 2021 10:45:00 +0100 Neues Fahrzeug bereichert Fuhrpark der DRK-Bereitschaft Potsdam https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/neues-fahrzeug-bereichert-fuhrpark-der-drk-bereitschaft-potsdam.html Die DRK-Bereitschaft Potsdam hat im Februar 2021 ein neues Fahrzeug erhalten, das sie begeistert. Denn vom neuen Fahrzeug profitieren ab sofort nicht nur Betroffene bei Großschadenslagen, sondern genauso die Einsatzkräfte selbst. Große Freude bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DRK-Bereitschaft Potsdam. Im Fahrzeugpool können sie ab sofort einen komplett neuen Mannschaftstransportwagen begrüßen.

"Das ist überragend und eine hochwertige Steigerung der SEG-Betreuung", sagt Bereitschaftsleiter Robin Kobow. Damit sei die DRK-Bereitschaft Potsdam optimal ausgestattet, um das noch umfassendere Betreuungskonzept umzusetzen, das sich momentan in der Erarbeitung befinde.

Hintergrund: Die SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe) Betreuung rückt dann zu Einsätzen aus, wenn sich eine sogenannte Großschadenslage ereignet hat. Das ist zum Beispiel bei Zugunglücken, Massenpaniken oder Evakuierungen beim Entschärfen von Weltkriegsbomben der Fall. Das Einsatzpersonal der SEG Betreuung hat die Aufgabe, unverletzte sowie leicht verletzte Menschen vor Ort bestmöglich zu betreuen.

Neues Fahrzeug bringt Plus an Verkehrssicherheit

20 bis 25 Jahre sind Fahrzeuge wie der neue Mannschaftstransportwagen im Einsatz. Darum ist ein neues Fahrzeug allein aufgrund so einiger Neuheiten immer auch etwas Besonderes.

Neben Klimaanlage, eingebautem Navigationsgerät und Rückfahrkameras macht insbesondere das Plus an Komfort und Verkehrssicherheit das Team der DRK-Bereitschaft Potsdam froh. "Die Ladungssicherung ist jetzt einfacher und übersichtlicher. Helme können zudem im Fahrzeug gesichert werden", sagt Matti Enderlein, stellvertretender Leiter der DRK-Bereitschaft Potsdam.

Und auch, wenn die Rotkreuz-Logos auf dem Fahrzeug noch fehlen und kleinere Besorgungen für die Ladungskisten anstehen: Die Einsatzkräfte können es kaum erwarten, mit ihrem neuen Fahrzeug die ersten Einsätze zu fahren.

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news-188 Tue, 23 Feb 2021 11:26:00 +0100 So lebt es sich in der neuen Senioren-WG in Bad Belzig https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/so-lebt-es-sich-in-der-neuen-senioren-wg-in-bad-belzig.html Im Oktober 2020 sind einige Seniorinnen und Senioren in die neue Senioren-WG nach Bad Belzig gezogen. Dort leben sie zusammen in einer Wohngemeinschaft, in der sie Mitarbeitende des DRK unterstützen, wo sie das möchten oder brauchen. Seit Oktober 2020 herrscht wieder Leben in der Gliener Straße 1 in Bad Belzig. Nach dem Umzug der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands in 2019 nach Nuthetal wurde das Gebäude zu einer Senioren-Wohngemeinschaft umgebaut, in der insgesamt neun Seniorinnen und Senioren eingezogen sind.

Dort hat der Kreisverband ihnen mit der Wohngemeinschaft eine Alternative zu einer stationären Einrichtung der Altenpflege geschaffen. In ihrem neuen Zuhause haben die Seniorinnen und Senioren im Dezember 2020 auch ihr erstes Weihnachten verbracht. Gemeinsam schmückten die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-WG den Weihnachtsbaum, haben Plätzchen in der Gemeinschaftsküche gebacken oder Adventskalender aufgehangen.

Senioren-WG in Bad Belzig: Individuelle Betreuung trifft freie Tagesgestaltung

Mitarbeitende des DRK kümmern sich darum, dass es den Seniorinnen und Senioren gutgeht. Denn auch im hohen Alter ist es der Wunsch von so einigen, in der eigenen Wohnung zu bleiben. Genau für diese wurde die Senioren-Wohngemeinschaft in Bad Belzig geschaffen, wo sie einerseits individuell betreut werden, aber anderseits ihren Tagesablauf komplett so gestalten können, wie sie möchten.

Zum Wohlfühlen trägt auch der regelmäßige Besuch einer ausgebildeten Aromatherapeutin bei, die mit zielgerichteten Dufttherapien das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner steigert. "Das Leben muss nicht perfekt sein, aber so wundervoll wie unsere WG", sagte eine Bewohnerin der Einrichtung zu einer Mitarbeiterin unseres Kreisverbands. Und machte ihr damit eine große Freude.

Ernährung als wichtiger Pfeiler für Gesundheit der WG-Bewohnerinnen und Bewohner

Neben der überdachten Terrasse und dem kleinen Garten machen vor allem das Miteinander und die mit eigenen Möbeln und persönlichen Gegenständen eingerichteten Zimmer die Bewohnerinnen und Bewohner glücklich.

Da Ernährung nicht nur für die Gesundheit, sondern für das Wohlbefinden insgesamt ein wichtiger Pfeiler ist, legen wir in der Senioren-WG in Bad Belzig einen großen Wert auf dieses Thema. In Zusammenarbeit mit regionalen Anbietern ermöglichen wir den Bewohnerinnen und Bewohnern der Wohngemeinschaft ein möglichst ausgewogenes und abwechslungsreiches Angebot.

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news-187 Mon, 22 Feb 2021 12:55:54 +0100 Notfalltraining in Arztpraxen: Neues Angebot in der Breitenausbildung https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/notfalltraining-in-arztpraxen-neues-angebot-in-der-breitenausbildung.html In Notfällen zählt jede Sekunde. Das ist in Arztpraxen nicht anders, wenn Menschen das Bewusstsein verlieren, es zu Notfällen kommt. Damit das medizinische Personal genau auf solche Situationen vorbereitet ist, bietet der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig ab sofort Notfalltrainings in Arztpraxen an. Die Breitenausbildung des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig kann ab sofort Notfalltrainings in Arztpraxen in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und im Havelland anbieten.

Egal, ob Allgemein-, Haut- oder Sportarzt: Jedes Ärzteteam wird damit auf unvorhersehbare Ereignisse bestmöglich vorbereitet, um im Notfall nicht ins Schwimmen zu geraten.

"Wir hatten das schon länger in Planung und sind froh, jetzt starten zu können", sagt Juliane Henze, Fachbereichsleiterin Erste Hilfe und Breitenausbildung im Kreisverband. Die Ausbilder vom DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gehen bei den Notfalltrainings individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Ärztinnen und Ärzte ab und richten die dreistündigen Seminare danach aus.

Notfalltrainings in Arztpraxen: Wissen in Erster Hilfe und Notfallmanagement auffrischen

Dabei soll insbesondere das medizinische Personal in Sachen Notfallmanagement und Erste Hilfe fit gemacht werden. "Es wird erwartet, dass das Arztpersonal das kann. Aber nach unserer Erfahrung liegt die Ausbildung manchmal schon Jahre zurück. Und damit auch die Routinen in Sachen Notfallmanagement und Erster Hilfe", sagt Juliane Henze.

Welche Notfallmedikamente sind vor Ort? Wie sind Notfall- und Erste-Hilfe-Koffer ausgestattet? Und wie nutze ich deren Materialien und Medikamente? Antworten auf diese Fragen liefern die Notfalltrainings. Um wieder Sicherheit beim Legen von Zugängen oder auch bei der Maskenbeutelbeatmung zu bekommen, für Notfälle gewappnet zu sein.

Hinweis: Die Notfalltrainings in Arztpraxen sind auch unter den jetzigen Corona-Bedingungen möglich (Stand: 22. Februar 2021). An den Schulungen dürfen bis zu fünf Personen teilnehmen. Nicht nur Arztpraxen, sondern auch interessierte Abteilungen von Krankenhäusern können die Notfalltrainings absolvieren.

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news-186 Fri, 19 Feb 2021 13:04:45 +0100 „5 Fragen an” Kreisverbands-Präsident Joachim Müller https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/5-fragen-an-kreisverbands-praesident-joachim-mueller.html In der neuen Rubrik „5 Fragen an” kommen auf der Webseite des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig Mitarbeitende aus allen Bereichen zu Wort. In fünf Fragen liefern sie Einblicke in ihre Arbeit beim Kreisverband und in das, was ihnen wichtig ist. Den Auftakt macht Kreisverbands-Präsident Joachim Müller. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig ist groß und vielfältig. In den verschiedenen Einrichtungen von Tagespflege über Fahrdienst bis zur Geschäftsstelle in Nuthetal arbeiten rund 750 Mitarbeitende.

Genau die sollen einmal im Monat im Besonderen Thema auf der Kreisverbands-Webseite sein. In der Rubrik „5 Fragen an” sollen sie einen kurzen Einblick in ihr Engagement beim DRK geben. Außerdem erzählen sie, wie sie zum Kreisverband gekommen sind. Meinungen zu Tagesaktuellem sowie persönliche Anekdoten inklusive.

Den Auftakt macht Kreisverbands-Präsident Joachim Müller. Mit ihm haben wir über seine Präsidentschaft und seinen Weg dorthin gesprochen. Und wie ihn die Corona-Pandemie beschäftigt.

Präsident im DRK-Kreisverband sein: Mehr als Jubiliare ehren

1. Hallo Herr Müller, wie sind Sie Präsident des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig geworden?

Freitag, der 13. (Juni 2014), ist quasi mein "DRK-Schicksalstag" gewesen. Dort wählte mich die Kreisversammlung des Kreisverbands zum neuen Präsidenten. Davor hat es zwei Monate zahlreiche Gespräche mit meinem Vorgänger, designierten Präsidiumsmitgliedern, den Geschäftsführern der gGmbHs sowie den Vorständen des DRK-Landesverbands Brandenburg gegeben.

2. Welche Aufgaben hat man als Präsident im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig?

Ich als Präsident habe verschiedene Aufgaben: Ich habe den Vorsitz der Kreisversammlung sowie der Sitzungen des Präsidiums im Sinne der verbandspolitischen Leitung. Außerdem koordiniere ich die Tätigkeit der Präsidiumsmitglieder und der Geschäftsstelle. Darüber hinaus stimme ich die Zusammenarbeit der einzelnen Gliederungen im Sinne der strategischen Ausrichtung des Kreisverbands ab.

Ich leite außerdem die Aufsichtsräte der gGmbHs, also des DRK-Fahrdiensts Potsdam/Brandenburg, des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark und der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen Potsdam. Präsident sein ist also weit mehr, als bloß repräsentative Aufgaben wie Jubiliare und langjährige Blutspender zu ehren.

Vom Rettungsschwimmer zum Präsidenten

3. Seit wann sind Sie Mitglied im Kreisverband, Mitglied im Deutschen Roten Kreuz?

In den DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig bin ich erst mit der Amtsübernahme 2014 gewechselt. Rotkreuzler bin ich schon seit 1968, also mehr als 50 Jahre. Damals trat ich in die Fußstapfen meines Vaters. Ich begann als junger Sanitäter, machte eine Ausbildung zum Rettungsschwimmer, zur Lehrkraft und arbeitete im Katastrophenschutz. Ab 1972 habe ich hauptberuflich für das Deutsche Rote Kreuz in Dresden, Berlin und Bonn gearbeitet, insbesondere im Jugendbereich und in der internationalen Arbeit.

4. In ihren Jahrzehnten beim Deutschen Roten Kreuz haben Sie auch einige Krisen auf der Welt erlebt. Seit dem Frühjahr 2020 prägt die Corona-Pandemie den Alltag der Menschen – und unseren Kreisverband. Wie erleben Sie die Pandemie?

Sie stellt für jeden Einzelnen von uns eine enorme Herausforderung dar, bewegt die Menschen zu Selbstdisziplin, aber auch zu Resignation und Verzweiflung. Umso mehr ziehe ich den Hut vor jedem Einzelnen in unserem Kreisverband, der auf bewundernswerte Weise der Pandemie begegnet: vor jeder Fahrerin und jedem Fahrer, der unverändert jeden Tag seine Touren fährt. Vor jeder Pflegekraft, die mit Empathie und Fürsorge den Lebensmut ihrer Senioren stärkt.

Vor allem die nicht enden wollende zweite Corona-Welle erfordert hohe physische und psychische Belastungen von Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern, die sich täglich neu motivieren, um dem Alltagsstress gewappnet zu sein. Ihnen gebührt Respekt, Dank und hohe Anerkennung, die ich denjenigen – nach dem Ende der Pandemie – auch noch einmal persönlich aussprechen werde.

„Die jetzige Situation hat bei mir Spuren hinterlassen”

5. Wie halten Sie sich in der Pandemie-Lage bei Laune, wie wahren Sie ihren Lebensmut?

Trotz meiner rund zwanzig Jahre im internationalen Katastrophenmanagement von bewaffneten Konflikten, über Epidemien, Erdbeben und Tsunamis auf vier Kontinenten, kann ich sagen: Die jetzige Situation ist auch für mich ungewohnt und belastend. Vor allem die Dauer, wechselnde Intensitäten und auch die Einschränkungen haben bei mir Spuren hinterlassen. Mir fehlt mein täglicher Besuch im Sportstudio, auch die Badminton-Partien. Besonders die Treffen mit Freunden, ins Kino gehen oder Besuche im Potsdamer Nikolaisaal vermisse ich sehr.

Was mir in der Corona-Pandemie Kraft gibt, sind a) der Glaube, die Krise gemeinsam zu meistern, b) Vertrauen, Geborgenheit und gegenseitige Unterstützung in der Familie und c) der Fokus darauf, was mir im Leben am wichtigsten ist: Sich für- und miteinander Zeit zu nehmen. Ich genieße gemeinsame Radtouren, Spaziergänge, Spiele- oder Filmabende oder das gemeinsame Kochen noch mehr – ohne Zeitdruck. Und auch, wenn unklar ist, wann die Pandemie zu Ende ist: Wir dürfen nicht aufhören, durchzuhalten und auf uns und unsere Mitmenschen aufzupassen.

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news-184 Tue, 16 Feb 2021 08:10:00 +0100 DRK-Heimatstern-Team überrascht Kinder mit Faschingsfeier https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-heimatstern-team-ueberrascht-kinder-mit-faschingsfeier.html Konfetti auf dem Boden, Girlanden an den Wänden und bunte Kostüme: Der DRK-Heimatstern hat eine Faschingsfeier veranstaltet. Der Pandemie zum Trotz sahen die Mitarbeitenden die Feier vor allem als Zeichen an die Kinder, aber auch an das eigene Team. Karneval fällt dieses Jahr aus? Von wegen. Das Team vom DRK-Heimatstern hat es sich nicht nehmen lassen und gemeinsam mit den Kindern der Wohngruppen einen Karnevalsnachmittag veranstaltet. Schließlich vereint Karneval die Dinge, die nicht nur die Kinder der Einrichtung, sondern auch die Mitarbeitenden mögen: Konfetti, Luftballons, sich verkleiden.

So waren beim Karnevalsnachmittag nicht nur das Videospiel-Bruderpaar Mario und Luigi zu Gast, sondern auch Superman, Zombies, Prinzessinnen mit Diadem und Bienen. "Wir sind Faschingsfans. Und weil man nirgends feiern kann, machen wir das eben selbst", sagt DRK-Heimatstern-Leiter Thorsten Häcker. "Außerdem sehen wir den Nachmittag als Zeichen, dass man auch in diesen Zeiten etwas Schönes machen kann."

Kinder und Heimatstern-Team bereiten Faschingsfeier vor

Bei Stuhl-, Zeitungs- und Luftballontanz hatten alle großen Spaß. Auch ein Clownnasenspiel und eine Kinderdisco standen an. Besondere Unruhe herrschte, als unter den Kindern das schönste Kostüm prämert wurde: Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen war das Clownkostüm am beliebtesten.

Selbstverständlich bereitete das DRK-Heimatstern-Team auch genug Süßigkeiten vor. Zusätzlich gab es Gemüsesticks mit selbstgemachtem Dip, Würstchen und Mini-Burger. Und auch, wenn vier Mitarbeiterinnen des DRK-Heimatsterns (Lissy, Nora, Nancy und Kathrin) beim Organisieren der Faschingsfeier den Hut auf hatten: Beim Schmücken der Einrichtung mit Luftballons und Girlanden haben alle genauso geholfen wie beim Zubereiten des Essens und beim Aufräumen.

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news-185 Mon, 15 Feb 2021 14:14:45 +0100 DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg im "Sat.1-Frühstücksfernsehen" https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-fahrdienste-potsdam/brandenburg-im-sat1-fruehstuecksfernsehen.html Der Fahrdienst des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig hatte Besuch vom Team des "Sat.1-Frühstücksfernsehens". Gute Neuigkeiten aus dem DRK-Fahrdienst Potsdam/Brandenburg: Ein Team vom "Sat.1-Frühstücksfernsehen" hat die Fahrer Toralf Buchholz und Falko Fohrholz bei einer Tour begleitet, bei der sie in Potsdam kostenlose Mittagessen ausgefahren haben.

Hintergrund: Seit Mitte Januar bietet die Stadt Potsdam den kostenlosen Mittagessen-Service wieder an, um Potsdamer Familien in Zeiten von geschlossenen Schulen und Corona-Pandemie zu unterstützen.

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news-183 Sat, 13 Feb 2021 21:47:00 +0100 DRK-Wasserwacht Potsdam warnt vor Betreten von Eisflächen https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-wasserwacht-potsdam-warnt-vor-betreten-von-eisflaechen.html Mit den Worten "Eisdecken sind zu dünn – Lebensgefahr!" hat sich die DRK-Wasserwacht Potsdam auf Facebook an die Menschen gewandt. Denn so sehr die gefrorenen Eisflächen zum Eislaufen und Eishockey einladen: Die Gefahr, in das Eis einzubrechen, ist hoch. Und damit sich selbst in Lebensgefahr zu bringen. Seit 8. Februar 2021 besteht in ganz Brandenburg akute Festfriergefahr. Schnee und Temperaturen von bis zu minus 13 Grad in der Nacht haben dafür gesorgt, dass Gewässer gefroren sind. Da die Kälte schon einige Tage anhält, bewegt das manche Menschen dazu, Eisflächen von Flüssen, Seen oder Teichen zu betreten – und sich selbst in Gefahr zu bringen. Die DRK-Wasserwacht Potsdam hat darum präventiv am Wochenende am Ufer des Strandbads Babelsberg die Wasserrettung geprobt.

"Die Stärke des Eises auf einem Gewässer kann durch Zuflüsse, Strömungen, aufsteigende Faulgase oder die Art des Frierprozesses sehr unterschiedlich sein", schreibt die DRK-Wasserwacht Potsdam auf ihrem Facebook-Account. Und warnt davor, Eisflächen zum Eislaufen oder Eishockey zu betreten. "Personen, die in das Eis einbrechen, sind schon nach kurzer Zeit nicht mehr in der Lage, sich aus eigener Kraft selbst zu befreien. Lähmungserscheinungen und fortschreitende Unterkühlung bringen Betroffene in Lebensgefahr, da sie zu ertrinken drohen."

Ab wann das Begehen der Gewässer sicher ist, weiß Andreas Paatz, Bundesleiter der DRK-Wasserwacht. "Erst ab mindestens 15 Zentimetern bei stehenden Gewässern und ab 20 Zentimetern bei fließenden Gewässern ist das Betreten sicher", sagt Andreas Paatz in einer Pressemitteilung auf DRK.de.

Das richtige Verhalten bei Eiseinbrüchen

Passiert es doch, dass Menschen ins Eis einbrechen, gilt es schnellstmöglich zu handeln:

  1. Wählen Sie sofort den Notruf 112
  2. Rufen Sie um Hilfe. Versuchen Sie der eingebrochenen Person mit Rettungsmitteln vom Ufer aus zu helfen, mit Seilen, einem Rettungsring, Ästen, einem Schal. Wichtig: Niemals der Person die eigene Hand geben. Es besteht die Gefahr, selbst ins Wasser oder unter das Eis zu geraten.
  3. Bei weiter entfernten Einbruchstellen: Möglichst mit einem Seil am Ufer sichern und zur betroffenen Person und Stelle robben. Wichtig: Wenn es unter den Füßen knackt, knistert oder sich Risse in der Eisoberfläche bilden, droht es zu brechen. Auch in diesem Fall gilt es, sich flach hinzulegen und das Gewicht auf die Eisfläche zu verteilen <span class="aCOpRe">–</span> und Richtung Ufer zu robben.
  4. Der geretteten Person sollten umgehend die nassen Sachen aus- und trockene Sachen angezogen werden. Sie sollte an einen warmen Ort gebracht werden und warme Getränke zu sich nehmen.

Und wenn ich selbst ins Eis eingebrochen bin? "Breiten sie schnell die Arme aus, um ein Untertauchen unter das Eis zu verhindern. Brechen Sie das Eis in der Richtung, aus der Sie gekommen sind, so lange ab, bis es wieder dicker wird. Versuchen Sie dann, sich auf die Eisoberfläche zu rollen und kriechend zurück an Land zu gelangen", sagt Andreas Paatz.

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news-182 Fri, 12 Feb 2021 10:23:53 +0100 Wie sich die Corona-Pandemie auf Notrufe und Notfalleinsätze ausgewirkt hat https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/wie-sich-die-corona-pandemie-auf-notrufe-und-notfalleinsaetze-ausgewirkt-hat.html Die Corona-Pandemie hat sich auch auf die Zahl der Notrufe und damit die Arbeit in Rettungsdiensten ausgewirkt. Vor allem manche Seniorinnen und Senioren warteten bei Notfällen und riefen spät oder zu spät die 112. Coronavirus und Corona-Pandemie haben sich auch auf die Zahl der Notrufe in Brandenburg sowie bundesweit ausgewirkt. Das verdeutlicht eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK.

Aus dieser geht hervor, dass es im ersten Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 15 bis 30 Prozent weniger stationäre Aufnahmen gegeben hat. Das hat insbesondere bei Schlaganfall- und Herzinfarkt-Patienten gravierende Folgen, wenn die Erstversorgung und der Transport ins Krankenhaus ausbleibt – aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Im ersten Corona-Lockdown stieg die Sterblichkeitsrate bei genau diesen Patientengruppen stark an.

Anlässlich des Europäischen Tags des Notrufs am Donnerstag hat deshalb auch DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin die Wichtigkeit der 112 betont: "Die Angst vor einer Corona-Infektion darf nicht dazu führen, dass lebensbedrohliche Erkrankungen nicht mehr ernstgenommen werden", sagt Peter Sefrin.

DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark bestätigt Analyse der AOK

Die geringere Zahl an Notrufen in Zeiten der Corona-Pandemie hat sich auch beim DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark bemerkbar gemacht. "Die Zahl der Notfalleinsätze ist in der ersten Pandemiewelle deutlich zurückgegangen", schildert Mathias Koch, der den DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark leitet.

Hauptgrund: Die Angst vor der Ansteckung mit dem Coronavirus in den Kliniken. Vorfälle von Corona-Ausbrüchen in Krankenhäusern sowie Kliniken am Limit waren in der Corona-Pandemie immer wieder Thema in den Medien. Die Angst vor dem Coronavirus hat wohl auch in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Havelland Menschen das Leben gekostet, die den Notruf bei lebensbedrohlichen Situationen zu spät oder gar nicht gewählt haben.

Dieser Trend aus der ersten Welle der Corona-Pandemie hat sich allerdings im Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig im zweiten Corona-Lockdown bzw. in der zweiten Pandemiewelle nicht wiederholt. "Dort war diese Tendenz weniger zu beobachten. Die Einsatzzahlen haben sich wieder normalisiert", sagt Mathias Koch.

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news-180 Fri, 05 Feb 2021 13:12:40 +0100 Mehr Handlungs- und Rechtssicherheit für Mitarbeitende im Rettungsdienst https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/mehr-handlungs-und-rechtssicherheit-fuer-mitarbeitende-im-rettungsdienst.html Gute Neuigkeiten für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter: Der Bundestag hat eine Gesetzesreform vorgenommen, die ihnen mehr Handlungs- und Rechtssicherheit im Einsatz verschafft. Davon profitieren künftig auch die Mitarbeitenden im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark. Erreichen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter einen Einsatzort vor einem Notarzt und finden eine Person mit lebensgefährlichen Verletzungen vor, können sie künftig Notfallmedikamente verabreichen - ohne, dass sie sich wie bisher in einer rechtlichen Grauzone bewegen.

Dafür hat sich der Gesundheitsausschusss des Bundestags eingesetzt und Ende Januar eine Gesetzesreform beschlossen. Damit wird die gesetzliche Grundlage für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter geschaffen, um bis zum Eintreffen eines Notarztes die entsprechenden Maßnahmen eigenverantwortlich durchzuführen und eine Lebensgefahr oder Folgeschäden bei Verletzten zu verhindern.

Beigeschmack von Rechtsstreitigkeiten aus der Welt

Im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark freut das nicht nur die 40 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, sondern genauso Rettungsdienst-Leiter Mathias Koch: "Ich freue mich, dass meine Mitarbeitenden endlich Rechtssicherheit haben und die in ihrer Ausbildung erlernten Maßnahmen auch entsprechend anwenden dürfen."

Bis zur Gesetzesänderung war es zumindest in Brandenburger Landkreisen so, dass Notfallsanitäterinnen und -sanitätern weitreichende Kompetenzen eingeräumt wurden, sodass sie auch vor der Gesetzesanpassung im Sinne einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung handeln konnten. "Es gab allerdings immer den Beigeschmack, dass im Falle von Rechtsstreitigkeiten der Notfallsanitäter zunächst beschuldigt werden könnte, seine Kompetenzen überschritten zu haben", sagt der Rettungsdienstleiter.

Gesetzesreform ermöglicht Routinen

Die Gesetzesreform ist außerdem deshalb wichtig, da Notfallsanitäterinnen und -sanitätern so ihre Routinen beim Versorgen von Notfallpatientinnen und -patienten wahren, die in der Fortbildung nur begrenzt simuliert werden. Und mehr Routine in den Abläufen kommt vor allem den Patientinnen und Patienten zu Gute. "Das bedeutet eine deutliche Verbesserung der Versorgung, weil jetzt frühzeitig die Gabe von Schmerzmedikamenten erfolgen kann", sagt Mathias Koch.

Weitere Änderungen im Notfallsanitätergesetz könnten seiner Meinung nach folgen. "Es stellt sich zum Beispiel die Frage, inwieweit der Notarzt künftig unverändert zum Einsatz gebracht werden muss, wenn definitiv bereits ein Notfallsanitäter vor Ort tätig ist. Gerade vor dem Hintergrund des Ärztemangels in ländlichen Regionen dürfte dies eine spannende Frage der nächsten Jahre sein", vermutet Mathias Koch.

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news-179 Tue, 26 Jan 2021 15:39:00 +0100 Was es heißt, Fahrer in der Corona-Pandemie zu sein https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/was-es-heisst-fahrer-in-der-corona-pandemie-zu-sein.html Während so einige Menschen in der Corona-Pandemie von zuhause arbeiten, ist das für die Fahrerinnen und Fahrer des DRK-Kreisverbands nicht möglich. Schulkinder, Senioren und Erkrankte sind auf sie und die Fahrten durch Potsdam, Potsdam-Mittelmark und das Havelland angewiesen. Egal, ob Verlegungen, Dialysefahrten, Essentransporte oder Fahrten zu Impfzentren: Lutz Hofmann übernimmt auch in der Corona-Pandemie als Fahrer der DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg alle möglichen Touren und bringt Menschen von A nach B.

Trotz der Corona-Lage hat sich seine Begeisterung für seinen Beruf nicht verändert. "Ich fühle mich sauwohl und die Arbeit macht mir eine Menge Spaß", sagt der 54-Jährige. Dabei ist er viel mehr als bloß Fahrer, wie er von seinen Fahrten weiß. "Wir sind auch immer Psychologen für unsere Fahrgäste und sprechen ihnen Mut zu, wenn sie ihn brauchen", sagt Lutz Hofmann.

Natürlich hat auch er gemerkt, wie seine Fahrgäste distanzierter geworden sind, um sich vor einer Corona-Infektion zu schützen. Auch er mache sich seine Gedanken, um sich und die Gesundheit seine Mitmenschen, trägt eine Maske während der Fahrt und desinfiziert das Fahrzeug nach jeder Tour.

Mehr Respekt und Entgegenkommen im Straßenverkehr als Wunsch

Angst vor Corona hat er nicht. "Man sollte Respekt, aber keine Angst vor Corona haben. Und ein größtmögliches Maß an Sicherheit schaffen", sagt Lutz Hofmann. Auch, wenn ihn die Märkische Allgemeine Zeitung als Corona-Alltagsheld porträtiert hat: Als Held sieht er sich nicht, eher als "kleines Zahnrad eines großen Getriebes", wie er sagt. Für ihn sind eher Rettungskräfte und Feuerwehrleute Heldinnen und Helden.

Er ist froh, dass er mit Fahrten zu Brandenburger Impfzentren dazu beiträgt, dass Menschen ihren Corona-Schutz erhalten. Bei seinen Touren kommt es aber auch immer wieder zu Situationen, die ihn ärgern. "Wenn ich einen Rollstuhlfahrer fahre, muss ich manchmal eben eine schmale Straße blockieren", erzählt er. Immer wieder erlebe er aggressives Hupen und Pöbeleien. "Nach meinem Gefühl hat die Ignoranz durch Corona zugenommen. Die Ungeduld ebenso." Genau aus diesem Grund wünscht er sich für seinen Job zwei Dinge: mehr Respekt und Entgegenkommen.

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news-178 Fri, 22 Jan 2021 09:21:25 +0100 Appell vom Kreisverbandsarzt: Warum sich jeder Mensch gegen das Coronavirus impfen lassen sollte https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/appell-vom-kreisverbandsarzt-warum-sich-jeder-mensch-gegen-das-coronavirus-impfen-lassen-sollte.html Die Corona-Schutzimpfungen haben Ende 2020 in ganz Deutschland und auch in Brandenburg begonnen. So manche Brandenburgerin und so mancher Brandenburger ist aber skeptisch, ob er oder sie sich impfen lassen soll. Dr. Roland Karl, Verbandsarzt des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, hat eine klare Meinung, was die Corona-Schutzimpfung betrifft. Trotzdem die Corona-Pandemie seit dem Frühjahr 2020 grassiert, sind manche Menschen weiterhin davon überzeugt, dass es sich dabei nur um eine schwere Grippe handelt. Ein Vergleich, den Kreisverbandsarzt Dr. Roland Karl nicht nachvollziehen kann. "Bei einer Corona-Infektion erkranken nicht nur die Atemwege und die Lunge, sondern auch andere Organsysteme wie das Blutgerinnungssystem, der Herz-Kreislauf oder das Nerven- und Gehirnsystem", sagt Dr. Roland Karl.

Eine Infektion kann einen derart schweren Verlauf nehmen, sodass sie eine intensivmedizinische Behandlung nötig macht. Mehr als 2.000 Menschen sind in Brandenburg bisher am Coronavirus gestorben, bundesweit sind es mehr als 50.000 Personen.

Damit jeder Mensch seine persönliche Gesundheit, aber auch die seiner Mitmenschen vor einer Corona-Infektion schützt, sieht Dr. Roland Karl derzeit neben den geltenden Corona-Einschränkungen - und weil es bisher (Stand: Januar 2021) kein gegen das Coronavirus wirksames Medikament gibt - nur eine Lösung, um die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen: die Corona-Schutzimpfung. "Jeder sollte sich impfen lassen, der dazu in der Lage ist", sagt der Kreisverbandsarzt des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig.

Wirksamkeit und Verträglichkeit geprüft, keine nennenswerten Nebenwirkungen

Die eventuelle Skepsis bezüglich der Covid-19-Impfstoffe kann er nur bedingt nachvollziehen. Er erklärt sie sich insofern, als dass viele Bürgerinnen und Bürger die wissenschaftlichen Zusammenhänge bei der technischen Entwicklung nicht kennen bzw. nicht kennen können.

"Die neuen Impfstoffe benutzen die neue m-RNA-Technologie, die auch schon bei modernen Krebstherapien zum Einsatz kommt. Der Botenstoff m-RNA liefert den Zellen im Organismus quasi den fertigen Bauplan, um sich schneller gegen das Coronavirus zu wehren", sagt Dr. Roland Karl.

Gleichzeitig verweist der Kreisverbandsarzt darauf, dass sämtliche zugelassene Corona-Impfstoffe auf Wirksamkeit und Verträglichkeit umfassend geprüft wurden. Weltweit mehr als 100 Millionen durchgeführte Impfungen haben außerdem keine nennenswerten oder ernsthaften Nebenwirkungen hervorgebracht.

"Menschen sollten sich nicht von der relativ schnellen Entwicklung verunsichern lassen. Das ist eben gerade der Vorteil an der neuen m-RNA-Technologie: Bei ihr müssen einige zeitaufwendige Prozeduren nicht noch einmal durchlaufen werden. Und ihre Sicherheit wurde bereits seit vielen Jahren bei anderen Impfstoffen und bei modernen Krebstherapien nachgewiesen", sagt der Kreisverbandsarzt.

"Umso besser alle mitwirken, desto eher ist die Pandemie geschafft"

Das Ziel der Corona-Schutzimpfungen ist die sogenannte Herdenimmunität. Von dieser spricht man, wenn rund 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung geimpft und vor dem Coronavirus geschützt sind. Diese wird voraussichtlich erst Ende 2021 in Deutschland erreicht sein.

Für Dr. Roland Karl jedoch kein Grund, ungeduldig zu werden. "Es gibt mehrere Impfstoffe und mehrere Produzenten von Impfstoffen. Die Kapazitäten steigen, sodass bald noch umfassender geimpft werden kann."

Er selbst lässt sich auf jeden Fall impfen. Und bittet jeden, bis zum Erreichen der Herdenimmunität und bis zum Ende der Pandemie die geltenden Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus zu berücksichtigen. "Umso besser alle Menschen mitwirken und sich an die Regeln halten, desto eher ist die Pandemie geschafft", sagt Dr. Roland Karl.

Und nimmt dabei auch die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in die Pflicht. "Mitarbeitende im medizinischen Dienst, im Gesundheits- und Pflegedienst sowie Mitglieder im Deutschen Roten Kreuz sollten Vorbild sein - und sich selbstverständlich impfen lassen.

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news-177 Tue, 19 Jan 2021 14:12:00 +0100 Neue Abteilung geschaffen: Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig geht in die Digitalisierungsoffensive https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/neue-abteilung-geschaffen-kreisverband-potsdam/zauch-belzig-geht-in-die-digitalisierungsoffensive.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig schafft eine neue Abteilung "Digitalisierung". Sie soll maßgeblich dazu beitragen, den Verband in die Moderne zu führen. Um den systematischen und strukturellen Veränderungsprozess unseres Kreisverbands voranzutreiben, schaffen wir ab März 2021 die Abteilung Digitalisierung. „Schon in der Fachtagung im August 2020 haben wir uns das Ziel gesetzt, den Kreisverband in die Moderne zu führen. Die Abteilung Digitalisierung ist der nächste entscheidende Schritt auf diesem Weg“, sagt Benjamin Key, der die Leitung der Abteilung übernimmt.

„Außerdem wollen wir das Digitalisieren der Arbeitsabläufe in unserer Verwaltung forcieren. Unser Ziel ist ein möglichst papierloses Arbeiten“, sagt Christian Schophaus, alleinvertretungsberechtigter Vorstand des Kreisverbands.

Er sieht die Abteilung als essenziellen Baustein beim Übergang des von analogen Technologien geprägten Industriezeitalters hin zum Zeitalter von Wissen und Kreativität, das digitale Technologien und digitale Innovationen prägen.

Für Altbewährtes zeitgemäße digitale Alternativen finden

Diese neuen technologischen Möglichkeiten sollen das Arbeiten in unserem Kreisverband vereinfachen und beschleunigen. Die Mitarbeitenden des Kreisverbands sollen schneller und zielführender auf gewünschte Daten zugreifen, die in den neuen digitalen Lösungen zudem noch besser geschützt sind.

Auch das Einarbeiten für neue Mitarbeitende in bestehende Arbeitsprozesse wird vereinfacht, Abläufe werden transparenter und nachvollziehbarer. Um die Mitarbeitenden in Sachen Datenschutz immer auf dem aktuellsten Stand zu halten, sind außerdem regelmäßige Datenschutzschulungen geplant.

Denn: Die Corona-Pandemie verdeutlicht, wo es in jedem einzelnen Bereich des Kreisverbands für altbewährte Arbeitsabläufe zeitgemäßere und effizientere digitale Alternativen gibt. Wenn virtuelle Videokonferenzen lange Anfahrtswege ersparen und einen kurzfristigen Austausch ermöglichen.

Wenn Tablets den Senioren in unseren Pflegeeinrichtungen soziale Kontakte zu Freunden und Familienangehörigen ermöglichen, ihrer Vereinsamung vorbeugen. Genauso können digitalisierte Beratungsangebote die Scheu und das Schamgefühl bei unserer Schwangerschaftskonfliktberatung abbauen und mithilfe von elektronischen Lösungen ortsunabhängig stattfinden.

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news-181 Tue, 19 Jan 2021 09:20:00 +0100 Mehrwöchige Bauarbeiten in Rettungswache Teltow beendet https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/mehrwoechige-bauarbeiten-in-rettungswache-teltow-beendet.html Das Team des DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark konnte Wochen nicht auf die Räume im Keller der Rettungswache in Teltow zurückgreifen. Nun sind die nötigen Baumaßnahmen beendet. Und auch einige Neuerungen wurden geschaffen. Gute Neuigkeiten aus Teltow: Nach rund sechs Wochen Bauarbeiten konnten die rund 50 Mitarbeitenden des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark wieder den Keller der Lehrrettungswache in Teltow beziehen.

Die Baumaßnahmen waren nach einem Wasserschaden Anfang Dezember dringend nötig gewesen und hatten eine sofortige Räumung des Kellers zur Folge. Die Belastungen durch den enorm reduzierten nutzbaren Raum waren vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und Corona-Schutzmaßnahmen enorm.

"Auch der Umzug in ein Notquartier wurde vom Landkreis Potsdam-Mittelmark als Eigentümer des Gebäudes vorgeplant, der glücklicherweise nicht notwendig war", sagt Rettungsdienst-Leiter Mathias Koch. Er ist froh, dass die Baumaßnahmen und die damit verknüpfte Raumsituation geschafft ist.

Raumkonzept im Keller überarbeitet

Die Baumaßnahmen schafften auch die Chance, das Raumkonzept zu aktualisieren. Auszubildende steht ab sofort ein gesonderter Ruheraum zur Verfügung. Auch ein weiterer Raum für Umkleideschränke wurde geschaffen.

Die Lehrrettungswache in Teltow ist die größte Wache des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark. Von dort rücken die rund 50 Mitarbeitenden rund 7.000 Mal im Jahr zu Einsätzen im Großraum Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf aus. Das Gebäude der Wache wurde 1999 errichtet. Für 2022 ist ein Neubau geplant.

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news-176 Mon, 18 Jan 2021 08:47:00 +0100 DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch Belzig plant neues DRK-Haus in Wiesenburg https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-kreisverband-potsdam/zauch-belzig-plant-neues-drk-haus-in-wiesenburg.html Tagespflege und Senioren-WG in Bad Belzig bekommen Gesellschaft. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig startet ein neues Rotkreuz-Haus in Wiesenburg, das gleich mehrere Pflegeangebote unter einem Dach vereint. Gute Neuigkeiten aus dem Hohen Fläming: Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig plant eine neue Tagespflege und Senioren-Wohngemeinschaft in der Gemeinde Wiesenburg. 

Das Projekt der generationsübergreifenden Quartiersentwicklung ist das Ergebnis der hohen Nachfrage nach teilstationärer Pflege im Landkreis Potsdam-Mittelmark, das schon die Tagespflege und Senioren-WG in Bad Belzig offengelegt hat. "Sie ist täglich vollständig ausgebucht und es gibt eine lange Warteliste. Auch in unserer Senioren-WG in Bad Belzig, die im Oktober 2020 geöffnet hat, sind alle Wohnungen belegt", sagt Jeanette Kritzel, Fachbereichsleiterin für soziale Dienste im Kreisverband.

Das DRK-Haus in Wiesenburg soll noch in 2021 seine Türen öffnen. Die Tagespflege bietet zwölf Gästen die Möglichkeit, gemeinsam den Tag zu gestalten. In der Senioren-WG können sechs Senioren ein neues Zuhause und den Wohnraum finden, der auch ihren tatsächlichen Bedürfnissen entspricht. Dort werden sie von Mitarbeitenden des DRK-Kreisverbands ambulant betreut. Im Mittelpunkt steht aber nicht die Pflegebedürftigkeit der Senioren, sondern das gemeinsame Gestalten des Lebensalltags.

Bewohnende und Angehörige bestimmten Lebensalltag in Senioren-WG in Wiesenburg

Die Zusammenstellung der Senioren-Wohngemeinschaft in Wiesenburg ist noch komplett offen. Interessierte können Einzelzimmer mieten. Zwei Mieter in einer Partnerschaft oder Ehe können auch zwei Zimmer nutzen. Ein Zimmer ist durchschnittlich 25 Quadrameter groß.

In der Senioren-WG werden soziale Kontakte, hauswirtschaftliche und medizinisch-pflegerische Aspekte aufeinander abgestimmt. Einerseits unterstützen die Mitarbeitenden des DRK die Bewohnenden, wo dies nötig und gewünscht ist. Andererseits tun dies auch Angehörige, Freunde und Bekannte der Bewohnenden, die genauso den Alltag in der Senioren-Wohngemeinschaft gestalten sollen.

"Wir sehen den Aufbau einer Wohngemeinschaft als eine sehr gute Möglichkeit, Menschen mit Hilfebedarf, bei denen eine ambulante Versorgung nicht mehr ausreicht, in einer kleingliedrigen, familiären Wohngemeinschaft in ihrem gewohnten Wohnumfeld zu ermöglichen", sagt Jeanette Kritzel.

  • Für weitere Informationen zum DRK-Haus in Wiesenburg können Sie sich gerne an Jeanette Kritzel wenden (Tel.: 0151 / 180 18 996, Mail: j.kritzel(at)drk-potsdam.de).
  • Angebote des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig im Bereich Ambulante Pflege und Tagespflege
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news-175 Wed, 13 Jan 2021 08:51:00 +0100 "Gute Nachrichten auf Rädern": DRK-Fahrdienst unterstützt Stadt Potsdam wieder bei Essenfahrten https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/gute-nachrichten-auf-raedern-drk-fahrdienst-unterstuetzt-stadt-potsdam-wieder-bei-essenfahrten.html Schon im ersten Lockdown unterstützte die Stadt Potsdam Potsdamer Familien mit kostenfreien Mittagessen. Ein Vorhaben, das am 12. Januar 2021 erneut angelaufen ist. Fahrer des DRK-Fahrdiensts Potsdam/Brandenburg bringen die Essen zu den Familien in der ganzen Stadt. Egal, ob Nudeln mit Tomatensoße oder Frikassee mit Reis: Die Fahrer des DRK-Fahrdiensts Potsdam/Brandenburg machen zusammen mit der Stadt Potsdam derzeit wieder jede Menge Kinder und Eltern glücklich.

Bis zu 400 Mittagessen täglich fahren sie seit 12. Januar 2021 an diejenige Kinder und Jugendliche in Potsdam aus, deren Kitas und Schulen geschlossen sind, an denen sie ein kostenfreies oder vergünstigtes Mittagessen erhalten würden. Laut Stadtverwaltung Potsdam nehmen rund 2.500 Kinder das Angebot wahr. Tendenz steigend.

„Dieses Angebot haben wir bereits im Frühjahr 2020 unterbreitet, als die Schulen und Kitas zum ersten Mal zur Eindämmung des Coronavirus geschlossen waren. Wir haben darauf viele positive Rückmeldungen erhalten und möchten die Familien, für die die jetzige Situation besonders herausfordernd ist, gern jetzt auch wieder unterstützen“, sagt Noosha Aubel, Potsdams Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport.

Familien durchweg dankbar für das Angebot

Doch nicht nur für die Eltern und deren Kinder ist das Angebot eine schöne Sache. Auch die Fahrer des Fahrdiensts übernehmen die Essentouren gerne, überbringen gerne "gute Nachrichten auf Rädern", wie DRK-Fahrer Thoralf Buchholz sagt.

Er hat bereits 2020 Mittagessen an Familien in Babelsberg, im Schlaatz, in der Waldstadt und Drewitz gefahren. "So einige Familien warten schon an der Haustür auf uns. Manche drücken uns auch bemalte Steine oder eine Schokolade als Dank in die Hand", erzählt Toralf Buchholz. Die Familien seien durchweg dankbar. Man könne den Potsdamer Müttern und Vätern zum Teil wirklich ansehen, wie die Mittagessen sie entlasten.

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news-173 Fri, 08 Jan 2021 11:20:13 +0100 DRK-Fahrdienst bringt Brandenburgerinnen und Brandenburger zu Corona-Impfzentren https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-fahrdienst-bringt-brandenburgerinnen-und-brandenburger-zu-corona-impfzentren.html Insgesamt elf Impfzentren sind brandenburgweit geplant und sollen die Menschen mit Corona-Schutzimpfungen versorgen. Damit diese auch zu den Impfzentren kommen, bietet der Fahrdienst des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig allen Menschen in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und im Havelland seine Hilfe an. Wie soll ich nur zum Impfzentrum kommen? Diese Frage beschäftigt momentan so einige Senioren im Alter von 80 Jahren und älter. Sie gehören zu denjenigen, die als Erste die Corona-Schutzimpfung erhalten – auch in Brandenburg.

Allen Senioren in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und im Havelland möchte der Fahrdienst des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig ab sofort helfen und sie zügig, komfortabel und sicher zum gewünschten Impfzentrum bringen.

Zum Impfzentrum der Wahl gefahren werden

Sie wohnen in Premnitz und wollen sich im Impfzentrum in Brandenburg an der Havel impfen lassen, das am 26. Januar öffnet? Kein Problem, wir fahren Sie.

Seit 5. Januar 2021 sind die Impfzentren in Potsdam und Cottbus geöffnet. Ab 11. Januar kommt das Impfzentrum in Schönefeld dazu, bevor ab 3. Februar alle Impfzentren geöffnet sein sollen. Egal, zu welchem Impfzentrum in Brandenburg Sie möchten: Unser Fahrdienst begleitet Sie gerne.

Nachdem Sie bei der 116117 einen Impftermin für das gewünschte Impfzentrum erhalten haben, können Sie unseren Fahrdienst einfach unter der 033200 513 60 anrufen, um alles Weitere zur Fahrt ins Impfzentrum zu besprechen.

Wichtig: Nach aktuellem Stand (8. Januar 2021) übernimmt keine Krankenkasse die Kosten für die private Fahrt zum Impfzentrum. Machen Sie sich aber keine Sorgen: Wir erstellen Ihnen ein persönliches Angebot. Kommen Sie einfach auf uns zu und wir schauen, wie wir Sie kostengünstig und unkompliziert zum Impfzentrum und wieder nach Hause bringen.

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news-174 Wed, 06 Jan 2021 12:34:00 +0100 Frischer Wind: Renovierungsarbeiten in der Tagespflege in Falkensee abgeschlossen https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/frischer-wind-renovierungsarbeiten-in-der-tagespflege-in-falkensee-abgeschlossen.html Die Wände gestrichen, neue Holzvertafelungen, neue Möbel: In der Tagespflege in Falkensee ist in den vergangenen Wochen jede Menge passiert. Auch die Besucher sind froh über die Neuheiten. So einiges neu macht der Januar: Die Räume in der Tagespflege in Falkensee sind erfolgreich renoviert und umstrukturiert worden.

In der Einrichtung, die sich seit 2018 in der Freimuthstraße befindet, wurden Wände neu gestrichen und neue Holzvertafelungen geschaffen. Außerdem wurden neue Möbel bestellt und aktuelle Möbel umgestellt.

Die Maßnahmen sind den Besuchern der Tagespflege bereits positiv aufgefallen: "Oh, das schaut aber schön aus", war die Reaktion von so einigen Besuchern der Tagespflege in Falkensee. "Die Leute sind auf jeden Fall dankbar und wir freuen uns über den frischen Wind in unserer Einrichtung", sagt Jeanette Kritzel, Leiterin für soziale Dienste im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig.

Notbetreuung aufgrund der Corona-Pandemie funktionieren

In der Tagespflege in Falkensee hat der Kreisverband derzeit 17 Stammgäste, die an fünf Tagen die Woche die Einrichtung in der Freimuthstraße sind. Dort werden die Menschen betreut und versorgt, die in ihren eigenen vier Wänden alleine wären und die Pflege nicht mehr alleine bewältigen können.

Aufgrund der Corona-Pandemie werden derzeit allerdings weniger Personen in der Tagespflege versorgt.

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news-170 Sat, 12 Dec 2020 16:46:00 +0100 DRK-Heimatstern feiert ersten Geburtstag mit Weihnachtsmarkt https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-heimatstern-feiert-ersten-geburtstag-mit-weihnachtsmarkt.html Die Heimatstern-Kinder hatten sich schon so auf den Weihnachtsmarktbesuch gefreut, der aufgrund der Corona-Pandemie aber nicht stattfinden kann. Darum hat das Heimatstern-Team seinen eigenen Weihnachtsmarkt gemacht. Und ganz nebenbei den ersten Geburtstag der Einrichtung gefeiert. "Schokobrunnen" schallt es am Freitagnachmittag durch den DRK-Heimatstern. Kurze Zeit später tummeln sich die Kinder um den Tisch mit dem Schokobrunnen, stecken Weintrauben und Brezeln auf ein Holzspieß und lassen es sich schmecken.

Für die Kinder und das Erzieherteam ist es ein besonderer Tag: Sie haben im Haus ihren eigenen Weihnachtsmarkt kreiert und feiern gleichzeitig den ersten Geburtstag des Hauses. Der Duft von Bratäpfeln und Zimt liegt in der Luft. Egal, ob Schokobrunnen, Popocornmaschine oder Zuckerwattestand: An diesem Freitag gehen wohl sämtliche Zuckerträume der Heimatstern-Kinder in Erfüllung.

Der Weihnachtsmarkt ist das Ergebnis der drei Auszubildenden (Azubis) des Heimatsterns, die ihn seit Wochen gemeinsam vorbereitet haben: "Wir haben ihn zusammen mit den Kindern geplant und sie gefragt, was sie sich wünschen", sagt Azubi Timon. "Sie finden auch Fotos total spannend. Darum haben wir eine Foto-Ecke gemacht. Die Polaroid-Fotos, die dort entstehen, werden wir dann zu einer Collage zusammenbringen", sagt Timon. Für die Auszubildenden ist es das erste größere Projekt überhaupt.

Weihnachtsmarkt macht Heimatstern-Leiter stolz

Auf das erste Heimatstern-Jahr blickt Leiter Thorsten Häcker positiv zurück. Die Monate seien wahnsinnsig schnell vergangen und es mache ihn stolz, dass alle gemeinsam Arbeitsroutinen gefunden haben, das Team und die Kinder in der neuen Einrichtung zusammengewachsen sind. "Ich spüre, dass alle mit Herz dabei sind und das ist großartig. Unser Weihnachtsmarkt führt mir das wieder vor Augen. Ich könnte platzen vor Stolz", sagt Thorsten Häcker.

Gleichzeitig betont er, wie schade es ist, dass aufgrund der Corona-Pandemie die Elternarbeit ruht. Gemeinsame Feste, Ausflüge oder Aktionen im Stadtteil Am Stern von den Kindern, ihren Eltern und dem Erzieherteam sei einer seiner Heimatstern-Wünsche für 2021.

Anlässlich des ersten Geburtstags überraschte der DRK-Kreisverband das Heimatstern-Team mit einer großen Holzkiste voller Obst, Schokolade und einer Urkunde, auf der Mitarbeitende der Geschäftsstelle dem Team gratulierten. Als Kreisverbands-Vorstand Christian Schophaus zusammen mit Robert Winkelmann die Kiste vor der Tür an Thorsten Häcker überreichte, grüßte ihn ein Heimatstern-Kind aus einem offenen Fenster.

"Heute ist so ein schöner Tag"

Heimatstern-Kind Leon ist beim Weihnachtsmarkt hochkonzentriert. Er hat das erste Mal überhaupt Bratäpfel gemacht. Auch beim Dosenwerfen schaut er, dass alles seine Richtigkeit hat und gibt Kindern Wurftipps.

Einen Raum weiter füllt Laura zusammen mit Saskia, Auszubildende im Heimatstern, erst eine Weihnachtskugel mit Kunstschnee und Tannenzweigen. Dann gestalten sie zusammen eine Weihnachtskarte für Lauras Mutter. Bei ihr wie auch bei vielen anderen Kindern haben Schokobrunnen, Popcorn und Zuckerwatte sichtbare Spuren hinterlassen. Die paar Schokoflecken stören zum Beispiel Amira aber überhaupt nicht. Sie strahlt und tänzelt durch die Einrichtung. "Heute ist so ein schöner Tag", sagt sie. Und macht nochmal einen Abstecher zum Schokobrunnen.

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news-171 Wed, 09 Dec 2020 10:16:00 +0100 DRK-Ortsverein Falkensee zieht in eigene Räumlichkeiten ein https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-ortsverein-falkensee-zieht-in-eigene-raeumlichkeiten-ein.html Der DRK-Ortsverein Falkensee pendelte bis 5. Dezember 2020 regelmäßig zwischen Werder/Havel und Falkensee. Nun sind die Ehrenamtlichen in ihre eigenen Räumlichkeiten gezogen. Und haben bei der Standortwahl vor allem ihr Jugendrotkreuz im Sinn gehabt. Es ist vollbracht. Ab sofort kommen die Ehrenamtlichen aus Falkensee und Umgebung in der Edisonstraße 6 in Falkensee zusammen. "Wir können es immer noch nicht so recht glauben, dass wir jetzt tatsächlich unsere eigenen Räume haben", sagt Heike Swillus. Sie ist erste Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Falkensee.

Zusammen mit sieben weiteren Helfenden, dem "harten Kern des Ortsvereins", wie sie sagt, haben sie den Umzug gemeistert. Sie haben Möbel geschleppt und sämtliches Material, das bis dato dezentral gelagert war, in die Edisonstraße transportiert.

Dem Ortsverein stehen dort ab sofort zwei Räume zur Verfügung. Vor dem Einzug haben die Ehrenamtlichen die Fenster geputzt, den Teppich gereinigt und einige Lampen repariert. Auch der Vermieter hat die Wände extra neu geweißt.

Standortwahl des DRK-Ortsvereins Falkensee für das Jugendrotkreuz

Dabei bezeichnet Heike Swillus den Standort doch als kleinen Glücksgriff: "Wir haben die Räumlichkeiten von der Lage abhängig gemacht", sagt sie. Die Erreichbarkeit mit ÖPNV und Fahrrad habe für den DRK-Ortsverein Falkensee eine hohe Priorität gehabt. "Vor allem Kinder und Jugendliche sollten sie unproblematisch erreichen können. Es ist wunderbar, dass das geklappt hat."

Die Freude über die neuen Räume ist beim DRK-Ortsverein Falkensee riesig. Die Treffen in 2021 finden freitags ab 17 Uhr für die Kinder und Jugendlichen des JRK und alle 14 Tage ab 18:30 Uhr für die Kameraden der Bereitschaft statt. "Wir wollen uns Schritt für Schritt dort einrichten und haben so einige Ideen", sagt Heike Swillus.

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news-169 Sat, 05 Dec 2020 13:07:00 +0100 Sanitäterin der Bereitschaft Potsdam Teil von Ehrenamtswoche des DRK-Landesverbands Brandenburg https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/sanitaeterin-der-bereitschaft-potsdam-teil-von-ehrenamtswoche-des-drk-landesverbands-brandenburg.html Anlässlich des internationalen Ehrenamtstags hat der DRK-Landesverband Brandenburg Ehrenamtliche aus allen Kreisverbänden in Brandenburg vorgestellt. Mit dabei: Linda Abelt, Sanitäterin in der Bereitschaft Potsdam. Besondere Ehre für Linda Abelt, Sanitäterin in der Bereitschaft Potsdam. Die 26-Jährige ist mit einem Kurzporträt Teil der Ehrenamtswoche gewesen, die der DRK-Landesverband Brandenburg vom 30. November bis 6. Dezember 2020 auf Facebook durchgeführt hat. Anlass der Ehrenamtswoche war der internationale Tag des Ehrenamts am 5. Dezember 2020.

Linda Abelt ist seit 2019 im DRK und hat im Rahmen der Ehrenamtswoche dargelegt, was sie an ihrem Ehrenamt so schätzt: "Es ist mir wichtig, dass ich in meiner Freizeit etwas mache, wo ich mich weiterentwickle, anderen Menschen und der Gesellschaft etwas zurückgeben kann", sagt die Sanitäterin.

"Mein Ehrenamt bedeutet mir sehr viel, ist mir eine große Freude"

Bundesweit engagieren sich mehr als 443.000 Menschen ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz, zum Beispiel in der Betreuung von Geflüchteten, in einem Hospiz oder in der Wasserwacht. Laut DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt sei das DRK damit eine der größten ehrenamtlichen Organisationen in Deutschland. "Die Bereitschaft, sich zu engagieren, ist sehr groß. Es kann keine Rede davon sein, dass die Deutschen ein Volk von Egoisten sind", sagt Gerda Hasselfeldt.

Bei der Frage, warum sie Sanitäterin in der Bereitschaft Potsdam geworden ist, muss Linda Abelt nicht lange überlegen: "Es bedeutet mir sehr viel. Ich hatte schon immer eine große soziale Veranlagung und interessiere mich für Medizin und Gesundheit, Kenntnisse darüber zu erlernen und auszubauen bereitet mir große Freude und ich bin froh, Menschen mit unserem Einsatz helfen zu können", sagt die 26-Jährige.

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news-168 Fri, 04 Dec 2020 13:32:29 +0100 Adventsaktion in Potsdam geglückt: Kreisverband verteilt Festtagsmahlzeiten an der Suppenküche https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/adventsaktion-in-potsdam-geglueckt-kreisverband-verteilt-festtagsmahlzeiten-an-der-suppenkueche.html Um Hilfsbedürftigen und Obdachlosen zu helfen, hat der Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gemeinsam mit dem Lions-Club Potsdam-Sanssouci eine Verteilaktion an der Suppenküche Potsdam organisiert. Die Festtagsmenüs sorgten für jede Menge große Augen – und glückliche Menschen. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig hat am Freitag vor der Suppenküche Potsdam 50 warme Festtagsmenüs verteilt und jede Menge Obdachlose sowie Hilfsbedürftige glücklich gemacht.

Beim Verteilen packte nicht nur DRK-Fahrer Eberhard Bretz mit an, der das Essen vom Spargelhof Klaistow abholte und sicher in Thermobehältern nach Potsdam transportierte. Auch das Team der Suppenküche half dabei, die warmen Mahlzeiten gegen 10 Uhr an diejenigen zu verteilen, die teilweise schon über eine Stunde bei Minusgraden gewartet hatten. "Sie glauben gar nicht, wie viel Kraft es mir gibt, eine Mahlzeit wie diese in diesen Zeiten essen zu können", sagte ein sichtlich gerührter Mann zu einem DRK-Mitarbeiter beim Verteilen.

Auch Peter Müller, Leiter der Suppenküche Potsdam, war begeistert von der Verteilaktion: "Das ist einfach großartig und in diesem Jahr das erste Adventsessen an unserer Suppenküche überhaupt. Sonst findet in der Weihnachtszeit jede Woche etwas statt, was unseren Gästen zugute kommt, aber wegen Corona fällt in diesem Jahr nahezu alles aus", sagt Peter Müller.

Idee des Lions-Club Potsdam-Sanssouci realisiert

Den Obdachlosen und Hilfsbedürftigen selbst ein Adventsessen zaubern, kann das Team der Suppenküche momentan nicht. Die Suppenküche hat zwar auch im Lockdown geöffnet, aber darf keine warmen Mahlzeiten ausgeben.

Stattdessen händigen die Mitarbeitenden den Obdachlosen und Hilfsbedürftigen vor der Tür Beutel mit Obst, Keksen oder Brot aus, damit sie etwas Zuessen haben und durch den Tag kommen. Auch deshalb waren am Freitag viele Bedürftige so froh über das Festtagsmenü: Sie hatten schon einige Wochen keine warme Mahlzeit mehr gehabt.

"Ich bin begeistert. Es ist einfach schön, dass wir gemeinsam den Menschen mit den Essen eine Freude machen, die es wirklich brauchen", sagt Bertold Gaus, Präsident des Lions-Club Potsdam-Sanssouci. Er war vor wenigen Wochen mit der Idee einer Essenspende auf den Kreisverband zugekommen, die dann gemeinsam realisiert wurde.

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news-167 Mon, 30 Nov 2020 14:23:30 +0100 DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig verteilt Adventsessen an der Suppenküche Potsdam https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-kreisverband-potsdam/zauch-belzig-verteilt-adventsessen-an-der-suppenkueche-potsdam.html Zum Start in die Adventszeit verteilt der DRK-Kreisverband Pots-dam/Zauch-Belzig am 4. Dezember Adventsessen an Hilfsbedürftige in Potsdam. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig verteilt am Freitag, den 4. Dezember 2020, um 10 Uhr an der Suppenküche in Potsdam 50 warme Festtagsmenüs an Hilfsbedürftige.

Damit möchte der Kreisverband den Menschen eine Freude bereiten, die sonst, aber vor allem auch in der Corona-Zeit enorm zu kämpfen haben – und hoffentlich durch eine warme Mahlzeit die schwierige Zeit für einen Moment vergessen können.

Das Vorhaben realisiert der Kreisverband gemeinsam mit dem Lions-Club Potsdam-Sanssouci und Noosha Aubel, Beigeordnete der Stadt Potsdam. „Wir sind stolz, die Idee zusammen umzusetzen. Denn trotz der Corona-Pandemie sollte die Unterstützung von Bedürftigen und Obdachlosen auf keinen Fall ausbleiben. Wir hoffen, dass unsere Akti-on auch andere Menschen animiert, denjenigen etwas Gutes zu tun, für die die Winter- und Adventszeit die wohl schwierigsten Zeiten des Jahres sind“, sagt Christian Schophaus, Vorstand des Kreisverbands.

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news-166 Mon, 23 Nov 2020 13:58:11 +0100 Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität auch im Lockdown geöffnet https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/beratungsstelle-fuer-schwangerschaft-familienplanung-und-sexualitaet-auch-im-lockdown-geoeffnet.html Krisen in der Schwangerschaft, Fragen zu familienunterstützenden Leistungen: Das Team in der Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität ist auch in der Corona-Pandemie Ansprechpartner für alle Ratsuchenden mit Fragen und Problemen zu den Themen Familienberatung, Sexualität und Schwangerschaft. Auch in Zeiten des Corona-Lockdowns ist das Team der Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität weiterhin für Ratsuchende da.

Egal, ob es Fragen zu finanziellen Hilfen in der Schwangerschaft gibt, ein Antrag an die Bundesstiftung "Mutter und Kind-Schutz des ungeborenen Lebens" gestellt werden möchte oder es Fragen im Zusammenhang mit einem Schwangerschaftsabbruch gibt: Die Beratungen sind unverändert möglich.

Das Beraterteam beantwortet sämtliche Fragen per Mail oder am Telefon. Auch persönliche Beratungen in den Beratungsräumen in der Beyerstraße 8 in Potsdam sind unter Beachtung geltender Hygienevorschriften mit vorheriger Anmeldung möglich.

Unterstützung auch in Zeiten der Corona-Pandemie

"Schon einige Frauen sind auf uns zugekommen und waren froh, dass wir auch in der Corona-Zeit für sie da waren und sind", sagt Corinna Kmezik, Leiterin der Beratungsstelle des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig.

Auch bei Anträgen für Mutter- oder Vater-Kind-Kuren unterstützt das Team. Und das – wie bei allen anderen Themen – an jedem Wochentag.

Die Kontaktdaten der Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität im Überblick:

Telefon: 0331 / 201 18 91
Mail: beratungdrk-potsdam.de

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news-165 Mon, 16 Nov 2020 14:08:44 +0100 Relaunch der Webseite des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig vollzogen https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/relaunch-der-webseite-des-drk-kreisverbands-potsdam/zauch-belzig-vollzogen.html Unter DRK-Belzig.de sowie DRK-Potsdam.de ist der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig schon seit Jahren erreichbar. Doch ab sofort gibt es unter denselben Adressen eine neue Webseite. Es ist vollbracht: Der Relaunch der Webseite des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig wurde am 16. November beendet. Damit erscheint die Webseite in komplett neuem und zeitgemäßem Gewand und ist ab sofort die digitale Vistenkarte des Kreisverbands.

Egal, ob Termine für Erste-Hilfe-Kurse, Ansprechpartner im Kreisverband oder beruflich Karriere machen: Die neue Webseite vereint alle relevanten Informationen unter einem Dach. Unter der Rubrik "Aktuelles aus dem Kreisverband" können sich darüber hinaus alle Interessierte - selbsterklärend - auf dem Laufenden halten.

"Wir sind sehr froh, ab sofort eine Webseite vorzeigen zu können, die zeitgemäß ist und die Vielfalt unseres Kreisverbands abbildet", sagt Christian Schophaus, alleinvertretungsberechtigter Vorstand des Kreisverbands.

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news-164 Mon, 16 Nov 2020 08:40:53 +0100 32. Kreisversammlung findet unter besonderen Bedingungen statt https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/32-kreisversammlung-findet-unter-besonderen-bedingungen-statt.html Die Corona-Pandemie prägt auch den Alltag im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig. Sie hat dafür gesorgt, dass die Kreisversammlung erst mehrfach verschoben wurde und dann in einer Form stattgefunden hat, wie es sie noch nicht gegeben hat. Die 32. Kreisversammlung des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig hat am Freitag (13. November 2020) unter besonderen Bedingungen stattgefunden. Erstmals überhaupt fand diese aufgrund der Corona-Pandemie als Online-Videokonferenz statt, an der insgesamt 25 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler teilgenommen haben.

Und auch, wenn in der Kreisversammlung das Jahr 2019 zusammengefasst und ausgewertet wurde, würdigten Präsident und Vorstand des Kreisverbands die derzeitige Ausnahmesituation durch die Corona-Pandemie, die nicht nur die Kreisverbandsarbeit, sondern Menschen weltweit prägt.

"Dass wir diese Zeit bisher ohne nennenswerte Probleme bewältigt haben, verdient großen Respekt und Anerkennung gegenüber unseren Mitarbeitenden. Einmal mehr können wir feststellen: Auf sie ist Verlass, wenn es darauf ankommt. Viele sind sich gerade in den komplizierten Wochen und Monaten bewusst geworden, was es heißt, ein Teil des DRK zu sein", sagte Kreisverbands-Präsident Joachim Müller.

Erfolgreiches Jahr 2019, Blick auf 2021

Im Tätigkeitsbericht, den der Präsident vortrug, fasste er das Jahr 2019 für den Kreisverband als "herausfordernd, teilweise widersprüchlich-kompliziert und trotzdem in der Summe erfolgreiches Jahr" zusammen.

Vor allem die Eröffnung des Heimatsterns am 6. Dezember 2019 sowie der Start des I-Cafés am 11. November waren besondere Momente im Jahr 2019 des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig. Außerdem hat eine dritte Tagespflege seit 15. Juli 2019 in Werder ihre Türen geöffnet.

Auch Christian Schophaus, alleinvertretungsberechtigter Vorstand des Kreisverbands, zeigte sich stolz über das außerordentliche Engagement aller Mitarbeitenden im vergangenen, aber insbesondere auch in diesem Jahr und richtete den Blick auf 2021, wo der Kreisverband im Rettungsdienst sowie beim Kinder- und Jugendhilfeverbund neue Ideen umsetzen möchte. Und möglicherweise zur 33. Kreisversammlung dann auch wieder an einem analogen Ort zusammenkommen.

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news-162 Fri, 23 Oct 2020 08:53:48 +0200 Lions-Club Potsdam-Sanssouci spendet Notfallrucksäcke an Kreisverband https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/lions-club-potsdam-sanssouci-spendet-notfallrucksaecke-an-kreisverband.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig erhält neue Kriseninterventionsrucksäcke. Diese spendet der Lions Club Potsdam-Sanssouci. Sie kommen den Ehrenamtlichen zu Gute. Insgesamt sechs Notfallrucksäcke sind am Donnerstag vom Lions Club Potsdam-Sanssouci an die Mitarbeitenden des Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig übergeben worden. Dabei handelt es sich um eine Spende, da es den Mitgliedern des Lions Club von Bedeutung war, in Zeiten der Corona-Pandemie diejenigen zu unterstützen, die sich sonst für das Wohl anderer engagieren.

"Wir haben uns gefragt, was in Zeiten der Corona-Pandemie Sinn ergibt. Im Austausch mit einem befreundeten Lions-Club sind wir dann auf das DRK gekommen. Und wie sinnvoll es ist, den Helferinnen und Helfern in Potsdam und Umgebung zu helfen“, sagt Bertold Gaus, Präsident des Potsdamer Lions Clubs Potsdam-Sanssouci.

Notfallrucksäcke begeistern Ehrenamtliche

Für Kreisverbandsvorstand Christian Schophaus war schnell klar, welcher Bereich von den Notfallrucksäcken profitieren soll: das Ehrenamt. Schon im Vorfeld sorgten diese in der Geschäftsstelle für große Augen: "Was für wunderbare Rucksäcke. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen komplett neuen Notfallrucksack gespendet bekommen haben“, sagte beispielsweise Michael Tarnowski, der ehrenamtlich für die DRK-Wasserwacht Potsdam im Einsatz ist. Als er hörte, dass die Rucksäcke in der Geschäftsstelle eingetroffen waren, kam er direkt vorbei, um sie sich anzuschauen.

Bei der Übergabe an der Geschäftsstelle nahmen Lee Schumann, stellvertretender Bereitschaftsleiter, und Matti Enderlein, stellvertretender Bereitschaftsleiter beim DRK-Ortsverein Potsdam, mit großer Freude die Rucksäcke entgegen. "Sie sind eine wertvolle Ergänzung unseres Bestands. Gerade bei widriger Witterung in Herbst und Winter wird uns der Rucksack eine enorme Unterstützung sein", sagt Matti Enderlein. Neben den Ehrenamtlichen in Potsdam können sich auch die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in Bad Belzig, Falkensee, Werder und Wustermark über die neue Ausrüstung freuen.

Spende des Lions Club als Wertschätzung des Ehrenamts

Auch Lee Schumann war hocherfreut über die Notfallrucksäcke. Er ist seit 2008 beim Deutschen Roten Kreuz. Eine solche Spende habe es seitdem noch nie gegeben, sagt der 32-Jährige. Die Rucksäcke sind optimal für die Erstversorgung von Verletzten und bei jedem Rettungseinsatz dabei. Sie enthalten für Sanitäterinnen und Sanitäter alles, was sie in Notfällen benötigen.

„Das ist eine fantastische Wertschätzung unserer Ehrenamtlichen, ihres En-gagements und der ehrenamtlichen Arbeit im Allgemeinen“, sagt Martina Fröhlich, Ehrenamtskoordinatorin im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig. „Möglicherweise schafft das auch die Möglichkeit, künftig noch in anderen Bereichen zusammenzukommen und gemeinsam in Potsdam und Umgebung etwas zu bewirken“, sagt Bertold Gaus.

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news-161 Mon, 28 Sep 2020 08:42:42 +0200 Pflegeteam "Hoher Fläming" weiht neue Geschäftsstelle ein https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/pflegeteam-hoher-flaeming-weiht-neue-geschaeftsstelle-ein.html Endlich ist es soweit: Das Pflegeteam "Hoher Fläming" vom DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig ist in seine neue Geschäftsstelle gezogen. Der Standort in der Magdeburger Straße 22 wurde darum feierlich eingeweiht. Gleichzeitig gab es noch einen weiteren Grund zur Freude. Das Pflegeteam "Hoher Fläming" hat am 25. September 2020 seine neuen Geschäftsräume in Bad Belzig feierlich eingeweiht. Bei milden Temperaturen ließen sich die DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Pfannkuchen, Grillgut und Kaltgetränke schmecken.

Die Einweihung in der Magdeburger Straße 22 war allerdings nicht der einzige Grund, warum das Pflegeteam "Hoher Fläming" zusammenkam: "In diesem Jahr feiern wir in Deutschland nicht nur das Jubiläum der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung. Auch unser Pflegeteam hat vor 30 Jahren seine Arbeit in Bad Belzig begonnen", sagt Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands.

Besonderer Dank an Marlies Claus

Zum besonderen Anlass wurden auch kleinere Geschenke in Form von Pflanzen gemacht, die ab sofort Teil der neuen Geschäftsräume sind. Ein besonderes Präsent erwartete Kathrin Wilhelm-Kösling, die die DRK-Tagespflege in Bad Belzig leitet. Sie kann das defekte massive Holzradio in ihrer Einrichtung durch ein funktionierendes Pendant ersetzen.

Beim Dank, den Christian Schophaus als auch Jeanette Kritzel als Fachbereichsleiterin im Bereich Pflege an das gesamte Pflegeteam richtete, hoben sie eine Anwesende hervor: Marlies Claus. "Was Sie an ehrenamtlicher Arbeit geleistet haben und leisten, ist phänomenal", sagt Christian Schophaus. "Wir können nur hoffen, dass Sie uns noch lange erhalten bleiben." Schon viele Jahre engagiert sich Marlies Claus ehrenamtlich in der Seniorenarbeit und hilft dem Pflegeteam "Hoher Fläming" dort, wo es nötig ist.

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news-160 Fri, 25 Sep 2020 11:40:02 +0200 Senioren-Marathon begeistert Bewohner der Senioren-Residenz in Falkensee https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/senioren-marathon-begeistert-bewohner-der-senioren-residenz-in-falkensee.html Zum ersten Mal hat das Team der Senioren-Residenz in Falkensee eine Sportveranstaltung für ihre Bewohner geplant. Das Ziel: Sie aus dem Corona-Trott herausholen und gleichzeitig etwas für ihre Gesundheit tun. Mit Erfolg: Die Senioren sind beim Marathon über sich hinausgewachsen. Ihren ganz eigenen Weg aus dem Trott der Corona-Beschränkungen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DRK-Seniorenresidenz in Falkensee für ihre Senioren gefunden. Sie veranstalteten am 22. September mit dem Senioren-Marathon die erste Sportveranstaltung in der Einrichtung überhaupt, die ein voller Erfolg gewesen ist.

22 Senioren machten mit und sahen sich durch die Mindestzahl von sechs Runden herausgefordert, die sie auf dem Hinterhof - egal, ob mit oder ohne Gehhilfe - schaffen sollten. Und insgesamt über sich hinausgewachsen sind. "Das war der Wahnsinn. Unsere Bewohner waren total motiviert und haben zum Teil sogar 46 Runden geschafft", erzählt Iwona Röwe, Leiterin der Senioren-Residenz in Falkensee.

Falkenseer Senioren laufen 28,5 Kilometer

Sie und ihr Team hatten sich für ihren Senioren-Marathon so einiges überlegt, um den Teilnehmenden eine große Freude zu machen. So bekam jeder eine Startnummer, eine Teilnahmeurkunde, eine Medaille und ein Gutschein für ein Mittagessen. Außerdem konnte sich jeder nach dem Lauf eine Bratwurst vom Grill und eine Brezel abholen. Während des Laufs versorgte sie das Team der Senioren-Residenz mit Obst und Wasser, sodass alle den Marathon gut überstanden.

Insgesamt schafften die Senioren 475 Runden und sind insgesamt 28,5 Kilometer gelaufen. "Der Marathon war ein voller Erfolg und wir nehmen ihn fest in unseren Jahresplan auf", sagt Iwona Röwe. Sie freut sich schon jetzt auf den Halbmarathon, den sie zusammen mit ihrem Team und den Senioren der Einrichtung im Frühjahr machen möchte.

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news-159 Fri, 25 Sep 2020 09:26:22 +0200 Heimatstern-Kinder besuchen Eröffnung der Ausstellung "101 Mitbringsel" https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/heimatstern-kinder-besuchen-eroeffnung-der-ausstellung-101-mitbringsel.html Die feierliche Eröffnung der Ausstellung "101 Mitbringsel" in Potsdam haben sich auch die Kinder vom Heimatstern nicht entgehen lassen. Gleich vier Kinder hatten sich mit für sie besonderen Gegenständen an der Ausstellung beteiligt und waren aufgeregt. Und froh, als sie Hühnergott, Null-Euro-Schein und Herzanhänger im Schaufenster entdeckten. An einem der letzten Sommertage haben einige Kinder vom Heimatstern große Augen gemacht, als sie an das Schaufenster der Zweigbibliothek am Stern traten. Denn dort liegen ab sofort die für sie besonderen Gegenstände aus, mit der sie sich an der Ausstellung "101 Mitbringsel" beteiligen.

"Ist das cool", sagte der zehnjährige Marc, als er seinen herzförmigen roten Anhänger im Schaufenster entdeckte. Das Besondere: Ihn benutzt er immer zum Vertragen nach einem Streit mit seinem Bruder und hat ihn bei einem Urlaub in Polen von seinem eigenen Geld gekauft. 

Auch Jerome und Leon waren aufgeregt, als sie ihre Gegenstände begutachteten. Leon hatte einen Null-Euro-Schein eingereicht, der ihn immer an die Kahnfahrt mit seinen Eltern im Spreewald erinnert.

Jerome war froh, als er seinen Hühnergott unter den vielen Ausstellungsstücken gefunden hatte. "Den habe ich bei dem letzten Gruppenurlaub auf Rügen gefunden. Ich lag im Gras und auf einmal war der Hühnergott da", erzählte der Dreizehnjährige.

Kuratorin dankt Kindern vom Heimatstern

Eindrucksvoll auf einem sich drehenden kleinen Podest liegt auch ein Hirschzahn, den der achtjährige Finn beim Spazieren mit seinem Vater im Wald gefunden hat. Nun ist der Zahn Teil der Ausstellung und steht neben einer geschätzt 29.000 Jahre alten Figur sowie einer Hundertwasser-Giraffe, die zwei Potsdamer den Kuratorinnen zur Verfügung gestellt haben.

"Ich möchte mich vor allem bei den Kindern des Heimatsterns bedanken", sagte Angelika Aden, eine der Kuratorinnen, bei der Eröffnung. "Das erfordert Mut und Vertrauen, da die Kinder nicht wussten, wo ihr Gegenstand landet oder ob er möglicherweise in der Masse untergeht."

Nach einer halben Stunde hatten die Heimatstern-Kinder genug gesehen. Nachdem sie sich auch ein Autogramm von Turbine-Potsdam-Fußballerin Anna Gerhardt gesichert hatten, beschäftigten sie vor allem zwei Fragen: Wann geht es zurück.  Und was gibt es zum Abendessen.

  • Die Ausstellung "101 Mitbringsel" kann bis zum 28. November 2020 zu jeder Tageszeit im Schaufenster der Zweigbibliothek am Stern auf dem Johannes-Kepler-Platz in Potsdam angeschaut werden. Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es unter zfk-bb.de.
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news-157 Fri, 18 Sep 2020 10:07:27 +0200 Lehrgang für Rotkreuz-Nachwuchs: Einführungsseminar begeistert Jugendliche https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/lehrgang-fuer-rotkreuz-nachwuchs-einfuehrungsseminar-begeistert-jugendliche.html Wie ist das Deutsche Rote Kreuz aufgebaut? Was machen die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds mit mir? Auf diese Fragen haben die Teilnehmenden des Einführungsseminar am 12. September so einiges erfahren. Für neun junge Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler ist der 12. September ein besonderer Tag gewesen: Sie absolvierten ihr Rotkreuz-Einführungsseminar und erfuhren jede Menge über die Geschichte und den Aufbau des Verbands. Auch das humanitäre Völkerrecht und seine Bedeutung waren Thema. "Außerdem haben wir über die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes gesprochen. Was machen sie mit mir? Wo finde ich sie im Einsatz", erzählt Christa Milkau, die das Seminar leitete.

Ihr war es ein Anliegen, den Teilnehmenden nahezubringen, wie das DRK aufgebaut ist und wo sie sich wie einbringen können, welche Gemeinschaften und Ortsvereine es beispielsweise gibt. "Wichtig war mir, dass sie das große Ganze sehen und erkennen, was es mit Landes- und Kreisverbänden auf sich hat", sagt Christa Milkau.

Sie, die selbst im Jugendrotkreuz angefangen hat, war mit dem Einführungsseminar zufrieden: "Es war eine tolle Runde. Alle waren sehr engagiert und offen."

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news-155 Sat, 29 Aug 2020 15:12:00 +0200 DRK-Ortsverein Bad Belzig unterstützt Sportveranstaltung in Niemegk https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-ortsverein-bad-belzig-unterstuetzt-sportveranstaltung-in-niemegk.html Im Freibad in Niemegk haben sich etliche Initiativen und Firmen zu einem Schwimm-Wettbewerb der besonderen Form versammelt. In Kategorien wie Sack- und Sachenschwimmen suchten sie das beste Team. Mittendrin: Die Santitätsgruppe des DRK-Ortsverein Bad Belzig. Was für ein Spaß. Am 28. August fand zum ersten Mal das "Niemegker Firmenschwimmstaffelturnier" statt. Insgesamt 17 Teams nahmen teil, um sich in Disziplinen wie Brustschwimmen und Kraulen, aber auch Sachenschwimmen und Sackschwimmen zu messen.

Mittendrin: Die Sanitätsgruppe des DRK-Ortsvereins Bad Belzig in Person von Ramona Mai. "Die Veranstaltung war einfach eine tolle Idee. Und es hat Spaß gemacht, mit den Gästen über das DRK und meine ehrenamtliche Arbeit zu sprechen", sagt die Bad Belzigerin.

"Das tat einfach gut"

Sie war allein mit dem Rettungswagen und Sanitätskasten nach Niemegk gefahren, um am Freitagabend das Rote Kreuz zu vertreten und darüber hinaus die Schwimmveranstaltung abzusichern.

"Glücklicherweise ist alles ruhig geblieben", sagt Ramona Mai. Sie ist froh, mal wieder mit dem Rettungswagen auf einer Veranstaltung gewesen zu sein. "In Zeiten der Corona-Pandemie sind wir wenig unterwegs. Die Schwimmveranstaltung tat einfach gut", sagt die Rotkreuzlerin.

Beeindruckt hat sie insbesondere auch die tolle Atmosphäre im Niemegker Freibad. Wenn sie etwas aus der Veranstaltung mitgenommen hat, dann eines: 2021 als DRK-Ortsverein Bad Belzig am "Niemegker Firmenschwimmstaffelturnier" teilzunehmen und mit anderen Firmen und Vereinen aus Potsdam-Mittelmark um die Wette zu schwimmen.

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news-154 Wed, 26 Aug 2020 13:55:00 +0200 Radio Potsdam interviewt Kinder des Heimatsterns https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/radio-potsdam-interviewt-kinder-des-heimatsterns.html Die Kinder des Heimatsterns beteiligen sich am Museumsprojekt "101 Mitbringsel" im Potsdamer Stadtteil Am Stern. Das haben Reporter von Radio Potsdam zum Anlass genommen, um sie zu besuchen und mit ihnen über für sie besondere Gegenstände zu sprechen. Diesen Tag werden Mark und Leon, zwei Kinder aus dem Heimatstern, wohl so schnell nicht vergessen. Am 26. August besuchten sie Reporter von Radio Potsdam, um mit ihnen über für sie besondere Gegenstände zu sprechen. Diese werden Teil der Ausstellung "101 Mitbringsel", die im September vor der Bibliothek im Potsdamer Stadtteil "Am Stern" startet.

Mark stellte den Journalisten einen Anhänger in Form eines roten Herzens vor. "Er bedeutet mir sehr viel, weil ich damit Freundschaften schließe. Und wenn ich mit meinem Bruder gespielt habe und wir uns gestritten haben, haben wir unsere Herzens zusammengehalten, damit er zu Ende war", erzählte Mark.

"In Gedanken auf Reisen gehen"

Leon hatte einen Null-Euro-Schein mitgebracht, der ihn immer an den Ausflug in den Spreewald erinnert, den die Kinder des Heimatsterns vor der Corona-Pandemie gemacht haben. "Das ist eben das Tolle an der Ausstellung: Sie animiert dazu, in Gedanken auf Reisen zu gehen", sagt Heimatstern-Erzieherin Katrin Heilwagen. Sie betreut die Kinder im Rahmen des Projekts und steht im Kontakt mit den "101 Mitbringsel"-Kuratorinnen.

"Was das alles soll und zu bedeuten hat, erfahren die Kinder wohl erst so richtig, wenn sie ihre besonderen Gegenstände in den Regalen vor der Bibliothek sehen", vermutet Katrin Heilwagen. Sie bewertet die Ausstellungsidee durchweg positiv.

Und findet es etwas schade, dass nur Potsdamer ihre "Mitbringsel" für die Ausstellung vorschlagen können. Zu gerne hätte sie sich auch daran beteiligt: "Bei einem Urlaub auf Rügen habe ich am Wasser eine Mini-Kanonenkugel gefunden. Sie ist schwer, rostig, aber für mich etwas Besonderes. Ich kann mir bis heute nicht erklären, wie die dorthin gekommen ist."

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news-153 Sun, 23 Aug 2020 14:52:00 +0200 DRK-Ortsverein Falkensee erhält Spende von Yogalehrerin https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-ortsverein-falkensee-erhaelt-spende-von-yogalehrerin.html Yoga für den guten Zweck: Die Falkenseerin Jenny Breukrens hat bei "Yoga und Charity" für den DRK-Ortsverein Falkensee eine Summe gesammelt und gespendet, die sämtliche Erwartungen übertraf. Große Freude beim DRK-Ortsverein Falkensee: Im Rahmen der Veranstaltung "Yoga und Charity" brachte die Falkenseer Yogalehrerin Jenny Breurkens am 23. August Frauen und Männer am Falkenhagener See zusammen, die den Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern insgesamt 438 Euro spendeten.

"Mit so einer enormen Summe hätten wir nie gerechnet", sagt Oliver Brodersen vom DRK-Ortsverband Falkensee. "Yoga und Charity" fand dieses Jahr zum sechsten Mal statt. Mit der Veranstaltung unterstützt Jenny Breurkens ortsansässige Vereine und hatte sich 2020 den DRK-Ortsverein Falkensee ausgesucht.

"Wir hatten uns nach der Bewerbung bei ihr keine großen Chancen ausgerechnet. Umso überraschter waren wir, als Jenny anrief und mitteilte, dass wir in diesem Jahr die Glücklichen sind", sagt Marina Leboucher.

Spende sorgt für Freudentränen

Nach Ende der Yoga-Einheit am Falkenhagener See überreichte Jenny Breurkens gemeinsam mit ihrem Ehemann das gespendete Geld und hatte Freudentränen in den Augen.

"Wir bleiben auf jeden Fall mit ihr in Kontakt. Auch, damit wir uns noch einmal bei ihr bedanken können", sagt Oliver Brodersen.

Das Geld kommt insbesondere dem Falkenseer Jugendrotkreuz zu Gute. Diese dürfen sich über neue Basecaps freuen. "Möglicherweise gibt es auch neue T-Shirts. Wir schauen einmal, was sie für ihre Ausbildung benötigen und wofür das Geld bisher knapp war", sagt Oliver Brodersen.

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news-152 Fri, 21 Aug 2020 16:18:00 +0200 Kreisverband zur Klausurtagung in Groß Behnitz https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/kreisverband-zur-klausurtagung-in-gross-behnitz.html Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, hatte erstmals Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer strategischen Klausurtagung eingeladen. Am 20. und 21. August 2020 sind Fachbereitsleiterinnen und Fachbereichsleiter des Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig zu einer strategischen Klausurtagung zusammengekommen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde im Nauener Ortsteil Groß Behnitz der Ist-Zustand reflektiert, diskutiert und Ideen für das künftige Arbeiten entwickelt - sowie auch kurzfristige "Baustellen" ausgemacht.

Darüber hinaus wurde der Donnerstagabend bei einem Abendessen und Kaltgetränken am Groß Behnitzer See geschlossen.

Die Strategietagung soll ab sofort regelmäßig stattfinden. Ein Termin für die nächste Tagung ist noch offen.

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news-156 Mon, 20 Jul 2020 15:03:00 +0200 Christian Schophaus über das Corona-Virus: "Seuchen der Menschheit" https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/christian-schophaus-ueber-das-corona-virus-seuchen-der-menschheit.html Das Corona-Virus hat massive Auswirkungen auf unser Alltagsleben. Bei allem Negativen sollten allerdings auch die Chancen nicht übersehen werden, findet Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig. Seit es den Menschen gibt, wird er von Viren heimgesucht - manche mehr, manche weniger gefährlich.
Pest, Pocken, Aids - sie sind die Geißel der Menschheit und stehen für Elend und Tod. Manchen dieser Krankheiten konnte die Medizin Einhalt gebieten - gegen andere sind wir nach wie vor machtlos.

Im Moment legt eine weltweite Epidemie unser gesamtes Leben lahm und niemand weiß, wie lange es dauern wird und ob danach noch alles so sein wird wie vorher. Die Corona-Krise hat jedoch auch ihre guten Seiten. Wir lernen es wieder den Wert einfacher und bisher kaum beachteter Dinge zu schätzen – wie z.B. das Toilettenpapier.

Aber Spaß beiseite: Die Corona-Krise hat durchaus positive Effekte auf Klima und Umwelt. So haben die einschneidenden Maßnahmen wie Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen in wenigen Wochen mehr bewirkt als Fridays for Future in den letzten Jahren.

DRK-Fahrdienst unterstützt Menschen in der Krise

Auch in diesen veränderten Zeiten unterstützt der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig e.V. die Menschen in seinem Gebiet. Kinder aus sozial schwachen Familien, die während der Schulzeit mit kostenlosem Mittagessen versorgt werden, müssen in Potsdam auch während der Corona-Krise nicht auf eine warme Mahlzeit verzichten.

Die Stadt versorgt die Mädchen und Jungen montags bis freitags jeweils am späten Vormittag mit Essen, das unser Fahrdienst in die Haushalte liefert. Während die Ausgabestellen der Tafel geschlossen sind, bekommen bedürftige Potsdamer ihre Lebensmittel nach Hause geliefert. Der Fahrdienst unseres Kreisverbandes unterstützt die Tafel bei der Auslieferung.

Aus der Krisenzeit lernen

Wie wir alle wissen, sind persönliche Schutzausrüstungen in Form von Masken, Desinfektionsmitteln und Kitteln momentan zwingend erforderlich und nicht ausreichend vorhanden. Tausende Brandenburger Arzt-Praxen werden seit Wochen durch die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) mit Schutzausrüstung versorgt.Die Verteilung übernimmt ebenfalls der Kreisverband.

Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig hat eine von ehrenamtlichen Helfern betreute Kontaktstelle eröffnet, die in der Corona-Krise in Potsdam Hilfsangebote und Hilfsbedürftige zusammenbringen soll.

Natürlich sind die Auswirkungen der Krise für uns alle eine Herausforderung, aber wir haben auch viel gelernt. Deshalb dürfen wir nach Ende der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht einfach wieder so weitermachen wie zuvor. Vergessen wir also nicht, was die Krise uns gelehrt hat.
Mit den besten Grüßen und bleiben Sie gesund!

Christian Schophaus
Vorstandsvorsitzender

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news-151 Fri, 17 Jul 2020 09:41:00 +0200 DRK Potsdam/Zauch-Belzig bei Bombensprengungen dabei https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/drk-potsdam/zauch-belzig-bei-bombensprengungen-dabei.html Gleich zwei Bombensprengungen hielten im Sommer 2020 die Potsdamerinen und Potsdamer in Atem. DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisverbands machten die Ausnahmesituation für sie erträglich. Gleich an zwei Bombensprengungen in Potsdam waren DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sommermonaten beteiligt. Als am 26. Juni nahe der Freundschaftsinsel insgesamt 13.000 Potsdamerinnen und Potsdamer evakuiert wurden, sorgten Einsatzkräfte der Kreisverbände Potsdam/Zauch-Belzig, Gransee, Brandenburg/Havel und Märkisch-Oder-Spree mit dafür, dass alles glatt über die Bühne ging.

Sie verpflegten 600 Menschen, betreuten sie in sechs Notunterkünften und fuhren Patientinnen und Patienten der stationären Pflege dorthin.

Ehrenamtler des Ortsvereins Potsdam packen mit an

Auch fünf Ehrenamtler des DRK-Ortsvereins Potsdam waren vor Ort und bereiteten über Stunden 1.300 Lunchpakete für die Einsatzkräfte vor. Außerdem halfen sie beim Aufräumen und Rücktransport der Evakuierten. „Es war spannend, einen Einblick hinter die gesamte Organisation sowie die anspruchsvolle Koordination und Logistik zu bekommen", sagte ein ehrenamtlicher Helfer.

Erneuter Einsatz bei Bombensprengung im Aradosee

Rund drei Wochen später stand dann die Bombensprengung im Aradosee in der Teltower Vorstadt an. Darum mussten am 15. Juli insgesamt 8.000 Potsdamerinnen und Potsdamer ihr Zuhause vorübergehend verlassen.

30 DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverbände Potsdam/Zauch-Belzig und Gransee kümmerten sich um Evakuierte und Einsatzkräfte. Erneut wurden Lunchpakete für 400 Menschen gepackt und verteilt.

Wie beim Einsatz im Juni transportierten sie Patientinnen und Patienten aus den eigenen vier Wänden in die drei Notunterkünfte und zurück. Und sorgten dort in der Zeit der Bombensprengung dafür, dass es ihnen gut ging.

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news-149 Wed, 15 Jul 2020 15:30:00 +0200 Jette Joop spendet Schutzmasken an "HeimatStern" https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/jette-joop-spendet-schutzmasken-an-heimatstern.html Die Corona-Pandemie ist auch am "HeimatStern" in Potsdam nicht spurlos vorübergegangen. Um den Kindern der Einrichtung eine Freude einerseits eine Freunde zu machen und andererseits den Umgang mit der Pandemie zu erleichtern, hat DRK-Botschafterin Jette Joop vorbeigeschaut und ihnen Schutzmasken geschenkt, die sie selbst ausmalen können.

Was für eine Überraschung für die Kinder und Mitarbeiter im „HeimatStern“ in Potsdam. DRK-Botschafterin Jette Joop hat am Mittwoch im „HeimatStern“ vorbeigeschaut und den Bewohnern selbst designte Mund-Nase-Masken mitgebracht.

Die bunten Masken sorgten vor allem bei den Kindern für große Augen. Einige von ihnen schnappten sich eine der Masken, deren Motive sie mit Stiften ausmalen können. „Ich hatte noch nie eine eigene Maske. Die Masken für Erwachsene haben mir nie gepasst und waren doof“, sagte ein Kind des „HeimatSterns“.

Jette Joop: "Kinder sollen mit Masken der Krise trotzen"

Die Freude über die Masken machte Jette Joop vor allem deswegen froh, weil sie die Mund-Nase-Masken mit einem besonderen Anliegen verknüpft: „Ich habe mich zu Beginn der Corona-Pandemie gefragt, wie ich sie meinen Kindern erkläre. Mit einer personalisierten Mund-Nase-Maske mit bunten Motiven können Kinder der Krise mit Kreativität und Fröhlichkeit begegnen und ihr trotzen“, sagt die Modedesignerin.

Die Mund-Nase-Masken für Kinder und Erwachsene hat Jette Joop in Zusammenarbeit mit dem Handelsunternehmen Lidl entwickelt, wo es sie ab 20. Juli zu kaufen gibt. Das Besondere: Ein Teil der Verkaufserlöse gehen in den Corona-Nothilfefond des DRK.

"HeimatStern": Alternatives Zuhause für Kinder und Jugendliche

„Das ist eine tolle Aktion, wir werden die Masken heute noch verteilen“, sagte „HeimatStern“-Leiter Thorsten Häcker am Mittwoch.

Die im Dezember 2019 im Potsdamer Stadtteil Am Stern eröffnete Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe bietet Platz für 27 Kinder und vier Jugendliche. 18 Erzieher und drei Auszubildende begleiten die Wohngruppen und schauen, dass es ihnen im alternativen Zuhause gut geht.

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news-150 Thu, 25 Jun 2020 08:27:00 +0200 Erste Fiaccolata im HeimatStern https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/erste-fiaccolata-im-heimatstern.html Die Corona-Pandemie hat am 24. Juni 2020 auch die Fiaccolata des DRK geprägt. Der Bundesverband rief dazu auf, Gebäude rot zu beleuchten, statt wie sonst zusammenzukommen oder gemeinsam einen Fackelumzug zu machen. Das sorgte deutschlandweit für besondere Momente. Auch am HeimatStern. So hatte man den Heimatstern noch nicht gesehen: Zur Fiaccolata am 24. Juni erstrahlte die Außenfassade der Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe im Potsdamer Stadtteil Am Stern in rotem Licht.

Damit folgte der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig dem Vorschlag des DRK-Bundesverbands und sorgte bei Bewohnern genauso wie bei den Mitarbeitern für große Augen. „Als ich am Abend vorbeischaute und sah, wie die Mitarbeiter in Gartenstühlen vor dem Heimatstern saßen und den Anblick genossen, hat mich das wirklich gefreut“, sagt Christian Schophaus, Vorstand des DRK-Kreisverbands.

Bewohner bleiben wegen Fiaccolata länger auf

Obwohl die Lichter nur dort aufgebaut waren, wo sie die Kinder und Jugendlichen der Einrichtung nicht beim Schlafen störten, blieben einige von ihnen länger auf, um die besondere Beleuchtung nicht zu verpassen.

Interessierte nutzten die Fiaccolata außerdem für vereinzelte Nachtführungen durch die Einrichtung. Und so saßen DRK-Mitarbeiter und Gäste noch bis nach Mitternacht am Heimatstern, bevor am nächsten Morgen die Lichter wieder abgebaut wurden und die ungewöhnliche Fiaccolata endete.

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news-158 Fri, 08 May 2020 12:20:00 +0200 Hilfe bei Corona: Kreisverband schafft Koordinierungsstelle für Freiwillige https://www.drk-belzig.de/ueber-uns/presse-service/meldung/hilfe-bei-corona-kreisverband-schafft-koordinierungsstelle-fuer-freiwillige.html Der DRK-Kreisverband hat zur Hochzeit der Corona-Pandemie eine Koordinierungsstelle eingerichtet, die Freiwillige an die entsprechenden Stellen vermittelte. Diese versorgten Menschen mit Lebensmitteln und Mund-Nasen-Schutze. Und mit Lebensmut, allein, weil sie für sie da waren. Krisenzeiten erfordern besondere Maßnahmen und Menschen, die sich diesen gewappnet sehen - und anpacken. Deswegen hatte sich der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig von Ende März bis Anfang Mai dazu entschlossen, im Auftrag der Berufsfeuerwehr Potsdam aufgrund der zunehmenden Corona-Pandemie eine Koordinierungsstelle einzurichten.

Das Ziel: Menschen, die in der Ausnahmesituation helfen wollen, entsprechende Aufgaben zu geben. Im Zeitraum vom 30. März bis 5. Mai 2020 haben 135 Freiwillige und drei Helfergruppen (Förderverein Akademie zweite Lebenshälfte, Radkuriere, Seelsorge Ethikrat) mitgemacht.

Engagement füreinander geht weiter

Sie verteilten Lebensmittel bei der Potsdamer Tafel, nähten Mund-Nasen-Schutze, die über das Oberlinhaus verteilt wurden und waren für die Menschen da, die die soziale Isolation aufgrund der Kontaktbeschränkungen zusetzte.

Als die Zahl der Corona-Neuinfektionen Anfang Mai zurückging, wurde auch die Koordinationsstelle wieder abgebaut. Eng verknüpft mit der Hoffnung, dass die Infektionszahlen nicht wieder steigen.

Wir danken allen Beteiligten für ihren Einsatz. Wer auch künftig weiter mit anpacken und Gutes tun möchte, kann das unter Team-Brandenburg.org machen. Denn auch bei der Nachbarschaftshilfe, in Kleiderkammern oder bei der Blutspende kann künftig jede Unterstützung gebraucht werden.

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