DRK Presseinformationen https://www.drk-belzig.de de DRK Wed, 28 Sep 2022 16:17:08 +0200 Wed, 28 Sep 2022 16:17:08 +0200 TYPO3 EXT:news news-341 Wed, 28 Sep 2022 10:44:40 +0200 Das haben Führungskräfte des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark auf der Strategietagung besprochen /ueber-uns/presse-service/meldung/das-haben-fuehrungskraefte-des-drk-rettungsdiensts-potsdam-mittelmark-auf-der-strategietagung-besprochen.html Einmal pro Jahr kommen die Führungskräfte des Rettungsdiensts zusammen, um das vergangene Jahr zu besprechen, Schwerpunktthemen anzugehen und Künftiges zu planen. Im September sind sie dafür in Bad Belzig zusammengekommen. Die Themen der Strategietagung vom September 2022 im Überblick. Das Führungsteam des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark ist Mitte September zu einer Strategietagung zusammengekommen.

Im Rückblick sprachen sie über die Entwicklung des Rettungsdiensts und die vergangenen Jahre. Neben der Personalentwicklung ist insbesondere die Rolle der Wachleitung Thema gewesen – und wie wichtig diese als Leitung des jeweiligen Teams an den drei Rettungswachen ist.

„In den Hochzeiten der Corona-Pandemie arbeiten wir unter sehr herausfordernden Bedingungen, was von der Wachleitung genauso wie von unseren Rettungskräften jede Menge abverlangt hat. Es ist uns darum ein Anliegen, dass unsere Mitarbeitenden in ihren Wachleitungen fachlich und sozial kompetente Ansprechpersonen haben. Gut ausgebildete Führungskräfte sind immens wichtig für das Arbeitsklima und die Wertschätzung der Mitarbeitenden“ sagt Rettungsdienstleiter Mathias Koch.

Fortbildung in Leitungspositionen, Schulung der Praxisanleitenden

Einen Teil der Strategietagung bildete eine Fortbildung zum Umgang mit Konflikten in Leitungspositionen: Wie entstehen Konflikte in Gruppen? Welche Dynamik haben sie? Was können wir tun, um konstruktive Lösungen zu finden? Diese Fragestellungen wurden mit Unterstützung eines externen Dozenten bearbeitet und auf Wunsch der Teilnehmenden ein Konfliktleitfaden erarbeitet.

In den dritten Tag der Strategietagung waren auch die Praxisanleitenden im Rettungsdienst involviert. Diese wurden im Umgang mit Belastungs- und Konfliktsituationen in der Ausbildung im Rettungsdienst geschult. „Wir haben drei sehr produktive Tage erlebt. Die ‚Baustellen‘ für die kommenden Monate sind klar definiert.“

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news-340 Fri, 16 Sep 2022 11:43:31 +0200 Projekt Zirkuswagen: Unterstützer schauen im DRK-Heimatstern Potsdam vorbei /ueber-uns/presse-service/meldung/projekt-zirkuswagen-unterstuetzer-schauen-im-drk-heimatstern-potsdam-vorbei.html Der Zirkuswagen ist für das Team vom DRK-Heimatstern Potsdam das größte Projekt, das sie bisher für die Kinder und Jugendlichen umsetzen. Überhaupt möglich gemacht haben das Projekt Spenden zweier Firmen, die sich vor Ort einmal selbst ein Bild vom Zirkuswagen gemacht haben. Der DRK-Heimatstern Potsdam hat am 13. September 2022 einmal die Firmen eingeladen, die mit Spenden das Projekt Zirkuswagen erst möglich gemacht haben: Systema Datentechnik und Camunda.

Vor Ort in der Pietschkerstraße schauten sie nicht schlecht, als sie den großen Zirkuswagen neben der Schwingschaukel stehen sahen: „Das Schöne ist, wie die Kinder von sich aus beim Aufbau mit dazugekommen sind und mit wie viel Freude sie geholfen haben. Viele bohrten das erste Mal ein Loch, haben zum ersten Mal Holz imprägniert. Dadurch identifizieren sie sich ganz anders mit dem Zirkuswagen“, sagt Heimatstern-Mitarbeiter Steffen Krausewald. Gemeinsam mit Mike Ehmke und den Kindern hat er aus vielen Einzelteilen den Zirkuswagen zusammengebaut.

„Der Zirkuswagen wächst mit den Ideen der Kinder“

Dabei ist das Projekt Zirkuswagen weiter im Wachsen. Neben Dachrinnen fehlt es der Veranda noch an Farbe. Auch die Innenausstattung ist noch komplett offen: „Das Projekt wächst mit den Kindern. Wir werden sie auch dort einbeziehen und sie abstimmen lassen, was sie sich für ihren Zirkuswagen wünschen“, sagt Heimatstern-Leiter Thorsten Häcker.

Bringen wir Nistkästen an? Gestalten wir die Fassade noch mit Farbklecksen weiter? Wollen wir Decken und Sitzsäcke in den Zirkuswagen bringen und einen Vorleseabend mit heißem Kakao veranstalten? Wohl schon in den Herbstferien findet das Heimatstern-Team auf diese Fragen gemeinsam mit den Kindern Antworten.

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news-339 Tue, 13 Sep 2022 16:37:55 +0200 Potsdamer Ehrenamtsbörse am 14. September 2022: Rotkreuz-Team vom Kreisverband am Brandenburger Tor dabei /ueber-uns/presse-service/meldung/potsdamer-ehrenamtsboerse-am-14-september-2022-rotkreuz-team-vom-kreisverband-am-brandenburger-tor-dabei.html So einige Potsdamer Vereine und Initiativen haben sich den 14. September 2022 im Kalender markiert. Dann, wenn am Brandenburger Tor die dritte Potsdamer Ehrenamtsbörse startet und zum Kontakte knüpfen einlädt. Auch die Vielfalt der Ehrenämter soll gezeigt und das ehrenamtliche Engagement insgesamt gestärkt werden. Mit vor Ort sind Ehrenamtliche des Kreisverbands. Wenn am 14. September 2022 um 15 Uhr die dritte Potsdamer Ehrenamtsbörse am Brandenburger Tor startet, wird auch die DRK-Bereitschaft Potsdam vor Ort sein, um mit Interessierten über das ehrenamtliche Engagement beim Deutschen Roten Kreuz zu sprechen. Das Anliegen: das Ehrenamt im Kreisverband stärken und die Vielfalt an ehrenamtlichen Engagements beim DRK zeigen.

Als Sanitäterin Sanitätsdienste bei Konzerten haben, Menschen bei Evakuierungen betreuen oder Einsatzkräfte bei Waldbränden verpflegen: Die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements bei der DRK-Bereitschaft Potsdam sind vielfältig. Auch ein Engagement im Bereich Rettungshundearbeit oder in der Personenauskunft sind möglich.

Ehrenamtsbörse Potsdam 2022: DRK-Bereitschaft Potsdam mit Einsatzfahrzeug am Brandenburger Tor

„Wir freuen uns auf viele spannende Gespräche mit Interessierten, um ihnen die ehrenamtlichen Möglichkeiten im DRK und in unserer Bereitschaft Potsdam näherzubringen. Seien es Fragen zur generellen Mitwirkung im Katastrophenschutz, zu den verschiedenen Fachdiensten, zu der Zusammenarbeit mit Gemeinschaften aus der Umgebung oder der Einblick in unseren Krankentransportwagen“, sagt Linda Abelt, Leiterin der DRK-Bereitschaft Potsdam.

Für die Ehrenamtsbörse am Brandenburger Tor hat sich die DRK-Bereitschaft Potsdam etwas Besonderes überlegt. Also kommt am besten mit Kaffeeappetit vorbei – und mit unseren Ehrenamtlichen ins Gespräch. Wir als Kreisverband freuen uns über jede und jeden, die und den wir für ein ehrenamtliches Engagement beim DRK in Potsdam und Umgebung gewinnen.

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news-338 Mon, 12 Sep 2022 11:29:13 +0200 Erste-Hilfe-Ausbilderin im Kreisverband: Warum Melanie Skusa so gerne Menschen in Erster Hilfe ausbildet /ueber-uns/presse-service/meldung/erste-hilfe-ausbilderin-im-kreisverband-warum-melanie-skusa-so-gerne-menschen-in-erster-hilfe-ausbildet.html Melanie Skusa ist Erste-Hilfe-Ausbilderin und begeistert von ihrem Job beim DRK. In eigenen Worten legt sie dar, was es heißt, Menschen in Erster Hilfe fit zu machen – und warum sie das so erfüllt. Seit November 2021 gehören Reanimationspuppen, Erste-Hilfe-Sets und automatisierte externe Defibrillatoren (AED) zu meinem Berufsalltag. Als Erste-Hilfe-Ausbilderin mache ich meist an vier Tagen pro Woche betriebliche Ersthelfende, Studierende genauso wie Rettungsschwimmer und Autofahrende in Potsdam und Umgebung fit in Erster Hilfe.

Wie klappt die stabile Seitenlage? Wie läuft der Notfallcheck, wenn ich einen Menschen auf dem Boden liegen sehe? Was ist im Verbandkasten im Auto und wann setze ich welche Materialien ein? Auf diese und viele weitere Fragen gebe ich als Erste-Hilfe-Ausbilderin Antworten.

Teilnehmende der Kurse bei ihrem Wissensstand abholen

Schon immer haben mich medizinische Themen und Erste Hilfe interessiert. Mit zum Teil einfachen Mitteln und Techniken ist es möglich, dass es Menschen schon nach kurzer Zeit besser geht. Bereits als Jugendliche habe ich Erste Hilfe geleistet und gemerkt: Das liegt mir, das mache ich gerne.

Manche Menschen fallen beispielsweise in eine Schockstarre, wenn ein unerwarteter Vorfall passiert. Das habe ich nicht, sondern reagiere und kann direkt helfen. Zuletzt zum Beispiel, als in einem Potsdamer Café eine Person vor meinen Augen umgefallen ist und ich gemeinsam mit einem Unterstützer Erste Hilfe geleistet habe.

Es erfüllt mich, Menschen zu helfen. Außerdem habe ich ein Gespür für Menschen und tausche mich gerne aus. Das hilft mir ungemein in meinem Alltag als Erste-Hilfe-Ausbilderin. Es ist eine große Freude, mit Menschen zusammenzuarbeiten.

Das Schöne ist: Ich bekomme eine direkte und ehrliche Rückmeldung, wie ich Erste-Hilfe-Inhalte vermittle. Dabei ist es meine Aufgabe, zurückhaltende Teilnehmende ohne Vorwissen genauso abzuholen wie aufgeschlossene und bereits gut geschulte.

Warum regelmäßiges Üben von Erster Hilfe so wichtig ist

Mit jedem Kurs und jeder Fortbildung, die wir als Erste-Hilfe-Ausbilderin und Ausbilder geben, bauen wir Hürden, Sorgen und Berührungsängste der Teilnehmenden ab, die viele mit Erster Hilfe verknüpfen. Das versuche ich, indem ich ernste Themen mit Humor präsentiere. Ich möchte in den Teilnehmenden den Spaß am Lernen wecken.

Ich verdeutliche allen Teilnehmenden, dass sie Erste Hilfe für sich selbst und die Menschen machen, die ihnen wichtig sind. Denn meist sind es Verwandte, Freunde oder Mitarbeitende, denen wir Erste Hilfe leisten: bei einem Wespenstich, einer allergischen Reaktion oder Kreislaufproblemen.

Erste Hilfe bei Notfällen im Straßenverkehr, die viele mit Erster Hilfe verbinden, sind die Ausnahme. Ich kann nur empfehlen, Routinen in den Erste-Hilfe-Abläufen zu entwickeln – und auf kleine genauso wie Notfälle im Straßenverkehr vorbereitet zu sein.

Ein einziger Erste-Hilfe-Kurs, den viele für ihren Führerschein machen, kann das nicht leisten – sondern nur regelmäßiges Üben. Zum Beispiel in einem Kurs oder einer Fortbildung – und das im Idealfall alle zwei bis drei Jahre.

Vielfältig, sinnstiftend, erfüllend

Die Erste Hilfe ist ein unheimlich vielfältiger Bereich – nicht nur inhaltlich. Als Erste-Hilfe-Ausbilderin gestalte ich meine Kurse, gebe Fortbildungen an verschiedenen Orten, schule Firmen und begegne jeden Tag anderen Menschen. Diese Vielfalt ist es, die mich als Erste-Hilfe-Ausbilderin so erfüllt.

Es ist außerdem ein unheimlich sinnstiftender Beruf. Und zu sehen, wie die Teilnehmenden im Kurs besser und sicherer werden, zusammenarbeiten und mit Freude dabei sind, ist das Beste. Sie geben mir jede Menge positive Energie zurück, die mich nicht nur durch die Kurse, sondern den gesamten Alltag trägt.

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news-337 Thu, 01 Sep 2022 13:19:39 +0200 Tag der offenen Tür der Feuerwehr Potsdam: Was sich DRK Wasserwacht Potsdam und DRK-Bereitschaft Potsdam für den besonderen Tag überlegt haben /ueber-uns/presse-service/meldung/tag-der-offenen-tuer-der-feuerwehr-potsdam-was-sich-drk-wasserwacht-potsdam-und-drk-bereitschaft-potsdam-fuer-den-besonderen-tag-ueberlegt-haben.html Am 3. September 2022 veranstaltet die Berufsfeuerwehr Potsdam einen Tag der offenen Tür. Vor Ort sind auch unsere DRK-Wasserwacht Potsdam sowie unsere DRK-Bereitschaft Potsdam. Was sie sich für den besonderen Tag überlegt haben. Feuerlöschertrainings, Übungen am Übungs- und Trockenturm, eine Vorführung der Rettungshunde: Ab 10 Uhr erwartet am 3. September 2022 alle Menschen mit dem Tag der offenen Tür der Feuerwehr Potsdam in der Potsdamer Holzmarktstraße 6 eine besondere Veranstaltung.

Ebenfalls vor Ort sind unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Wasserwacht und der Bereitschaft Potsdam, um mit Interessierten ins Gespräch zu kommen – und Interesse für das Rotkreuz-Engagement zu wecken.

Bereitschaft mit Feldküche und Wasserwacht mit Einsatzboot vor Ort

Die Bereitschaft Potsdam begleitet den Tag der offenen Tür mit ihrer Schnelleinsatzgruppe (SEG) Verpflegung und einer Feldküche. „Wir wollen Muffins machen. Außerdem haben wir das Bärenhospital dabei, um Kinder an die Erste Hilfe heranzuführen“, sagt Bereitschaftsleiterin Linda Abelt. Auch eine Mal- und Bastelstrecke haben sie vorbereitet.

Die Wasserwacht Potsdam ist beim Tag der offenen Tür der Potsdamer Feuerwehr am Havelufer präsent. „Kinderschwimmen, Rettungstauchen, Wasserrettungsdienst: Wir stellen Samstag unsere Angebote am, im und auf dem Wasser vor“, sagt Wasserwacht-Leiter Dirk Scherler.

Die Wasserwacht wird dafür auch mit einem Einsatzboot vor Ort sein, das sich alle Interessierten anschauen können und besonders bei Kindern für große Augen sorgen dürfte.

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news-336 Wed, 31 Aug 2022 15:53:00 +0200 Aktuelles aus dem Kreisverband: Darauf können Sie sich in der September-Ausgabe der Rotkreuznachrichten freuen /ueber-uns/presse-service/meldung/aktuelles-aus-dem-kreisverband-darauf-koennen-sie-sich-in-der-september-ausgabe-der-rotkreuznachrichten-freuen.html Pünktlich zum Start in den September ist auch die neue Ausgabe unseres Mitgliederbriefs gelandet. Und bringt Aktuelles aus unseren Einrichtungen an unsere Mitgliederinnen und Mitglieder. In der insgesamt siebten Ausgabe unserer Rotkreuznachrichten erwartet Sie wieder ein echtes Highlight: Jonathan Baaske, ehrenamtlicher Sanitäter unserer DRK-Bereitschaft Potsdam, schildert in eigenen Worten, was es heißt, bei einem 23-Stunden-Einsatz bei einem Waldbrand im Einsatz zu sein.

Ausnahmezustand herrschte auch bei den Seniorinnen und Senioren unserer Senioren-Wohngemeinschaft in Wiesenburg, der sie direkt zu einer Hochzeit führte.

Ein Tipp an alle, die die Rotkreuznachrichten nicht im Briefkasten hatten oder bisher kein gedrucktes Exemplar ergattert haben: Die September-Ausgabe können Sie auch digital per PDF-Dokument lesen (Hinweis: Die PDF wird beim Klick automatisch heruntergeladen).

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news-335 Thu, 25 Aug 2022 13:38:04 +0200 „Lebensretter hautnah“: Einsätze des „Team Teltows“ unkompliziert und in voller Länge anschauen /ueber-uns/presse-service/meldung/lebensretter-hautnah-einsaetze-des-team-teltows-unkompliziert-und-in-voller-laenge-anschauen.html Im März 2022 ist unser „Team Teltow“ zuletzt bei „Lebensretter hautnah“ im TV gewesen. Um die Wartezeit auf neue Folgen zu verkürzen, gibt es regelmäßig Einsätze in voller Länge auf dem Youtube-Kanal zur Sendung. Auch Einsätze unseres „Team Teltows“ sind dort bereits erschienen. Ein Überblick. Einsatzkräfte unseres Rettungsdiensts haben 2021 und 2022 beim TV-Format „Lebensretter hautnah“ mitgemacht und damit einem Millionenpublikum in Sat.1 Einblicke in ihren Rettungsdienstalltag in Teltow und Umgebung gegeben.

Dabei ist das „Lebensretter hautnah“-Team bundesweit zu Gast bei verschiedenen Rettungsdiensten gewesen, u.a. in Jena, Düsseldorf, Dresden, Stuttgart, Dortmund und Konstanz.

Waren die jeweiligen Einsätze im Fernsehen immer in einzelne Stücke aufgeteilt, gibt es diese als kompakte Zusammenschnitte auch auf dem Youtube-Kanal von „Lebensretter hautnah“ zum Nachschauen. Dabei sind bereits einige Einsätze unseres „Team Teltow“ online gegangen.

Einsätze vom „Team Teltow“ gebündelt nachschauen

Insgesamt drei Einsatzvideos aus 2021 mit Notfallsanitäter Ivo Winterstein und Rettungssanitäterin Jenny Buchholz befinden sich im Youtube-Archiv von „Lebensretter hautnah“:

Dabei zählt der Zusammenschnitt „Gefährliche Massenkarambolage: Fahrradausflug wird zum Großeinsatz“ mit mehr als 330.000 Aufrufen (Stand: 25. August 2022) zu den beliebtesten Videoclips auf dem gesamten Kanal. Das liegt wohl auch daran, dass einer der Verletzten bei dem Fahrradunfall ein ehemaliger Olympia-Teilnehmer und zweifacher Weltmeister gewesen ist.

Außerdem im Zusammenschnitt enthalten: Die nächtliche Türreparaturszene, die Rettungsdienstleiter Mathias Koch auf den Plan gerufen und beim „Lebensretter hautnah“-Abend in der Rettungswache Teltow für jede Menge gute Laune gesorgt hat.

Gut möglich, dass auf dem Youtube-Kanal von „Lebensretter hautnah“ noch weitere Zusammenschnitte unserer Einsatzkräfte folgen. Es lohnt sich also, dort regelmäßig vorbeizuschauen – und keinen Zusammenschnitt zu verpassen.

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news-334 Wed, 24 Aug 2022 11:23:51 +0200 Sechs Monate Krieg in der Ukraine: DRK stärkt Gesundheitsversorgung und Winterhilfe in der Ukraine /ueber-uns/presse-service/meldung/sechs-monate-krieg-in-der-ukraine-drk-staerkt-gesundheitsversorgung-und-winterhilfe-in-der-ukraine.html Der seit sechs Monaten andauernde Krieg in der Ukraine fordert weiter unzählige Opfer. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) war schon vor der Eskalation des Konflikts im Land aktiv und hat sein Engagement seither stark ausgebaut. „Der bewaffnete Konflikt in der Ukraine und die Folgen sind eine Katastrophe für jeden einzelnen Menschen aus der betroffenen Zivilbevölkerung. Zusammen mit dem Ukrainischen Roten Kreuz und der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung konzentrieren wir uns vor allem auf unmittelbare Soforthilfe und die Gesundheitsversorgung für besonders gefährdete Gruppen wie Alte, Kranke und Menschen mit Behinderung in verschiedenen Landesteilen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Die Gesundheitsversorgung ist etwa in der südukrainischen Stadt Mykolajiw, die fortwährend schweren Angriffen ausgesetzt ist, extrem eingeschränkt. Patienten müssen von dort häufig in andere Regionen verlegt werden.

In Odessa und der Ostukraine unterstützen wir seit März ein Ambulanz-Programm des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz für den Transport Verletzter und gefährdeter Menschen.

Mit großer Unterstützung unseres Verbandes konnten wir bereits über 70 Notfallsanitäterinnen und -sanitäter in diesen Einsatz entsenden und dazu beitragen, bisher über 300 Personen medizinisch fachgerecht und würdevoll zu transportieren“, sagt Reuter weiter.

Haushalte mit Geflüchteten und Notunterkünfte im Winter gezielt helfen

In der Westukraine unterstützt das DRK in den Regionen Lwiw, Rivne und Volyn mobile Gesundheitsversorgung sowie häusliche Pflege- und Besuchsdienste des Ukrainischen Roten Kreuzes (URK) für bislang über 570 Personen.

► Kurzvideo-Empfehlung (Youtube.com): „6 Monate seit Eskalation des Konflikts - Das rote Kreuz in der Ukraine

Vergleichbare Maßnahmen laufen in Odessa an. „In Vorbereitung auf den Winter und die sich damit im Land weiter verschärfende Situation planen wir Haushalte zu unterstützen, die Geflüchtete aufgenommen und so höhere Aufwendungen haben. Auch öffentlich betriebene Notunterkünfte sollen über die Wintermonate gezielt Hilfe erhalten“, ergänzt Reuter.

Wo das DRK in der Ukraine unterstützt

Aktuell unterstützt das DRK das URK in Kiew sowie den Regionen Lwiw, Rivne, Volyn und Odessa. Es unterhält zwei Büros (Kiew, Lwiw) und beschäftigt acht internationale Mitarbeitende.

Gemeinsam mit seinen Schwestergesellschaften, dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) ist das DRK neben der Ukraine auch in den Nachbarländern Polen, Ungarn, Litauen, der Slowakei und der Republik Moldau im Einsatz.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

Spenden für bedürftige Menschen in der Ukraine sind auch über das Spendenformular auf DRK.de möglich.

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news-332 Tue, 09 Aug 2022 08:32:37 +0200 Besonderer Tag: DRK-Seniorentreff in Werder lädt zu Sommerfest ein /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-seniorentreff-in-werder-laedt-zu-sommerfest-ein.html Der 17. August 2022 ist für unseren DRK-Seniorentreff in Werder ein besonderer Tag. Denn dann erwartet alle Seniorinnen und Senioren bzw. Gäste ein Sommerfest mit Musik, Kaffee und Kuchen. Gute Neuigkeiten aus unserem DRK-Seniorentreff in Werder: Am 17. August 2022 veranstaltet die Einrichtung von 10 bis 15 Uhr ein Sommerfest.

Alle Interessierten sowie generell alle Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen, den besonderen Tag in der Rotkreuz-Einrichtung in der Eisenbahnstraße 6 zu verbringen. Besichtigungen durch die Einrichtung sind genauso möglich wie Gespräche mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DRK, die vor Ort den Alltag für und mit den Seniorinnen und Senioren gestalten.

Neben Würstchen sowie Kaffee und Kuchen ist eine musikalische Begleitung am Vormittag ab 10 Uhr von der Werderaner Musik- und Bewegungstherapeutin Dorothea Slodowy geplant.

Übrigens: Wir holen Sie gerne von zuhause ab und bringen Sie auch wieder von unserem Sommerfest zurück nach Hause. Rufen Sie einfach an, um alles Weitere mit uns zu besprechen (Tel.: 03327 / 45 504). Wir freuen uns schon auf Sie.

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news-331 Fri, 05 Aug 2022 08:17:00 +0200 45 Jahre Erzieherin: Heimatstern-Team würdigt besonderen Moment von Kerstin Olah /ueber-uns/presse-service/meldung/45-jahre-erzieherin-heimatstern-team-wuerdigt-besonderen-moment-von-kerstin-olah.html Kerstin Olah ist seit 2005 Erzieherin im DRK-Kreisverband. Nun sind ihre Heimatstern-Gruppe genauso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammengekommen, um ihr 45. Dienstjubiläum zu würdigen und sie in den Ruhestand zu verabschieden. Doch ein Aufhören kommt für sie nicht infrage. „Wie, du bist dann nicht mehr so oft hier, Kerstin?“: Bei dieser Frage eines Heimatstern-Kindes ist Kerstin Olah bei ihrer Verabschiedung am 12. Juli 2022 kurz gerührt. Dort, als Heimatstern-Leiter Thorsten Häcker und Robert Winkelmann, Leiter Hauptamt im Kreisverband, sie mit einem Blumenstrauß bei einer Kaffeerunde mit den Kindern ihrer Gruppe, die Sternenwanderer, überraschen. Diese hatte sie sich für ihren letzten Arbeitstag gewünscht.

Nach 45 Jahren als Erzieherin durchschreitet sie die Zielgerade ihres Berufslebens, das sie 2005 zum DRK nach Potsdam geführt hat. Dabei wollte sie eigentlich Grundschullehrerin werden. Auch in einem Jugendzentrum hat sie schon gearbeitet. Sie konnte und kann einfach gut mit Kindern und Jugendlichen.

„Hat sich immer so für das Wohl der Kinder und Jugendlichen reingehangen“

Das weiß auch ihre Kollegin Heike Fritzsche, die im März 2022 selbst ihr 30. Dienstjubiläum beim DRK in Potsdam gefeiert hat. „Kerstin Olah hat sich immer so für das Wohl der Kinder und Jugendlichen reingehangen und dafür sich selbst hintenan gestellt“, sagt Heike Fritzsche. Vor allem das teilweise blinde Verständnis mit ihr bleibe ihr in schöner Erinnerung.

Dabei ist Kerstin Olah vor allen Dingen froh über den 2019 neu eröffneten DRK-Heimatstern Potsdam. Neues lernen kennt für sie kein Alter. „Ja, der Wechsel der Einrichtung war anstrengend und eine Herausforderung. Aber es war machbar und egal, wie alt man ist: Man lernt immer noch dazu“, sagt die Jubilarin.

Wiedersehen im Heimatstern

Was sie im Ruhestand mit ihrer Freizeit anfängt, weiß sie schon: Zeit mit den Enkelkindern verbringen, zum Beispiel bei einer Reise mit ihrer Enkeltochter. Das würde Kerstin Olah eine riesige Freude bereiten.

Zur Freude der Heimatstern-Kinder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleibt sie auch dem DRK-Heimatstern Potsdam erhalten. Auch, wenn sie nicht mehr so oft wie bisher vorbeischaut. „Die Vorstellung, von einem auf den andere Tag nicht mehr da zu sein, wo ich gerne bin, möchte ich nicht. Lieber schleiche ich mich langsam heraus", sagt die Erzieherin.

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news-330 Thu, 04 Aug 2022 08:17:00 +0200 Das möchte Birgit Schiffner als erste Präsidentin des DRK-Kreisverbands bewegen /ueber-uns/presse-service/meldung/das-moechte-birgit-schiffner-als-erste-praesidentin-des-drk-kreisverbands-bewegen.html Birgit Schiffner ist neue und erste Präsidentin des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig überhaupt. Warum ihr das Ehrenamt so wichtig ist und wie sie den Kreisverband voranbringen möchte. Frau Schiffner, wie sind Sie zum DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gekommen?
B. Schiffner: Meine Tochter ist als Kind eine gute Schwimmerin gewesen und ein Bekannter hat mir den Tipp gegeben, dass sie ein Gewinn für die DRK-Wasserwacht Potsdam wäre. Als die Gruppe dann für ein Trainingslager eine Unterstützerin gesucht hat, die den Schwimmtrainer und die Kinder begleitet, bin ich mitgefahren. Das Miteinander von Jung und Alt hat mich beeindruckt. Darum engagiere ich mich seit 2016 bei der Wasserwacht.

Die Wasserwacht sorgt in Potsdam für Sicherheit im, am und auf dem Wasser. Wie sind Sie für die Wasserwacht im Einsatz?

B. Schiffner: Bei der Wasserwacht habe ich eine Ausbildung zur Rettungsschwimmerin und zur Sanitäterin gemacht. Ich habe überlegt, ob ich das mit damals 49 Jahren leisten kann. Ich bin überzeugt gewesen, dass es sinnvoll ist, mich weiterbringt und habe dank der Unterstützung beides geschafft. Ich finde: Ehrenamtliches Engagement kennt kein Alter.

► „Ehrenamtliches Engagement kennt kein Alter.“

Birgit Schiffner, neue Präsidentin des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig

Was bedeutet Ihnen ihr Ehrenamt?

B. Schiffner: Ich kann nur empfehlen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Im Team etwas für die Mitmenschen zu schaffen und Verantwortung zu übernehmen, macht Spaß und zeigt dir, was dir wichtig ist. Mein Ehrenamt gibt mir auch unheimlich viel zurück. Dort habe ich Freundinnen und Freunde fürs Leben gefunden, die immer für mich da sind. Dafür kann ich dankbarer nicht sein.

Was wollen Sie als neue Präsidentin im Kreisverband bewegen?

B. Schiffner: Ich möchte mit dem neuen Präsidium gut, auf Augenhöhe und konstruktiv zusammenarbeiten. Die Fragen, die wir uns stellen sollten: Was bringt unseren Kreisverband weiter voran? Wo können wir uns verbessern? Ich möchte mit dem neuen Präsidium unser Ehrenamt genauso wie unser Hauptamt stärken.

Ich bin stolz, was unser Kreisverband in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt hat. Unsere Leistungen im Hauptamt und Ehrenamt in der Corona-Pandemie, die Senioren-WGs in Bad Belzig und Wiesenburg, die Eröffnung vom DRK-Heimatstern in Potsdam, unser Rettungsdienst im TV bei „Lebensretter hautnah“: Diese Offenheit für moderne, herausfordernde und spannende Projekte möchte ich mit dem neuen Präsidium aufgreifen.

► „Ich kann ein Ehrenamt beim DRK nur empfehlen. Dort habe ich Freundinnen und Freunde fürs Leben gefunden.“

Birgit Schiffner, neue Präsidentin im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig

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news-329 Tue, 02 Aug 2022 09:48:00 +0200 Seifenblasen, Fotobox, Live-Musik: So schön ist das Sommerfest der WfbM gewesen /ueber-uns/presse-service/meldung/seifenblasen-fotobox-live-musik-so-schoen-ist-das-sommerfest-der-wfbm-gewesen.html „Party ohne Grenzen - einfach nur tanzen!“ ist das Motto des Sommerfests der DRK-WfbM Potsdam gewesen. Alle freuten sich darauf, bei warmen Temperaturen, Sonne, Seifenblasen und Musik einen wunderbaren Tag zu haben. Herausgekommen ist ein einmaliges Sommerfest, dem auch Regenschauer nichts anhaben konnten. Das Team der DRK-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Potsdam hat gemeinsam mit und für die Beschäftigten im Juli 2022 ein Sommerfest veranstaltet, das diese wohl in bester Erinnerung behalten dürften.

An der Fotobox wurden mit bunten Brillen und Hüten fleißig Erinnerungsfotos gemacht. Auch die Spielebox und vor allem die musikalische Unterhaltung sorgte für jede Menge Spaß und schöne Momente. Ein Höhepunkt folgte gleich zur Eröffnung: der Auftakt der WfbM-Trommelgruppe. „Das war der absolute Wahnsinn. Sie sind wirklich über sich hinaus gewachsen“, sagte Werkstattmitarbeiter Rüdiger Frigge.

„Supergirl“ und „Kling Klang“ gegen den Regen

Während das Sommerfest bei Sonnenschein begann, sollte ein intensiver Regenschauer alle Beteiligten auf eine harte Probe stellen. Denn trotz aller Vorbereitung: Genau einen solchen starken Regenschauer hatte niemand erhofft. „Was soll das denn mit dem Wetter?“, fragten sich so einige Beschäftigte.

Doch Rettung nahte – in Person von WfbM-Mitarbeiter Holger Gehrmann. Ab 13 Uhr sang er live mit Gitarre. Anfangs noch bei strömendem Regen unter einem Pavillon. Mit jeder Minute, die er spielte, besserte sich das Wetter. Dabei begleiteten ihn anderthalb Stunden tanzende, klatschende und singende Beschäftigte. Manche tanzten zu „Supergirl“ und „Kling Klang“ im Regen, als würde die Sonne scheinen.

„Bin jeden Tag begeistert vom Miteinander“

Dabei ist das Sommerfest auch für Robert Winkelmann und Thomas Gottschall als neues Leitungsduo ein besonderes gewesen. Es war das erste, das sie als neue Leitung der DRK-WfbM in Potsdam veranstaltet haben. „Ich bin jeden Tag begeistert vom Miteinander und was wir gemeinsam auf die Beine stellen. Ein solch schönes Sommerfest ist das beste Beispiel dafür“, sagte Thomas Gottschall als Fachbereichsleiter Eingliederungshilfe im Kreisverband.

Im Rahmen des Sommerfests wurden außerdem die Jubiliare unter den Beschäftigten geehrt, die sich zum Teil schon Jahrzehnte in der DRK-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Potsdam engagieren.

„Wir sind absolut stolz auf Sie. Und ich kann Ihnen nur dafür danken, was wir im vergangenen halben Jahr gemeinsam geschafft haben. Ich wünsche uns ein wunderbares Sommerfest“, sagt Robert Winkelmann. Und blickte in jede Menge frohe Gesichter, die das Beste aus dem Tag machten. Und die bewiesen, dass Regen auch dem schönsten Sommerfest nichts anhaben kann.

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news-328 Fri, 22 Jul 2022 08:02:00 +0200 Von wegen ausrangiert: Alte DRK-WfbM-Telefonzellen erfreuen Menschen mit Lesestoff /ueber-uns/presse-service/meldung/von-wegen-ausrangiert-alte-drk-wfbm-telefonzellen-versorgen-menschen-mit-lesestoff.html Beim Frühjahrsputz 2022 in der DRK-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) in Potsdam sind auch zwei Telefonzellen abgebaut worden. Statt jedoch komplett ausrangiert zu werden, erfreuen diese nun die Menschen in Bad Schmiedeberg als öffentliche Bücherschränke. Zwei ehemalige Telefonzellen aus der DRK-WfbM in Potsdam haben in Bad Schmiedeberg als umgebaute öffentliche Bücherschränke ein neues Zuhause gefunden.

Ronald Dorczok, Leiter des DRK-Fahrdiensts Potsdam/Brandenburg, der in Bad Schmiedeberg lebt, hatte sich gemeinsam nach Rücksprache mit der Werkstattleitung dafür engagiert, die Telefonzellen zu gewinnen – und sie den Mitmenschen in Form eines neuen öffentlichen Bücherschranks zur Verfügung zu stellen. „Ich lese selbst unheimlich gerne und möchte, dass alle Menschen unkompliziert und einfach Zugang zu Büchern haben“, sagt Ronald Dorczok.

Öffentliche Bücherschränke als Treffpunkt für Jung und Alt

Nachdem die Telefonzellen Anfang Mai von Potsdam nach Bad Schmiedeberg gefahren wurden, konnte der Umbau zum Bücherschrank beginnen: Es wurde ein Untergestell zur Befestigung der Telefonzelle im Boden gebaut sowie ein entsprechendes Fundament gegossen.

Außerdem wurden die Telefonzellen beklebt und mit Regalen versehen. Von dort kann ab sofort jede und jeder Interessierte sich ein Buch nehmen und auch ein Buch hineinlegen, das wiederum anderen Menschen eine Lesefreude bereiten soll.

Gemeinsam mit seiner Frau hat Ronald Dorczok im Rahmen ihres Engagements im Verein „Weil es besser geht“ schon mehrere Bücherschränke in Bad Schmiedeberg aufgestellt. „Kinder genauso wie Erwachsene und Senioren machen an den Bücherschränken Halt, schauen hinein und kommen ins Gespräch. Sie sind soziale Treffpunkte. Ich bin unheimlich froh und dankbar, dass wir die ausrangierten Telefonzellen unserer Werkstatt als neue Bücherschränke gewonnen haben“, sagt Ronald Dorczok.

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news-327 Thu, 21 Jul 2022 09:11:00 +0200 Ausnahmesituation Waldbrand: Wie DRK-Sanitäter Jonathan Baaske einen 23-Stunden-Einsatz erlebt hat /ueber-uns/presse-service/meldung/ausnahmesituation-waldbrand-wie-drk-sanitaeter-jonathan-baaske-einen-23-stunden-einsatz-erlebt-hat.html Am 18. und 19. Juni 2022 hält ein Waldbrand die Menschen in Beelitz in Atem. Manche müssen ihr Zuhause verlassen, weil die Flammen näherkommen. Rauchschwaden durchdringen die Stadt. Mittendrin ist DRK-Sanitäter Jonathan Baaske. Gemeinsam mit 18 Einsatzkräften der DRK-Bereitschaft Potsdam stemmt er die Verpflegung von Feuerwehrmännern und -frauen. In eigenen Worten legt er dar, was es heißt, in einer Ausnahmesituation im Einsatz zu sein. Trotz meines Wochenendausflugs an die Ostsee hatte ich die Nachrichten in Potsdam und Umgebung verfolgt und bemerkt, dass Waldbrände bei Frohnsdorf und Beelitz ausgebrochen waren.

Schon dort konnte ich mir vorstellen, dass wir als Verpflegungseinheit alarmiert werden könnten. Und sollte Recht behalten. Ich stand noch im Stau auf der Autobahn Richtung Potsdam, als mein Alarm ertönte – und ich vorerst nichts machen konnte. Außer meinem Team zu signalisieren: Gebt mir Bescheid, ob ich euch als Verpflegungseinheit beim Waldbrand in Beelitz später noch unterstützen kann.

Kurze Zeit später habe ich in Einsatzkleidung unser Fahrzeug in der Steinstraße in Potsdam beladen und mich ebenfalls auf den Weg nach Beelitz gemacht. Schon auf der Autobahn Richtung Beelitz türmten sich Rauchschwaden in den Abendhimmel. Umso näher wir kamen, desto schlechter wurde die Sicht und verrauchter war die Luft. Löschhubschrauber ratterten in der Luft.

SEG-Verpflegung: Einsatzkräfte mit Essen und Trinken stärken

Als Verpflegungseinheit versorgen wir Einsatzkräfte – in dem Fall Feuerwehrmänner und -frauen – mit Essen und Trinken. Wir stärken sie mit Suppen, Brötchen oder Kaffee, die wir in kürzester Zeit für meist hunderte Einsatzkräfte zubereiten.

Dabei hat uns der Waldbrand in Beelitz herausgefordert, weil wir uns nicht groß vorbereiten konnten, wie das meist bei Verpflegungseinsätzen zum Beispiel bei Evakuierungen aufgrund von Bombenentschärfungen in Potsdam der Fall ist.

Vor Ort errichteten wir auf dem Parkplatz der Beelitzer Bundeswehrkaserne einen Versorgungspavillon. Glücklicherweise konnten wir dort außerdem die bestens ausgestattete Bundeswehrkantine nutzen, was unsere Arbeit unheimlich erleichtert hat.

600 Lunchpakete als Frühstück vorbereiten

Ich habe gemeinsam mit meinem Team in der Nacht das Frühstück für die Einsatzkräfte vorbereitet. Wir entschieden uns, Lunchpakete vorzubereiten, damit die Einsatzkräfte sie in einem ruhigen Moment zu sich nehmen können und nicht extra zur Kaserne kommen müssen.

Gesagt getan. Das hieß für uns, etwa 600 Papiertüten mit Bananen, Trinkpäckchen und kleineren Snacks zu füllen. Wie bei einem Staffellauf standen wir in einer Reihe und übergaben einander die Tüten, die jeder von uns mit etwas anderem füllte. Ich schaute am Ende genau hin, ob die Tüten vollständig waren. Diese wurden anschließend von meinen Kolleginnen und Kollegen zu den Einsatzorten der Feuerwehr gebracht.

Mobile Verpflegung für Einsatzkräfte der Feuerwehr

Bei einem solchen Einsatz in einer Ausnahmesituation bleibt kaum bis keine Zeit für Pausen. Du stehst permanent unter Strom. Und auch, wenn wir beim Waldbrand in Beelitz gut aufgestellt gewesen sind und Feldbetten zum Ausruhen in einer Turnhalle aufgestellt waren: In Ausnahmesituationen müssen Pausen manchmal warten, muss der Schluck aus der Wasserflasche als Pause genügen. So ist es zumindest bei meinem Einsatz in Beelitz gewesen.

Dieser ist für mich auch deshalb etwas Besonderes gewesen, da mir mein Team die Einsatzführung übergeben hat. Das heißt: Zum ersten Mal bin ich für unsere gesamte Verpflegungseinheit verantwortlich gewesen. Ich bin seit 2018 Teil der DRK-Bereitschaft Potsdam und habe es als große Wertschätzung empfunden, unsere Gruppe am Montagmorgen bis zum Ende unseres Einsatzes zu führen.

Das bedeutet: Ich habe mich mit dem Einsatzstab über die Waldbrandlage ausgetauscht, geschaut, dass es allen von uns gut geht, ob sie Pausen machen und gleichzeitig unsere Essens- und Trinkreserven im Blick gehabt.

Schließlich mussten wir das Mittagessen vorbereiten, für das wir unsere Reserven an Erbsen- und Kartoffelsuppen zubereitet haben. Und die wir in 50-Liter-Speisetransportgefäßen – wie die Lunchpakete auch – direkt zu den Feuerwehrmännern und -frauen an die Einsatzorte gebracht haben.

Helferinnen und Helfer unterstützen

In den noch so erschöpften Gesichtern der Feuerwehrmänner und -frauen ein Lächeln zu erzeugen, wenn du sie mit einem frischen Kaffee, einer Streuselschnecke oder einer Kartoffelsuppe begrüßt, ist unbezahlbar. Es erfüllt mich unheimlich, als Helfer wiederum die Helferinnen und Helfern zu unterstützen, die wie bei dem Waldbrand in Beelitz über sich hinauswachsen und alles ihnen Mögliche für ihre Mitmenschen machen, um die Flammen zu löschen.

Am Montag gegen 14:30 Uhr endete unser Verpflegungseinsatz in Beelitz. 1.500 Mahlzeiten, 600 Liter Trinkwasser und Saft sowie 157 Liter Kaffee später ging es zurück nach Potsdam. Nachdem ich nachmittags den Schlüssel in meine Wohnungstür gedreht hatte, habe ich selbst noch etwas gegessen. Anschließend ging es für mich direkt ins Bett. Einen Anruf, der mich kurz danach erreichte, habe ich schon nicht mehr gehört, sondern erst am Dienstagmorgen meinen Wecker. Und mein normaler Arbeitstag begann.

  • Du möchtest die Verpflegungsgruppe der DRK-Bereitschaft Potsdam unterstützen und Einsatzkräfte mit frischem Kaffee, Lunchpaketen und einer warmen Mahlzeit eine Freude machen? Super! Dann melde dich einfach bei Linda Abelt (l.abeltdrk-potsdam.de) oder Matti Enderlein (m.enderleindrk-potsdam.de) und komm‘ gerne einmal bei einem Bereitschaftsabend zum Kennenlernen vorbei. Wir freuen uns schon auf Dich.
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news-326 Tue, 19 Jul 2022 11:34:01 +0200 Bewohnerinnen und Bewohner der DRK-Senioren-WG in Wiesenburg überraschen Mitarbeiterin bei Hochzeit /ueber-uns/presse-service/meldung/bewohnerinnen-und-bewohner-der-drk-senioren-wg-in-wiesenburg-ueberraschen-mitarbeiterin-bei-hochzeit.html Vier Monate nach dem Start unserer Senioren-Wohngemeinschaft in Wiesenburg hat das Pflegeteam einen ersten und gleich ganz besonderen Ausflug mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gemacht. Ziel ist die Orangerie in Wiesenburg gewesen. Dort haben die Seniorinnen und Senioren eine DRK-Mitarbeiterin bei ihrer Hochzeit überrascht. Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Wohngemeinschaft in Wiesenburg hätte der erste gemeinsame Ausflug aufregender nicht sein können. Gemeinsam mit dem Team vom DRK-Pflegedienst Hoher Fläming haben sie die Hochzeit einer Kollegin besucht, die in der Wiesenburger Orangerie geheiratet hat.

Dafür hatten die Seniorinnen und Senioren der WG nicht nur ihr Mittagessen vorgezogen. Außerdem haben sie sich alle schick angezogen, bevor ein Mitarbeiter unseres DRK-Fahrdienstes sie ehrenamtlich zur Orangerie gefahren hat.

Hochzeit beseelt Seniorinnen und Senioren

Vom Regen ließen sich weder das Brautpaar noch die Seniorinnen und Senioren als Überraschungsgäste stören. „Wir haben die Fenster und Schiebetür des Fahrzeugs aufgemacht, sodass wir ihr zuwinken und applaudieren konnten“, erzählt Kathrin Wilhelm-Kösling vom DRK-Pflegeteam Hoher Fläming.

Vor Ort überreichte das DRK-Team ihrer Kollegin einen geschmückten Liebesperlenbaum zur Hochzeit. Für sie war es eine riesige Überraschung, ihr Team und vor allem die Seniorinnen und Senioren vor Ort zu begrüßen. Manche weinten vor Freude.

„Allein, wie beseelt wir alle zurück in die WG gefahren sind, war einfach toll. Das hat den Seniorinnen und Senioren einen unheimlichen Energieschub gegeben“, sagt Kathrin Wilhelm-Kösling. Sie hätten sich wohl keinen schöneren ersten gemeinsamen WG-Ausflug vorstellen können.

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news-325 Thu, 07 Jul 2022 15:18:00 +0200 Alle packen mit an: Wie das Projekt Zirkuswagen im DRK-Heimatstern Potsdam Formen annimmt /ueber-uns/presse-service/meldung/alle-packen-mit-an-wie-das-projekt-zirkuswagen-im-drk-heimatstern-potsdam-formen-annimmt.html Auf dem Spielplatz des DRK-Heimatsterns Potsdam entsteht gerade ein Projekt, das es so in der Einrichtung noch nicht gegeben hat. Neben der Schwingschaukel hat es sich ein Zirkuswagen bequem gemacht, den das Team derzeit mit den Kindern zusammenbaut. Die neue Attraktion im DRK-Heimatstern Potsdam nimmt Formen an. Nachdem das Team bereits Anfang Juni begonnen hatte, den Grundrahmen des Zirkuswagens zusammenzubauen, hat nun Anfang Juli der nächste Aufbautag stattgefunden. Mike Ehmke und Steffen Krausewald machten sich daran, den Zirkuswagen mit Wänden, Fenstern und einer Veranda zu versehen.

Dabei haben sie die Kinder und Jugendlichen des Heimatsterns einbezogen. Es wurde gebohrt, gehämmert, Holz imprägniert und Flächen mit dem Zollstock ausgemessen. Manche Kinder machten das zum ersten Mal – und probierten sich im Handwerk. „Der Zirkuswagen wird total cool. Er wird innen einen Teppich haben und auf jeden Fall einen Platz zum Übernachten. Lichterketten kann ich mir auch gut vorstellen“, erzählt ein Heimatstern-Kind, das schon beim Aufbauen fleißig mitgeholfen hat und sich schon auf die erste Übernachtung im Zirkuswagen freut.

Zirkuswagen in den Sommerferien gestalten

„Es ist unser größtes Projekt, das wir seit der Heimatstern-Eröffnung angehen. Und wir sind unheimlich stolz darauf, ein solches Highlight mit und für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen“, sagt Heimatstern-Mitarbeiter Steffen Krausewald. Das Projekt erst möglich gemacht haben Spenden der Firma Camunda sowie Systema Datentechnik.

In den Schulferien soll es noch weitere Zirkuswagen-Aktionstage geben. Dann, wenn das Heimatstern-Team sich nach dem geschafften Aufbau an die Gestaltung des Wagens macht. Und dafür sorgt, dass die Kinder und Jugendlichen bald schon einen neuen Spiel-, Rückzugs- und Übernachtungsort haben. Mit Teppich, Schlafplatz und Lichterketten. Und vielen weiteren Ideen, die sie sich einfallen lassen.

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news-324 Wed, 06 Jul 2022 14:48:15 +0200 Besonderer Moment für DRK-Pflegedienst Werder: Seniorinnen und Senioren applaudieren Sabine Alburg zum Dienstjubiläum /ueber-uns/presse-service/meldung/besonderer-moment-fuer-drk-pflegedienst-werder-seniorinnen-und-senioren-applaudieren-sabine-alburg-zum-dienstjubilaeum.html Sabine Alburg ist Altenpflegerin und stellvertretende Pflegedienstleiterin in der DRK-Tagespflege in Werder. Seit 1. Juli 2002 kümmert sie sich um Seniorinnen und Senioren in Werder und Umgebung. Nun hatte sie Anfang Juli ihr 20. Dienstjubiläum und wurde gleich in mehrfacher Hinsicht überrascht. Eigentlich ist der 1. Juli 2022 für DRK-Altenpflegerin Sabine Alburg ein gewöhnlicher Arbeitstag gewesen – und dann eben auch nicht.

Nachdem sie an diesem Tag einige Seniorinnen und Senioren in Werder und Umgebung zuhause betreut und gepflegt hat, sitzt sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen beim Mittagsbrunch beisammen. Sie strahlt. Und weiß, dass an diesem Freitag vor 20 Jahren ihre Zeit beim Deutschen Roten Kreuz begonnen hat.

„Sabine ist wie eine Tochter für mich“

Seit 2002 kümmert sie sich als Altenpflegerin darum, dass es Seniorinnen und Senioren in ihren eigenen vier Wänden gut geht und betreut sie, wo sie dies wünschen. „Es ist mein Anspruch, dass sie so lange wie möglich zuhause leben können und zu schauen: Was brauchen sie? Wie kann ich ihnen helfen?“

Über die Jahre hat sie Tausende Seniorinnen und Senioren unterstützt. So einige haben Sabine Alburg ins Herz geschlossen. Gerne erinnert sie sich an Dankeskarten, in denen sich Angehörige bei ihr bedankt haben. Auch die Seniorinnen und Senioren sind froh, dass sie da ist, trinken mit ihr Kaffee und tauschen sich aus. „Sabine ist wie eine Tochter für mich“, sagt eine Seniorin. Sie hat sich ihren Geburtstag eingetragen, nachdem Sabine Alburg ihr zum Geburtstag eine Blume geschenkt hatte.

Seniorinnen und Senioren klatschen für Dienstjubiläum

„Sabine Alburg passt nicht nur wunderbar in unser Team. Sie hängt sich außerdem total rein, damit es den Menschen gut geht und unterstützt sie bei ihren Sorgen und Problemen professionell. Sie ist jemand, der mit- und weiterdenkt und weiß, was eine Person an Pflege benötigt und benötigen wird“, sagt Anke Zirzlaff als Leiterin des DRK-Pflegedienstes in Werder.

Zu ihrem 20. Dienstjubiläum überrascht Jeanette Kritzel als Fachbereichsleiterin Soziale Dienste Sabine Alburg mit kleinen Präsenten. Auch ihre Kolleginnen und Kollegen haben Geschenke vorbereitet. Besonders breit ist ihr Lächeln, als sie in den Gemeinschaftsraum der Tagespflege in Werder tritt und die Seniorinnen und Senioren für sie und ihr Dienstjubiläum applaudieren. Und sich für all die Stunden und Tage der Unterstützung und schönen Momente bedanken, die Sabine Alburg ihnen ermöglicht hat.

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news-323 Mon, 04 Jul 2022 14:53:00 +0200 Großer Spaß im DRK-Heimatstern Potsdam: Kinder und Jugendliche von Spaßolympiade begeistert /ueber-uns/presse-service/meldung/grosser-spass-im-drk-heimatstern-potsdam-kinder-und-jugendliche-von-spassolympiade-begeistert.html Die sommerlichen Temperaturen hat das Team vom DRK-Heimatstern Potsdam wieder für eine Spaßolympiade genutzt. Beim Sackhüpfen und Teebeutelzielwerfen galt es, sein Bestes zu geben. Und Spaß zu haben. Dabei wurde das Heimatstern-Team tatkräftig von Mitarbeiterinnen des IT-Unternehmens Oracle unterstützt. Die Spaßolympiade, die der DRK-Heimatstern Potsdam am 24. Juni 2022 veranstaltet hat, ist ein voller Erfolg gewesen.

An insgesamt sechs Stationen haben die Kinder und Jugendlichen ihr Können und Geschick unter Beweis gestellt. Eierlaufen, Sackhüpfen, Teebeutelzielwerfen, Basketball, Fußball sowie Barfußknoten standen auf dem Programm.

Immerhin hatte Heimatstern- und Spaßolympiaden-Leiter Thorsten Häcker als Gewinn ganz unterschiedliche Süßigkeiten angekündigt. Und so wurden fleißig Tore erzielt und Körbe geworfen sowie Duelle beim Sackhüpfen und Eierlaufen ausgetragen.

Überraschung zum Abschluss der Spaßolympiade

Als gegen 17 Uhr die Siegerehrung startete, bildete sich um Thorsten Häcker eine Traube von Kindern und Jugendlichen und die vorbereiteten Süßigkeiten wurden verteilt.

Dabei ahnten sie noch nicht, dass zur eigentlichen Stärkung ein kleines Grillfest die Spaßolympiade abrunden würde. So wurde die Spaßolympiade offiziell mit Kartoffel- und Gurkensalat, Bratwürsten und frischem Obst beendet.

IT-Unternehmen Oracle unterstützt Heimatstern

So machte die Spaßolympiade nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch die Gäste von Oracle froh: „Es ist ein tolles und einfaches Zusammenarbeiten mit Thorsten Häcker als Heimatstern-Leiter. Darum sind wir wieder gerne mit vor Ort und schaffen den Kindern eine schöne Zeit“, sagte eine Mitarbeiterin des IT-Unternehmens Oracle.

Schon in der Vergangenheit haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens Veranstaltungen für die Kinder und Jugendlichen im DRK-Heimatstern Potsdam tatkräftig unterstützt.

„Das war wieder eine super Zeit für die Kids und ich kann mich nur herzlichst bei Oracle für den Besuch und die wunderbare Unterstützung bedanken“, sagt Heimatstern-Leiter Thorsten Häcker. Die nächste Spaßolympiade kann kommen.

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news-322 Thu, 30 Jun 2022 14:06:25 +0200 Erste Hilfe / Breitenausbildung: Das möchte Marion Rodefeld als neue Fachbereichsleiterin bewegen /ueber-uns/presse-service/meldung/erste-hilfe-breitenausbildung-das-moechte-marion-rodefeld-als-neue-fachbereichsleiterin-bewegen.html Marion Rodefeld ist seit Mai 2022 neue Fachbereichsleiterin im Bereich Erste Hilfe / Breitenausbildung im Kreisverband. Was es bedeutet Fachbereichsleiterin in diesem Bereich zu sein, welche neuen Kursangebote sie schaffen möchte – und welchen Hinweis in Sachen Erster Hilfe sie nur jedem empfehlen kann. Hallo Frau Rodefeld, was bedeutet es, Fachbereichsleiterin im Bereich Breitenausbildung / Erste Hilfe zu sein?

M. Rodefeld: Für mich heißt das, eine verantwortungsvolle, anspruchsvolle und abwechslungsreiche Arbeit zu haben. Meine Aufgaben gehen von der Planung und Organisation aller Veranstaltungen über das Erstellen von Dienstplänen und Personalführung, der Abrechnung der Kurse, Zuarbeit der Buchhaltung und Kundenbetreuung bis hin zum Unterrichten in Kursen, wenn jemand ausgefallen ist.

Wie sind Sie zur Ersten Hilfe gekommen?

M. Rodefeld: Nach 20 Jahren Selbstständigkeit im Bereich Messestandbau und der damit verknüpften Büroarbeit wollte ich mich neu orientieren und weg vom Schreibtisch. Eher zufällig habe ich als Quereinsteigerin das Stellenangebot zur Erste-Hilfe-Ausbilderin bekommen. Zufällig deshalb, da ich mich eigentlich beim DRK-Kreisverband für eine andere Stelle beworben hatte. Beim Rückruf wurde ich dann gefragt, ob ich mir vorstellen kann, Menschen in der Ersten Hilfe auszubilden. Darüber habe ich eine Nacht geschlafen, bin bei einem Erste-Hilfe-Kurs dabei gewesen und habe entschieden, dass das eine tolle, wichtige Sache ist, bei der ich mitmachen möchte.

Dass ich als Fachbereichsleiterin doch wieder hauptsächlich am Schreibtisch sitze, ist kein Problem. Meine Aufgaben sind so vielseitig und positiv, dass es mir nichts ausmacht. Und wenn ich genug vom Schreibtisch habe, kann ich jederzeit selbst wieder Erste-Hilfe-Kurse geben.

Wo sehen Sie derzeit die Stärken ihres Bereichs, wo möchten Sie in Breitenausbildung und Erster Hilfe noch besser werden?  

M. Rodefeld: Wir sind sehr routiniert in den Standardkursen, die hauptsächlich gefragt sind. Als Fachbereichsleiterin möchte ich die Qualität unserer Schulungen und Fortbildungen so hoch wie möglich halten und bin bestrebt, die Abteilung wirtschaftlich zu führen. Mit festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie eigenen Räumen führt daran kein Weg vorbei.

Ich möchte außerdem eine verlässliche, ehrliche Ansprechpartnerin für Außenstehende genauso wie für meine Kolleginnen und Kollegen sein. Jeder in meinem Team soll zufrieden mit der Arbeitsstelle sein. Nur dann kann unsere Abteilung gut funktionieren. Wir arbeiten gut zusammen, alle bringen sich ein. Das soll so bleiben und dafür werde ich mich engagieren.

► „Jeder in meinem Team soll zufrieden mit der Arbeitsstelle sein. Nur dann kann unsere Abteilung gut funktionieren.“

Marion Rodefeld, Fachbereichsleiterin Erste Hilfe / Breitenausbildung

2021 hat das Team Breitenausbildung Notfalltrainings in Arztpraxen als weiteres Angebot eingeführt. Auch ein digitales Erste-Hilfe-Training für Seniorinnen und Senioren hat es in der Corona-Pandemie gegeben. Welche weiteren neuen Angebote gibt es bzw. sind denkbar, welche können Sie sich im Bereich Breitenausbildung / Erste Hilfe noch vorstellen?

M. Rodefeld: Einiges hat meine Vorgängerin schon vorbereitet, zum Beispiel die Sanitätsdienstausbildung oder Erste-Hilfe-Fortbildungen mit dem Schwerpunkt Outdoor. Das möchte ich weiterführen. Ich möchte zusätzlich gerne ein Konzept für Erste-Hilfe-Einheiten für verschiedene Altersklassen entwickeln. Bei Kindern und Jugendlichen beispielsweise im Rahmen von Schulprojekttagen oder für Seniorinnen und Senioren. Immer wieder kontaktieren uns auch Mütter, die sich in der Ersten Hilfe bei Säuglingen und Kleinkindern fit machen wollen. Wir sind dort teilweise schon aktiv, denn das Interesse ist sehr groß. Wir arbeiten außerdem gerade daran, Erste-Hilfe-Kurse auf Englisch anzubieten. Diese wollen wir dann ab 2023 starten.

Wie denken Sie darüber, dass Sie und ihr Team täglich mit Erste-Hilfe-Kursen und Weiterbildungen dafür sorgen, dass Menschen auf Notfälle vorbereitet sind, sie in Erster Hilfe fit machen?

M. Rodefeld: Das ist natürlich der Hauptantrieb für meine und unsere Arbeit. Die Menschen zu motivieren, nicht weg zu schauen und ihnen die Sicherheit und das Zutrauen zu geben, helfen zu können. Man muss keine medizinischen Vorkenntnisse haben, um Erste Hilfe zu leisten.

Es gibt wenige Dinge, die man wissen muss und die vermitteln wir in unseren Kursen und Fortbildungen anschaulich und mit vielen praktischen Übungen. Es ist nachgewiesen, dass schon die reine Anwesenheit einer Ersthelferin bzw. eines Ersthelfers dafür sorgt, dass sich Betroffene in Notsituationen besser fühlen.

► „Allein die Anwesenheit einer Ersthelferin bzw. eines Ersthelfers sorgt dafür, dass sich Betroffene in Notsituationen besser fühlen.“

Marion Rodefeld, Fachbereichsleiterin Erste Hilfe / Breitenausbildung

Wann haben Sie zuletzt im Alltag von ihrem Erste-Hilfe-Wissen profitiert, es genutzt und möglicherweise einem Menschen in Not geholfen?

M. Rodefeld: Zuletzt hat es mir etwas gebracht, als meine erwachsene Tochter von einer ihrer Katzen gekratzt wurde. Ich habe dann die Wunde sauber gemacht und konnte ihr mit einem Pflaster helfen. Außerdem ist mein Vater schwer herz- und lungenkrank. Ihm konnte ich mit atemerleichternden Übungen helfen und habe auch einen Notruf abgesetzt. Was viele nicht wissen: 90 Prozent aller Erste-Hilfe-Maßnahmen wenden wir an Menschen an, die uns nahestehen: Partner, Verwandte, Freundinnen und Freunde. Man denkt bei Erste Hilfe oft an schlimme Vorfälle, aber diese sind zum Glück selten. Hauptsächlich geht es bei Erster Hilfe um Kleinigkeiten wie das Kleben von Pflastern oder Kühlen einer Prellung.

Stichwort Erste-Hilfe-Praxis: Welchen Erste-Hilfe-Hinweis können Sie Menschen geben, der aus der Erfahrung von Ihnen und ihres Teams oft falsch gemacht oder falsch interpretiert wird?

M. Rodefeld: Ein häufiges Problem ist die Sorge, etwas falsch zu machen oder Konsequenzen zu fürchten. Es ist schwierig, sich etwas zuzutrauen, das man als Privatperson nur einmal im Leben beigebracht bekommt. Schließlich machen die meisten zum Erhalt des Führerscheins einmal einen Erste-Hilfe-Kurs, was zum Teil schon Jahrzehnte zurückliegen kann. Dann ist unbedingt eine Erste-Hilfe-Auffrischung nötig. Denn: Was ich schon ein paar Mal gemacht habe, klappt in der Aufregung und mit flattrigen Fingern besser als ohne Übung.

►„Liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon Jahrzehnte zurück, ist unbedingt eine Auffrischung nötig. Denn: Was ich schon ein paar Mal gemacht habe, klappt in der Aufregung und mit flattrigen Fingern besser als ohne Übung.“

Marion Rodefeld, Fachbereichsleiterin Erste Hilfe / Breitenausbildung

Letztlich sind nur das Wegschauen und das Nichtstun in Notsituationen ein Fehler. Was ich auch nur empfehlen kann: Beim Absetzen eines Notrufs kann jeder am Telefon Fragen stellen und seinem Gegenüber die Situation schildern. Das Team, das die Notrufe entgegennimmt, ist absolut fit in Erster Hilfe und unterstützt bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts.

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news-321 Mon, 27 Jun 2022 14:38:16 +0200 Senioren-Wohngemeinschaft in Bad Belzig: So schön machen sich die Seniorinnen und Senioren ihren WG-Alltag /ueber-uns/presse-service/meldung/senioren-wohngemeinschaft-in-bad-belzig-so-schoen-machen-sich-die-seniorinnen-und-senioren-ihren-wg-alltag.html In der Senioren-Wohngemeinschaft in Bad Belzig gestalten neun Seniorinnen und Senioren gemeinsam mit einem Team des DRK ihren Alltag. Dabei gibt es immer wieder schöne Überraschungen, die die ganze Senioren-WG aufleben lassen und gewöhnliche zu besonderen Tagen machen. Die Seniorinnen und Senioren, die in der Gliener Straße in Bad Belzig in einer Wohngemeinschaft des DRK leben, lassen es sich auch in den Sommermonaten gut gehen – und vor allem gut schmecken.

Das hat insbesondere der vergangene Freitag (24. Juni 2022) gezeigt, als ein Bewohner der Senioren-WG beim Angeln – er ist leidenschaftlicher Hobbyangler – Erfolg hatte. Und damit letztlich in der WG allen eine Freude gemacht hat: „Zusammen haben wir in unserer Gemeinschaftsküche die Forellen zubereitet, die er in Gömnigk geangelt hatte. Es ist wirklich eine tolle Stimmung beim Mittagessen gewesen“, erinnert sich DRK-Mitarbeiterin Kathrin Wilhelm-Kösling.

Gemeinsam mit Freunden ist der Senior seinem Lieblingshobby nachgegangen. „Das ist ja das Schöne: Dass unsere Seniorinnen und Senioren ihr Zuhause in unserer WG haben, aber weiter ganz normal ihren Hobbys nachgehen können“, sagt Kathrin Wilhelm-Kösling. Genauso haben die Seniorinnen und Senioren im Sommer schon den Grill angeworfen.

Rikscha-Fahrten und Schnuppertage in Senioren-WGs

Davon, wie schön es sich die Seniorinnen und Senioren mit dem DRK-Team in der Bad Belziger Wohngemeinschaft machen, haben sich im Juni zwei Gäste der DRK-Tagespflege Bad Belzig überzeugt und einen Schnuppertag in der WG gemacht. Nach einer Radtour mit der DRK-Fahrrad-Rikscha schauten sie in der Gliener Straße vorbei.

Wie lebt es sich in der Senioren-Wohngemeinschaft? Welche Möglichkeiten habe ich als Bewohnerin und Bewohner? Kann ich mir ein Leben in einer Senioren-WG vorstellen? Auf diese Fragen finden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK gemeinsam mit den Interessierten Antworten. „Beide sind gerührt gewesen, wie toll man auch im Alter leben kann“, sagt Kathrin Wilhelm-Kösling. Sie stehen nun auf der Warteliste für die Senioren-WG.

Katzenduo erheitert WG-Alltag

Längst im WG-Alltag angekommen sind Lisa und Lotti. Die beiden Katzen bereichern seit September 2021 die Senioren-WG in Bad Belzig. So sehr hatten sich die Seniorinnen und Senioren ein Haustier gewünscht. Nun sind beide feste Begleiter im WG-Alltag, besuchen sie in ihren Zimmern und heitern sie auf.

Einmal haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner auch schon große Sorgen gemacht. „Neun Tage ist Lotti weg gewesen. Alle waren traurig und sind schon vom Schlimmsten ausgegangen. Umso größer war die Freude, als sie wieder da gewesen ist“, sagt DRK-Mitarbeiterin Kathrin Wilhelm-Kösling. Und das Katzenduo wieder den WG-Alltag der Seniorinnen und Senioren schöner macht.

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news-320 Thu, 23 Jun 2022 11:18:58 +0200 Pflegebasiskurs begonnen: Wie der DRK-Kreisverband seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege weiterbildet /ueber-uns/presse-service/meldung/pflegebasiskurs-begonnen-wie-der-drk-kreisverband-seine-mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter-in-der-pflege-weiterbildet.html Zum ersten Mal haben die Leiterinnen des Bereichs Soziale Dienste im Kreisverband einen eigenen Pflegebasiskurs begonnen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Grundlagen der Pflege zu vermitteln. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur theoretische Schwerpunkte, sondern vor allem die praktische Arbeit in den verschiedenen Einrichtungen. Warum die Schulung so wichtig ist und schon ein weiterer Kurs geplant ist. Menschen mit Demenz: Was ist wichtig im Umgang und in der Begleitung im Pflegealltag? Wie begleite und pflege ich Menschen in der Sterbephase? Welche Grundsätze der Hygiene prägen die Arbeit in den Pflegeteams? Antworten auf diese Fragen erhalten elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebasiskurs, den Jeanette Kritzel und Marianne Koltzer als Leiterinnen des Bereichs Soziale Dienste im Kreisverband am 10. Juni 2022 begonnen haben.

Zum ersten Mal bieten sie eine solche interne Weiterbildung an. „Eigentlich wollten wir einen solchen Kurs schon früher starten, was aber aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen ist“, sagt Jeanette Kritzel.

Sie ist froh, ihn endlich gemeinsam mit Marianne Koltzer durchführen zu können und die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Beispiel als Hauswirtschaftskräfte Teil der Pflegeteams sind, mit der Weiterbildung zu kompetenten Pflegehelferinnen und Pflegehelfern zu machen. „Ich habe eine Mitarbeiterin, die so interessiert, motiviert und aufgeschlossen ist, dass ich mich unheimlich für sie freue, ihr Engagement mit dem Pflegebasiskurs wertzuschätzen und sie dadurch noch besser zu machen“, schildert Thomas Thielsch, Leiter des DRK-Pflegediensts Havelland.

Pflegebasiskurs für weitere DRK-Kreisverbände öffnen

Durch die Schulung und das vermittelte Wissen in Theorie und Praxis bekommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Sicherheit bei der täglichen Arbeit mit älteren Menschen. Gleichzeitig können sie – je nach individuellem Interesse – sich Schwerpunkte wünschen und relevante Themen einbringen, die ihnen in ihrer täglichen Arbeit aufgefallen sind. „Das Schöne ist, dass sie die Theorie bei Kurstagen in einer unserer Tagespflegen sowie Senioren-Wohngemeinschaften praktisch anwenden. Wir geben ihnen nur die Inhalte mit auf den Weg, die sie auch in ihrer Praxis brauchen“, sagt Jeanette Kritzel.

Während der Pflegebasiskurs für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erst begonnen hat, richtet Jeanette Kritzel schon den Blick nach vorne. Sie möchte einen weiteren Pflegebasiskurs starten, den sie dann auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer DRK-Kreisverbände öffnet. Das Ziel: Weitere Menschen im Bereich Pflege fit machen und die Qualität in den DRK-Einrichtungen der Pflege in ganz Brandenburg weiter erhöhen.

  • Sie sind interessiert an einem Beruf in der Pflege oder möchten sich neu orientieren? Sie sind einfühlsam und möchten gemeinsam in unseren Teams den Alltag von Seniorinnen und Senioren jeden Tag ein bisschen besser machen? Dann kommen Sie zu uns und bereichern Sie unsere DRK-Pflegeteams in Werder, Bad Belzig und Falkensee. Auch ein Quereinstieg ist möglich.
  • Bewerbungen senden Sie bitte an Jeanette Kritzel (j.kritzeldrk-potsdam.de), die Sie bei allen Fragen zur Bewerbung anrufen können (033200 / 513 660). Und wenn Sie möchten, können wir auch Sie in einem Pflegebasiskurs zur Pflegehelferin bzw. zum Pflegehelfer machen. Wir freuen uns schon auf Ihre Bewerbung.

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news-319 Tue, 21 Jun 2022 14:32:58 +0200 Luftballons, Kuchenbasar, Kaiserwetter: Nachbarschaftstag im DRK-Heimatstern ist ein voller Erfolg /ueber-uns/presse-service/meldung/luftballons-kuchenbasar-kaiserwetter-warum-der-nachbarschaftstag-im-heimatstern-ein-voller-erfolg-wurde.html Endlich hat es geklappt. Zum ersten Mal hat das Team vom DRK-Heimatstern Potsdam einen Nachbarschaftstag veranstalten können. Unter den Interessierten sind nicht nur Nachbarinnen und Nachbarn gewesen. Auch Ehemalige haben den Tag zum Vorbeischauen genutzt und sind an den Ort zurückgekehrt, der ihr Zuhause gewesen ist. Zum ersten Mal seit der Eröffnung im Dezember 2019 hat das Team vom DRK-Heimatstern Potsdam einen Nachbarschaftstag veranstaltet, um Interessierten ihre Arbeit sowie die Einrichtung vorzustellen.

Eigentlich sollte dieser Tag schon früher stattfinden, doch die Corona-Pandemie und damit verknüpfte Schutzmaßnahmen ließen es nicht zu. Umso größer war die Freude bei allen, als es am 14. Juni 2022 soweit gewesen ist.

„Die Kinder fühlen sich hier bestimmt wohl, so schön, wie es ist“

Wie interessiert Nachbarinnen und Nachbarn an der Einrichtung sind, hat das Heimatstern-Team immer wieder seit der Eröffnung bemerkt. „Wir haben schon oft mit einigen am Zaun erzählt. Manche haben auch schon bei uns geklingelt und einfach Hallo gesagt“, sagt eine Heimatstern-Mitarbeiterin.

Umso gefragter sind die Führungen durch das Haus am Nachbarschaftstag gewesen, bei denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jede Menge Ohs und Ahs zu hören bekommen haben. Denn viele kannten noch die Kinder- und Jugendeinrichtung, die vorher am Standort des jetzigen DRK-Heimatsterns gestanden hatte. „Die Kinder fühlen sich hier bestimmt wohl, so schön, wie es ist“, sagt ein Besucher, der regelmäßig mit seinem Hund in der Pietschkerstraße spaziert.

Ehemalige Heimstern-Kinder schauen vorbei

Gleichzeitig sensibilisierte das Heimatstern-Team alle Besucherinnen und Besucher für ihre Arbeit und das familiengelöste Leben der Kinder und Jugendlichen. Dabei haben die Kinder und Jugendlichen dazu beigetragen, dass der Nachbarschaftstag ein solcher Erfolg wurde: Sie bemalten mit anderen Kindern Beutel, verteilten Pfann- und Streuselkuchen genauso wie Kaffee und Brause oder ließen Seifenblasen in die Luft steigen.

Manche von ihnen trafen auch ehemalige Kinder, die am Standort Pietschkerstraße ihr Zuhause hatten. Zum Nachbarschaftstag brachten diese zum Teil schon ihre eigenen Kinder mit. „Ich habe zufällig erfahren, dass ein Tag der offenen Tür geplant ist. Da war für mich klar: Das schaue ich mir an, um meinem Sohn zu zeigen, wo ich aufgewachsen bin“, sagt ein ehemaliger Heimatstern-Bewohner, der nun in Brandenburg an der Havel lebt.

Es macht ihn froh, zu sehen, wie schön die neue Kinder- und Jugendeinrichtung geworden ist. Während sein Sohn an der Malstation alles gibt, sitzt er auf einer Bank. Und genießt den Nachmittag an seinem alten Zuhause.

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news-318 Tue, 21 Jun 2022 09:19:00 +0200 Wie Inklusion künftig gestalten? Thomas Gottschall im Interview im News-Magazin der DRK-Service GmbH /ueber-uns/presse-service/meldung/inklusion-gestalten-thomas-gottschall-interview-drk-news-magazin-2-2022.html Thomas Gottschall, Fachbereichsleiter für die Eingliederungshilfe im DRK-Kreisverband, ist Teil im News-Magazin der DRK-Service GmbH. Zum Titelthema „All inclusive - das DRK auf Inklusionskurs“ in der Ausgabe 2/2022 wurde er interviewt. Und u.a. zur Zukunft von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sowie der Kritik am Konzept Werkstatt befragt. Die Ausgabe 2/2022 des News-Magazins der DRK-Service GmbH hat die Zukunft der Einliederungshilfe als Titelthema und dafür auch Thomas Gottschall, Fachbereichsleiter Eingliederungshilfe in unserem Kreisverband, gewinnen können.

Im Interview geht er nicht nur darauf ein, wie er die DRK-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Potsdam weiterentwickeln möchte, die er seit Anfang 2022 leitet.

Außerdem spricht er darüber, wie er und sein Team Menschen mit Behinderungen einen besseren Berufseinstieg ermöglichen wollen – und wie er über die Kritik am Werkstätten-Konzept denkt.

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news-317 Mon, 20 Jun 2022 14:23:00 +0200 Präsidium neu gewählt: Die 34. Kreisversammlung des Kreisverbands im Überblick /ueber-uns/presse-service/meldung/praesidium-neu-gewaehlt-die-34-kreisversammlung-des-kreisverbands-im-ueberblick.html Die 34. Kreisversammlung des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig ist eine besondere gewesen. Denn neben dem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2021 des Kreisverbands ist ein neues Präsidium gewählt worden. Die Ergebnisse der Präsidiumswahl sowie alles Wichtige der Kreisversammlung im Überblick. „Diese Kreisversammlung ist eine Zäsur in unserem Kreisverband“, bilanziert Joachim Müller als scheidender Kreisverbands-Präsident zu Beginn der 34. Kreisversammlung. Denn mit ihm verabschieden sich an diesem Tag noch fünf weitere Mitglieder aus dem Präsidium des Kreisverbands, die nach Jahren der Präsidiumsarbeit ihr Amt zur Verfügung stellen: Vizepräsidentin Christine Großer, Schatzmeister Thomas Mierwald, Kreisverbandsarzt Dr. Roland Karl, Kreisbereitschaftsleiterin Christa Milkau sowie Roger Lehmann als Vorsitzender der DRK-Wasserwacht Potsdam.

In seiner letzten Rede als Präsident dankte Joachim Müller dem Präsidium für die vergangenen acht Jahre, in denen sie gemeinsam Höhen und Tiefen durchlebt haben. „Ich habe mich im Kreisverband wohlgefühlt und bedanke mich für das Vertrauen, das Verständnis und die Diskussionen. Auch, wenn wir nicht immer einer Meinung waren und uns für die Sache und das Wohl das Kreisverbands engagiert haben“, sagt Joachim Müller.

Neben Joachim Müller bedankte sich außerdem Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbands, beim gesamten Präsidium. Er überreichte neben Dankesworten Präsentkörbe an die Mitglieder des Präsidiums, die nicht erneut kandidierten. „In den vergangenen Jahren ist viel im Kreisverband passiert – auch im Ehrenamt. Ich möchte mich beim gesamten Präsidium sowie bei allen Haupt- und Ehrenamtlichen für die Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken.“

34. Kreisversammlung: Das neue Präsidium im Überblick

Nachdem Thomas Mierwald den Geschäftsbericht für 2021 in Kurzform vorgestellt hatte, richtete auch Prof. Frank J. Müller als externer Wirtschaftsprüfer des Kreisverbands einige Worte an die Anwesenden – und die Entwicklung des Kreisverbands. „Darüber, was Christian Schophaus in Sachen Rechnungswesen im Kreisverband in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, können sie nur stolz sein. Das ist eine herausragende Leistung, die dort vollbracht wurde.“

Anschließend konnte die Präsidiumswahl beginnen. Die Ergebnisse der Wahl vom 17. Juni im Überblick:

  • Matti Enderlein kandidierte für das Amt des Kreisverbandspräsidenten, aber erhielt nicht die dafür nötige Stimmzahl. Da keine weitere Kandidatin bzw. kein weiterer Kandidat sich zur Wahl gestellt hatte, übernimmt die neu gewählte Vizepräsidentin Birgit Schiffner die Position kommissarisch, bis in spätestens sechs Monaten eine Nachwahl stattfindet.
  • Birgit Schiffner bleibt dem Präsidium des Kreisverbands erhalten und ist neue Vizepräsidentin. Sie übernimmt das Amt von Christine Großer. Bis eine neue Präsidentin bzw. ein neuer Präsident gewählt wurde, ist sie kommissarische Präsidentin des Kreisverbands.
  • Da sich niemand als Schatzmeisterin bzw. Schatzmeister zur Wahl gestellt hat, bleibt die Position von Thomas Mierwald bis auf Weiteres unbesetzt.
  • Neue Kreisverbandsärztin ist Dr. Marion Kurzweil. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Roland Karl an.
  • Anke Buller bleibt als Justiziarin dem Kreisverband erhalten und wurde am 17. Juni wiedergewählt.
  • Ebenfalls dem Präsidium erhalten bleibt Dirk Scherler als Vorstandsvorsitzender der DRK-Wasserwacht Potsdam.
  • Als Kreisbereitschaftsleiter ist außerdem Lee-J. Schumann ab sofort Mitglied des Präsidiums.

Außerdem wurden auf der 34. Kreisversammlung vier neue Beisitzerinnen und Beisitzer für das Präsidium des Kreisverbands gewählt. Von den insgesamt sieben Kandidatinnen und Kandidaten haben folgende die meisten Stimmen erhalten:

  • Ramona Mai
  • Sebastian Dikall
  • Heike Swillus
  • Hanno Zander

Delegierte für DRK-Landesversammlung stehen fest

Gemeinsam mit der noch zu wählenden neuen Präsidentin bzw. dem noch zu wählenden Präsidenten sowie Vizepräsidentin Birgit Schiffner vertreten Dirk Scherler und Lee-J. Schumann den Kreisverband als Delegierte in der DRK-Landesversammlung. Hanno Zander, Sebastian Dikall, Dr. Marion Kurzweil und Anke Buller übernehmen die Position der Ersatzdelegierten.

Das Präsidium als ehrenamtliches Gremium unterstützt bei Fragen der Rotkreuzarbeit im DRK-Kreisverband den Vorstandsvorsitzenden. Es wird alle vier Jahre gewählt – das nächste Mal also 2026.

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news-316 Wed, 15 Jun 2022 15:07:00 +0200 Von der Helferin in die Kreisbereitschaftsleitung: Warum Christa Milkau das Engagement im Ehrenamt so begeistert /ueber-uns/presse-service/meldung/von-der-helferin-in-die-kreisbereitschaftsleitung-warum-christa-milkau-das-engagement-im-ehrenamt-so-begeistert.html Die Kreisbereitschaftsleiterwahl am 11. Mai 2022 ist für Christa Milkau eine besondere gewesen. Nach zwölf Jahren als fester Bestandteil der Kreisbereitschaftsleitung stellt sie sich nicht erneut zur Wahl. Wie sie die Zeit in der Kreisbereitschaftsleitung in Erinnerung behält und warum sie sich auch nach zwei Jahrzehnten mit Begeisterung weiter ehrenamtlich im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig engagiert. Frau Milkau, seit mehr als 45 Jahren engagieren Sie sich im Deutschen Roten Kreuz. Können Sie sich erinnern, was ihre Rotkreuz-Begeisterung entfacht hat?

C. Milkau: Mit 15 Jahren hatten wir einen Erste-Hilfe-Lehrgang in der Schule. Während ich noch nicht so recht Bescheid wusste, haben meine Freunde die Ausbilderin vom Jugendrotkreuz gekannt und jede Menge zum Thema gewusst, weil sie dort mitgemacht haben. „Komm doch mal mit“, haben sie zu mir gesagt. Gesagt getan. So habe ich nicht nur viele Freunde gefunden und Erste-Hilfe-Wissen gewonnen, sondern auch eine Begeisterung für das Deutsche Rote Kreuz entwickelt, die mich nicht mehr losgelassen hat.

In 45 Jahren beim DRK haben Sie viel erlebt. Wo und wie haben Sie sich überall engagiert, wo und wie haben Sie Menschen unterstützt, in Not geholfen?

C. Milkau: Zu Beginn war ich Helferin im Jugendrotkreuz und bin mit 17 Jahren schon Gruppen- und Jugendgruppenleiterin gewesen. Außerdem habe ich in der Bereitschaft mitgemacht und mich als Erste-Hilfe-Ausbilderin engagiert.

Im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig bin ich seit 2000 dabei, als in einem Zeitungsartikel Interessierte für die Personenauskunft gesucht wurden. Seitdem bin ich ehrenamtlich in der Personenauskunft aktiv. Gleichzeitig bin ich im Kreisverband Erste-Hilfe-Ausbilderin sowie Ausbilderin für das Rotkreuz-Einführungsseminar geworden – und 2010 in die Kreisbereitschaftsleitung gewählt worden.

► „Ich habe eine Begeisterung für das Deutsche Rote Kreuz entwickelt, die mich nicht mehr losgelassen hat.“

Christa Milkau, von 2010 bis 2022 Mitglied der Kreisbereitschaftsleitung im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig

Was hat Sie motiviert, im Laufe der Jahre im Ehrenamt immer mehr Verantwortung zu übernehmen?

C. Milkau: Meine Intention war und ist es immer gewesen, meine Aufgaben verantwortungsvoll zu erfüllen, Dinge weiterzuentwickeln, zu motivieren und für mich und meine Einsatzkräfte Spaß zu haben. Immer im Sinne der sieben Rotkreuz-Grundsätze: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.

Dabei bin ich ein paar Mal an den Punkt gekommen, an dem ich gedacht habe: Das kann ich auch und vielleicht sogar noch besser. Ich habe immer gerne Verantwortung übernommen. Leitungskraft zu sein, hieß und heißt für mich, Verantwortung für eine Sache und vor allem andere Menschen zu übernehmen.

Was hat Sie all die Jahre in ihrem Ehrenamt motiviert?

C. Milkau: Ehrenamtliches Engagement gibt mindestens genauso viel zurück, wie du bereit bist, zu geben. Ich kann mir mein Leben ohne ehrenamtliche Arbeit nicht vorstellen. Mich für meine Mitmenschen zu engagieren, Dinge zu verbessern und voranzubringen: Das gehört für mich zu meinem Alltag einfach dazu.

Ich kann das freiwillige Engagement nur empfehlen. Im Ehrenamt gibt es so verschiedene Möglichkeiten, sich zu engagieren, die nur so viel Zeit in Anspruch nehmen, wie du selbst möchtest und aufbringen kannst. Jeder findet für sich und seine Zeit und Talente die entsprechende Aufgabe.

► „Ich kann mir ein Leben ohne ehrenamtliche Arbeit nicht vorstellen.“

Christa Milkau, langjährige Ehrenamtlerin im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig

Zwölf Jahre haben Sie sich in der Kreisbereitschaftsleitung des Kreisverbands engagiert. Wie behalten Sie diese Zeit in Erinnerung?

C. Milkau: Es ist mir immer wichtig gewesen, die Arbeit in den Bereitschaften unseres Kreisverbands voranzutreiben – und ich denke, das habe ich geschafft. Wir haben in der Zeit Ortsvereine gegründet und diese in ihren Höhen und Tiefen begleitet und beraten. Ich habe die Arbeit in unseren Bereitschaften in verschiedenen Gremien vertreten, transparent gemacht und für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte Unterstützung eingefordert. Das war als Frau in von Männern geprägten Leitungsrunden manchmal eine echte Herausforderung, aber ich habe mich immer behauptet – und mich für mich und die Interessen meiner Bereitschaftsteams eingesetzt.

Frau Milkau, nach ihrem Abschied aus der Kreisbereitschaftsleitung bleiben Sie dem Ehrenamt unseres Kreisverbands als Leiterin der Personenauskunft erhalten. Warum können Sie ein freiwilliges Engagement in der Personenauskunft nur empfehlen?

C. Milkau: Meiner Meinung nach ist unsere Personenauskunft genau das Richtige für alle, die nicht ganz so viel Zeit für ein freiwilliges Engagement haben, aber sich trotzdem engagieren möchten. Es ist so unheimlich wichtig, Suchanfragen zu Menschen aufzunehmen, auszuwerten und Betroffenen wichtige Informationen zum Verbleib eines nahen Menschen zur Verfügung zu stellen.

► „Als Frau die Arbeit unserer Bereitschaften in von Männern geprägten Leitungsrunden zu vertreten, war manchmal eine echte Herausforderung.“

Christa Milkau, Ehrenamtlerin im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig

Das Gute ist: Jeder, der gerne im Team sowie an Computern arbeitet und Lust hat, sich weiterzuentwickeln, kann ohne Probleme mitmachen. Neben dem Spaß, den wir als Ehrenamtliche zusammen haben, ist es ein absolut sinnvolles Engagement in der Freizeit. Mit diesem setzen wir ein Zeichen der (Mit-)Menschlichkeit und geben der Gesellschaft etwas zurück.

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news-315 Tue, 14 Jun 2022 13:06:25 +0200 Kritische Versorgungslage: Warum Blutspenden heute wichtiger denn je sind /ueber-uns/presse-service/meldung/kritische-versorgungslage-warum-blutspenden-heute-wichtiger-denn-je-sind.html Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat dringend zu Blutspenden aufgerufen. „Blutspenden ist heute wichtiger denn je“, sagt Hasselfeldt zum Weltblutspendetag am 14. Juni. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, hohe Temperaturen, Ferien, sowie ein hohes Reiseaufkommen sorgen seit Wochen für eine rückläufige Spendebereitschaft und mittlerweile für eine bundesweit kritische Versorgungslage. Zugleich werden Operationen und Behandlungen nachgeholt, die während der Hochphase der Pandemie verschoben worden waren. „Ein Notstand muss unter allen Umständen vermieden werden,“ so Hasselfeldt. Zugleich dankte die DRK-Präsidentin allen Blutspenderinnen und Blutspendern, „ohne deren unersetzliches Engagement Millionen schwerverletzte und chronisch kranke Menschen keine Überlebenschance hätten“.

Jeder dritte Bundesbürger ist statistisch gesehen mindestens einmal in seinem Leben auf ein Blutprodukt angewiesen. Zur Blutspende gehen aber lediglich 3,5 Prozent der Menschen in Deutschland. Die Blutspendedienste des DRK und des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) decken rund 75 Prozent des Gesamtbedarfes.

Mit der bundesweit angelegten Kampagne #missingtype - erst wenn’s fehlt, fällt‘s auf, machen die DRK/BRK Blutspendedienste zum 14. Juni auf die dringende Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam. Ziel ist es neue Spenderinnen und Spender für eine erste Blutspende zu begeistern und dann als Lebensretter kontinuierlich aktiv zu bleiben. Als prominente Botschafter machen sich Vanessa Mai und Leon Goretzka für die Notwendigkeit von lebensrettenden Blutspenden stark und wollen mehr Menschen zum Blutspenden motivieren.

Weitere Informationen zur Blutspende

Auf www.drk-blutspende.de können sich Spendende Termine reservieren. Termine, Maßnahmen und Informationen rund um das Thema Blutspende in Zeiten von Corona sind www.blutspendedienst.com tagesaktuell abrufbar. Informationen zur #missingtype Kampagne sowie Bilder und Grafiken zum Download gibt es unter www.missingtype.de.

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news-314 Mon, 13 Jun 2022 15:42:02 +0200 Krieg in der Ukraine: Wie das DRK in Potsdam geflüchtete Mütter mit Kind unterstützt /ueber-uns/presse-service/meldung/krieg-in-der-ukraine-wie-das-drk-in-potsdam-gefluechtete-muetter-mit-kind-unterstuetzt.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig unterstützt im Auftrag der Stadt Potsdam Mütter mit minderjährigen Kindern, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind. In einer Mutter-Kind-Unterkunft im Potsdamer Stadtteil Am Stern verarbeiten sie das Erlebte, kommen zur Ruhe und erarbeiten sich einen neuen Alltag. Dabei hilft ihnen das Miteinander – und die professionelle Begleitung von DRK-Mitarbeiterin Inga Strahler. Wenn Inga Strahler durch die Unterkunft für Mütter mit Kind geht, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind, begegnet ihr jede Menge Wärme und Herzlichkeit.

Seit April 2022 ist die Sozialarbeiterin drei Mal pro Woche in der Einrichtung im Potsdamer Stadtteil Am Stern und unterstützt die Geflüchteten bei allen Anliegen. Wo befindet sich der nächste Kinderarzt? Welche Versicherungen sind wichtig? Wo gibt es günstige Lebensmittel? Auf alle Fragen findet Inga Strahler für die Bewohnerinnen Antworten.

Sie tauschen sich auf Russisch aus. Die Mütter haben bis zur Flucht genauso wie ihre Kinder wenige Berührungspunkte mit der deutschen Kultur gehabt. „Sie erarbeiten sich in der Einrichtung einen neuen Alltag in einer ihr fremden Umgebung, die sie vor Herausforderungen stellt. Es beeindruckt mich, wie stark die Frauen mit der Situation umgehen“, sagt Inga Strahler.

Krieg versetzt Menschen in Ausnahmesituation

Der Krieg in der Ukraine hat die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung in eine Ausnahmesituation versetzt. Häuser, die sich manche von ihnen aufgebaut haben, sind zerstört. Alle bangen um Familienangehörige, die weiter in der Ukraine und damit jeden Tag in Gefahr sind, an dem der Krieg anhält.

Dabei kämpfen nicht nur die Mütter damit, das Erlebte zu verarbeiten. Auch ihre Kinder – der jüngste Bewohner der Mutter-Kind-Unterkunft ist Mitte Februar zur Welt gekommen – haben Schüsse und Explosionen erlebt. Schüsse und Explosionen, die sie verändert haben.

Zur Ruhe kommen im neuen Alltag

Ein Moment, als im April die ersten Mütter in der Einrichtung angekommen waren, ist Inga Strahler im Gedächtnis geblieben. „Ich habe ein fünf Jahre altes Mädchen im Zimmer stehen sehen. Sie hat mit einem Mal angefangen, zu schreien, ist unter ein Bett gekrochen und hat sich die Ohren zugehalten“, erzählt die DRK-Mitarbeiterin.

Explosionen und Gefechte, die die Menschen in Deutschland als Aufnahmen aus den Nachrichten kennen, haben die Mütter und ihre Kinder mit eigenen Augen gesehen, den Krieg am eigenen Leib erfahren. Dabei beschäftigen sie jeden Tag dieselben Fragen: Was ist heute zuhause passiert? Und: Wann ist der Krieg zu Ende?

Gemeinsam durch die Ausnahmesituation

Umso wichtiger, dass sie in der Mutter-Kind-Unterkunft zur Ruhe kommen. Dort halten sie die Einrichtung in Schuss, Kochen zusammen, spielen mit ihren Kindern im Gemeinschaftswohnzimmer oder erklären sich gegenseitig, wie die Mülltrennung in Deutschland funktioniert. „Ich bin so dankbar für die Unterstützung – vor allem von Inga Strahler. Sie ist wie eine Schwester und immer für uns da“, erzählt eine Mutter der Unterkunft.

Wie dankbar die Bewohnerinnen und ihre Kinder sind, sieht Inga Strahler jedes Mal, wenn sie in ihrem Büro an die Wand an ihrem Schreibtisch schaut. Dort hängen Bilder, die die Kinder ihr gemalt haben. Sie zeigen Blumen, einen Sonnenuntergang, rote Herzen. Regelmäßig kommen die Bewohnerinnen bei ihr mit einem Tee oder Keksen vorbei. „Das Miteinander ist etwas Besonderes. Wir sind wie eine große Familie“, sagt eine Bewohnerin der Mutter-Kind-Unterkunft. Die Frauen geben einander Kraft, schließen Freundschaften und begegnen der Ausnahmesituation mit Wärme und Herzlichkeit.

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news-313 Tue, 07 Jun 2022 13:04:00 +0200 „Tag der offenen Tür(en)“ in Wiesenburg: DRK-Fahrdienst bringt Besucherinnen und Besucher von A nach B /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-fahrdienst-shuttle-wiesenburg-tag-der-offene-tueren.html Die Gemeinde Wiesenburg veranstaltet am 12. Juni einen „Tag der offenen Tür(en)“. Diverse Gebäude und Gelände laden an diesem Tag zum Vorbeischauen ein. Darum, dass die Besucherinnen und Besucher unkompliziert alle Angebote erreichen, kümmern sich Fahrdienst-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes. Von 10 bis 18 Uhr veranstaltet die Gemeinde Wiesenburg am 12. Juni 2022 einen „Tag der offenen Tür(en)“. Darum, dass alle Besucherinnen und Besucher vom Wiesenburger Bahnhof einfach und kostenfrei zur Wiesenburger Ortsmitte und zurück kommen, kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg von 10:30 bis 17 Uhr.

Bis zu acht Menschen können jeweils in den Fahrzeugen Platz nehmen, die zwischen den festgelegten Haltepunkten pendeln. Auch das Mitnehmen von Rollstühlen ist möglich.

Zu den Orten, die sich an diesem Tag ihre Türen öffnen, gehören u.a: das Teehäuschen, die Orangerie, der Bauhof, aber auch die Zukunftsschusterei. „Es ist das erste Mal, dass wir als Fahrdienst einen solchen Shuttleservice organisieren. Es macht mich unheimlich froh, die Gemeinde Wiesenburg zu unterstützen und damit zum Gelingen eines besonderen Tages beizutragen“, sagt Fahrdienstleiter Ronald Dorczok.

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news-312 Fri, 03 Jun 2022 10:53:00 +0200 Nuthetal: DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diskutieren Organspende und füllen Organspendeausweise aus /ueber-uns/presse-service/meldung/tag-der-organspende-warum-es-so-wichtig-ist-sich-rechtzeitig-um-seinen-organspendeausweis-zu-kuemmern.html Organspenden retten täglich Menschenleben. Häufig müssen Betroffene auf ein Spenderorgan warten und überleben zum Teil die Wartezeit nicht. Umso wichtiger ist es, einen Organspendeausweis zu haben. Zum Tag der Organspende am 4. Juni 2022 haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverbands-Geschäftsstelle das Thema Organspende diskutiert und Organspendeausweise ausgefüllt. „Da bin ich einfach noch nicht zu gekommen“ ist wohl eine der häufigsten Aussagen, wenn Menschen in Deutschland über Organspendeausweise sprechen.

Sich mit dem eigenen Tod zu befassen, ist etwas, das in den meisten Alltagen keine Rolle spielt. Dennoch ist es wichtig, in Sachen Organspende für sich eine Entscheidung zu fällen – und diese Entscheidung in einem Organspendeausweis festzuhalten.

Zum Tag der Organspende am 4. Juni 2022 hat das Team der Kreisverbands-Geschäftsstelle das Thema Organspende diskutiert und Organspendeausweise ausgefüllt.

Rechtzeitig den Organspendeausweis ausfüllen

„Für mich ist es selbstverständlich, mit einer Organspende zu helfen, wenn mir selbst nicht mehr geholfen werden kann“, sagt Ramona Linke, Assistentin der Fachbereichsleitungen.

Erst als ihr Mann zuletzt ein Arbeitsunfall ereilte, hat sie mit ihm über das Thema Organspendeausweis gesprochen. „Bevor ich irgendwann in die Situation komme und nicht mehr selbst entscheiden kann, fülle ich den Organspendeausweis aus“, sagt sie.

Überlebenswichtige Organspende

Ähnlich sieht es Lohnbuchhalterin Renate Michaelis. Sie ist froh, dass ihre Kinder einen Organspendeausweis ausgefüllt haben. „In Deutschland ist es eben so, dass jeder für sich entscheidet, was mit den Organen passiert, wenn Ärzte dich für Tod erklären“, sagt sie.

Zum Organspendetag 2022 hat sie für sich einen Organspendeausweis ausgefüllt. „Die Organspende kann für kranke Menschen überlebenswichtig sein. Die Frage ist auch: Was will ich mit meinem Körper, wenn ich nicht mehr bin? Umso besser, wenn ich dann Menschen helfen oder sogar das Leben retten kann“, sagt Renate Michaelis.

Organspendeausweis: Entscheidung fällen und Angehörige entlasten

Anja Engel, Finanzbuchhalterin im Fahr- und Rettungsdienst des Kreisverbands, ist im Familienkreis schon mit dem Thema Organspende konfrontiert gewesen. „Meine Cousine ist Nierenpatientin. Hätten Ärzte ihr nicht eine Niere transplantiert, die jemand gespendet hat, wäre sie nicht mehr am Leben.“

Trotzdem sie um die Bedeutung eines Organspendeausweises weiß, ist ihr die Hemmschwelle bewusst, diesen auszufüllen: „Niemand steht mit dem Gedanken auf, dass er den nächsten Tag nicht mehr erlebt. Ich finde aber: Darüber nachdenken, dass es zu Ende gehen kann und was dann passiert, ist etwas, das jeder machen sollte. Egal, ob ich mich für oder gegen eine Organspende entscheide: Hauptsache ich entscheide mich, sodass meine Angehörigen das nicht für mich machen müssen“, sagt Anja Engel.

Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzten den Austausch über Organspendeausweise, um ihre schon in die Jahre gekommenen Ausweise neu auszufüllen, zum Beispiel Mathias Koch, Fachbereichsleiter Rettungsdienst. Das letzte Mal hat er im September 2009 seinen Organspendeausweis neu ausgefüllt: „Für mich ist es selbstverständlich, ihn im Portemonnaie zu haben. Schließlich brauche ich dann, wenn mein Organspendeausweis nötig wird, meine Organe nicht mehr.“

Tausende Deutsche warten auf ein Spenderorgan

In Deutschland dürfen Organe und Gewebe nur dann entnommen werden, wenn die verstorbene Person zu Lebzeiten dem zugestimmt hat. Umso wichtiger ist es, einen Organspendeausweis auszufüllen – und sich darüber Gedanken zu machen, was im Todesfall mit den eigenen Organen passiert.

2020 haben mehr als 9.100 Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan gewartet. In dem Jahr sind 4.900 Menschen neu auf die Warteliste gekommen, 767 Personen auf der Warteliste sind 2020 gestorben.

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news-311 Mon, 30 May 2022 13:33:48 +0200 Stärkung des Ehrenamts: DRK-Ortsverein Falkensee bekommt eigenes Einsatzfahrzeug /ueber-uns/presse-service/meldung/staerkung-des-ehrenamts-drk-ortsverein-falkensee-bekommt-eigenes-einsatzfahrzeug.html Große Freude im DRK-Ortsverein Falkensee: Die ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitäter können ab sofort auf ein eigenes Einsatzfahrzeug zurückgreifen. Nach der Einweihung der neuen Räume ist es der nächste Schritt, um Veranstaltungen im Havelland künftig noch besser sanitätsdienstlich abzusichern. Mit großen Augen begutachten Ramona Staedler und Oliver Brodersen das Einsatzfahrzeug, das sie ab sofort als DRK-Bereitschaft Falkensee für sanitätsdienstliche Absicherungen in Falkensee und Umgebung nutzen können. „Ich bin so froh, dass wir einen eigenen Krankentransportwagen haben“, sagt Bereitschaftsleiter Oliver Brodersen.

Bei bisherigen Anfragen für Sanitätsdienste hatten sich die Falkenseer stets mit anderen Ortsvereinen des Kreisverbands abgestimmt, um deren Einsatzfahrzeug für die Veranstaltungen zu gewinnen.

„Ich wünsche Ihnen allzeit gute Fahrt und jede Menge sanitätsdienstliche Absicherungen“, sagt Christian Schophaus als Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig bei der Übergabe. „Nach den neuen Räumen in der Edisonstraße ist das der nächste Schritt, mit dem unsere ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitäter in Falkensee noch besser aufgestellt sind.“

Neues Fahrzeug als Überraschung für Bereitschaftsabend

Auch Ramona Staedler ist bei der Fahrzeugübergabe in Nuthetal dabei. „Das macht mich unheimlich stolz, dass wir unseren eigenen KTW erhalten. Damit sind wir ganz anders einsatzfähig.“

Sie freut sich schon, beim Bereitschaftsabend am Freitag (3. Juni 2022) den anderen Einsatzkräften der Bereitschaft das neue Fahrzeug zu präsentieren. Dann soll das Fahrzeug auch einsatzbereit gemacht werden. Sodass den Sanitätsdiensten auf jeglichen Veranstaltungen im Havelland nichts mehr im Weg steht.

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news-310 Mon, 30 May 2022 13:00:00 +0200 Leitungskräfte gewählt: Darum ist der DRK-Ortsverein Werder wieder ein eigener Ortsverein /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-ortsverein-werder-wieder-ein-eigener-ortsverein.html Mit der Neugründung des DRK-Ortsvereins Bad Belzig ist nicht nur ein neuer Ortsverein in Potsdam-Mittelmark entstanden, sondern auch der Ortsverein Werder (Havel) als eigener Ortsverein. Die ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitäter bereiten gerade ihre eigenen Räume vor und möchten die Rotkreuz-Arbeit in Werder (Havel) stärken. Im März 2022 hat ein neues Kapitel des Ortsvereins Werder (Havel) begonnen, dessen Geschichte bereits bei der in 2007 gegründeten DRK-Bereitschaft Lehnin begonnen hat. Denn: Mit der Neugründung des DRK-Ortsvereins Bad Belzig ist der DRK-Ortsverein Werder (Havel) wieder ein eigener Ortsverein.

Bei den Wahlen am 26. März 2022 hatten die Einsatzkräfte des DRK-Ortsvereins Werder (Havel) die Leitungspositionen bis 2026 gewählt. Die Ergebnisse der Wahl im Überblick:

  • Bereitschaftsleiter: Hanno Zander
  • Stellvertretende Bereitschaftsleiterin: Friederike Tiedemann
  • Kassenprüferin: Juliane Meier
  • Delegierter zur Kreisversammlung: Jens-Uwe Ernicke

Unterstützung bei Blutspende und öffentlichen Veranstaltungen

Gemeinsam bilden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus Werder eine Technik-, Sicherheits- und Sanitätsgruppe. Sie sichern bei den unterschiedlichsten Sportveranstaltungen und Events sowie bei Konzerten in Werder und Umgebung diese Veranstaltungen ab.

Als ehrenamtliche Sanitäterinnen und Sanitäter achten sie darauf, dass es bei Veranstaltungen den Menschen gut geht. Auch bei Blutspendeterminen in Werder möchte der Ortsverein Werder (Havel) bei der Verpflegung unterstützen.

Dabei geht der Blick des Ortsvereins Werder (Havel) bei sanitätsdienstlichen Absicherungen auch in Richtung Bad Belzig und zu anderen Hilfsorganisationen: „Wir arbeiten weiterhin mit unseren Einsatzkräften vom DRK-Ortsverein Bad Belzig zusammen und bündeln unsere Sanitätsdienstkräfte gerne“, sagt Gruppenleiter Hanno Zander.

Neue Räume in Vorbereitung

Der DRK-Ortsverein Werder legt sich gerade mächtig ins Zeug und richtet seine eigenen Vereinsräume in der Innenstadt von Werder her. In der Brandenburger Straße 164 ist der DRK-Ortsverein Werder (Havel) künftig zuhause. „Aus den Räumen werden die Umkleiden für Damen und Herren sowie Büro-, Lager- und Übungsräume entstehen. Dass wir diese haben, ist unheimlich wichtig, damit wir uns als Gruppe neu orientieren und entfalten können“, sagt Hanno Zander.

Schon im Juli 2022 sollen die ersten Gruppenabende, immer mittwochs um 18 Uhr, in den neuen Räumen stattfinden. Auch eine feierliche Einweihung ist geplant. Die neuen Räume des DRK-Ortsvereins Werder (Havel) sollen künftig auch Initiativen und Vereine aus Werder und Umgebung nutzen können.

  • Du hast Interesse an einem freiwilligen Engagement beim DRK in Werder und möchtest Menschen in Not helfen, die (Mit-)Menschlichkeit in der Stadt und Umgebung stärken? Dann komm‘ bei einem Gruppenabend vorbei. Der DRK-Ortsverein Werder trifft sich alle zwei Wochen immer mittwochs um 18 Uhr.
  • Melde dich einfach bei Hanno Zander (h.zanderdrk-potsdam.de oder unter 0172 / 392 39 35) und erfahre, wann das nächste Treffen stattfindet. Wir freuen uns schon auf Dich.
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news-309 Mon, 23 May 2022 14:01:26 +0200 Das erste Mal im Hotel übernachten: Ausflug begeistert Kinder und Jugendliche des DRK-Heimatsterns Potsdam /ueber-uns/presse-service/meldung/heimatstern-kinder-begeistert-besuch-in-hotel.html Den Kindern und Jugendlichen des DRK-Heimatsterns Potsdam ist die Welt der Hotels und Restaurants völlig unbekannt. Um das zu ändern, hat sie das Potsdamer Dorint-Hotel eingeladen. Ergebnis: ein einmaliger Abend, den sie so schnell nicht vergessen werden. Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen des DRK-Heimatsterns Potsdam hat Mitte Mai einen Ausflug ins Potsdamer Dorint Hotel gemacht und dort eine Nacht verbracht.

Damit hat der DRK-Heimatstern die Einladung des Potsdamer Dorint Hotels wahrgenommen. Ein Team des Hotels ist im April 2022 zum Frühjahrsputz in der Pietschkerstraße gewesen, um das Heimatstern-Team und vor allem die Kinder beim Aufräumen der Nachbarschaft zu unterstützen.

Neben vorbereiteten Kekstellern auf den Zimmern hat sich die Heimatstern-Gruppe in Begleitung zweier Erzieherinnen Suiten und die Hotelküche angeschaut.

Hotelbesuch für Kinder und Jugendliche vor Wiederholung

Außerdem hatten sie als Gäste Zugang zu allen Bereichen und testeten ihre Fitness auf dem Laufband. Besondere Highlights waren vor allem die Sauna und das Schwimmbad.

„Das ist eine außergewöhnliche Erfahrung für die Kinder gewesen. Sie waren so unglaublich dankbar“, sagt Heimatstern-Leiter Thorsten Häcker. 2023 soll dann eine neue Gruppe von Kindern und Jugendlichen des DRK-Heimatsterns Potsdam vorbeikommen dürfen – und die Welt der Hotels und Restaurants kennenlernen.

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news-308 Mon, 23 May 2022 10:14:44 +0200 Ehrenamtsbörse Havelland: Warum der Besuch für den DRK-Ortsverein Falkensee so wichtig gewesen ist /ueber-uns/presse-service/meldung/ehrenamtsboerse-havelland-warum-der-besuch-fuer-den-drk-ortsverein-falkensee-so-wichtig-gewesen-ist.html Zum ersten Mal hat die Ehrenamtsbörse Havelland in Paretz stattgefunden. Mit vor Ort: der DRK-Ortsverein Falkensee. Das Team möchte unbedingt neue ehrenamtliche Sanitäterinnen und Sanitäter gewinnen. So ist die Veranstaltung gelaufen. Regen, Sonne, Windböen: Bei letzten Ausläufern des Unwetters, das tagszuvor über Deutschland gezogen ist und auch Brandenburg erreichte, hat am Samstag (21. Mai 2022) die Ehrenamtsbörse Havelland in Paretz stattgefunden.

Mit vor Ort ist auch unser DRK-Ortsverein aus Falkensee gewesen. Die ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitäter informierten die Gäste der Ehrenamtsbörse über die stabile Seitenlage sowie die Anzeichen eines Schlaganfalls.

Vor allem für Kinder ist es spannend gewesen, einmal im Rotkreuz-Rettungswagen zu stehen und sich umzuschauen. Das Erste-Hilfe-Quiz für Kinder, das der JRK-Ortsverein Falkensee vorbereitet hatte, sorgte auch bei Erwachsenen für so einige Aha-Momente.

Netzwerken und Vielfalt des Deutschen Roten Kreuzes zeigen

„Die Ehrenamtsbörse war ein guter Auftakt, um zu zeigen, was wir als DRK in Falkensee machen. Wir wollen unbedingt neue Leute für unsere Bereitschaft sowie unser Jugendrotkreuz gewinnen“, sagt Oliver Brodersen.

Dabei nutzte das Falkenseer DRK-Team die Ehrenamtsbörse auch zum Netzwerken mit weiteren Vereinen, Initiativen und Organisationen aus dem Havelland, von denen sich 33 für die Ehrenamtsbörse angemeldet hatten.

Einige Gäste der Ehrenamtsbörse informierten sich über den DRK-Fahrdienst oder die Angebote für ältere Menschen des Kreisverbands. „Das Rote Kreuz macht so unheimlich wichtige Arbeit und ist so vielfältig. Toll, dass es euch in Falkensee gibt und dass ihr da seid“, sagte Stifterin Helga Breuninger beim Besuch am DRK-Stand.

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news-307 Fri, 20 May 2022 15:30:00 +0200 Besuch auf der RETTmobil 2022: Diese Innovationen haben Fahrdienst und Rettungsdienst begeistert /ueber-uns/presse-service/meldung/rettmobil-2022-diese-innovationen-haben-fahrdienst-und-rettungsdienst-begeistert.html Leitungskräfte des Fahrdiensts sowie des Rettungsdiensts unseres Kreisverbands haben an der RETTmobil 2022 teilgenommen, der wohl wichtigsten internationalen Messe im Rettungswesen. An zwei Tagen haben sie auf der Fachmesse in Fulda Ideen und Inspirationen gesammelt. Was sie besonders interessiert und begeistert hat. Ein Kreisverbandsteam ist am 12. und 13. Mai 2022 auf der RETTmobil in Fulda gewesen und hat sich über aktuelle Trends und Neuheiten im Rettungswesen informiert. Neben Fahrdienstleiter Ronald Dorczok sind Mathias Koch und Ivo Winterstein aus unserem Rettungsdiensts im Kreisverband vor Ort gewesen. Begleitet wurden sie von Ramona Linke, Assistentin der Fachbereichsleitungen.

Ronald Dorczok nutzte den Besuch auf der Fachmesse, um sich in Sachen Fuhrpark, Dienstkleidung und Softwarelösungen weiterzubilden.

Vor allem die Elektromobilität im Fahrdienst beschäftigt ihn. „Wir stehen in den Startlöchern und warten darauf, dass die Akkuleistungen der Elektrofahrzeuge sowie die entsprechende Ladeinfrastruktur in Brandenburg insofern ausgereift sind, sodass wir unsere Touren mit diesen realisieren können.“

Aufgrund der Touren von zum Teil mehreren hundert Kilometern zwischen Fahrtzielen in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Havelland sei das Thema Elektromobilität für den DRK-Fahrdienst Potsdam/Brandenburg erst dann eine Option, wenn die Akkuleistungen eine Distanz ab 350 Kilometer gewährleisten können.

Rettungsdienst informiert sich zu Dienstbekleidung und medizinischer Simulation

Mathias Koch und Ivo Winterstein vom DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark hatten sich für die RETTmobil 2022 zwei Schwerpunkte gesetzt. Einerseits informierten sie sich über die neuesten Möglichkeiten der medizinischen Simulation. Andererseits beschäftigte sie die moderne Dienstbekleidung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst.

„Wir wissen, wie sehr unsere Dienstkleidung im Einsatz zum Teil strapaziert wird. Wir haben geschaut, inwiefern Aspekte wie Atmungsaktivität und verbesserte Sichtbarkeit bei neuen Dienstbekleidungsreihen ihre Berücksichtigung finden, was dort möglich ist“, sagt Ivo Winterstein, stellvertretender Rettungsdienstleiter.

Bei der medizinischen Simulation ist das Rettungsdienst-Team u.a. bezüglich EKG-Simulationen sowie Simulationspuppen mit Herstellern im Austausch gewesen, die ein Gewinn für die Aus- und Fortbildung im Rettungsdienst sein können. „Im Bereich der Simulationstechnik stehen in den nächsten Jahren richtungsweisende Beschaffungen an. Wir möchten im Bereich der Aus- und Fortbildung kontinuierlich wachsen und die Qualität weiter steigern“, sagt Ivo Winterstein.

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news-306 Thu, 19 May 2022 14:30:27 +0200 Ehrenamtsbörse Havelland: Das erwartet Sie am Stand des DRK-Ortsvereins Falkensee /ueber-uns/presse-service/meldung/ehrenamtsboerse-havelland-das-erwartet-sie-am-stand-des-drk-ortsvereins-falkensee.html Bei der Ehrenamtsbörse Havelland kommen Vereine und Initiativen des Landkreises zusammen, um gemeinsam das freiwillige Engagement abzubilden und zu stärken. Mit dabei: der DRK-Ortsverein Falkensee. Was sich das Team für die besondere Veranstaltung überlegt hat. Die Vorbereitungen des DRK-Ortsvereins Falkensee für die Ehrenamtsbörse Havelland laufen. Am 21. Mai 2022 von 11 bis 17 Uhr kommen Initiativen und Vereine in der Paretzer Scheune (Werderdammstraße 1b, 14669 Ketzin) zusammen, um untereinander, aber vor allem mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Mit vor Ort: unser DRK-Ortsverein Falkensee.

„Das ist das erste Mal, dass wir uns mit unserer Bereitschaft und unserem Jugendrotkreuz auf einer solchen Veranstaltung präsentieren“, sagt Oliver Brodersen, der die DRK-Bereitschaft Falkensee leitet.

Er freut sich schon, mit Besucherinnen und Besuchern über die Rotkreuz-Arbeit ins Gespräch zu kommen. „Was bedeutet es, ehrenamtlich Sanitäterin oder Sanitäter zu sein? Wie ist ein Krankentransportwagen ausgestattet? Diese und ähnliche Fragen wollen wir genauso erklären wie die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes, die unser Engagement weltweit prägen“, so Oliver Brodersen weiter.

Rotkreuz-Arbeit kennenlernen

Dabei teilt sich das Falkenseer Bereitschaftsteam einen Stand mit der Jugendrotkreuz-Gruppe. Dort macht das Team Kinder und Jugendliche fit in Erster Hilfe. Für die Ehrenamtsbörse bereiten sie ein Erste-Hilfe-Quiz vor.

Genauso können sich am 21. Mai in der Paretzer Scheune alle Besucherinnen und Besucher einen Krankentransportwagen (KTW) anschauen, das Reanimieren einer Person an einer Reanimationspuppe üben oder einen Blick in den Rettungsrucksack von Sanitäterinnen und Sanitäter werfen.

„Ich freue mich auf jede Menge interessante Gespräche, dass wir die Menschen in Sachen Erster Hilfe fitter machen und vielleicht ja auch für unser Team gewinnen können“, sagt Oliver Brodersen.

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news-305 Mon, 16 May 2022 13:45:35 +0200 „Sie sind Gold wert“: Seniorin aus Falkensee dankt Pflegekräften mit emotionalen Worten /ueber-uns/presse-service/meldung/sie-sind-gold-wert-seniorin-aus-falkensee-dankt-pflegekraeften-in-persoenlichen-worten.html Jeden Tag kümmern sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Pflegeteams in Werder, Bad Belzig, Falkensee und Wiesenburg darum, dass es Seniorinnen und Senioren gut geht. Eine davon ist Christa Friesicke, die regelmäßig die DRK-Tagespflege in Falkensee besucht. In persönlichen Worten schildert sie, warum sie den Pflegerinnen und Pflegern so dankbar ist. Die Tagespflege des Deutschen Roten Kreuzes in Falkensee ist das Beste, was mir passieren konnte. Nachdem eine Gehirnblutung vor einigen Jahren mein Leben und vor allem mein Kurzzeitgedächtnis auf den Kopf gestellt hat, hat mir eine Bekannte den Tipp gegeben, dort vorbeizuschauen. „Dort bringen sie deinen Kopf wieder auf Vordermann“, hat sie gesagt – und es stimmt.

Die lieben Mitarbeiterinnen fördern uns Seniorinnen und Senioren und sorgen dafür, dass wir am Leben teilnehmen. Wir kochen zusammen, tauschen uns über Nachrichten aus, pflanzen Blumen oder lachen bei einer Runde „Mensch ärgere dich nicht“. Wir machen es uns schön.

Ich besuche die Tagespflege an fünf Tagen in der Woche und bin darüber sehr froh. Ich habe im August meinen 88. Geburtstag und lebe alleine in einem Mehrfamilienhaus. Meine Tochter lebt mit ihrer Familie auf Gran Canaria.

Unbezahlbare Herzlichkeit

Meine Freunde und Bekannten sind wie ich im Seniorenalter und nicht mehr mobil. Auch, wenn ich zuhause meinen Haushalt schmeiße, für mich koche, male, mir den Tag schön mache und mich alles andere als einsam fühle: Ich sehne mich jeden Tag danach, Worte loszuwerden. Die Möbel antworten ja nicht, wenn ich ihnen etwas erzähle. Darum freue ich mich am Wochenende schon, wenn ich weiß, dass ich die lieben Menschen in der Tagespflege bald wiedersehe.

Die Pflegerinnen und Pfleger kümmern sich rührend um uns ältere Menschen. Diese Herzlichkeit ist unbezahlbar, wenn wir uns plötzlich im Arm liegen, zusammen Lächeln ernten. Diese kleinen Gesten sind so viel wert und tragen mich durch meinen Alltag.

Den Kopf anregen und am Leben teilnehmen

Umso mehr habe ich unser Beisammensein in der Corona-Pandemie vermisst, als wir uns nicht in der Tagespflege sehen konnten. Dann haben uns die Mitarbeiterinnen angerufen und zuhause besucht, was toll gewesen ist. Schwere Zeiten sollte niemand mit sich alleine ausmachen. Das Zusammenkommen in der Tagespflege hat mir trotzdem wirklich gefehlt. Als wir wieder alle beisammen sein konnten, war das für mich, als hätte ich Geburtstag.

Ich kann nur jeder Seniorin und jedem Senior die Tagespflegen empfehlen. Es lohnt sich so unheimlich. Was bringt es, zuhause zu sitzen und zu grübeln? Ich habe gemerkt, wie wichtig es ist, den Kopf anzuregen, unter lieben Menschen zu sein – vor allem in der Corona-Pandemie.

Damit wir alle gesund sind und bleiben, testen wir uns weiter alle bei jedem Besuch in der Tagespflege gegen das Coronavirus. Denn auch, wenn wir uns alle um unsere Impfungen gekümmert haben: Sicher ist sicher.

Pflegekräfte motivieren Seniorinnen und Senioren

Mit meinen 87 Jahren weiß ich, dass ich meinen Lebensabend erreicht habe. Ich weiß, dass ich nicht mehr einfach wie früher ins Auto steigen und an die Nordsee fahren kann, an der es mir immer so gefallen hat. Dass ich nicht mehr meine Tochter auf Gran Canaria besuchen kann. Aber das ist in Ordnung. Denn ich bin glücklich.

Ich genieße die Spaziergänge zu Freunden am Wochenende genauso wie jeden Tag, an dem ich die wunderbaren Menschen in der Tagespflege um mich habe. Ich bin den Pflegenden unheimlich dankbar, die uns ältere Menschen motivieren, das Beste aus jedem Tag zu machen. Sie sind Gold wert.

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news-304 Mon, 16 May 2022 10:26:42 +0200 Mit Fotogalerie: DRK-Kreisverband zeichnet Ehrenamtliche auf Abendveranstaltung aus /ueber-uns/presse-service/meldung/mit-fotogalerie-drk-kreisverband-zeichnet-ehrenamtliche-auf-abendveranstaltung-aus.html Endlich kann der Kreisverband in 2022 wieder Ehrenamtliche zusammenbringen und für außerordentliche Leistungen sowie ihr langjähriges Engagement wertschätzen. So geschehen am 13. Mai 2022 – der ersten Ehrungsveranstaltung des Kreisverbands seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig hat am 13. Mai 2022 seine Ehrenamtlichen für die langjährige erfolgreiche Rotkreuz-Arbeit und außerordentliche Leistungen ausgezeichnet.

Nachdem zuletzt Anfang 2020 kurz vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland eine solche Ehrungsveranstaltung stattgefunden hatte, war nun die Freude groß – und so viele Ehrungen wie lange nicht standen an.

„Es ist mir eine große Freude, hier zu sein und ihnen allen zu gratulieren“, sagte Kreisverbands-Präsident Joachim Müller. „Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine zeigen, wie wichtig die Rotkreuz-Arbeit ist. Und es macht mich stolz, dass wir als Deutsches Rotes Kreuz kleine und große Unterstützung leisten.“

Aktive im Ehrenamt unterstützen in Krisen

Neben Auszeichnungen für langjähriges Engagement wurden zudem Sonderauszeichnungen für besonderes Engagement verliehen. Zum Beispiel für die Unterstützung in Corona-Testzentren sowie das Ausliefern von dringend benötigten Schutzmaterialien.

Eine Gruppe von Ehrenamtlichen des Kreisverbands half 2020 im Lockdown in der Personenauskunft dabei, dass Menschen zuhause versorgt wurden. „Wir als DRK stehen für schnelle, verlässliche und professionelle Hilfe sowie für eine wunderbare Vielfalt des sozialen Engagements“, sagte Joachim Müller.

Kreisverbands-Präsident mit besonderen Worten an Angehörige

Im Zuge der Auszeichnungen für das langjährige erfolgreiche Engagement – manche Geehrte engagieren sich schon mehr als 30 Jahre für das DRK – wandte sich der Kreisverbands-Präsident auch an deren Angehörige: „Viele Menschen haben sich dem Ehrenamt verschrieben, wodurch so mancher Restaurant- oder Theaterbesuch, so manche Feier, ins Wasser gefallen ist. Umso größer ist mein Dankeschön an die Angehörigen unserer Ehrenamtlichen. Denn sie bringen Verständnis auf und stärken ihnen den Rücken. Und das ist unbezahlbar.“

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news-303 Thu, 12 May 2022 15:11:21 +0200 Das hat sich die neue Kreisbereitschaftsleitung des Kreisverbands vorgenommen /ueber-uns/presse-service/meldung/heike-swillus-und-lee-schumann-bilden-neue-kreisbereitschaftsleitung.html Alle vier Jahre wählen die Ehrenamtlichen des Kreisverbands neue Leitungskräfte. Neben den Wahlen in den Ortsgruppen stehen zusätzlich Präsidiums- und auch die Kreisbereitschaftswahl an – so geschehen am 11. Mai 2022. Ergebnis: Heike Swillus und Lee Schumann bilden die neue Kreisbereitschaftsleitung. Lee Schumann von der DRK-Bereitschaft Potsdam und Heike Swillus vom DRK-Ortsverein Falkensee sind zur neuen Kreisbereitschaftsleitung des Kreisverbands gewählt worden.

Dabei übernimmt Lee Schumann, seit Februar 2020 stellvertetender Kreisbereitschaftsleiter gewesen sowie seit November 2008 Teil der DRK-Bereitschaft Potsdam, ab sofort die Position des Kreisbereitschaftsleiters.

Heike Swillus ist neue stellvertetende Kreisbereitschaftsleiterin. „Ich möchte die Bereitschaften außerhalb von Potsdam mehr mit der Potsdamer Bereitschaft zusammenbringen. Vor allem kleinere Bereitschaften möchte ich dadurch stärken – und damit die Bereitschaften des Kreisverbands insgesamt“, sagt Heike Swillus. Sie wurde Ende Februar 2022 im DRK-Ortsverein Falkensee zur ersten Vorsitzenden wiedergewählt.

Christa Milkau aus Kreisbereitschaftsleitung verabschiedet

Darüber, neuer Kreisbereitschaftsleiter zu sein, ist Lee Schumann mächtig stolz. „Es hat in den vergangenen Jahren viele gute Veränderungen in unseren Bereitschaften gegeben. Genau da möchte ich gemeinsam mit Heike Swillus, unseren Delegierten der Kreisversammlung und allen Ehrenamtlichen insgesamt weitermachen. Es ist mir ein Anliegen, kleine Bereitschaften noch besser zu machen, indem wir nach Spezialgebieten suchen, die in ihrer Umgebung gefragt sind – und diese bedienen.“

Vor allem für Christa Milkau ist die Wahl am 11. Mai 2022 eine besondere gewesen. Nach zwölf Jahren in der Kreisbereitschaftsleitung stellte sie sich nicht erneut zur Wahl. „Christa Milkau ist als ehrenamtliche Führungskraft eine Bank in jeder Beziehung gewesen. Sie war vielen Mitgliedern Vorbild und Motivation zugleich und hat dabei immer im Blick behalten, dass das Rotkreuz-Engagement Spaß macht“, bilanzierte Kreisverbands-Präsident Joachim Müller.

Bereitschaften stärken, Einsatzkräfte qualifizieren: Aufgaben der Kreisbereitschaftsleitung

Auch Landesbereitschaftsleiter Christian Mann bedankte sich bei ihr für ihre Verdienste für die Bereitschaftsarbeit im Kreisverband. „Ich wünsche euch alles Gute, viel Kraft und jede Menge Durchsetzungsvermögen“, gab Christa Milkau – gerührt von Dankesworten und vorbereiteten Präsenten – der neuen Kreisbereitschaftsleitung auf den Weg. Sie bleibt dem Ehrenamt weiterhin als Leiterin der Personenauskunft erhalten.

Die Kreisbereitschaftsleitung kümmert sich darum, die Interessen der Bereitschaften im Präsidium zu vertreten. Gleichzeitig steht sie mit allen fünf Bereitschaften des Kreisverbands im Austausch und hat standortübergreifend die Stärkung aller Teams im Blick. Außerdem treibt sie die Qualifizierung von Einsatzkräften voran und ist Ansprechperson für Zusammenarbeiten mit der DRK-Wasserwacht Potsdam.

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news-302 Wed, 11 May 2022 15:00:00 +0200 Nach 13 Monaten: DRK-Corona-Teststelle in Bad Belzig schließt /ueber-uns/presse-service/meldung/nach-13-monaten-drk-corona-teststelle-in-bad-belzig-schliesst.html Die Albert-Baur-Halle in Bad Belzig ist in den vergangenen Monaten eine feste Anlaufstelle für einen Corona-Test gewesen. Tausende haben sich dort auf das Coronavirus testen lassen. Nun hat die DRK-Teststation am 14. Mai 2022 zum vorerst letzten Mal geöffnet. Die Corona-Teststelle unseres DRK-Kreisverbands in Bad Belzig hat am Samstag, 14. Mai, zum vorerst letzten Mal geöffnet und schließt ab 16. Mai.

Nachdem wir zuletzt bereits unsere Corona-Teststationen in Brück, Nuthetal und Borkheide geschlossen haben, schließt mit der Teststelle in der Bad Belziger Albert-Baur-Halle eine Anlaufstelle des DRK, in der sich seit April 2021 Tausende Menschen auf das Coronavirus getestet haben.

Grund für die Schließung ist die gesunkene Nachfrage nach Corona-Tests. In Hochzeiten der Corona-Pandemie wie im Dezember 2021 wurden durchschnittlich 77 Corona-Tests pro Tag in der Albert-Baur-Halle durchgeführt. In der gesamten ersten Maiwoche sind es rund 60 Corona-Tests gewesen.

Corona-Teststellen in Potsdam und Wiesenburg bleiben geöffnet

„Die Zahl der Corona-Testungen ist am Standort Bad Belzig zuletzt um zwei Drittel zurückgegangen. Darum haben wir uns entschlossen, die Teststelle bis auf Weiteres zu schließen“, sagt Benjamin Key, Leiter der Corona-Test-Logistik im DRK-Kreisverband. „An dieser Stelle möchten wir uns bei der Bad Belziger Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit bedanken. Sollte es künftig wieder einen erhöhten Bedarf an Corona-Testungen geben, können wir natürlich wieder kurzfristig eine Testlogistik einrichten“, so Benjamin Key weiter.

Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig betreibt im Hohen Fläming noch eine Corona-Teststelle. In Wiesenburg sind in der Schlossstraße 1 immer dienstags und donnerstags von 9:30 bis 14 Uhr weiterhin kostenfreie Corona-Tests möglich. Auch die Teststation auf dem Campus der Fachhochschule Potsdam in Potsdam-Bornstedt ist montags bis freitags von 8.30 bis 17 Uhr geöffnet.

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news-301 Wed, 11 May 2022 07:47:00 +0200 Neuer Leiter: Warum Dirk Scherler das Engagement in der DRK-Wasserwacht Potsdam so begeistert /ueber-uns/presse-service/meldung/dirk-scherler-ist-neuer-leiter-der-drk-wasserwacht-potsdam.html Dirk Scherler ist neuer Leiter der DRK-Wasserwacht Potsdam. Damit übernimmt er die Position, die von 2006 bis März 2022 Roger Lehmann innehatte. Im Gespräch erzählt er, wie er zur Wasserwacht gekommen ist, was ihn motiviert, die DRK-Wasserwacht Potsdam zu leiten – und was er als Vorsitzender bewegen möchte. Herr Scherler, was motiviert Sie, neuer Leiter der DRK-Wasserwacht Potsdam zu sein?

D. Scherler: Durch mein langjähriges Engagement im Ehrenamt habe ich bereits verschiedene verantwortungsvolle Positionen übernommen: Ich war Stationsleiter, Schatzmeister, bin weiterhin Mitglied im Präsidium des Kreisverbands. Schon vor meiner offiziellen Wahl im März 2022 bin ich in viele Prozesse und Entscheidungen eingebunden gewesen und war somit bereits Teil eines erfahrenen Führungsteams – und möchte mehr vom Hinterfrager und Ideengeber zum Gestalter werden. Ich freue mich unheimlich, die Wasserwacht zu leiten, die mich schon viele Jahre meines Lebens begleitet. Ich habe viel Respekt vor der Aufgabe.

Wie sind Sie zur DRK-Wasserwacht Potsdam gekommen?

D. Scherler: Als Jugendlicher bin ich mit 15 Jahren zum Rettungsschwimmen gekommen und hatte bereits in der Schule Kontakt zu damaligen und noch immer aktiven Mitgliedern der Wasserwacht geknüpft. Da mich das Schwimmen immer sehr gereizt hat, habe ich mir als Jugendlicher vorgenommen, Rettungsschwimmer zu werden – und habe meine Prüfung damals schon bei der Wasserwacht Potsdam abgelegt.

An die daran anknüpfende Zeit erinnere ich mich immer wieder gerne: Die Kombination aus Sommer, Sonne und Strandbad gemeinsam mit Freunden der Wasserwacht Potsdam haben mich wirklich geprägt. Meistens bin ich am Wochenende jeden Tag im Strandbad gewesen.

Aufgrund der Begeisterung für das Engagement in der Wasserwacht haben Sie sich auch weiter qualifiziert, richtig?

D. Scherler: So ist es. Ich habe mich in den Jahren auf verschiedene Weise weitergebildet: Erst zum Bootsführer, dann bin ich in die Stationsleitung eingebunden gewesen. Zuletzt war ich Schatzmeister und Mitglied im Kreisverbands-Präsidium.

Was ich nach all den Wasserwacht-Jahren weiß: Es hat mich geprägt, dass wir so eine große und vielfältige Gemeinschaft sind. Ich bin selbst mit vielen in Kontakt geblieben, auch als ich mir als Familienvater eine Auszeit genommen habe. Ich kann jedem und jeder diese prägenden Erfahrungen und die Gemeinschaft unserer Wasserwacht nur empfehlen.

►„Ich kann jedem und jeder das Engagement und die Gemeinschaft in unserer Wasserwacht nur empfehlen.“

Dirk Scherler, neuer Leiter der DRK-Wasserwacht Potsdam

Welche Pläne haben Sie mit der DRK-Wasserwacht Potsdam?

D. Scherler: Erst einmal möchte ich unsere Flotte, also unser gesamtes Team, auf Kurs halten – und die Dinge, die gut laufen, beibehalten und stärken. Gleichzeitig möchte ich einige Aufgaben und Funktionen, die Roger Lehmann innehatte, auf weitere Schultern verteilen und vor allem selbst noch einige Wachsaisonen im aktiven Dienst angehen.

Dabei ist es mir wichtig, den Kontakt zu allen Aktiven zu halten, präsent zu sein und diejenigen zu fördern und weiterzuentwickeln, in denen wir das Potential sehen. Und vor allem: Neue Menschen für unsere Wasserwacht gewinnen und begeistern. Egal, ob Wachdienst, Wasserrettung oder Rettungstauchen: Alle unsere Einsatzbereiche sind sinnstiftend, helfen Menschen in Not und bereichern den Alltag ungemein.

Welche Aufgaben erwarten Sie als Leiter der DRK-Wasserwacht Potsdam, welche Pflichten gehen mit der Position einher?

D. Scherler: Als Vorsitzender der Wasserwacht bin ich stets im Austausch mit der Feuerwehr, dem Katastrophenschutz, der Bäderlandschaft Potsdam und dem Präsidium des DRK-Kreisverbands. Außerdem bin ich in Kontakt mit dem Wasserwacht-Team im DRK-Landesverband Brandenburg.

► „Egal, ob Wachdienst, Wasserrettung oder Rettungstauchen: Alle unsere Einsatzbereiche sind sinnstiftend, helfen Menschen in Not und bereichern den Alltag ungemein.“

Dirk Scherler, seit März 2022 neuer Leiter der DRK-Wasserwacht Potsdam

Zudem führe und lenke ich als Leiter die Fachbereiche der Wasserwacht. Ich unterstütze und helfe, wo ich kann, motiviere, verteile Aufgaben und Informationen. Und auch, wenn es eine Führungsposition ist: Es bleibt ein Ehrenamt. Ich werde mich weiter auf meine hauptberufliche Arbeit konzentrieren und für meine Familie da sein.

Roger Lehmann ist 16 Jahre Leiter der DRK-Wasserwacht Potsdam gewesen. Möchten Sie ebenfalls bis 2038 als Leiter an Bord bleiben?

D. Scherler: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Roger Lehmann das zu Beginn seiner Zeit als Leiter der Wasserwacht für sich vorhergesagt hat. Das Beste ist meiner Meinung nach, nicht darüber nachzudenken und einfach zu machen, Herausforderungen anzugehen und weiterhin mit Spaß und Begeisterung bei der Wasserwacht dabei zu sein.

Die DRK-Wasserwacht Potsdam begleitet mich schon viele Jahre meines Lebens. Vor allem für dadurch geknüpfte Bekannt- und Freundschaften bin ich unheimlich dankbar. Aber ob ich es bis 2038 mache? Das ist schon noch sehr weit weg.

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news-300 Mon, 09 May 2022 13:42:00 +0200 DRK-Bereitschaft Potsdam: Was sich Linda Abelt als neue Bereitschaftsleiterin vorgenommen hat /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-bereitschaft-potsdam-linda-abelt-neue-bereitschaftsleiterin.html Die DRK-Bereitschaft Potsdam hat im April ihre Führungspositionen neu gewählt. Dabei hat es nicht nur einen Wechsel bei der Bereitschaftsleitung gegeben. Auch eine zusätzliche Vertretung sowie eine neue Vertrauensperson wurden gewählt. Alles Wichtige zur Wahl im Überblick – und was die neue Bereitschaftsleiterin Linda Abelt bewegen möchte. Die DRK-Bereitschaft Potsdam hat ein neues Leitungsteam gewählt. Am 7. April 2022 sind die Einsatzkräfte zusammengekommen, um die wichtigsten Positionen der Bereitschaft neu zu wählen.

Das passiert alle vier Jahre und hat in der DRK-Bereitschaft Potsdam dazu geführt, dass neue Einsatzkräfte Führungspositionen bekleiden. Die Ergebnisse der Wahl vom 7. April 2022 im Überblick:

  • Bereitschaftsleiterin: Linda Abelt
  • Stellvertretende Bereitschaftsleiter: Matti Enderlein und Philip Mauersberger
  • Vertrauensperson: Heidi Unger
  • Delegierte zur Kreisversammlung: Luca Wolff, Finn Ganz, Stefanie Uhde, Philip Mauersberger

„Ich möchte mich noch mehr einbringen, noch mehr Verantwortung übernehmen.“

Mit Linda Abelt, seit 2019 ehrenamtliche Sanitäterin in der DRK-Bereitschaft Potsdam, übernimmt erstmals eine Frau die Leitung der DRK-Bereitschaft Potsdam.

Sie ist stolz auf das Vertrauen, das ihr Team ihr entgegenbringt: „Ich wollte mich unbedingt noch mehr einbringen und noch mehr Verantwortung in der Bereitschaft übernehmen. Es bedeutet mir unheimlich viel, Bereitschaftsleiterin zu sein“, sagt Linda Abelt.

Sie hatte an einem internen Führungs- und Leitungskräfte-Workshop der Bereitschaft teilgenommen und sich mit Leitungskräften zu weiteren Einsatzbereichen und Positionen innerhalb der Bereitschaft ausgetauscht. „Ich mag es, meine Komfortzone zu verlassen, mich weiter zu pushen, weiterzuentwickeln. Ich übernehme gerne Verantwortung“, sagt Linda Abelt.

Neue Aufgaben als Bereitschaftsleiterin

Neben ihrem Engagement als ehrenamtliche Sanitäterin erwarten sie als Bereitschaftsleiterin jede Menge neue Aufgaben, zum Beispiel das Personalmanagement oder die Materialversorgung und -pflege.

Besonders wichtig ist ihr, das Zwischenmenschliche in der Bereitschaft zu stärken: „Die Jahre der Corona-Pandemie haben uns alle geprägt – auch in der Bereitschaft. Nach den vielen digitalen Austauschrunden und sozialer Distanz möchte ich, dass wir wieder mehr zusammenwachsen, uns finden“, sagt sie.

Buddyprogramm für Neuzugänge, mehr Führungskräfte qualifizieren

Dazu sollen u.a. wieder das Himmelfahrtsgrillen und die Weihnachtsfeier beitragen , die vor der Corona-Pandemie stattgefunden haben. Auch das Volleyballfeld an der Wache soll wieder regelmäßiger genutzt werden.

Um künftigen Ehrenamtlichen das Ankommen in der DRK-Bereitschaft Potsdam zu erleichtern, möchte Linda Abelt gemeinsam mit ihrem Führungsteam ein Buddyprogramm einführen. Neue Einsatzkräfte sollen dadurch eine Begleitung bekommen, die sie anfangs in Einsatzbereiche sowie Abläufe der Bereitschaft und Rotkreuz-Grundsätze sowie Strukturen des DRK einführt.

Ein weiteres Vorhaben von Linda Abelt: Noch mehr Führungskräfte qualifizieren. Vor allem Frauen möchte sie mit ihrem Schritt Mut machen, die Leitung der DRK-Bereitschaft Potsdam zu übernehmen. „Seit ich dabei bin, sind meist Männer Führungskräfte gewesen. Es ist mir ein Anliegen, dass Leitungspositionen ausgeglichener verteilt werden – und sich alle Geschlechter diese zutrauen. Da gibt es auf jeden Fall Potential“, sagt die neue Bereitschaftsleiterin.

Auch Philip Mauersberger in Leitungsposition gewählt

Matti Enderlein, zum ersten stellvertretenden Bereitschaftsleiter gewählt und Präsidiumsmitglied des Kreisverbands, ist hocherfreut über das Ergebnis der Bereitschaftswahl: „Ich bin überzeugt, dass Linda Abelt mit ihrer offenen und freundlichen Art unsere wachsende Bereitschaft gut nach außen repräsentiert und für die Belange jeder und jedes Einzelnen eintritt.“

Gleichzeitig betont er die durch die Wahl nun auch in der Bereitschaftsleitung präsente Geschlechterparität: „Unsere Diversität, die wir unter den Einsatzkräften aufweisen und zu der ich die Geschlechterparität zähle, spiegelt sich nun auch in unserer Leitung wider.“

Neben Linda Abelt als Bereitschaftsleiterin ist außerdem Philip Mauersberger neuer zweiter stellvertretender Leiter der DRK-Bereitschaft Potsdam. „Durch viel Fleiß bei Einsätzen und Ausbildung hat er sich um unsere Bereitschaft verdient gemacht. Er zeigt, dass es keine Altersfrage ist, Verantwortung zu übernehmen“, so Matti Enderlein.

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news-299 Mon, 09 May 2022 11:40:17 +0200 So liefen die ersten Wahlen im neu gegründeten DRK-Ortsverein Bad Belzig /ueber-uns/presse-service/meldung/so-liefen-die-ersten-wahlen-im-neu-gegruendeten-drk-ortsverein-bad-belzig.html Corona-Pandemie und Lockdowns zum Trotz ist das Team von ehrenamtlichen Sanitäterinnen und Sanitätern des DRK in Bad Belzig gewachsen. Nun haben sie den Ortsverein neu gegründet und im März die alle vier Jahre vorgesehenen Bereitschaftswahlen durchgeführt. Die Ergebnisse im Überblick – und was sich das Team vorgenommen hat. Trotz erschwerter Arbeit aufgrund von Lockdown und Covid-Pandemie konnten wir als DRK-Team in Bad Belzig einen erheblichen Zuwachs im Ehrenamt verzeichnen.

Wir wuchsen in dieser Zeit zu einer homogenen harmonischen Gruppe zusammen. Der „neue Wind“ förderte den Zusammenhalt der Gruppe, sodass wir auf fachlicher und kameradschaftlicher Ebene sehr gut zusammengewachsen sind.

Nach intensiver Überlegung reifte der Entschluss: „Wir werden eine eigenständige Sanitätsgruppe“. Schon der kanadische Unternehmer Garrett Camp sagte: „Alles beginnt mit einer guten Idee und Teamwork.“

Beginn eines neuen Abschnitts mit Wahl der Bereitschaftsleitung

2022 ist das Wahljahr für das Ehrenamt des DRK-Kreisverbandes Potsdam/Zauch Belzig. Am 26. März 2022 wurde der Ortsverein Bad Belzig neu gegründet. Mit der Wahl der Bereitschaftsleitung beginnt für uns ein neuer Abschnitt. Es warten auf uns viele Herausforderungen, sei es im Sanitätsdienst, in der Unterstützung der DRK-Blutspende sowie im Kooperationsvertrag mit der Grundschule in Treuenbrietzen.

Wer Interesse an ehrenamtlichen Aktivitäten hat, ist in unserem DRK-Ortsverein herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Euch.

Das Ergebnis der Wahl vom 26. März 2022 im Überblick:

  • Bereitschaftsleiterin: Ramona Mai
  • Stellvertretender Bereitschaftsleiter: Sebastian Dikall
  • Kassenwartin: Marita Hoffmann
  • Schriftführerin: Melanie Thon
  • Delegierte für die Kreisversammlung: Ramona Mai
  • Stellvertretender Delegierte für die Kreisverwaltung: Sebastian Dikall
  • Vertrauensperson: Beate Dikall

Ausbildung neuer Sanitäterinnen und Sanitäter realisieren

Ramona Mai bedankte sich bei ihren Kolleginnen und Kollegen für das entgegengebrachte Vertrauen und wird mit Unterstützung von Sebastian Dikall Bereitschaftsabende interessant gestalten, um die zukünftigen Sanitäterinnen und Sanitäter fachlich auf den neusten Stand ausbilden zulassen.

Der erste Schritt zur Ausbildung ist bereits getan. So können wir als DRK in Bad Belzig in unserer Bereitschaft seit dem 2. April 2022 eine hundertprozentige Teilnahme an dem Rot-Kreuz-Einführungsseminar verbuchen.  

Als nächstes werden wir die Ausbildung unserer neuen Sanitäterinnen und Sanitäter realisieren, um den Anforderungen unserer vielseitigen Arbeit gerecht zu werden.

Die Einsatzbereiche des DRK-Ortsvereins Bad Belzig

  1. Regelmäßige Unterstützung des Teams des DRK-Blutspendediensts in Bad Belzig                       
  2. Sanitätsdienstliche Absicherung von Veranstaltungen, ggf. auch Großveranstaltungen, in Teamarbeit mit anderen Bereitschaften des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig.
  3. Ramona Mai unterstützt seit Mitte April 2022 den Schulsanitätsdienst in der Albert-Schweitzer-Grundschule in Treuenbrietzen.
  4. Öffentlichkeitsarbeit wird in unserer Bereitschaft großgeschrieben. Zum Beispiel kann der Förderverein der Badeanstalt Niemegk und das Kids-Camp als „Blaulicht-Camp“ in Bollmannsruh auf unsere Unterstützung bauen. Auch für Kindersommerfeste sind wir offen.
  5. Sehr wichtig für unsere Einsatzfähig- und Fertigkeiten sind stetige praktische Übungen und Ausbildungen, die das DRK-Team in Bad Belzig mit der Technik- und Sanitätsgruppe Werder plant.

Ein Team traut sich, Dinge neu zu denken und kommt so zu erstaunlichen Lösungen.

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news-297 Sun, 08 May 2022 10:00:00 +0200 Mehr als 100 Suchanfragen zur Ukraine beim DRK eingegangen /ueber-uns/presse-service/meldung/mehr-als-100-suchanfragen-zur-ukraine-beim-drk-eingegangen.html Bei der Flucht aus der Ukraine haben seit Beginn des Krieges viele Menschen den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren. Beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes sind dazu bisher 101 Suchanfragen von Personen eingegangen, die ihre Angehörigen vermissen. „Wir unternehmen alles, um diesen Menschen zu helfen und den Kontakt wiederherzustellen. Die Möglichkeiten sind derzeit aufgrund der aktuellen Kampfhandlungen jedoch deutlich eingeschränkt. Wir gehen außerdem davon aus, dass die Zahl der Suchanfragen weiter steigen wird. Viele der Suchenden sind verzweifelt, weil sie nicht wissen, was mit ihren Angehörigen passiert ist“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des internationalen Weltrotkreuztages am 8. Mai. Familien, die infolge bewaffneter Konflikte getrennt werden, hätten ein Recht darauf zu erfahren, wo sich ihre Angehörigen befinden und was mit ihnen geschehen ist. Derzeit würden die Suchanfragen von Geflüchteten aus der Ukraine in Deutschland gesammelt und an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) weitergeleitet, das mit eigenen Mitarbeitern vor Ort in der Ukraine vertreten ist. „Die aktive Suche kann dort allerdings erst beginnen, wenn die Kampfhandlungen beendet sind“, sagt Hasselfeldt.

Etliche Suchanfragen beträfen Frauen und Kinder, die in der schwer zerstörten Stadt Mariupol vermisst würden. Wie hoch der Erfolg der Suchanfragen sei, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen.

DRK-Suchdienstberatungsstellen unterstützen Hilfesuchende

Alle Personen, die eine Suchanfrage stellen, erhalten einen Beratungstermin in einer der insgesamt 90 DRK-Suchdienstberatungsstellen in Deutschland. Dort werden die Anfragen im persönlichen Gespräch vervollständigt.

Das DRK und seine Schwestergesellschaften im Ausland suchen weltweit nach Menschen, die aufgrund von bewaffneten Konflikten, Katastrophen, Flucht oder Vertreibung von Angehörigen getrennt wurden, klären ihre Schicksale und beraten sie beim Familiennachzug. Seit 1953 wird der DRK-Suchdienst vom Bundesministerium des Innern und für Heimat institutionell gefördert.

  • Wer sich in Deutschland befindet und Angehörige aufgrund des Krieges in der Ukraine vermisst, kann sich an den Suchdienst wenden: Webseite: www.drk-suchdienst.de oder telefonisch:  089 680 773 111.
  • Zum Weltrotkreuztag am 8. Mai 2022 ist außerdem das DRK-Jahrbuch 2021 erschienen. Es ist abrufbar unter: www.drk.de/jahrbuch
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news-298 Fri, 06 May 2022 12:15:00 +0200 Rotkreuznachrichten 2/2022 erschienen: Das erwartet Sie im neuen Kreisverbands-Mitgliederbrief /ueber-uns/presse-service/meldung/rotkreuznachrichten-2-2022-erschienen-das-erwartet-sie-im-neuen-kreisverbands-mitgliederbrief.html Die Mai-Ausgabe der Rotkreuznachrichten ist da und versorgt alle Mitglieder des Kreisverbands mit aktuellen Informationen. Alles Wichtige der Ausgabe im Überblick. Die sechste Ausgabe der Rotkreuznachrichten unseres Kreisverbands beinhaltet ein echtes Highlight: Erzieherin Ilonka Ullrich, stellvertretende Leiterin des DRK-Heimatsterns Potsdam, bietet spannende und vielfältige Einblicke in den Beruf der Erzieherin – und wie sie über die Jahrzehnte Tausende Kinder gemeinsam mit ihrem Team betreut und begleitet hat.

Beim Erscheinen ist die Kurzfassung des Interviews erstmals im Mitgliederbrief zu lesen gewesen. Das komplette Interview finden Sie hier.

Aktuelles aus dem Kreisverband digital lesen

Für alle, die die Rotkreuznachrichten nicht im Briefkasten hatten oder bisher kein gedrucktes Exemplar ergattert haben: Sie können die Ausgabe wie gewohnt auch digital per PDF-Dokument lesen (Hinweis: Die PDF wird beim Klick automatisch heruntergeladen).

Wünschen Sie sich mehr exklusive Geschichten in den Rotkreuznachrichten? Und wie möchten Sie Aktuelles aus dem Kreisverband in digitaler Form lesen? (Wie gehabt als PDF? Oder per Newsletter?) Melden Sie sich einfach bei Fabian Lamster, Presse- und Öffentlichkeitsreferent im Kreisverband, wie wir Sie auf dem Laufenden halten dürfen.

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news-287 Fri, 06 May 2022 07:26:00 +0200 „Schönster Job der Welt“: Warum Ilonka Ullrich vom DRK-Heimatstern Potsdam so gerne Erzieherin ist /ueber-uns/presse-service/meldung/5-fragen-an-erzieherin-ilonka-ullrich-vom-drk-heimatstern-potsdam.html Ilonka Ullrich ist eine von drei Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendhilfeverbunds im Kreisverband, die im März 2022 ihr 30-jähriges Dienstjubiläum gefeiert haben. Dabei ist die Erzieherin und stellvertretende Leiterin des DRK-Heimatsterns Potsdam schon länger am Standort Pietschkerstraße im Einsatz. Dort, wo sie Tausende Kinder und Jugendliche mit dem Team betreut und begleitet hat. Für die Rubrik „5 Fragen an“ erzählt sie, warum es keinen schöneren Beruf als den der Erzieherin und des Erziehers gibt – und über Wiedersehen mit Kindern und Jugendlichen nach Jahrzehnten. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig ist groß und vielfältig. In den verschiedenen Einrichtungen wie der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen über den Rettungsdienst bis zur Geschäftsstelle in Nuthetal arbeiten rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Genau sie sind es, die den Kreisverband täglich mit Leben füllen.

In der Rubrik „5 Fragen an” sollen sie einen Einblick in ihr Engagement beim DRK geben. Außerdem erzählen sie, wie sie zum Kreisverband gekommen sind. Meinungen zu Tagesaktuellem sowie persönliche Anekdoten inklusive. In der neuen Ausgabe stellen wir Ilonka Ullrich als stellvertretende Leiterin des DRK-Heimatsterns Potsdam vor.

Frau Ullrich, Sie haben im März 2022 ihr 30. Dienstjubiläum gefeiert. Können Sie sich noch an ihren ersten Arbeitstag als Erzieherin im Kinder- und Jugendhilfeverbund beim DRK erinnern?

I. Ullrich: 30 Jahre bei demselben Arbeitgeber, das ist schon der Wahnsinn. Die Zeit der Wende liegt in diesem Zeitraum und viele Höhen und Tiefen sowie positive Veränderungen beim DRK-Kreisverband.

Eigentlich bin ich schon seit 1987 am Standort Pietschkerstraße. Dort habe ich – noch zur DDR-Zeit – als sogenannte sozialistische Hilfe ausgeholfen. Damals war die Einrichtung noch ein Säuglings- und Kleinkindheim und weckte sofort mein Interesse. Dann sind wir 1992 eine Rotkreuz-Einrichtung geworden und mein erster Arbeitstag beim DRK fühlte sich gar nicht so an, weil ich schon fünf Jahre vor Ort gewesen bin. Als Erzieherin im Bereich stationäre Hilfen zur Erziehung habe ich meine Berufung gefunden und somit den schönsten Job der Welt für mich entdeckt. Mir war schon immer klar, dass ich mit Menschen arbeiten möchte und gerne etwas zurückgeben würde von dem Glück, das mir zu Teil geworden ist.

Was macht den Job der Erzieherin bzw. des Erziehers so schön?

I. Ullrich: Das Besondere ergibt sich aus verschiedenen Punkten. Einerseits hält die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen jung, ist enorm abwechslungsreich und gerade in unserem Bereich von einer hohen Sinnhaftigkeit geprägt. Jeder Tag ist anders und erfordert ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Empathie.

Wir als Team geben den Kindern und Jugendlichen für eine gewisse Zeit ein Zuhause, arbeiten aber gleichzeitig mit den Eltern auf Augenhöhe zusammen und sehen uns nicht als Konkurrenz. Eltern bleiben Eltern. Wir als Heimatstern-Team betreuen die Kinder und Jugendlichen 365 Tage im Jahr, 24 Stunden an sieben Tagen die Woche. Das muss man leben und lieben und mit dem eigenen Privatleben vereinbaren können.

► „Wir arbeiten mit den Eltern auf Augenhöhe zusammen und sehen uns nicht als Konkurrenz. Eltern bleiben Eltern.“

Ilonka Ullrich, Erzieherin im DRK-Heimatstern Potsdam

Familienanalog sind wir für alle Belange der Kinder und Jugendlichen zuständig: Wir kochen und spielen zusammen, machen Hausaufgaben, nehmen Arzttermine wahr, trösten und lachen. Die Kinder kommen aus einem sozial-emotional schwierigen Umfeld und haben schwere Zeiten mit ihren Eltern sowie Schicksalsschläge erlebt. Es erfordert ein hohes Maß an pädagogischen Fähigkeiten und Fachwissen, damit wir kompensierend wirksam werden können.

Bei aller Empathie mit den Kindern und ihrer Situation ist es unsere Aufgabe, die professionelle Distanz zu wahren und als Fachkräfte zu agieren. Schließlich ist es unser größtes Anliegen, dass Eltern und Kinder wieder zusammenleben können und eine gemeinsame Zukunft haben.

Wie hat sich ihr Arbeitsalltag in den Jahrzehnten verändert?

I. Ullrich: Erst einmal ist unsere Einrichtung schon lange kein Säuglings - und Kleinkindheim mehr, Kinder unter vier Jahren werden in Pflegefamilien oder Pflegestellen betreut. Dadurch ist der Alltag für Erzieherinnen und Erzieher komplexer, vielfältiger und anspruchsvoller geworden. Gleichzeitig bin ich froh, dass unser Team so fantastisch gewachsen ist. Wir haben Auszubildende und Freiwilligendienstleistende im Team, die quasi wie ich damals anfangen – heute in unserem schönen Heimatstern – und sich dadurch wahrscheinlich auch in diesen Bereich verlieben und bleiben.

Wir sind unheimlich stolz, seit Dezember 2019 im neu gebauten Heimatstern gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen zu leben und zu arbeiten. Das Projekt Heimatstern wurde von den Architekten gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen sowie unserem Team geplant und ist ein wunderbares Beispiel für Partizipation und Demokratie.

► „Ich bin froh, dass unser Heimatstern-Team so fantastisch gewachsen ist.“

Ilonka Ullrich, stellvertretende Leiterin des DRK-Heimatsterns Potsdam

Außerdem bietet der Beruf viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden – Stillstand ist keine Option. Zum Beispiel habe ich mich zur Mediatorin weitergebildet und möchte 2022 noch die Spezialisierung Familienmediation abschließen. Das kann ich dann in unserem konfliktbehafteten Arbeitsfeld einsetzen, um mit den Medianten Konflikte konstruktiv und deeskalierend zu bearbeiten und als Mediatorin neutral und allparteilich die Parteien unterstützen, selbst Problemlösungen zu entwickeln, die nachhaltig und langfristig sind.

Meine Position der stellvertretenden Leitung im Heimatstern brachte natürlich ebenfalls viele Veränderungen mit sich. So habe ich jetzt Bürotage, an die ich mich erst gewöhnen musste und natürlich mehr Verantwortung, die ich gerne übernommen habe.

Sie haben sich als Potsdamerin am Standort Pietschkerstraße um Tausende Kinder und Jugendliche gekümmert. Wie oft gibt es Wiedersehen mit ehemaligen Kindern und Jugendlichen?

I. Ullrich: Manchmal gibt es diese Wiedersehen. Grundsätzlich geht es mir aber eher darum, was ich den Kindern und Jugendlichen mit auf den Weg gebe, damit sie die gleichen Chancen wie andere Kinder haben. Die meisten erinnern sich gern an die Zeit bei uns zurück und sind im Nachhinein dankbar. Selbst, wenn so manche Konflikte ausgetragen wurden.

Bei der Heimatstern-Eröffnung im Dezember 2019 ist auch ein junger Mann vorbeigekommen, den ich in meiner Anfangszeit als Baby betreut habe. Er ist natürlich mittlerweile Erwachsen und macht auf dem zweiten Bildungsweg eine Ausbildung zum Erzieher. Es hat mich total gefreut, ihn wiederzusehen. Vor allem aber, dass er aus seinem Leben etwas gemacht hat und wir ihn bei seinem schwierigen Start ins Leben unterstützen konnten.

► „Es ist mein Anspruch, den Kindern und Jugendlichen etwas mit auf den Weg zu geben, damit sie die gleichen Chancen wie andere Kinder haben.“

Ilonka Ullrich, Erzieherin im DRK-Heimatstern Potsdam

Insgesamt passieren diese Wiedersehen aber selten. Es ist unser Anliegen, dass die Kinder so schnell wie möglich wieder zu Hause leben sollen. Gut möglich, dass ich mich bei der Vielzahl an Kindern und Jugendlichen nicht an alle erinnern kann, wenn sie nur eine kurze Zeit in unserer Einrichtung gewesen sind. Übrigens: Wir planen für Interessierte ein Ehemaligentreffen und es wird sicher viele Ohs und Ahs geben, wenn Ehemalige uns in unserem neuen DRK-Heimatstern besuchen.

Wie kommt es, dass Kinder und Jugendliche Verhaltensauffälligkeiten entwickeln?

I. Ullrich: Kein Kind wird mit einer Verhaltensauffälligkeit geboren. Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Kinder diese relativ schnell verlieren, wenn sie einen geregelten Alltag haben, wir ihnen Vertrauen, Empathie und Wärme geben. Nicht alle Eltern machen und können das, den eigenen oft schwierigen Lebenssituationen geschuldet. Wir erleben regelmäßig, dass Eltern mit ihrem Kind überfordert sind und die Unterstützung durch uns Fachkräfte gerne annehmen.

Alle Kinder lieben ihre Eltern bedingungslos und die stationäre Unterbringung geht nicht spurlos an ihnen vorbei. Da sind wir gefordert, um die Kinder und Jugendlichen sozial und vor allem emotional aufzufangen.

► „Kein Kind wird mit einer Verhaltensauffälligkeit geboren.“

Ilonka Ullrich, Erzieherin im DRK-Heimatstern Potsdam

Es gibt auch Eltern, die froh sind, dass ihr Kind bei uns in guten Händen ist. Sie wünschen sich für ihr Kind eine bessere Zukunft als die eigene und sind sich bewusst, dass sie die ihrem Kind ohne Unterstützung nicht ermöglichen können.

Was für mich genauso wie für die meisten Eltern feststeht und wir niemals vergessen sollten: Jedes Kind ist ein Geschenk und etwas Wunderbares. Mutter und Vater zu werden, ist mit nichts auf der Welt vergleichbar.

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Sie möchten ebenfalls gern einmal über ihr Engagement im Kreisverband sprechen, bei der Rubrik „5 Fragen an“ mitmachen? Sehr gerne. Melden Sie sich einfach bei Fabian Lamster (f.lamsterdrk-potsdam.de, 0331-513660) unserem Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

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news-296 Wed, 04 May 2022 16:45:00 +0200 „Hochqualifizierte Besetzung“: Mathias Koch ist neuer Katastrophenschutzbeauftragter des Kreisverbands /ueber-uns/presse-service/meldung/mathias-koch-neuer-katastrophenschutzbeauftragter-drk-kreisverband.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig hat mit Mathias Koch einen neuen Katastrophenschutzbeauftragten. Warum diese Position so wichtig ist und wie er als Katastrophenschutzbeauftragter schon in der Ukraine-Krise im Einsatz gewesen ist. Große Ehre für Rettungsdienst-Leiter Mathias Koch. Das Präsidium des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig hat ihn zum Katastrophenschutzbeauftragten berufen. Die entsprechend für diese Position vom DRK-Landesverband Brandenburg angefertigte Urkunde überreichten Christian Schophaus als Vorstandsvorsitzender des Kreisverbands sowie Robert Winkelmann als Leiter Hauptamt am Mittwoch (4. Mai 2022).

„Ich engagiere mich schon seit 1997 im Katastrophenschutz. Dementsprechend freue ich mich sehr, ab sofort Katastrophenschutzbeauftragter im Kreisverband zu sein“, sagt Mathias Koch.

Tritt ab sofort ein Krisenfall ein, ist er für die Vernetzung aller DRK-Kräfte zuständig, die beim Bewältigen der Krise unterstützen können. Außerdem prüft und erarbeitet er Krisenbewältigungskonzepte und vertritt den Kreisverband bei Behörden und in Krisenstäben. „Es ist unheimlich wichtig, in Krisenfällen Ressourcen aus Haupt- und Ehrenamt zu bündeln. Gleichzeitig ist es mir ein Anliegen, den Kreisverband auf seine Krisenfestigkeit zu optimieren“, sagt Mathias Koch.

Einsatzkräfte des Kreisverbands bei Ukraine-Krise im Einsatz

Als Katastrophenschutzbeauftragter hat er bereits in der aktuellen Ukraine-Krise dafür gesorgt, dass Einsatzkräfte des Kreisverbands Geflüchteten geholfen haben. „Ehrenamtliche von uns unterstützen beim Registrieren von Geflüchteten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fahrdiensts übernehmen Corona-Testungen. Gleichzeitig haben Ehrenamtliche genauso wie Einsatzkräfte unseres Rettungsdiensts Geflüchtete aus der Ukraine in Zügen begleitet. Und alle haben gezeigt, wie gut das Zusammenarbeiten im Krisenmodus funktionieren kann“, sagt Mathias Koch.

Christian Schophaus ist mächtig stolz über den Beschluss des Präsidiums, Mathias Koch zum Katastrophenschutzbeauftragten des Kreisverbands zu machen: „Mit ihm ist diese Position hochqualifiziert besetzt. Und es zeigt, wie wichtig ihm diese Aufgabe ist, wenn er neben der Leitung des Rettungsdiensts noch diese wichtige Position übernimmt.“

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news-294 Mon, 02 May 2022 11:32:00 +0200 Rückblick mit Roger Lehmann: Was es heißt, 16 Jahre die DRK-Wasserwacht Potsdam zu leiten /ueber-uns/presse-service/meldung/roger-lehmann-16-jahre-chef-der-drk-wasserwacht-potsdam.html Nach 16 Jahren ist Roger Lehmann seit März 2022 nicht mehr Leiter der DRK-Wasserwacht Potsdam und hat die Geschicke an Dirk Scherler abgegeben. Im Gespräch blickt er auf seine Zeit als Wasserwacht-Chef, auf besondere Momente und seine Anfänge in der Wasserwacht. Und warum ihm sein ehrenamtliches Engagement immer eine Herzensangelegenheit gewesen ist. Herr Lehmann, können Sie sich noch an ihre Anfänge bei der DRK-Wasserwacht Potsdam erinnern?

R. Lehmann: Ich bin seit 1985 bei der DRK-Wasserwacht Potsdam dabei. Alles begann mit einem Kurs für Rettungsschwimmer, den ich absolviert habe. Ich habe damals nach einem Sport gesucht, bei dem ich auch mit Menschen (zusammen-)arbeiten kann. Nachdem ich den Rettungsschwimmerkurs erfolgreich gemacht hatte, habe ich mich weiter qualifiziert. So wurde ich erst Motorrettungsbootsführer und Ausbilder für Motorrettungsboote – und bin immer für die Wasserwacht im Einsatz gewesen, habe in den Jahren immer mehr Verantwortung übernommen – bis ich 2006 zum neuen Leiter gewählt wurde.

Warum sind Sie Leiter der DRK-Wasserwacht Potsdam geworden?

R. Lehmann: Damals war es so, dass es eine Veränderung bei der Leitung geben sollte. Und der Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen ergab, dass sie mir die Leitungsposition zutrauten – und mich anschließend gewählt haben. Dieses Vertrauen hat mich enorm motiviert, jede Menge in der Wasserwacht zu verändern – und das ist mir meiner Meinung nach auch gelungen.

Seit 2020 haben wir dann den Leitungs- und Generationswechsel Stück für Stück vorbereitet. Nach 16 Jahren der Wasserwacht-Leitung ist es mir ein Anliegen gewesen, anderen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihre Visionen und Träume von und für die Potsdamer Wasserwacht zu verwirklichen – so wie ich es damals ab 2006 gemacht habe.

Wie hat sich die DRK-Wasserwacht Potsdam in den 16 Jahren unter ihrer Leitung verändert?

R. Lehmann: Die DRK-Wasserwacht Potsdam der Gegenwart ist eine gut und modern ausgerüstete Wasserwacht, die immer und überall bei Bedarf im Einsatz ist, wenn Menschen in Not geraten und Hilfe benötigen.

Wie sich die Wasserwacht im Detail entwickelt hat, lässt sich zum Beispiel an der Ausstattung erkennen. Anfangs haben unsere Einsatzkräfte noch mit privat bezahlter Tauchausrüstung gearbeitet oder unterschiedliche Dienstbekleidung gehabt. Auch unsere Boote sind nicht immer im besten Zustand gewesen.

Mittlerweile haben wir als Wasserwacht eine einheitliche Dienstkleidung, professionelle Tauchausrüstung und eine eigene starke und technisch gute Flotte. Es macht mich unheimlich stolz, dass wir als Wasserwacht auf so stabilen finanziellen Beinen stehen und unser Team angemessen und professionell ausstatten können. Das erst möglich gemacht haben Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse der Stadt Potsdam, Spenden sowie die Förderer und Unterstützer der Wasserwacht. Worüber ich ebenfalls froh bin: die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Potsdam und wie wir uns gegenseitig über die Jahre unterstützt haben.

„Die DRK-Wasserwacht der Gegenwart Potsdam ist eine gut und modern ausgerüstete Wasserwacht, die immer und überall bei Bedarf im Einsatz ist, wenn Menschen in Not geraten und Hilfe benötigen.“

Roger Lehmann, ehemaliger Leiter der DRK-Wasserwacht Potsdam

Woran erinnern Sie sich gerne, wenn Sie auf 16 Jahre als Wasserwacht-Leiter blicken?

R. Lehmann: Ich bin unheimlich stolz, so viele tolle Menschen kennengelernt zu haben, mit denen ich viel in Bewegung gesetzt und Veränderungen geschaffen habe. Insbesondere die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen hat mir immer viel Spaß gemacht. Egal, ob die Ausbildungs- und Schulungswochenenden in Bollmannsruh oder in der Schwimmhalle: Es hat mich stets begeistert, Kinder in unserer Wasserwacht aufwachsen zu sehen und zu beobachten, was aus ihnen geworden ist.
Manche Mitglieder unserer Wasserwacht sind seit der Kindheit dabei, haben eigene Familien gegründet und wiederum ihre Kinder in der Wasserwacht ausgebildet. Die jetzt auch wiederum groß geworden sind.

Sie engagieren sich seit 1985 in der DRK-Wasserwacht Potsdam. Damit haben sie sich 2022 insgesamt 37 Jahre in ihrer Freizeit für Menschen in Not engagiert. Welche Bedeutung hat ihr Ehrenamt für Sie gehabt?

R. Lehmann: Es ist immer ein schönes Gefühl gewesen, Menschen zu helfen und ihren Dank zu empfangen. Woran ich mich am Anfang meiner Zeit in der Wasserwacht erst gewöhnen musste: Dass ich als Einsatzkraft nicht immer Menschen retten und erfolgreich sein kann, egal, wie schnell ich am Unfallort gewesen bin.

In den Jahren hat mich vor allem mein Engagement als Ausbilder von Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer erfüllt. Ich habe über die Jahre mehr als 1.000 Menschen ausgebildet. Das sorgt für Wiedersehen: Immer wieder sprechen mich Menschen an, die ich zur Rettungsschwimmerin oder zum Rettungsschwimmer ausgebildet habe – und die sich für die Zeit bedanken.

► „Vor allem mein Engagement als Ausbilder im Rettungsschwimmen hat mich erfüllt. Ich habe über die Jahre mehr als 1.000 Menschen zu Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern gemacht.“

Roger Lehmann, von 2006 bis 2022 Leiter der DRK-Wasserwacht Potsdam

Zur Wahrheit gehört aber auch: Es ist nicht immer einfach gewesen, die eigene Familie, berufliche Ansprüche und weitere Hobbys neben dem Engagement in der Wasserwacht unter einen Hut zu bekommen. Ich bin für mein ehrenamtliches Engagement oft Kompromisse eingegangen – und das gerne. Denn mein Anspruch war es immer, dass ich – wenn ich bei der Wasserwacht bin – mich mit vollem Einsatz reinhänge.

Wie haben Sie den Moment in Erinnerung, als das Wasserwacht-Team Sie am 18. März 2022 verabschiedet hat?

R. Lehmann: Es hat mich wirklich berührt, als sich alle bei mir für meine Arbeit und meinen Einsatz bedankt haben. Das hatte ich so nicht erwartet. Gleichzeitig war es ein besonderer Moment, um nachzuvollziehen, was das Wasserwacht-Team und ich gemeinsam in der Zeit geschafft haben.

Mit dem Potsdamer Oberbürgermeister, der Feuerwehr Potsdam, den Fachbereichsverantwortlichen des Rettungsdienstes der Stadt Potsdam, der Bäderlandschaft Potsdam, den Förderern und Spendern in den Jahren: In der Zeit sind jede Menge verlässliche Partnerschaften entstanden, in denen sich jeder aufeinander verlassen konnte und weiterhin verlassen kann. Das wäre nicht möglich gewesen, wenn wir nicht immer auch alle vier Jahre neue Menschen mit jeder Menge Ideen und Tatendrang in Leitungspositionen der Wasserwacht gebracht hätten.

► „Die Verabschiedung war ein besonderer Moment, hat mich wirklich berührt. Das hatte ich so nicht erwartet.“

Roger Lehmann, ehemaliger Leiter der DRK-Wasserwacht Potsdam

Herr Lehmann, wie geht es für Sie nach der Verabschiedung als Wasserwacht-Leiter weiter?

R. Lehmann: Ich habe mir vorgenommen, erst einmal mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Enkeln zu verbringen. All die Jahre haben sie Verständnis dafür aufbringen müssen, wenn ich von der Wasserwacht unterwegs gewesen bin. Umso mehr ist es mir ein Anliegen, für sie da zu sein, ihnen etwas zurückzugeben. Genauso möchte ich wieder mehr mit Freunden unterwegs sein. Darauf freue ich mich sehr.

Und: Ich bleibe der Wasserwacht erhalten. Jederzeit kann man mich um Rat, aber auch um Unterstützung bitten. Außerdem werde ich weiter in der Arbeitsgruppe Rettungsschwimmen im DRK-Landesverband Brandenburg aktiv sein. Denn: Nach 16 Jahren als Leiter und mehreren Wasserwacht-Jahrzehnten kann ich nicht einfach den Schalter komplett umlegen. Dafür habe ich mich all die Jahre viel zu gerne in der Wasserwacht engagiert, dafür mag ich das Team und das Miteinander viel zu sehr.

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news-295 Thu, 28 Apr 2022 14:57:02 +0200 Girls Day im Rettungsdienst: Schülerin Laura Hinze besucht DRK-Rettungswache Michendorf /ueber-uns/presse-service/meldung/girls-day-im-rettungsdienst-schuelerin-laura-hinze-besucht-drk-rettungswache-michendorf.html Am Girls Day bzw. Boys Day können Jungen und Mädchen einen Schnuppertag in Berufen machen, in denen meist ein Geschlecht überwiegt. Da im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark mehr Männer als Frauen im Einsatz sind, hat Schülerin Laura Hinze den Girls Day für einen Besuch in der DRK-Rettungswache in Michendorf genutzt. Warum darf keine Luft in Spritzen sein? Was hat es mit einem kleinen EKG auf sich? Wo lege ich Blutdruckmanschetten an? Für Laura Hinze, Fünftklässlerin an der Robert-Koch-Grundschule in Niemegk, ist es ein besonderer Donnerstag gewesen. Statt Physik und Englisch stand Erste-Hilfe- und Rettungsdienst-Kunde auf dem Plan – bei ihrem Besuch zum Girls Day 2022 an der DRK-Rettungswache Michendorf. Jede Menge Ohs und Ahs inklusive.

„Sie ist interessiert am Rettungsdienst und stellt mir regelmäßig Fragen, die ich ihr gern beantworte“, sagt Vater Heiko Hinze, selbst Rettungsassistent im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark.

Er führt seine Tochter durch die Wache, lässt sie einmal seine Arbeitsschuhe anprobieren und zeigt ihr den Wachraum, in der schon ein Kind zur Welt gekommen ist. Außerdem auf dem Programm: die Ausstattung und Funktionsweise eines Rettungstransportwagens (RTW).

Girls Day im Rettungsdienst: Von Spritzenpumpen und Vakuummatratzen

Während manche ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler einen gewöhnlichen Schultag erleben, bekommt Laura Hinze die verschieden bezifferten RTW-Fächer inklusive Inhalte von ihrem Vater erklärt. „In ihrer Schule in Niemegk gibt es leider keinen Schulsanitätsdienst, der Kinder an die Erste Hilfe heranzuführt. Deswegen freut es mich, dass ich ihr am Girls Day ein paar Einblicke in die Rettungsdienstpraxis ermöglichen kann“, sagt Heiko Hinze.

Anfangs läuft die Elfjährige mit großen Augen durch die Wache. Beim Testen von Defibrillator, Spritzenpumpe und Co. schlägt sie vor Schreck die Hände vor ihr Gesicht.

Dabei prasseln jede Menge Informationen und Rettungsdienstsprech auf sie ein: Von der richtigen Sauerstoffsättigung und Einsätzen mit Vakuummatratzen hin zu Übersetzungen von Einsatzpiepern.

Girls Day beim DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark: Für einen Moment wie im Einsatz

Für einen Moment kann sie sich selbst wie eine Mitarbeiterin des Rettungsdiensts fühlen, als sie auf dem Beifahrersitz des RTW Platz nimmt und mit ihrem Vater am Steuer auf den Vorplatz der Rettungswache fährt.

Die Frühlingsluft vor der Wache tun Laura Hinze gut. Ihr Kopf glüht, ihr Magen knurrt. Geballtes Rettungsdienstwissen macht hungrig. Wenig später gibt es Nudeln mit Tomatensauce. Sie lächelt beim Mittagessen. Und kann dank des Girls Days und dem Besuch der DRK-Rettungswache Michendorf ihrem Vater künftig noch mehr Fragen stellen.

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news-293 Mon, 25 Apr 2022 14:02:22 +0200 Engagement statt Ruhestand: Warum Klaus Albrecht so gerne Fahrer beim DRK ist /ueber-uns/presse-service/meldung/engagement-statt-ruhestand-warum-klaus-albrecht-so-gerne-fahrer-beim-drk-ist.html An den Osterfeiertagen hat Klaus Albrecht, Fahrer beim DRK-Fahrdienst Potsdam/Brandenburg, sein zehnjähriges Dienstjubiläum erwartet. Das ist Fahrdienst-Leiter Ronald Dorczok nicht entgangen, der ihn nach der Osterpause am Montag überrascht hat. Der Start in die neue Woche ist für Rotkreuz-Fahrer Klaus Albrecht ein besonderer gewesen. Mit breitem Lächeln nimmt er eine Urkunde und ein DRK-Präsent entgegen, mit dem sich Fahrdienst-Leiter Ronald Dorczok für die mehr als zehn Jahre bedankt, die er mittlerweile beim DRK-Fahrdienst ist.

Mit 71 Jahren müsste er das nicht mehr und ist doch froh über jede Tour, die er gemeinsam mit seinem Kollegen fährt. „Ich bin schon immer gerne Auto gefahren. Deswegen fahre ich auch weiter gerne für das Deutsche Rote Kreuz“, sagt Klaus Albrecht.

Auf Potsdams Straßen: „Ich würde mir wünschen, dass...“

Vor allem Schulfahrten und Fahrten zu Tagespflegen in Potsdam übernimmt er. Der gelernte Handwerksmeister und Heizungsmonteur schätzt dabei insbesondere den Kontakt zu den Menschen und die Struktur, die ihm sein Beruf als Fahrer weiterhin gibt. „Ich kenne Seniorinnen und Senioren, die ihre Rente genießen und warten, was der Tag so bringt. Das respektiere ich, aber lieber nehme ich den Tag selbst in die Hand und fahre, mache etwas Sinnvolles“, sagt Klaus Albrecht.

Dabei gehören für ihn Fahrten quer durch Potsdam seit 2012 zum Fahreralltag. Während er am Steuer die Ruhe selbst ist, vermisst er diese Ausgeglichenheit bei Autofahrerinnen und -fahrern auf Potsdams Straßen: „Schon oft bin ich mit 50 km/h in der Stadt unterwegs gewesen und habe Lichthupen und Gesten empfangen. Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen ausgeglichener sind“, sagt der 71-Jährige. Er kann es nur jedem und jeder ans Herz legen, ruhiger Auto zu fahren. „Oder soll es erst einen Unfall geben? Dann hat niemand gewonnen.“

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news-292 Fri, 22 Apr 2022 11:24:04 +0200 Sinkende Nachfrage in DRK-Teststellen: Warum Corona-Tests unverändert wichtig sind /ueber-uns/presse-service/meldung/sinkende-nachfrage-in-teststellen-warum-corona-tests-unveraendert-wichtig-sind.html Fallende Inzidenzen und steigende Außentemperaturen in Potsdam und Umgebung wecken den Eindruck, dass die Gefahr abnimmt, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Warum es weiterhin so wichtig ist, sich auf das Coronavirus zu testen bzw. testen zu lassen. Der Trend ist brandenburgweit eindeutig: Seit Mitte März sind die Corona-Inzidenzen, also die Zahl der neu aufgetretenen am Coronavirus Erkrankten, deutlich gesunken. Ein Trend, der manche Menschen offenbar eine falsche Sicherheit gibt.

Seitdem die Corona-Schutzmaßnahmen Anfang April angepasst wurden, ist auch die Zahl der Corona-Testungen in Corona-Teststellen des DRK-Kreisverbands deutlich zurückgegangen.

Als Folge hat der Kreisverband zum 11. April seine Teststellen in Brück und Nuthetal geschlossen. Auch die Teststelle in Borkheide ist ab 25. April nicht mehr geöffnet. „Die Inzidenzen sinken nicht, weil die Corona-Pandemie zu Ende ist, sondern weil sich weniger Menschen testen lassen und dadurch weniger Menschen positiv auf das Coronavirus getestet werden“, sagt Benjamin Key, der im Kreisverband die Coronatest-Logistik leitet.

„Corona-Pandemie ist noch nicht beendet“

Gleichzeitig stagnieren die Corona-Impfquoten in Brandenburg: So haben (Stand 21. April 2022) 69,5 Prozent aller Menschen in Brandenburg eine Corona-Erstimpfung sowie 69,1 Prozent eine Zweitimpfung erhalten. 52,2 Prozent, also rund jede zweite Person in Brandenburg, hat sich außerdem um eine Auffrischimpfung gekümmert.

Diese empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) allen Menschen ab 18 Jahren. Durch die Impfung sinkt die Wahrscheinlichkeit, am Coronavirus zu erkranken. Infiziert sich eine Person doch, sind die Symptome schwächer, sodass sehr wahrscheinlich kein Krankenhausaufenthalt nötig ist oder die Person am Coronavirus stirbt.

„Während die Zahl der Corona-Testungen in unseren Teststellen sinkt, ist die Zahl der Positivtests im April leicht gestiegen“, sagt Benjamin Key. So zeigten sieben Prozent aller Corona-Tests in den Teststellen (Stand: 21. April) zwei Balken. „Die Corona-Pandemie ist noch nicht beendet. Wir können darum nur an jede und jeden appellieren, sich weiter auf das Coronavirus testen zu lassen. Oder – falls noch nicht geschehen – sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen bzw. sich um eine Auffrischimpfung zu kümmern“, so Benjamin Key weiter.

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news-291 Thu, 21 Apr 2022 16:00:18 +0200 Üben für den Ernstfall: Was die Wasserrettung per Hubschrauber auszeichnet – und zur Herausforderung macht /ueber-uns/presse-service/meldung/luftrettung-was-die-wasserrettung-per-hubschrauber-auszeichnet-und-zur-herausforderung-macht.html Meist trennen Wasserretterinnen und -retter nur wenige Meter vom Boot bis zum Wasser, um Menschen in Not zu helfen. Bei Hochwasserlagen kann aber auch eine Rettung per Hubschrauber nötig sein, die sie vor besondere Herausforderungen stellt. Ein Hubschrauber der Bundespolizei kreist über der Talsperre Malter in Dippoldiswalde. Im Wasser befindet sich ein mit einem Hausdach ausgestattetes Floß, auf dem eine Person einen Menschen in Not mimt. Diese gilt es für Kai Ressin von der DRK-Wasserwacht Potsdam zu retten. Er sitzt im Helikopter rund 50 Meter über dem Dach. Dann wird er am Windenzug befestigt aus dem Helikopter abgelassen. Sekunden später steht er mit beiden Beinen auf dem Dach, umschlingt die Person mit der sogenannten Brüggemannschlinge und gibt das Zeichen nach oben: Alles sicher. Dann zieht die Rettungswinde beide in Richtung Helikopter. Die Übung einer Dachrettung ist beendet.

Die Dachrettung ist ein möglicher Bestandteil einer Luftrettungsübung. An einer solchen hat Kai Ressin am 11. April 2022 in Dippoldiswalde teilgenommen. Seit 2019 ist er ausgebildeter Luftretter und absolviert zwei Mal im Jahr eine solche Übung. „Ich als Luftretter muss bei Einsätzen den Piloten absolut vertrauen und wir müssen uns abstimmen, wie die Rettung am besten gelingt – bei jeder Witterung“, sagt Kai Ressin.

Bei der Übung an der Talsperre Malter sind die Bedingungen optimal: Bei blauem Himmel, Sonnenschein und leichtem Wind klappen Dach- und Wasserrettungen ohne erschwerte Bedingungen.

Aus dem Helikopter zum Einsatz

Dabei ist sich Kai Ressin der Herausforderung der Luftrettung bewusst: „Aus 50 Metern Höhe oder mehr zu einem Einsatz zu starten, ist anspruchsvoll. Vor allem die Rettung von Menschen im Wasser per Helikopter hat es in sich, wenn ich erst noch zur Person in Not schwimme, während die Rotorblätter des Helikopters jede Menge Wasser aufwirbeln“, sagt der 33-Jährige. Bei der Luftrettung stets das Ziel: Die in Not geratene Person per Rettungsschlinge sichern, damit sie anschließend Richtung Helikopter gezogen werden kann.

Und so proben die Luftretterinnen und -retter auf dem Wasser den Ernstfall, um bei künftigen Hochwassern Menschen zu retten – oder vom Wasser eingeschlossenen Personen zu helfen. „Sind in Hochwasserlagen kranke Menschen auf die Behandlung eines Notarztes angewiesen, sorgen wir dafür, dass dieser sicher zu den Patienten kommt“, sagt Kai Ressin.

Theoretisch könne die Luftrettung auch im Winter bei Eiseinbrüchen helfen, aber sei dort nicht praktikabel – wenn bei Wassertemperaturen um den Gefrierpunkt jede Sekunde zählt.

„Flugrettung ist das Nonplusultra“

Rund 100 Luftretterinnen und -retter gibt es deutschlandweit. Neben Kai Ressin gibt es noch einen weiteren Luftretter in der DRK-Wasserwacht Potsdam. Von ihm hat er erfahren, was ihn in der Ausbildung und in den Einsätzen erwarten kann: „Ich habe schon so einige Qualifikationen als Wasserretter absolviert. Die Flugrettung ist eine neue Herausforderung für mich, Nervenkitzel und als Qualifikation das Nonplusultra.“

Dementsprechend in Vorfreude ist Kai Ressin schon auf den Sommer. Dann, wenn es ihn ins bayrische Bad Tölz zieht. Und er im Simulationszentrum der Bergwacht verschiedene weitere Verfahren der hubschraubergestützten Wasserrettung trainieren kann.

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news-290 Tue, 19 Apr 2022 08:52:00 +0200 Seniorinnen und Senioren überrascht: Heimatstern-Kinder besuchen Senioren-Residenz in Falkensee /ueber-uns/presse-service/meldung/seniorinnen-und-senioren-ueberrascht-heimatstern-kinder-besuchen-senioren-residenz-in-falkensee.html Für die Bewohnerinnen und Bewohner der DRK-Senioren-Residenz in Falkensee ist es ein besonderes Osterfest gewesen. Dafür hat vor den Ostertagen ein Basteltag gesorgt, für den eine Gruppe von Kindern des DRK-Heimatsterns Potsdam in der Falkenseer Senioreneinrichtung vorbeigeschaut hat. Spannende Gespräche inklusive. Den 2. April 2022 behalten die Seniorinnen und Senioren der DRK-Senioren-Residenz in Falkensee in guter Erinnerung. Denn an diesem Samstagvormittag ist so richtig Leben in der Einrichtung gewesen. Dafür sorgte eine Gruppe von Kindern des DRK-Heimatsterns Potsdam.

Es wurde gemeinsam gemalt, gebastelt und ausgeschnitten. Jede Menge bunte Hasen und Eier zu Ostern waren das Ergebnis und machten alle Beteiligten froh. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Seniorinnen und Senioren genauso wie unsere Kinder im Miteinander aufgehen. Das war toll“, sagt Heimatstern-Leiter Thorsten Häcker.

Heimatstern-Kinder mit jeder Menge Fragen

Das sieht Iwona Röwe genauso, die die DRK-Senioren-Residenz in Falkensee leitet. „Für unsere Seniorinnen und Senioren ist der Besuch aufregend gewesen. Sie haben sich so gefreut, mit den Kindern zu erzählen“, sagt Iwona Röwe.

Denn neben guter Laune und jeder Menge Bastelideen hatten die Heimatstern-Kinder auch viele Fragen an die Bewohnerinnen und Bewohner der DRK-Senioren-Residenz, zum Beispiel: Was bedeutet es, in einer Senioreneinrichtung zu leben? Wie ist es, alt zu sein?

„Das war eine erfrischende Begegnung von Jung und Alt, die wir gerne wiederholen. Ich kann mir gut vorstellen, dass unsere Seniorinnen und Senioren und die Kinder gemeinsam ein Lied einstudieren und vorführen“, sagt Iwona Röwe.

Spätestens im Herbst soll es ein Wiedersehen geben. Wenn Kastanien, Eicheln und farbenfrohes Laub Heimatstern-Kinder und Falkenseer Seniorinnen und Senioren wohl wieder zum Basteln und Erzählen zusammenbringen.

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news-289 Fri, 08 Apr 2022 11:58:58 +0200 DRK-Corona-Teststellen in Brück und Nuthetal schließen /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-corona-teststellen-in-brueck-und-nuthetal-schliessen.html An insgesamt sechs Standorten ermöglicht der DRK-Kreisverband in Potsdam und Potsdam-Mittelmark kostenfreie Corona-Tests. Nun schließen die Corona-Teststellen in Brück und Nuthetal. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig schließt seine Corona-Teststellen in Brück und Nuthetal ab 11. April 2022.

Grund dafür sind die in Brandenburg geänderten Corona-Schutzmaßnahmen, die dafür sorgen, dass bisherige Corona-Testpflichten am 3. April 2022 in vielen Bereichen angepasst wurden.

Daraufhin haben sich ab 4. April weniger Menschen in den Rotkreuz-Teststellen auf das Coronavirus testen lassen.

Corona-Testungen und mobile Impfungen in Nuthetal

„Ich möchte mich herzlich beim gesamten Team des ‚Now Sports‘ und der Verwaltung des Amts Brück für die fantastische Zusammenarbeit bedanken“, sagt Ronald Dorczok. Als Fahrdienstleiter kümmert er sich außerdem um die Corona-Teststellen des DRK-Kreisverbands. „Wenn es die Corona-Situation erfordert, sind wir jederzeit bereit, wieder Corona-Teststellen einzurichten – auch kurzfristig“, sagt Ronald Dorczok weiter.

Insgesamt haben sich in den beiden Corona-Teststellen Tausende Menschen auf das Coronavirus testen lassen. Außerdem haben Hunderte im „Now Sports“ in Nuthetal bei mobilen Impfaktionen ihre Corona-Schutzimpfung erhalten.

Neben den Corona-Teststellen in Brück und Nuthetal betreibt der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig weitere Teststellen in Potsdam, Bad Belzig, Borkheide und Wiesenburg.

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news-288 Thu, 07 Apr 2022 14:24:26 +0200 Erste Hilfe und KatRetter-App: Warum Ersthelferinnen und Ersthelfer so wichtig sind /ueber-uns/presse-service/meldung/erste-hilfe-und-katretter-app-besonderer-kurs-macht-menschen-in-potsdam-fit-fuer-notfaelle.html Im Bürgerhaus Bornim hat Ende März ein vom Potsdamer Bürgerbudget geförderter Erste-Hilfe-Kurs stattgefunden. Menschen aus sechs Potsdamer Ortsteilen konnten ihn nutzen, um sich kostenfrei zur Ersthelferin bzw. zum Ersthelfer ausbilden zu lassen. Neben Grundlagen der Ersten Hilfe hat auch die KatRetter-App einen Schwerpunkt des Kurses gebildet. Rund 70.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Ohne Ersthelferinnen und Ersthelfer, die vor dem Eintreffen des Rettungsdiensts mit Erste-Hilfe-Maßnahmen beginnen, überleben rund zehn Prozent der Betroffenen einen derartigen Vorfall. Darum ist es insbesondere im ländlichen Raum essenziell, als Ersthelferin und Ersthelfer in Notfällen zu helfen. Denn: Sind Ersthelferinnen und Ersthelfer vor Ort, steigt die Überlebenschance auf rund 34 Prozent.

Um einerseits Erste-Hilfe-Grundlagen wie das Anlegen eines Kopfverbands, die stabile Seitenlage und den Umgang mit Bewusstlosen aufzufrischen, aber andererseits auch Menschen als Ersthelferinnen und Ersthelfer für die KatRetter-App zu gewinnen, hat am 26. März 2022 ein Erste-Hilfe-Kurs in Potsdam-Bornim stattgefunden.

Potsdamerinnen und Potsdamer aus Golm, Grube, Eiche, Nedlitz, Bornim und Bornstedt haben sich vor Ort kostenfrei zu Ersthelferinnen und Ersthelfern ausbilden lassen können. Mit dabei waren sowohl junge Erwachsene, die den Erste-Hilfe-Kurs für ihren Führerschein benötigten, aber auch ältere Erwachsene, die ihr Erste-Hilfe-Wissen aufgefrischt haben. „Es war wirklich eine hohe Motivation sowie ein großes Interesse im Kurs. Nicht nur bei den Erste-Hilfe-Grundlagen, sondern auch bei der KatRetter-App“, sagt Gerrit Ohnesorge, der den Erste-Hilfe-Kurs geleitet hat.

KatRetter-App als Chance für Notfälle im ländlichen Raum

Dabei hat er es absolut positiv empfunden, dass die KatRetter-App einen Schwerpunkt im Erste-Hilfe-Kurs bildete. „Egal, ob bei starken Blutungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall: Bei gesundheitlichen Notfällen zählt jede Minute. Und wenn durch die KatRetter-App Ersthelferinnen und Ersthelfer vor dem Rettungsdienst da sind, kann genau diese Zeit entscheidend zum Ausgang der Notlage beitragen“, sagt Gerrit Ohnesorge.

Beispielsweise im ländlichen Raum wie im Hohen Fläming, wo der Rettungsdienst manchmal 15 Minuten bis zum Ankommen benötigt, kann die KatRetter-App dafür sorgen, dass sich Notsituationen durch Ersthelferinnen und Ersthelfer entspannen. „Das Gute ist: Durch die App entsteht ein Netzwerk aus Ersthelfern, First Respondern und noch höher qualifiziertem Personal. Umso mehr mitmachen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Betroffene Notfälle gut überstehen“, sagt Erste-Hilfe-Ausbilder Gerrit Ohnesorge.

Der kostenfreie Erste-Hilfe-KatRetter-Kurs wurde 2021 vom Bürgerbudget Potsdam gefördert. Juliane Henze als Fachbereichsleiterin Erste-Hilfe / Breitenausbildung im Kreisverband hatte den Kurs als Projektidee eingereicht. Eine Idee, die die Jury überzeugte. „Ich habe zum ersten Mal für das Förderprojekt eine Idee eingereicht und es hat direkt geklappt. Das ist eine tolle Wertschätzung unserer Arbeit“, sagt Juliane Henze.

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news-286 Mon, 04 Apr 2022 13:04:00 +0200 Jugendarbeit im Kreisverband: Spielmannszug begleitet Auftakt der neuen Jugendgruppe /ueber-uns/presse-service/meldung/jugendarbeit-im-kreisverband-spielmannszug-begleitet-auftakt-der-neuen-jugendgruppe.html Endlich hat es geklappt: Die neu gegründete Jugendgruppe im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig hat sich Ende März das erste Mal getroffen. Monatelang hat sich die Gruppe, die Tina Stettin und Felix Jüngel ehrenamtlich leiten, digital getroffen. Zum Auftakt schaut auch der Spielmannszug Potsdam-Babelsberg vorbei. Mit Trommeln und Flöten sind die Kinder und Jugendlichen der neuen Jugendgruppe des Kreisverbands bei ihrer Einweihung vom Spielmannszug Potsdam-Babelsberg begrüßt worden.

Seit Herbst 2021 hatten sie sich bereits regelmäßig digital getroffen, um sich kennenzulernen und konnten ein reales Treffen kaum erwarten.

Für den Auftakt am 27. März 2022 hatten sie sich ein gemeinsames Frühstück gewünscht. Bevor es aber für die Anwesenden ans Büfett ging, erwartete die zehn Kinder noch die ein oder andere Überraschung. So konnten sich die Kinder und Jugendlichen an Rotkreuz-Shirts, Basecaps, Rucksäcken und einer Willkommens-Urkunde erfreuen.

Jugendgruppe möchte sich alle zwei Wochen treffen

Auch Brandenburgs Jugendrotkreuz-Landesleiter Daniel Kühne ist vor Ort gewesen. Er überreichte der Jugendgruppe eine transparente Kiste mit jeder Menge Equipment zum Basteln und Malen. „Es ist wirklich ein tolles Miteinander und ich bin froh, Felix und Tina unterstützen zu können“, sagt Sarah Mackenzen, die sich ehrenamtlich – genau wie die Gruppenleiter Tina Stettin und Felix Jüngel – in der neuen Jugendgruppe engagiert.

„Das Rote Kreuz steht für mich für Menschlichkeit, Vielfalt und Toleranz. Genau deshalb wollen wir für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen ein außerschulisches Freizeit- und Bildungsangebot schaffen. Denn an solchen Angeboten mangelt es in Potsdam und Umgebung“, sagt Gruppenleiterin Tina Stettin. Sie ist unheimlich froh, dass die Gruppentreffen endlich möglich sind und die Gruppenarbeit beginnen kann.

Alle zwei Wochen möchte sich die Gruppe immer sonntags im Verkehrshof treffen. Neben Ausflügen in den Sommerferien und Basteltagen steht auch die Erste-Hilfe-Ausbildung zu Minihelfern an.

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news-284 Sat, 02 Apr 2022 11:39:00 +0200 Großes Engagement: Heimatstern-Team macht beim Potsdamer Frühjahrsputz mit /ueber-uns/presse-service/meldung/grosses-engagement-heimatstern-team-macht-beim-potsdamer-fruehjahrsputz-mit.html Bevor der Frühling in Potsdam so richtig durchstartet, hat in den Stadtteilen am 1. April ein großer Aufräumtag stattgefunden. An diesem beteiligt sich auch der DRK-Heimatstern Potsdam. Das Engagement ist groß. Dabei unterstützt ein Team des Dorint Hotels, das zum Abschluss die Kinder überrascht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie einige Kinder des DRK-Heimatsterns Potsdam haben am 1. April 2022 beim Frühjahrsputz in den Potsdamer Stadtteilen mitgemacht.

Mit Handschuhen, Müllsäcken und Greifern ausgestattet, inspizierten sie das Gebiet im Umkreis des Heimatsterns und befreiten Wiesen und Sträucher von Konservendosen und Schokoladenverpackungen. „Die Stimmung war gut und es hat sich echt gelohnt. Ein ganzer Container voller Müll haben wir gesammelt und wurde bereits abgeholt. Beide Daumen nach oben an alle, die mitgemacht haben“, sagt Thorsten Häcker, Leiter des DRK-Heimatsterns Potsdam.

Heimatstern lässt Frühjahrsputz mit Überraschung für die Kinder ausklingen

Nach dem Aufräumen wurde der Nachmittag für alle aber erst so richtig schön. Denn zum Abschluss wurde gegrillt und das Team vom Dorint Hotel hatte neben Grillgut noch Nudel- und Kartoffelsalat vorbereitet. Zur Überraschung der Kinder gab es nicht nur einige Süßigkeiten, sondern auch Spezi als Erfrischungslimonade.

Die gesamte Aktion hat derart gut geklappt, sodass sie im Herbst wiederholt werden soll. Klar: Dann am besten wieder mit Grill und Limo.

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news-285 Wed, 30 Mar 2022 16:17:00 +0200 DRK-WfbM Potsdam: Warum der Frühjahrsputz in der Werkstatt ein voller Erfolg gewesen ist /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-wfbm-potsdam-warum-der-fruehjahrsputz-in-der-werkstatt-ein-voller-erfolg-gewesen-ist.html Alle Bereiche der DRK-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Potsdam haben am 25. März 2022 beim Frühjahrsputz mitgemacht und Platz für Neues geschaffen. In weiser Voraussicht, dass es jede Menge zu entsorgen gibt, wurde ein 20 Kubikmeter großer Container vor das Lager der Einrichtung gestellt, der bereits kurz nach Beginn des Frühjahrsputzes üppig gefüllt gewesen ist. Alte Lattenroste, ausrangierte Stühle, defekte Elektrogeräte: Bei einer großen Aufräumaktion in der DRK-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen haben jede Menge Dinge ihren Weg in den gemieteten Abfallcontainer gefunden.

Egal, ob bei der Seifenabfüllung, in der Konfektionierung oder beim Team der Garten- und Landschaftspflege: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauso wie die Beschäftigten beteiligten sich fleißig am Frühjahrsputz.

„Es wird jede Menge Wow-Momente geben“

So sehr, sodass bereits gegen 10:30 Uhr – die Aufräumaktion hatte um 9:30 Uhr begonnen – der gemietete Container gut gefüllt war. „Es ist eine so geile Stimmung“, sagt ein Beschäftigter, der mit einem breiten Grinsen einige alte Stühle Richtung Container getragen hat.

Ähnlich positiv ist das Aufräumen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angekommen. „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal eine solche Aufräumaktion gemacht haben. Das ist wirklich toll. Es wird danach jede Menge Wow-Momente geben“, sagt ein Werkstatt-Mitarbeiter.

Dabei kam der Spaß nicht zu kurz. So nutzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Beschäftigten den Frühjahrsputz im Innenhof zum Tanzen im Freien. Nachmittags erwartete alle Kaffee und Kuchen. Auch der Grill wurde angeworfen. „Der Tag war ein absoluter Erfolg. Unsere Beschäftigten haben das Räumen und Feiern sehr genossen“, sagt Sozialarbeiterin Stefanie Rohne. Nachdem der erste Container abgeholt wurde, wurde noch ein weiterer in identischer Größe aufgestellt. Auch dieser ist in kürzester Zeit voll gewesen.

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news-283 Wed, 23 Mar 2022 09:40:00 +0100 Neue DRK-Zentrale, Generationswechsel, Motivation: Diese Themen haben Leitungskräfte des Kreisverbands bei der Strategietagung beschäftigt /ueber-uns/presse-service/meldung/themen-strategietagung-1-2022-drk-kreisverband-potsdam.html Seit 2020 kommen Leitungskräfte im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig zu Strategietagungen zusammen, um Aktuelles zu besprechen und Ziele für die kommenden Monate zu erarbeiten. Mitte März hat nun eine weitere Tagung stattgefunden. Dabei haben sich auf der Tagesordnung diverse Themen wie die Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Generationswechsel und das neue Bildungszentrum wiedergefunden. Leitungskräfte des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig sind am 17. und 18. März 2022 zur insgesamt dritten Strategietagung des Kreisverbands zusammengekommen.

Den Auftakt der Tagung bildete ein Update zu in der Strategietagung vom Oktober 2021 gesetzten Zielen. Beispielsweise sollen die Rotkreuznachrichten, der Mitgliederbrief des Kreisverbands, die Mitglieder insgesamt vier Mal pro Jahr im Briefkasten haben, in digitaler Form erscheinen. Dazu soll es eine Interessenabfrage bei sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Mitgliedern des Kreisverbands geben. Das Ziel: Einen Eindruck zu bekommen, wie aktuelle Inhalte aus dem Kreisverband gelesen werden möchten sowie letztlich jede und jeden niedrigschwellig und angemessen erreichen.

Neues Bildungszentrum mit Angeboten aus verschiedenen Fachbereichen

Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbands, informierte außerdem über den aktuellen Stand beim Neubau der DRK-Zentrale in Potsdam-Drewitz. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen, damit der Kreisverband ab Herbst 2024 seine Angebote aus diversen Bereichen an einem Standort bündeln und noch mehr Synergien zwischen den Bereichen schaffen kann.

Unter anderem soll am neuen Standort ein Bildungszentrum entstehen, das Angebote aus den Bereichen Pflege, Rettungsdienst, Erste Hilfe und Breitenausbildung, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz sowie interdisziplinäre Bildungsangebote ermöglicht.

Generationswechsel und Mitarbeitermotivation Thema auf Strategietagung

Ein weiterer Tagesordnungspunkt: Wie der Kreisverband die Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter fördern kann. Neben der bereits verfügbaren kostenlosen Mitgliedschaft im Nuthetaler Fitnessstudio "Now Sports" wurden Gesundheitsangebote für die Rotkreuz-Teams in Bad Belzig und Falkensee diskutiert.

Ebenfalls Gesprächsthema ist der Generationswechsel gewesen. Dabei wurde betont, nicht des Alters willen zu verjüngen, sondern nach Qualität und Kompetenz – immer mit dem Blick für das große Ganze. Zudem ist es dem Kreisverband ein Anliegen, mehr Perspektiven für langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen.

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news-282 Wed, 16 Mar 2022 15:09:15 +0100 Besonderer Tag in Geschäftsstelle: Bärbel Sauermann mit 30. Dienstjubiläum /ueber-uns/presse-service/meldung/besonderer-tag-in-kreisgeschaeftsstelle-baerbel-sauermann-gibt-30-dienstjubilaeum.html Der 16. März 2022 ist für das Team der Geschäftsstelle ein besonderer Tag. Nicht nur, weil Mitarbeiterin Luisa Wiegandt Geburtstag hat. Gleichzeitig erwartet Personalsachbearbeiterin Bärbel Sauermann ihr 30. Dienstjubiläum. Als es am Mittwochvormittag gegen halb zehn an ihrer Bürotür klopft, ahnt Bärbel Sauermann es schon: Jetzt ist es so weit. Und richtig: Auf dem Flur erwarten sie bereits ihre Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig zu ihrem besonderen Jubiläum. Denn an diesem Tag vor 30 Jahren hatte sie ihren ersten Arbeitstag beim Kreisverband.

„Mit meiner Zeit beim Kreisverband hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen“, erinnert sich Bärbel Sauermann als gelernte Köchin. Nach dem politischen Umbruch 1989/1990 orientiert sie sich beruflich neu und entdeckt den Beruf der Personalsachbearbeiterin für sich. Während sie anfangs noch in der Finanzbuchhaltung unterstützt, kümmert sie sich gemeinsam mit dem Personalteam darum, dass bei den Personaldaten und -dokumenten im Kreisverband alles seine Richtigkeit hat.

30 Jahre DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig: „Das ist Wahnsinn.“

Dabei begeistert sie im Rückblick die Entwicklung des Kreisverbands. Vor allem an die ehemalige Geschäftsstelle in Bad Belzig erinnert sie sich gerne. „Ich kenne das Gebäude noch, als dort noch Kachelöfen standen. Heute haben wir dort eine beeindruckende Senioren-Wohngemeinschaft. Das ist Wahnsinn, wie wir uns als Kreisverband entwickelt haben“, sagt Bärbel Sauermann.

Für sie besonders schön: Dass sie mit einigen Kolleginnen und Kollegen zum Teil schon Jahrzehnte zusammenarbeitet. „Wir sind wirklich ein gutes und eingespieltes Team“, sagt Bärbel Sauermann.

Und auch, wenn ihr aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie sowie der aktuellen Ukraine-Krise nicht nach feiern ist: Als Christian Schophaus sie zu ihrem Jubiläum mit einem bunten Blumenstrauß überrascht, der ihren gesamten Schreibtisch zum Strahlen bringt, strahlt sie ebenfalls.

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news-281 Wed, 16 Mar 2022 08:27:53 +0100 „Lebensretter hautnah“ in Sat.1: Das erwartet die Einsatzkräfte aus Teltow in der Folge am 17. März 2022 /ueber-uns/presse-service/meldung/lebensretter-hautnah-in-sat1-das-erwartet-die-einsatzkraefte-aus-teltow-in-der-folge-am-17-maerz-2022.html Die Vorfreude steigt: Am 17. März 2022 sind Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark wieder bei „Lebensretter hautnah“ im Einsatz. Was unser „Team Teltow“ dieses Mal erwartet. Nachdem zwei Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark am 10. März 2022 ihre Premiere in der fünften Staffel von „Lebensretter hautnah“ in Sat.1 gegeben haben, folgt am 17. März ab 20:15 Uhr im TV oder im Livestream ihr nächster Auftritt.

Neben Einsätzen aus Jena, Dresden, Stuttgart und Dortmund können Zuschauerinnen und Zuschauer am 17. März 2022 also wieder einen Einsatz aus Teltow begleiten. Dieses Mal wird das „Team Teltow“ zu einem Mann gerufen, der nach einem Sturz über starke Schulterschmerzen klagt. Zwar ist der 80-Jährige bei Bewusstsein. Dennoch muss das Team einen Notarzt nachfordern. Denn ihre Versuche, seine Schmerzen zu lindern, wollen einfach nicht den gewünschten Erfolg zeigen.

In der vierten Staffel von „Lebensretter hautnah“ sind Einsatzkräfte unseres Rettungsdiensts das erste Mal dabei gewesen. Das Format hat das Anliegen, die Arbeit von Einsatzkräften in Rettungsdiensten deutschlandweit abzubilden. Wann Einsatzkräfte vom DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark das nächste Mal bei „Lebensretter hautnah“ in Sat.1 dabei sind, werden wir zeitnah bekanntgeben.

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(Foto: Sat.1/Gerrit Büttgenbach)

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news-280 Mon, 14 Mar 2022 16:02:07 +0100 Görzke, Bad Belzig, Wiesenburg: DRK-Fahrdienst macht Menschen im Hohen Fläming mobil /ueber-uns/presse-service/meldung/goerzke-bad-belzig-wiesenburg-drk-fahrdienst-macht-menschen-im-hohen-flaeming-mobil.html Der DRK-Fahrdienst Potsdam/Brandenburg aus Nuthetal stärkt die Präsenz im Hohen Fläming. Ab sofort schafft der Rotkreuz-Fahrdienst den Menschen in Bad Belzig, Wiesenburg und Umgebung eine Alternative, um flexibel von A nach B zu kommen. Wie komme ich zur Ärztin oder zur Physiotherapie nach Bad Belzig, wie zum Facharzt nach Potsdam? So einige Menschen in Bad Belzig und Umgebung wünschen sich eine bessere Mobilität von Bad Belzig, seinen Ortsteilen und den umliegenden Gemeinden aus – vor allem in Richtung Potsdam oder nach Wittenberg.

Um den Menschen vor Ort eine sichere, unkomplizierte und komfortable Alternative zu schaffen, steigert der DRK-Fahrdienst Potsdam/Brandenburg ab sofort die Präsenz im Hohen Fläming.

In Bad Belzig und Umgebung mit dem DRK-Fahrdienst auf Tour gehen

„Wir als Deutsches Rotes Kreuz unterstützen Menschen, die Hilfe benötigen. Da nicht jeder Mensch ein Auto hat, aber trotzdem – insbesondere im ländlichen Raum – flexibel von A nach B kommen sollte, ist es uns ein Anliegen, für die Menschen im Hohen Fläming dort zu sein, wo sie uns brauchen“, sagt Fahrdienstleiter Ronald Dorczok.

Egal, ob Krankenfahrten zur Dialyse oder zur Strahlenbehandlung sowie Touren zur Schule oder Ausbildungsstätte: Die Fahrerinnen und Fahrer des DRK ermöglichen eine Vielzahl von Touren. Auch Fahrten im Liegen, im Roll- oder Tragestuhl sowie für Menschen mit Behinderungen sind kein Problem.

Seit vielen Jahren ist das Team vom Rotkreuz-Fahrdienst in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und im Havelland unterwegs, dabei hochprofessionell und freut sich, ab sofort noch öfter mit Menschen aus dem Hohen Fläming auf Tour zu gehen.

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news-279 Wed, 09 Mar 2022 14:57:50 +0100 Warum Gehirnjogging für Seniorinnen und Senioren so wichtig ist /ueber-uns/presse-service/meldung/warum-gehirnjogging-fuer-seniorinnen-und-senioren-so-wichtig-ist.html In den Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren schaut das Team vom DRK genau, was älteren Menschen guttut und wo sie Hilfe benötigen. Dabei von großer Bedeutung: ihre kognitive Gesundheit. Damit die Seniorinnen und Senioren fit im Kopf sind und bleiben, gibt es regelmäßig Kopf-Workouts. So auch in der DRK-Seniorenresidenz in Falkensee. Namen, Termine, Geburtstage: In den Einrichtungen für ältere Menschen klagen Seniorinnen und Seniorinen regelmäßig, dass sie wichtige Daten vergessen oder einfach nicht mehr parat haben. Das wiederum führt dazu, dass sie an den eigenen kognitiven Fähigkeiten und vor allem ihrem Gedächtnis zweifeln. Das Gute ist: Ganzheitliches Gedächtnistraining kann dafür sorgen, dass sich nach dem Berufsleben das Gehirn nicht ebenfalls zeitnah in die Rente verabschiedet.

Das weiß das Team in der DRK-Seniorenresidenz in Falkensee, die regelmäßig ein Gehirnjogging-Programm mit den älteren Menschen machen. „Das ganzheitliche Gedächtnistraining spricht Körper, Geist und Seele an. Gleichzeitig fasziniert die Vielfalt des Trainings, motiviert alle gleichermaßen und stärkt das Gruppengefühl“, sagt Iwona Röwe, Leiterin des Serviceteams der Falkenseer Einrichtung.

Steht ein Kopf-Workout für die Seniorinnen und Senioren an, kommen in der Seniorenresidenz oft mehr als 20 ältere Menschen zusammen. An verschiedenen Stationen testen und trainieren sie ihre Wahrnehmung, das Finden von Worten, die Konzentration sowie das kreative Denken.

Gehirnjoggings begeistern Seniorinnen und Senioren

Iwona Röwe weiß, warum das regelmäßige Gehirnjogging so wichtig ist: „Damit verbessern wir ihr Selbstwertgefühl, ihre Motivation, aktivieren ihr Kurz- und Langzeiggedächtnis, erhöhen ihre Lebensqualität insgesamt. Was wiederum dafür sorgt, dass sie ihren Alltag besser und sicherer bewältigen“, sagt Iwona Röwe.

Und auch, wenn der Aufwand und die Vielfalt des Gedächtnistrainings Seniorinnen und Senioren immer wieder überrascht: Am Ende sind sie doch alle froh, es mitgemacht zu haben. „Sie sind häufig total begeistert und gehen erschöpft, aber rundum zufrieden in ihre Wohnungen zurück. Das macht natürlich uns wiederum froh, sie so zufrieden zu sehen und regelmäßig mit Gehirnjoggings ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun.“

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news-278 Tue, 08 Mar 2022 16:01:39 +0100 „Lebensretter hautnah“: Einsatzkräfte vom DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark erstmals in neuer Staffel dabei /ueber-uns/presse-service/meldung/lebensretter-hautnah-team-teltow-in-neuer-staffel-dabei.html Das Warten hat ein Ende: Am 10. März 2022 gibt es eine neue Folge „Lebensretter hautnah“ in Sat.1, bei der erstmals in der fünften Staffel auch wieder Rettungskräfte des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark dabei sind. Dieses Mal helfen sie einer Patientin mit Luftnot. Zwei Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark sind am 10. März 2022 bei „Lebensretter hautnah“ in Sat.1 dabei. Es ist das erste Mal, dass das „Team Teltow“ in 2022 in der neuen fünften Staffel des Reality-Doku-Formats dabei ist. Die Sendung „Lebensretter hautnah“ hat das Anliegen, die Arbeit von Rettungskräften deutschlandweit abzubilden. Neben unseren Einsatzkräften sind außerdem Rettungsdienstteams aus Kiel, Jena, Dresden, Düsseldorf und Dortmund in der Staffel zu sehen.

„Team Teltow“ in „Lebensretter hautnah“: weitere Einsätze in fünfter Staffel

In der Folge am 10. März 2022 werden unsere Rettungskräfte zu einem Einsatz gerufen, bei dem eine Patientin über Luftnot klagt. Die ältere Dame ist so in Sorge um ihren Ehemann, obwohl sie sich selbst in einem schlechten Zustand befindet.

Das bedeutet für die Einsatzkräfte, dass sie vor allem mit Einfühlungsvermögen und Verständnis in der schwierigen Situation weiterhelfen. Was die Einsatzkräfte in der Situation genau erwartet und wie diese ausgeht, lässt sich am 10. März 2022 ab 20:30 Uhr im Fernsehen und im Sat.1-Livestream (Registrierung nötig) verfolgen.

Es wird nicht das einzige Mal sein, dass das „Team Teltow“ in der fünften „Lebensretter hautnah“-Staffel zu sehen ist. Schon in der Folge am 17. März 2022 ist unser Rettungsdienstduo voraussichtlich wieder mit dabei.

(Foto: Sat.1/Gerrit Büttgenbach)

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news-277 Fri, 04 Mar 2022 14:19:13 +0100 Wahlen im DRK-Ortsverein Falkensee: Wechsel in Bereitschaft und im Jugendrotkreuz /ueber-uns/presse-service/meldung/wahlen-im-drk-ortsverein-falkensee-wechsel-in-bereitschaft-und-im-jugendrotkreuz.html Alle vier Jahre wählen die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in den Ehrenamtsteams ihre Leitungskräfte. Genau das hat Ende Februar der DRK-Ortsverein Falkensee gemacht. Mit dem Ergebnis, dass sich in der Bereitschaftsleitung und im Jugendrotkreuz etwas ändert. Am 25. Februar 2022 hat der DRK-Ortsverein Falkensee gewählt und abgestimmt, wer bis 2026 die wichtigsten Positionen im Ortsverein übernimmt.

Zur Wahl hatten sich die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler nicht etwa in den eigenen neuen Räumen in der Edisonstraße getroffen. Um die Corona-Schutzmaßnahmen zu erfüllen, führten sie die Wahl in Räumen der Feuerwehr Falkensee durch.

DRK-Ortsverein Falkensee: Das Ergebnis der Wahl vom 25. Februar 2022

  • DRK

OV-Vorstand: Erste Vorsitzende Heike Swillus, zweite Vorsitzende Marina Leboucher

Schatzmeisterin: Marina Leboucher

Bereitschaftsleitung: Bereitschaftsleiter Oliver Brodersen, stellvertretende Bereitschaftsleiterin Ramona Staedler

Delegierte zur Kreisversammlung: erste Delegierte Heike Swillus, zweiter Delegierter Oliver Brodersen

  • JRK

Gruppenleiter: Benjamin Barnhusen

Stellvertretender Gruppenleiter: Malte Rosenkranz

„Würde mich freuen, wenn die Bereitschaften im Kreisverband gemeinsam noch besser werden“

Damit gibt es einen Wechsel in der DRK-Bereitschaft Falkensee, die ab sofort Oliver Brodersen leitet. Er tauscht damit mit Ramona Staedler, die seit 2018 Bereitschaftsleiterin gewesen ist  und nun stellvertretende Gemeinschaftsleiterin der Gruppe bleibt.

Es freut Oliver Brodersen, für die nächsten vier Jahre Hauptansprechpartner für die Rotkreuz-Bereitschaft in Falkensee zu sein. „Ich möchte vor allem unsere Bereitschaftsabende organisierter und strukturierter gestalten und dafür sorgen, dass unsere Bereitschaft insgesamt noch besser und fitter wird“, sagt Oliver Brodersen.

Das soll auch durch eine bessere Vernetzung der DRK-Bereitschaft Falkensee mit weiteren Bereitschaften des Kreisverbands gelingen, also der Bereitschaft Potsdam, Bad Belzig und Werder. „Man muss bedenken: Wir sind eine kleine Bereitschaft, haben keine Fahrzeuge und wenig Material. Es würde mich freuen, wenn sich die Bereitschaften im Kreisverband mehr vernetzen, zusammenrücken und gemeinsam noch besser werden“, sagt der neue Bereitschaftsleiter.

Räume einweihen, Ideen schmieden, neue Leute für das DRK in Falkensee gewinnen

Doch nicht nur in der Führung der DRK-Bereitschaft Falkensee hat es einen Wechsel gegeben. Auch in der Jugendrotkreuz-Gruppe wurden neue Leitungskräfte gewählt. Neue Gruppenleiter sind Benjamin Barnhusen und Malte Rosenkranz.

Dass das so ist, freut Oliver Brodersen: „Benjamin Barnhusen ist eine unheimliche Bereicherung und hat schon einen Schulsanitätsdienst an seiner Schule aufgebaut. Ich bin überzeugt, dass er gemeinsam mit Malte Rosenkranz die Jugendrotkreuz-Gruppe mit Leben füllt und wir dadurch in den nächsten Jahren weitere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für die JRK-Arbeit gewinnen.“

Sobald die Corona-Pandemie es zulässt, möchten die Falkenseer endlich ihre neuen Räume in der Edisonstraße einweihen. Dann, wenn sie endlich so richtig Ideen und Pläne entwickeln. Und sich in Sachen Rotkreuzwissen fit machen: „Wer ist Fredéric Passy und was hat er mit Rotkreuzgründer Henry Dunant gemeinsam? Oder auch, dass das Rote Kreuz als Organisation so oft wie keine andere Hilfsorganisation mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, gehört zum Rotkreuz-Grundwissen. Das können wir auf jeden Fall noch festigen“, findet Bereitschaftsleiter Oliver Brodersen.

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news-276 Fri, 04 Mar 2022 08:31:16 +0100 Kreisverbands-Neuigkeiten kompakt: Die Rotkreuznachrichten 1/2022 sind da /ueber-uns/presse-service/meldung/kreisverbands-neuigkeiten-im-briefkasten-die-rotkreuznachrichten-1-2022-sind-da.html Gute Neuigkeiten: Die neue Ausgabe der Rotkreuznachrichten aus unserem Kreisverband ist fertig und dürfte schon bei dem ein oder anderen im Briefkasten gewesen sein. Das Gute ist: Das Format lässt sich auch digital lesen. Die insgesamt fünfte Ausgabe der Rotkreuznachrichten des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig ist erschienen.

Mit dabei: Beeindruckende Jubiläen, neue Termine für „Lebensretter hautnah“-Folgen mit Einsatzkräften unseres Rettungsdiensts sowie Informationen zum neuen besonderen Projekt im DRK-Heimatstern.

Rotkreuznachrichten auch digital lesbar

Die Rotkreuznachrichten sind bisher nicht im Briefkasten gewesen? Kein Problem. Lässt sich doch jede Ausgabe auch digital per PDF-Dokument anschauen (Hinweis: Die PDF wird beim Klick automatisch heruntergeladen).

Wie gefallen Ihnen die Rotkreuznachrichten? Wie können wir sie noch besser machen? Kommen Sie gerne mit konstruktivem Feedback auf uns zu.

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news-275 Thu, 03 Mar 2022 15:31:24 +0100 Unterstützen Sie das DRK mit Spenden für eine wirkungsvolle humanitäre Hilfe für die Ukraine /ueber-uns/presse-service/meldung/unterstuetzen-sie-das-drk-mit-spenden-fuer-eine-wirkungsvolle-humanitaere-hilfe-fuer-die-ukraine.html Die Not der Ukrainerinnen und Ukrainer sowohl im Land als auch auf der Flucht und damit ihr Bedarf an humanitärer Hilfe ist immens und wächst immer weiter. Dabei können insbesondere Geldspenden dazu beitragen, dass wir als DRK den Menschen in Not die Hilfe zukommen lassen, die sie benötigen. „Wir wissen, dass die Betroffenheit in der deutschen Bevölkerung angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine groß ist und der Wunsch, den betroffenen Menschen Unterstützung zu bieten, ebenso. Es ist überwältigend zu sehen, wie schnell und engagiert die Zivilgesellschaft in Deutschland auf allen Ebenen zu helfen bereit ist. Dies trifft auf unzählige Privatpersonen, kleine und große Initiativen, Unternehmen und natürlich auch auf all unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler zu. Auch wenn es für viele weniger persönlich und ungreifbarer erscheinen mag, sind Geldspenden tatsächlich in der gegenwärtigen Lage die beste und wirkungsvollste Art, um die humanitäre Hilfe im Ausland zu unterstützen“, sagt Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands.

„Damit die Hilfe tatsächlich ankommt, bitten uns all unsere Schwestergesellschaften in der Ukraine und den Nachbarländern sehr eindringlich darum, die stark beanspruchten Logistik- und Hilfeleistungsstrukturen nicht zu blockieren. Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten. Sie helfen leider nicht, sie behindern vielmehr die humanitäre Arbeit vor Ort. Es bestehen seitens unser Schwestergesellschaften momentan keinerlei Kapazitäten zur Annahme nicht zentral abgesprochener und nicht zentral angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote“, sagt Christian Schophaus als Vorstandsvorsitzender des Kreisverbands weiter.

Mit Geldspenden den Ukrainerinnen und Ukrainern in Not helfen

Geldspenden sind gegenüber Sachspenden wesentlich effektiver: Ihr großer Vorteil ist, dass sie sehr flexibel eingesetzt werden können. Damit lässt sich die humanitäre Hilfe gezielter an die jeweiligen Bedarfslagen vor Ort anpassen. Dies ist absolut erforderlich in Situationen, die sich beständig ändern und höchst unvorhersehbar sind, wie aktuell in der Ukraine und ihren Nachbarländern.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

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news-274 Thu, 03 Mar 2022 14:18:59 +0100 Mit Fotogalerie: Einweihung der Senioren-WG in Wiesenburg mit Freudentränen /ueber-uns/presse-service/meldung/einweihung-mit-freudentraenen-senioren-wohngemeinschaft-in-wiesenburg-startet.html Nicht nur aufgrund einiger einmaliger Dienstjubiläen ist der Start in den März in unserem Kreisverband ein besonderer gewesen. Bei Kaiserwetter haben wir am Dienstag in kleinem Rahmen unsere neue Senioren-Wohngemeinschaft in Wiesenburg eingeweiht. Und ein Seniorenpaar in der WG wieder vereint. Dass wir Menschen mit unseren verschiedenen Angeboten helfen, wo wir können, gehört gewissermaßen zu unserem Rotkreuz-Alltag. Trotzdem hat uns die besondere Geschichte eines Ehepaares berührt, das am Dienstag in unsere neue Senioren-WG in Wiesenburg eingezogen ist.

Der Ehemann lebte bis zu diesem Tag seit 2019 getrennt von seiner Ehefrau in einer Pflegeeinrichtung, in der ihn die 86-Jährige täglich besucht hat. Nun ist das Paar nach drei Jahren wieder vereint, was beide beim Einzug zu Freudentränen gerührt hat.

„Zu sehen, wie sehr sich beide freuen, in unserer WG wieder vereint zu sein, ist fantastisch. Ich freue mich schon, wenn in den kommenden Wochen die weiteren Seniorinnen und Senioren einziehen und unser WG-Alltag so richtig beginnt“, sagt Jeanette Kritzel als Fachbereichsleiterin für soziale Dienste im Kreisverband.

„Die Einrichtung ist einfach klasse.“

Auch Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbands, begleitete die Einweihung der Senioren-WG mit Freude: „Die Einrichtung ist einfach klasse geworden. Damit haben wir einen weiteren Ort geschaffen, an dem wir uns individueller und ausgiebiger um Seniorinnen und Senioren kümmern können, als es in größeren Einrichtungen der Pflege möglich ist. Gleichzeitig treten wir mit der WG der Vereinsamung von älteren Menschen entgegen“, sagt Christian Schophaus.

Zur offiziellen Einweihung wurde nicht nur eine große rote Schleife am Eingang der Einrichtung durchgeschnitten. Alle Anwesenden erwartete außerdem ein Rotkreuz-Kuchen und passend zum Karneval Pfannkuchen.

Weitere Wohngemeinschaft mit Schwerpunkt Palliativpflege geplant

Neben weiteren Einzügen steht für die nächsten Wochen in unserer neuen WG in Wiesenburg noch etwas Feinschliff an: Dann, wenn neben dem Geländer im Flur und weiteren Bildern an den Wänden auch eine Terrasse entstehen soll.

Gleichzeitig betonte der Kreisverband bei der Eröffnung sein Vorhaben, neben der Senioren-WG noch ein typähnliches Gebäude für eine weitere Wohngemeinschaft zu schaffen. Diese soll dann das neue Zuhause von neun schwerstkranken Seniorinnen und Senioren bilden, also einen Schwerpunkt in Sachen Palliativpflege haben. Die Planungsphase für das Projekt hat bereits begonnen.

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news-273 Wed, 02 Mar 2022 11:31:48 +0100 Einmaliges Jubiläum: DRK-Heimatstern Potsdam überrascht Mitarbeiterinnen zu besonderem Jahrestag /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-heimatstern-potsdam-feiert-einmaligen-jahrestag.html Der Start in den März hätte für das Team vom DRK-Heimatstern Potsdam nicht schöner beginnen können. Gleich drei Mitarbeiterinnen des Teams hatten am 1. März ihr 30-jähriges Dienstjubiläum im DRK-Kreisverband. So erwarteten sie besondere Worte und einmalige Geschenke im iCafé unserer DRK-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Klar: Sie haben damit gerechnet, dass die Kolleginnen und Kollegen sich etwas zu ihren besonderen Jubiläen überlegen. Doch als Sylvia Kruse, Heike Fritzsche und Ilonka Ullrich am Dienstag zum gemeinsamen Frühstück mit dem Heimatstern-Team im iCafé des Kreisverbands besondere Dankesworte hören und farbenfrohen Blumensträuße sowie persönliche Geschenke in den Händen halten, gibt es Freudentränen. „Es stimmt einfach alles gerade“, sagt Erzieherin Heike Fritzsche.

Ähnlich gerührt ist Sylvia Kruse, die eigentlich alle „Krusi“ nennen und die als gute Seele im DRK-Heimatstern Potsdam seit drei Jahrzehnten den Rotkreuzgrundsatz der (Mit-)Menschlichkeit lebt.

Besondere Wertschätzung für Mitarbeiterinnen des DRK-Heimatsterns Potsdam

„Alle drei haben diese Wertschätzung mehr als verdient. Auch nach 30 Jahren stehen sie mir gegenüber und sind von ihrer Arbeit im Heimatstern begeistert, kommen gerne. Und das merkt man“, sagt Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbands.

Auch Thorsten Häcker, Leiter des DRK-Heimatsterns, ist stolz auf seine Mitarbeiterinnen: „Das Wunderbare ist: Sie geben den jüngeren Kolleginnen und Kollegen jede Menge mit auf den Weg. Gleichzeitig erdet sie ihre Erfahrung, durch die sie Probleme frühzeitig erkennen, angehen und damit unsere Einrichtung so unheimlich bereichern. Vor allem menschlich“, sagt Thorsten Häcker.

Stolz auf DRK-Heimatstern Potsdam

Bei 30 Jahren Berufserfahrung gehen die Gedanken auch ein wenig in die Vergangenheit und das gemeinsam im Kinder- und Jugendhilfeverbund Erlebte zurück: Als die Wohngruppen noch an verschiedenen Standorten verteilt waren oder sich das Team genauso wie die Kinder und Jugendlichen mit den Lebens- und Arbeitsräumen arrangiert haben.

Bis im Dezember 2019 mit dem „DRK-Heimatstern Potsdam“ die neue Einrichtung öffnete. „Wir sind stolz auf unser Haus. Wie schön es geworden ist, merken wir immer wieder, wenn wir Gäste das erste Mal durch unsere Räume führen und es jede Menge Ohs und Ahs gibt“, sagt Ilonka Ullrich.

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news-272 Tue, 01 Mar 2022 12:05:34 +0100 Zehn Jahre für das DRK auf Tour: Rotkreuz-Fahrer Volker Kostka zum Jubiläum überrascht /ueber-uns/presse-service/meldung/zehn-jahre-volker-kostka-drk-fahrdienst-potsdam-brandenburg.html Im Februar hat es ein besonderes Jubiläum beim DRK-Fahrdienst Potsdam/Brandenburg gegeben. Fahrer Volker Kostka hat sein zehnjähriges Dienstjubiläum erwartet. Und wurde darum von Fahrdienstleiter Ronald Dorczok überrascht. Rund 120 Fahrerinnen und Fahrer gehen für die DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg regelmäßig in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und im Havelland auf Tour. Einer davon ist Volker Kostka. Und das schon seit mittlerweile zehn Jahre.

Umso größer ist sein Lächeln, als Fahrdienstleiter Ronald Dorczok ihn zum Jubiläum mit einer Urkunde und einer kleinen Rotkreuz-Aufmerksamkeit überrascht. „Es macht mich unheimlich froh, einen solch erfahrenen und geschätzten Fahrer wie Volker Kostka im Team zu haben“, sagt Ronald Dorczok.

Ähnlich froh ist der Jubilar selbst: „Ich habe 2021 beim Durchblättern einiger Unterlagen zufällig gesehen, dass ich schon zehn Jahre beim DRK bin und konnte es kaum glauben“, sagt Volker Kostka.

Der Potsdamer weiß, warum er so gerne Menschen von A nach B bringt. „Einerseits bin ich immer gerne Auto gefahren. Andererseits ist es eine absolut sinnvolle Tätigkeit, bei der ich vor allem das Mitmenschliche mit den Fahrgästen schätze.“

Wenn ihn Fahrgäste in Potsdam wiedererkennen

In seiner Zeit beim Fahrdienst hat er schon so manchen persönlichen Kontakt zu Fahrgästen geknüpft – und in guter Erinnerung geblieben. „Ich lebe in Potsdam. Es ist schon vorgekommen, dass mich ehemalige Fahrgäste im Supermarkt gegrüßt haben. Das finde ich schön, sich wiederzusehen“, sagt er.

Jubiläum hin oder her: Kurze Zeit später steigt er mit bester Laune ins Rotkreuz-Auto. Die nächste Tour beginnt.

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news-271 Mon, 28 Feb 2022 09:27:31 +0100 Mit Fotogalerie: Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Kreisverband machen bei „Fackellauf nach Solferino“ mit /ueber-uns/presse-service/meldung/fackellauf-nach-solferino-im-drk-kreisverband-potsdam-zauch-belzig.html Vom 19. bis 25. Februar 2022 ist die offizielle Rotkreuz-Fackel zum „Fackellauf nach Solferino“ beim DRK in Brandenburg gewesen. An der bundesweiten Aktion haben sich die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler unseres Kreisverbands auf vielfältige Weise beteiligt. Nicht nur die offizielle Übergabe am 19. Februar 2022 hat ein Team der DRK-Wasserwacht Potsdam unterstützt. Auch viele weitere Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler machten mit. Eine Rotkreuz-Fackel geht zur bundesweiten DRK-Aktion „Fackellauf nach Solferino“ seit 16. Februar 2022 quer durch Deutschland – und hat bereits beim DRK in Brandenburg Halt gemacht. Dabei sind alle Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler, egal, ob Haupt- oder Ehrenamt, involviert gewesen, um einerseits die Geschichte der Rotkreuzidee und andererseits die Vielfalt des DRK zu würdigen. Bei der Aktion hat auch das Team des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig fleißig mitgemacht.

So hat die DRK-Wasserwacht Potsdam am 19. Februar 2022 die Fackel vom DRK-Landesverband Brandenburg angenommen – stellvertretend für unseren gesamten Kreisverband.

Noch am selben Tag schaute die offizielle Rotkreuz-Fackel bei einer Verpflegungseinheit der DRK-Bereitschaft Potsdam vorbei, die Potsdamer Feuerwehrmänner und -frauen mit frischem Kaffee und leckeren Eintöpfen stärkte, die aufgrund von Stürmen im Dauereinsatz gewesen sind. Anschließend haben wir die Fackel noch am selben Tag an den DRK-Kreisverband Brandenburg an der Havel übergeben.

„Fackellauf nach Solferino“ beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig

Doch damit ist der Fackellauf für unseren Kreisverband noch lange nicht beendet gewesen. Während die offizielle Fackel ihre Reise durch weitere Brandenburger Kreisverbände machte, ging auch – symbolisch zur Aktion – eine Rotkreuz-Fackel durch die Bereiche unseres Kreisverbands.

Mit dabei waren unsere Ehrenamtsteams, der Fahrdienst, die Tagespflege in Werder, unser Rettungsdienstteam am Standort Michendorf, der DRK-Heimatstern und unsere Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Herausgekommen sind nicht nur so einige schöne Fackelfotos. Während der Fotosessions hat es auch jede Menge zu lachen gegeben.

An dieser Stelle vielen Dank an jeden Einzelnen und jedes Team, das bei der Aktion mitgemacht hat. Es macht uns stolz, solch aufgeschlossene und engagierte Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in unseren Reihen zu wissen.

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news-270 Thu, 24 Feb 2022 13:47:53 +0100 Wie der DRK-Ortsverein Bad Belzig mit den neuen Räumen durchstarten möchte /ueber-uns/presse-service/meldung/wie-der-drk-ortsverein-bad-belzig-mit-den-neuen-raeumen-durchstarten-moechte.html Bei Kaiserwetter hat das Bad Belziger Ehrenamtsteam seine neuen Räume eingeweiht. Dann stoppt die Corona-Pandemie den Tatendrang der Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler. Sie sind schon in Vorfreude und haben sich als Gruppe für 2022 jede Menge vorgenommen. An den 2. Oktober 2021 erinnert sich Ramona Mai, stellvertretende Bereitschaftsleiterin im DRK-Ortsverein Bad Belzig, gerne zurück. An diesem spätsommerlich warmen Samstag hat das DRK-Ehrenamts-Team in Bad Belzig nach monatelanger Vorbereitung seine neuen Räume in der Gliener Straße eingeweiht.

Stück für Stück nahmen die neuen vier Wände des Ortsvereins Bad Belzig Form an, auf die die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler vor Ort mächtig stolz sind. „Egal, ob als Lagerräume für unsere Ausstattung vom Sanitätsdienst oder als Treffpunkt für uns als Team: Unsere neuen Räume vor Ort sind perfekt“, schwärmt Ramona Mai.

Zwar wurden so einige Ideen und Pläne, die die Bad Belziger Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler mit den neuen Räumen angehen möchten, aufgrund der vierten Corona-Welle im Herbst und Winter 2021 gebremst. Dafür kann das Ehrenamtsteam den Frühling und die damit entspanntere Corona-Situation kaum erwarten.

Schulsanitätsdienst reaktivieren, Präsenz zeigen

Dann, wenn Gruppenabende in der Gliener Straße genauso stattfinden können wie sanitätsdienstliche Absicherungen von Veranstaltungen in und um Bad Belzig. „Es ist unser Anspruch, zu zeigen: Wir sind eine lebendige Sanitätsgruppe in Bad Belzig. Wir wollen auch im Umkreis unterstützen: Egal, ob in Niemegk, Wiesenburg oder Raben“, sagt die stellvertretende Bereitschaftsleiterin. Zusätzlich möchte sich das Team in den Stadtverwaltungen von Brück, Niemegk, Treuenbrietzen und Bad Belzig vorstellen.

Wieder mehr Präsenz zeigen: Das ist dem Team des DRK-Ortsvereins Bad Belzig vor allem deshalb wichtig, um die Bedeutung der Rotkreuzarbeit im ländlichen Raum zu unterstreichen und neue Menschen im Hohen Fläming für das Engagement im Deutschen Roten Kreuz zu gewinnen. „Wir wollen noch mehr den Kontakt zu Schulen suchen, um den Schulsanitätsdienst zu reaktivieren.“

An der Krause-Tschetschog-Oberschule Belzig hat es schon eine eigene Arbeitsgemeinschaft für Schülerinnen und Schüler gegeben, in der das Team vom DRK-Ortsverein Bad Belzig Erste-Hilfe-Tipps und Rotkreuzwissen vermittelt hat. „Die ersten Vorgespräche zum Neustart der AG mit dem Direktor haben wir schon geführt.“

Regelmäßige Treffen – bald auch in den neuen Räumen

Seit der Einweihung ist die Gruppe des DRK-Ortsvereins Bad Belzig schon um eine Hand voll Mitglieder gewachsen. Alle zwei, drei Wochen tauschen sich die Bad Belziger Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler donnerstags um 18 Uhr aus. Für den Ortsverein ist es das Wichtigste, dass möglichst viele teilnehmen, sie sich sehen und austauschen.

Und so unkompliziert der Videoaustausch auch ist: Das Team vom DRK-Ortsverein Bad Belzig kann es kaum erwarten, wenn regelmäßig Treffen und Gruppenabende in den neuen Räumen in der Gliener Straße stattfinden.

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  • Mehr Infos zum DRK-Ortsverein Bad Belzig
  • Das Team vom DRK-Ortsverein in Bad Belzig freut sich über jede helfende Hand. Du hast Interesse, dich in deiner Freizeit in und um Bad Belzig zu engagieren? Dann schau‘ doch bei einem Gruppenabend des DRK-Ortsvereins Bad Belzig vorbei. Schreib‘ dafür am besten Ramona Mai eine Mail (r.mai(at)drk-potsdam.de) und erfahre, wann Du beim nächsten Treffen dabei sein kannst.
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news-269 Wed, 23 Feb 2022 09:59:48 +0100 Auftakt-Interview: Diese Pläne hat das neue Leitungsduo der DRK-Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Potsdam /ueber-uns/presse-service/meldung/wfbm-potsdam-interview-robert-winkelmann-thomas-gottschall-neue-leitung.html Seit Anfang 2022 haben Thomas Gottschall als Fachbereichsleiter Eingliederungshilfe im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig und Robert Winkelmann als Geschäftsführer die Leitung der DRK-Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) übernommen. Was zeichnet ihrer Meinung nach die Werkstätten aus? Welche Ideen hat das neue Leitungsduo für die Einrichtung, welche Potentiale sehen sie? Im Interview geben sie Einblicke in ihre Jobs – und was sie kurz-, mittel- und langfristig angehen wollen. Herr Gottschall, Sie waren von 2015 bis 2019 Referent im Bereich Eingliederungshilfe im DRK-Landesverband Brandenburg und von 2019 bis Ende 2021 Abteilungsleiter für Inklusion und Vielfalt im DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald. Was hat Sie dazu bewegt, als Fachbereichsleiter Eingliederungshilfe in Potsdam anzufangen?

T. Gottschall: Schon in meiner Zeit beim DRK-Landesverband Brandenburg habe ich im Bereich Eingliederungshilfe gearbeitet, Ideen entwickelt und versucht, operative Geschäftsfelder weiterzuentwickeln. Ich habe in dieser Zeit jede Menge wertvolle Kontakte in der Eingliederungshilfe in Brandenburg geknüpft.

Zudem haben habe ich mich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DRK-Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Potsdam ausgetauscht und wir haben gemeinsame Projektideen entwickelt, zum Beispiel Erste-Hilfe-Kurse für Werkstattbeschäftigte.

Dadurch habe ich schon einen Großteil des Teams aus der Werkstatt und der Wohnstätte vor meinem Start im Januar gekannt. In der Zeit als Referent hat mich der Transfer in das Operative am meisten bewegt, da wir meiner Meinung nach nur in der Praxis Denkmuster und gesellschaftliche Paradigmen auflösen können.

Darum bin ich 2019 in die Praxis der Eingliederungshilfe gewechselt: Erst in die Position des Abteilungsleiters Inklusion und Vielfalt im DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald und nun als Fachbereichsleiter der Eingliederungshilfe im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig.

Worin unterscheidet sich ihr neuer Job im Vergleich zum vorherigen?

T. Gottschall: Meine Arbeit im DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald hat insbesondere in der Geschäftsfeldentwicklung und der fachlichen Weiterentwicklung gelegen. Ich konnte auf viele gut ausgearbeitete Strukturen aufbauen, was zum einen natürlich Vor-, aber auch Nachteile mit sich brachte.

Der Fokus meiner neuen Position im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig liegt ähnlich, bietet aber auch einen konkreteren Auftrag, nämlich: neue Angebote und Synergien für den ländlichen Raum um die Landeshauptstadt Potsdam etablieren. Gleichzeitig lebe ich in Potsdam und erwarte 2022 Nachwuchs. Mich reizt nicht nur die neue Herausforderung enorm, sondern ebenso die kürzeren Fahrzeiten und das Plus an Zeit mit meiner Familie.

► „Mich reizt die neue Herausforderung enorm.“

Thomas Gottschall, Fachbereichsleiter Eingliederungshilfe beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig

Herr Gottschall, was sind ihre konkreten Aufgaben als Fachbereichsleiter Eingliederungshilfe im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig?

T. Gottschall: Es ist mir wichtig, das weiter auszubauen, was gut funktioniert und mein Vorgänger Jörg Schröder gemeinsam mit dem Team und den Beschäftigten der Werkstätten aufgebaut hat. Gleichzeitig sehe ich so viel Potential im Unternehmen, das bisher noch nicht genutzt wurde. Dementsprechend groß ist meine Motivation an meine neue Stelle:

Ich möchte einerseits Altbewährtes prüfen und gegebenenfalls aufbrechen, aber andererseits die Angebote für Menschen mit Behinderungen kontinuierlich und vor allem nachhaltig und ökologisch weiterentwickeln. Dabei setze ich auf ein partizipatives, transparentes und vor allem empathischen Management.

Inwiefern verändert sich die Position des Geschäftsführers durch das Installieren eines Fachbereichsleiters?

R. Winkelmann: Die verschiedenen Bereiche des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig sind so strukturiert, dass eine Person als Fachbereichsleiterin oder -leiter das Team führt. Diese Personen sind jeweils die Hauptansprechpartnerinnen und -partner für den jeweiligen Bereich und sind das Bindeglied zwischen der Geschäftsführung sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

In den Werkstätten hat es eine solche Position bis Anfang 2022 nicht gegeben, sodass wir im Zuge des Generationenwechsels uns entschlossen haben, Herrn Gottschall als Fachbereichsleiter Eingliederungshilfe zu gewinnen.

Damit kann er sich komplett auf die inhaltliche Ausrichtung und Qualität der Werkstätten konzentrieren, während ich mich als Geschäftsführer um die strategische Ausrichtung kümmere. Ich beschäftige mich beispielsweise mit Vergütungsvereinbarungen der Eingliederungshilfe und um eine bestmögliche Anbindung und Implementierung der Werkstätten an den gesamten DRK-Kreisverband.

Herr Winkelmann, wie ist ihre Beziehung zum Thema Inklusion, zu Menschen mit Behinderung?

R. Winkelmann: Es ist so, dass ich mit Thomas Gottschall schon im Bereich Eingliederungshilfe im DRK-Landesverband Brandenburg gut zusammengearbeitet habe. Gleichzeitig habe ich bereits in meiner Zeit im Potsdamer Oberlinhaus Einblicke in den Bereich Eingliederungshilfe gewinnen können.

Ich bin überzeugt, dass Thomas Gottschall und ich uns sehr gut ergänzen. Wir beide haben unterschiedliche Ansätze, aber ein gemeinsames Ziel: das Unternehmen qualitativ und nachhaltig in die Zukunft zu führen.

► „Wir haben unterschiedliche Ansätze, aber ein gemeinsames Ziel: das Unternehmen qualitativ und nachhaltig in die Zukunft führen.“

Robert Winkelmann, Geschäftsführer der DRK-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen Potsdam

Herr Gottschall, Herr Winkelmann: Was ist ihrer Meinung nach das Besondere an den DRK-Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Potsdam?

T. Gottschall: Die Angebotsvielfalt unserer Werkstatt für Menschen mit Behinderung ist etwas Besonderes: Die Druckerei oder die Kabelmontage, die Werkstattarbeit, unsere Wohnstätten mit der WG am Nuthedamm oder unser Inklusions-Café, das sich zu einer echten Institution in Potsdam-Drewitz entwickelt hat: Das Angebot ist seit dem Start am Standort Kohlhasenbrücker Straße im Jahr 2005 stetig gewachsen.

R. Winkelmann: Das hat dazu geführt, dass sich die DRK-Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Potsdam über die Jahre zu einem soliden Partner entwickelt haben, der für verschiedene Anliegen genau die richtige Adresse ist.

Außerdem sind das familiäre sowie kollegiale Miteinander zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Menschen mit Behinderung etwas Besonderes. Und auch, wenn wir in Potsdam eine eher kleine Werkstatt sein mögen: Wir sind Vollprofis und haben einen höchstmöglichen Qualitätsanspruch.

Herr Gottschall, welche Potentiale sehen Sie in den DRK-Werkstätten für Menschen mit Behinderung?

T. Gottschall: Das Thema Werkstatt wird bereits seit vielen Jahren diskutiert. Es gibt Gründe, warum Werkstätten in der Form entstanden sind und es gibt Gründe, warum es Werkstätten auch in Zukunft gibt. Dennoch möchte ich das Gebilde Werkstatt für Menschen mit Behinderungen neu denken.

Das Ziel ist, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Beschäftigen eine Vision einer Werkstatt zu entwickeln, die noch näher an den ersten Arbeitsmarkt rückt und mit transparenten Angeboten und konstruktiven Kooperationspartnern immer wieder die Übergänge für Menschen mit Behinderungen in ein sozialversicherungsfähiges Beschäftigungsverhältnis ebnet.

► „Ich möchte das Gebilde Werkstatt für Menschen mit Behinderungen neu denken.“

Thomas Gottschall, Fachbereichsleiter Eingliederungshilfe beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig

Dabei sehe ich den Standort Potsdam als enorme Chance. Es gilt herauszuarbeiten, welche Kooperations- und Netzwerkpartner aus der Landeshauptstadt Potsdam es gibt, welche Unternehmen, Einrichtungen oder Initiativen ein besonderes Interesse am Thema Inklusion haben und vor allem, wie wir gemeinsam neue Wege für Menschen mit Behinderungen schaffen.

Mit vielen kleinen Maßnahmen, den richtigen Partnern und gemeinsamen Ideen sollen Angebote für Menschen mit Behinderungen nicht mehr am Rande der Gesellschaft, sondern mittendrin stattfinden. Nur so kann echte Inklusion entstehen.

Herr Winkelmann, Herr Gottschall: Welche Aufgaben wollen sie als Erstes angehen?

R. Winkelmann: Allein im Bereich Digitalisierung und Innovation wollen wir zeitnah Dinge umsetzen, zum Beispiel die Homepage der Werkstätten. Als Teil des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig sind die Werkstätten bereits im Angebots-Portfolio auf drk-belzig.de.

Die Unterseiten der Werkstätten auf der Kreisverbands-Webseite werden wir dementsprechend aktualisieren, damit die Werkstätten einen zeitgemäßen, professionellen Internetauftritt haben, der Externe von der Einrichtung und ihren vielfältigen Angeboten überzeugt.

T. Gottschall: Auch, wenn ich schon viele Kolleginnen und Kollegen kenne, werde ich mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gespräche führen, um mich einerseits vorzustellen und andererseits über Stolpersteine, persönliche Bedürfnisse, aber auch Wünsche und Ziele zu sprechen. Denn der Baustein Mitarbeiterpflege und Anerkennung ist ein zentraler Baustein – neben team- und prozessorientierten Managementansätzen.

Außerdem bin ich der Meinung, dass wir uns, getrieben durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) – in vielen Feldern mehr der Realität annähern sollten. Dafür ist es zum Beispiel notwendig, den Berufsbildungsbereich (BBB) grundlegend zu überarbeiten und zu einer neuen Attraktivität zu verhelfen. Auch die Vernetzung mit lokalen Akteurinnen und Akteuren im Umkreis möchte ich schnellstmöglich angehen.

► „Es ist notwendig, den Berufsbildungsbereich zu einer neuen Attraktivität zu verhelfen.“

Thomas Gottschall, Fachbereichsleiter Eingliederungshilfe beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig

Herr Gottschall, welche mittel- und langfristigen Ziele haben Sie sich für ihre Arbeit in den Werkstätten gesetzt?

T. Gottschall: Drei Aspekte sind mir besonders wichtig:

  1. Erstens, die Werkstätten öffentlichkeitswirksam und transparent darzustellen – und damit für unsere Qualität zu werben und zu zeigen, wozu Menschen mit Behinderung in der Lage sind.
  2. Damit verknüpft ist zweitens, dass wir weiter daran arbeiten, Vorbehalte gegenüber Menschen mit Behinderung abzubauen. Inklusion bedeutet schließlich, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt in der Mitte der Gesellschaft stehen. Sie dorthin zu bringen, schaffen wir nur gemeinsam im Team.
  3. Drittens möchte ich die Werkstatt und unsere Wohnangebote nachhaltig, ökologisch und wirtschaftlich leiten, da wir als Arbeitgeber natürlich eine soziale und wirtschaftliche Verpflichtung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Beschäftigten haben.

All das wird nur dann funktionieren, wenn wir es schaffen, die unterschiedlichen Akteure, also Kostenträger, Kundinnen und Kunden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie vor allem Beschäftigte mit auf die Reise zu nehmen und eine gemeinsame Vorstellung von Angeboten für Menschen mit Behinderungen zu schaffen – und zu leben.

Herr Gottschall, Herr Winkelmann: Ihr Start in den Werkstätten geht mit dem Abschied von Jörg Schröder einher, der seit 2000 Geschäftsführer der DRK-Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Potsdam gewesen ist. Wie haben sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstätten als neues Führungsduo empfangen?

R. Winkelmann: Jörg Schröder hat als langjähriger Geschäftsführer die Werkstätten als feste Größe etabliert und viele Tore für die Inklusion in Potsdam sowie in Brandenburg insgesamt geöffnet. Davon lebt die Einrichtung noch heute. Genauso vom fantastischen Team, das er über die Jahre aufgebaut hat. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben es uns wirklich leicht gemacht und uns mit offenen Armen empfangen.

► „Die Einrichtung lebt vom fantastischen Team. Es hat uns mit offenen Armen empfangen.“

Robert Winkelmann, Geschäftsführer der DRK-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen Potsdam

T. Gottschall: Nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch die Beschäftigten haben uns herzlich, aber auch erwartungsvoll empfangen. Das spricht sowohl für Herrn Winkelmann als auch für mich. Wir werden die geäußerten Wünsche und das ausgesprochene Vertrauen als unseren Kompass nutzen, um den zitierten Generationenwechsel erfolgreich zu meistern.

Inwiefern bedingt die Corona-Pandemie ihre Arbeit? Wie hat sie ihren Start in den Werkstätten beeinflusst?

T. Gottschall: In meiner Zeit als Abteilungsleiter Inklusion und Vielfalt im DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald habe ich vier Pandemie-Wellen mitgemacht und bin dementsprechend krisenerprobt. Dort ist es meine Aufgabe gewesen, Corona-Schutz- und Sicherheitskonzepte für insgesamt 13 Einrichtungen zu entwickeln und je nach Corona-Lage zu prüfen.

Infektions- und Quarantänefällen sorgten für ein Arbeiten unter extrem erschwerten Bedingungen. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das genauso eine enorme Anstrengung wie für die Menschen mit Behinderung. Es ist eine besondere Herausforderung, die persönliche Beziehungsebene zu den Menschen mit Behinderung trotz Corona-Schutzmaßnahmen aufrechtzuhalten.

Dabei haben sich vor Ort alle absolut vorbildlich verhalten und entsprechende Corona-Maßnahmen beherzigt, egal, ob das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes oder entsprechende Corona-Schutzimpfungen. Dabei war es zentral, die erlebten Unsicherheiten und Ängste gemeinsam zu besprechen und kreative Lösungen zu finden.

R. Winkelmann: Wir freuen uns schon, wenn sich die Pandemie-Lage beruhigt und wir wieder unbeschwert mit unseren Beschäftigten und unserem Team zusammenkommen können. Vielleicht klappt das ja schon beim geplanten Frühjahrsputz, bei dem jeder und jede mit anpacken kann, um die Werkstätten auf Vordermann zu bringen.

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news-268 Mon, 21 Feb 2022 14:00:27 +0100 Neue digitale Visitenkarte: DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig startet eigene Facebook-Seite /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-kreisverband-potsdam-zauch-belzig-startet-facebook-seite.html Nachdem der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig mit dem Neustart seiner Webseite einen wichtigen Schritt in Sachen Außendarstellung im November 2020 getan hat, ist nun der nächste Meilenstein geschafft. Ab sofort hat der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig eine eigene Facebook-Seite. Aus Ortsvereins-Seite wird Kreisverbands-Seite: Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig hat seit 18. Februar 2022 eine eigene Facebook-Seite. Dabei ist die Seite ab sofort unter dem Namen „DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig e.V.“ auffindbar.

Das Besondere: Nach Empfehlung vom DRK-Ortsverein Potsdam wurde die ursprüngliche Facebook-Seite des Ortsvereins umbenannt. Zuletzt hatte es auf der Facebook-Seite des DRK-Ortsvereins Potsdams nur unregelmäßig Veröffentlichungen gegeben, auch weil DRK-Bereitschaft Potsdam sowie DRK-Wasserwacht Potsdam jeweils ihre eigenen Social-Media-Kanäle auf Facebook, Twitter, Instagram und die DRK-Bereitschaft Potsdam sogar auf TikTok pflegen.

Facebook-Seite als digitale Visitenkarte des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig

Dabei passte der Zeitpunkt für den Start der Facebook-Seite. So wurden pünktlich zur besonderen bundesweiten DRK-Aktion "Fackellauf nach Solferino", die vom 19. bis 25. Februar 2022 in Brandenburg spielt, erste Kreisverbands-Beiträge auf Facebook veröffentlicht.

Das Ziel der Facebook-Seite: A) Die Vielfalt des DRK in Brandenburg anhand unserer Angebote abbilden und b) Aktuelles aus allen Bereichen des Kreisverbands noch sichtbarer an Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler sowie Interessierte verteilen.

Damit kommt der Kreisverband dem Wunsch nach, wichtige Informationen neben Kreisverbands-Webseite und in den Rotkreuznachrichten auch auf weiteren zeitgemäßen digitalen Kanälen zu veröffentlichen.

Was das für Sie bedeutet? Falls noch nicht passiert: Folgen Sie uns als DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig auf Facebook. Unserer neuen digitalen Visitenkarte, auf der Sie neben aktuellen Beiträgen auch Fotos und Videos aus dem Kreisverband erwarten. Und noch viel mehr.

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news-267 Mon, 14 Feb 2022 11:25:56 +0100 DRK-Aktion „Fackellauf nach Solferino“: Fackelübergabe am 19. Februar an der Glienicker Brücke /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-aktion-fackellauf-nach-solferino-fackeluebergabe-am-19-februar-an-der-glienicker-bruecke.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) startet 16. Februar 2022 am Sitz seines Generalsekretariats in Berlin den diesjährigen „Fackellauf nach Solferino“. Bei der bundesweiten Aktion wird ein „Licht der Hoffnung“ von Berlin durch die ganze Bundesrepublik über Österreich bis nach Italien getragen, um dort am 24. Juni an der sogenannten Fiaccolata teilzunehmen. Bei der Fiaccolata in Solferino gedenken jedes Jahr Tausende Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus ganz Europa mit einem Fackelzug der Geburtsstunde der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Die Fiaccolata wird seit 1992 vom Italienischen Roten Kreuz organisiert und jährt sich 2022 zum 30. Mal. Ab 19. Februar macht die Rotkreuz-Fackel beim DRK in Brandenburg Halt. Den Auftakt dafür bildet eine Fackelübergabe an der Glienicker Brücke. Nach dem Start in Berlin wird die Fackel zwischen Februar und Juni 2022 von Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern des DRK aus Landes- und Kreisverbänden sowie Ortsvereinen durch alle 19 Landesverbände gereicht. Mit der Aktion würdigt das DRK seine vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitglieder, erinnert an seine historischen Wurzeln und unterstreicht seine Verbundenheit mit der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.

Hintergrund: Im Juni 1859 wurde der Schweizer Henry Dunant Zeuge der Schlacht von Solferino. Aufgrund seiner erschütternden Erlebnisse von Not und Elend der verwundeten Soldaten gründete er wenig später gemeinsam mit Freunden in Genf das Internationale Rote Kreuz.

„Fackellauf nach Solferino“ vom 19. bis 25. Februar 2022 beim DRK in Brandenburg

Am 19. Februar 2022 landet die Rotkreuz-Fackel in Brandenburg – und wir laden ein, dabei zu sein, wenn der DRK-Landesverband Brandenburg die Fackel von einem Wasserwacht-Team des DRK-Landesverbands Berlin an der Glienicker Brücke übernimmt.

Anschließend übergibt der Landesverband die Fackel an den DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig. Ein Team der DRK-Wasserwacht Potsdam bringt die Fackel zur Schiffbauergasse.

Dort macht sie an der Schinkelhalle einen Zwischenstopp, wo Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler im Auftrag der Stadt Potsdam Corona-Schutzimpfungen durchführen. Insgesamt tourt die Rotkreuz-Fackel bis 25. Februar durch Brandenburg, bevor sie nach Mecklenburg-Vorpommern geht.

  • Die Aktion „Fackellauf nach Solferino“ ist am Samstag, 19. Februar 2022, um 11 Uhr in Potsdam.
  • Ort der Fackelübergabe: Bootsanlegestelle Glienicker Brücke, 14467 Potsdam (https://goo.gl/maps/xx5e56skx8h1m27i6)
  • Anwesende: Dr. Frank-Walter Hülsenbeck (Präsident DRK-Landesverband Brandenburg e.V.), Sabine Joeks und Christian Mann (Landesleitung der DRK-Bereitschaften), Melina Dietze und Elena Narvaez (Landesleitung des Jugendrotkreuz).
  • Ansprechpartner vor Ort: Marie-Christin Lux, Pressesprecherin des DRK-Landesverbands Brandenburg (0152 / 092 60 317); Fabian Lamster, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig (0151 / 100 95 208).
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news-266 Thu, 10 Feb 2022 08:14:10 +0100 Einsätze im Rettungsdienst: Wie Einsatzkräfte bei belastenden Situationen Unterstützung erhalten /ueber-uns/presse-service/meldung/einsaetze-im-rettungsdienst-wie-einsatzkraefte-bei-belastenden-situationen-unterstuetzung-erhalten.html In ihrem Alltag sehen sich Einsatzkräfte im Rettungsdienst mitunter mit Schicksalen konfrontiert, die ihnen psychisch zusetzen und nach dem Einsatz keine Ruhe lassen. Dafür, dass sie mental gesund sind und bleiben, können ihre eigenen Kolleginnen und Kollegen sorgen. Wie wichtig das Miteinander und die Kollegialität innerhalb eines Rettungsdiensts sind, hat ein Team aus sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark Anfang Februar 2022 bei der Weiterbildung „Kollegialer Ansprechpartner“ am DRK-Bildungszentrum in Mainz erfahren.

Wie lässt sich die mentale Gesundheit innerhalb des Rettungsdiensts erhalten und fördern? Wie können sich Einsatzkräfte untereinander unterstützen, um belastende Situationen zu entlasten?

Diese und ähnlichen Fragen sind bei dem Lehrgang Thema gewesen. Und haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Stress ist Teil unseres Berufs. Trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass auch wir Einsatzkräfte nur Menschen sind, die aufpassen müssen, dass sich stressige nicht zu belastenden Situationen entwickeln“, sagt Lucas Groß. Seit 2020 ist er als Rettungssanitäter beim DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark im Einsatz.

Belastende Einsätze besprechen – und Kollegialität fördern

Natürlich besprechen die DRK-Rettungsdienst-Teams in Teltow, Michendorf und Brück in ihrer Zeit zwischen den Einsätzen Erlebtes und verarbeiten bestimmte Momente. Allerdings soll es künftig im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark mehr Angebote für kollegiale Einzelgespräche geben, damit jede und jeder über belastende Einsätze sprechen kann – und sich selbst nicht in Vorwürfen und Selbstverurteilungen verliert.

„Wir wollen das Wissen aus dem Lehrgang weitergeben und anwenden. Es ist ratsam, zu wissen, wie ich mich schnell erde und beruhige, wenn mich ein Einsatz belastet“, sagt Lucas Groß. Er traue sich die Rolle als kollegialer Ansprechpartner zu, möchte künftig für seine Kolleginnen und Kollegen da sein und damit die Kollegialität an den drei DRK-Rettungswachen in Potsdam-Mittelmark fördern. Denn nur in einer vertrauensvollen Umgebung, in der sich Einsatzkräfte wohlfühlen, respektiert und wertgeschätzt sehen, nehmen sie solche Gesprächsangebote überhaupt wahr.

„Ein unheimlich wichtiges Thema“

„Es ist besonders wichtig, der Einsatzkraft zuzuhören und wie sie den Einsatz erlebt hat, sie nicht zu bewerten oder vorzuverurteilen. Genau zu schauen: Welche Reaktionen ruft der belastende Einsatz hervor? Wir wollen helfen, diese Reaktionen einzuordnen“, sagt Lucas Groß. Das Ziel: mit der richtigen Balance aus Abstand und Verarbeitung des Einsatzes sollen Einsatzkräfte gestärkt aus belastenden Momenten hervorgehen – und diese nicht mit sich selbst ausmachen.

„Ich bin dankbar, den Lehrgang besucht zu haben. Es ist ein unheimlich wichtiges Thema. Ich möchte meinen Kolleginnen und Kollegen helfen, in belastenden Situationen für sie da sein und diese mit ihnen gemeinsam bewältigen“, sagt Lucas Groß.

Vom Konzept der kollegialen Ansprechpersonen ist auch Mathias Koch, Leiter des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark, überzeugt: „Wir haben gerade in den Lockdown-Phasen der Corona-Pandemie erleben müssen, wie sehr den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ausgleich für die mitunter belastende Arbeit gefehlt hat. Ohne Sport, Reisen und private soziale Kontakte ist das mentale Gleichgewicht gestört. Das haben wir deutlich am Arbeitsklima auf den Rettungswachen gespürt. Wir sehen uns als Arbeitgeber in der Pflicht, zu handeln und die gegenseitige Achtsamkeit zu stärken, um künftig besser und sensibler reagieren zu können. Ich bin den kollegialen Ansprechpartnern sehr dankbar, dass sie diese wichtige Aufgabe übernehmen.“

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news-265 Fri, 04 Feb 2022 09:15:48 +0100 Versorgungslücken in der Palliativpflege: Wie sich DRK-Pflegeteams um schwerstkranke Menschen kümmern /ueber-uns/presse-service/meldung/palliativpflege-brandenburg-versorgung-schwerstkranke-menschen.html Anlässlich des Weltkrebstags betont die Deutsche Krebshilfe, wie essentiell es ist, bestehende Versorgungslücken in der Betreuung und Versorgung von Krebskranken zu schließen. Vor allem in ländlichen Regionen erhalten Betroffene oft nicht die Behandlung, die sie und ihre Angehörigen sich wünschen. Das ist in Brandenburg nicht anders. Im Hohen Fläming möchte der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig dazu beitragen, die Versorgungslücke zu verkleinern – und eine Einrichtung mit dem Schwerpunkt Palliativpflege schaffen. Überfüllte Krankenhäuser, Hospize mit Wartelisten, Personalnot in der Pflege: Der Mangel an angemessener palliativer Versorgung und Betreuung sorgt auch in Brandenburg dafür, dass schwerstkranke Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt oft keine angemessene Pflege erfahren. 

Während die Patientenversorgung bundesweit in sogenannten onkologischen Spitzenzentren – meist im Umkreis von Metropolen und Großstädten – immer besser entwickelt ist, ist die Situation in ländlichen Regionen kritisch. „Insbesondere in vielen ländlichen Gebieten haben wir noch einen weiten Weg vor uns“, sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar 2022.

Dass der Weg in ländlichen Regionen noch weit ist, sieht auch Jeanette Kritzel, Fachbereichsleiterin Soziale Dienste im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig. Denn auch in den Pflegeeinrichtungen des Kreisverbands ist die Palliativversorgung ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt.  

Palliativpflege nur in Einzelfällen möglich

„Wir haben in unseren Pflegeteams in Bad Belzig und Falkensee Pflegefachpersonal, das in der onkologischen Pflege entsprechend qualifiziert ist. Diese können Einzelfälle versorgen“, schildert Jeanette Kritzel.

Erst Anfang 2022 verschlechterte sich der Zustand einer unheilbar krebskranken Seniorin aus der DRK-Tagespflege in Bad Belzig, sodass Mitarbeiter des Pflegeteams Hoher Fläming sich bereiterklärten, die Frau in der Senioren-Wohngemeinschaft palliativ zu versorgen.

Damit machten sie nicht nur der Betroffenen, sondern auch ihren Angehörigen eine große Freude. So wurde die Seniorin bei entsprechender ärztlicher Versorgung in der Nähe ihrer Angehörigen und in ihrer gewohnten Umgebung im Sterben begleitet.

„Wir haben keine Palliativteams in unseren Einrichtungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Palliativversorgung zusätzlich zu ihrer normalen Arbeit übernommen“, erzählt Jeanette Kritzel. Regelmäßig gibt es Anfragen für eine onkologische Pflege in den Pflegeeinrichtungen des DRK-Kreisverbands. Tendenz steigend.

Mangel an Pflegekräften beeinflusst Versorgungslücke

Um die Versorgungslücke im Hohen Fläming zu schließen, hat der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig den Wunsch, eine DRK-Senioren-Wohngemeinschaft zu schaffen, die genau dieses spezielle Pflegeangebot für zum Teil unheilbar kranke Menschen bietet. Diese soll auf dem Gelände der DRK-Senioren-Wohngemeinschaft in Wiesenburg entstehen, die im März 2022 öffnet.

Damit diese, aber auch künftige Pflegeeinrichtungen mit Palliativangebot, in Brandenburg entstehen können, braucht es entsprechendes Pflegefachpersonal. „Gerade mit Blick auf die offensichtlichen Versorgungslücken in der Palliativversorgung ist es umso wichtiger, die Arbeitsbedingungen in Pflegeberufen zu verbessern. Nicht nur, um künftig Pflegepersonal für den Beruf zu gewinnen, sondern motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Job zu halten“, sagt Jeanette Kritzel. Zumal sich nicht jede Pflegefachkraft für eine Weiterbildung im Bereich Palliativpflege entscheidet.

Palliativpflege in Brandenburg „lohnt sich für jeden einzelnen Menschen“

Die Palliativversorgung der unheilbar krebskranken Seniorin hat dem DRK-Pflegeteam Hoher Fläming gezeigt, wie wichtig es ist, Menschen in der letzten Phase ihres Lebens zu begleiten.

Jeanette Kritzel ist stolz auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die der Seniorin, die sie über viele Monate gekannt haben, einen würdigen Abschied ermöglicht haben. „Auch, wenn wir die Palliativversorgung bisher leider nur in Einzelfällen ermöglichen können: Sie lohnt sich für jeden einzelnen Menschen, der dafür nicht unter extremen Schmerzen, allein und an einem ihm fremden Ort stirbt.“

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news-264 Wed, 02 Feb 2022 14:49:28 +0100 „Und immer noch fröhlich“: Wie sich Martina Fröhlich seit 2002 für den Kreisverband engagiert /ueber-uns/presse-service/meldung/und-immer-noch-froehlich-wie-sich-martina-froehlich-seit-2002-fuer-den-kreisverband-engagiert.html Der Start in den Februar ist in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands ein besonderer gewesen: Martina Fröhlich, Fachbereichsleiterin Ehrenamt, hat ihr 20. Dienstjubiläum gehabt. Das hatte nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Kolleginnen und Kollegen auf dem Schirm. Pflege, Breitenausbildung, Blutspende, Flüchtlingshilfe, Suchdienst, Ehrenamt: Die Liste der Bereiche, in denen sich Martina Fröhlich schon für den DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig engagiert hat, ist lang.

Seit sie im Februar 2002 Teil des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig ist, hat sie schon jede Menge bewegt. Dementsprechend gut drauf ist das Team der Geschäftsstelle, als es ihr zum 20. Dienstjubiläum gratulieren kann – in Form eines bunten Frühlingsstraußes, einer Urkunde und eines Präsentkorbs.

„Die beeindruckende Jahreszahl spricht für sich. Wir hoffen, dass Sie dem Kreisverband noch eine ganze Weile erhalten bleiben“, sagt Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig.

Weitere Jubiläen stehen in 2022 an

Martina Fröhlich erinnert sich noch, als sie vor vielen Jahren am Standort Werder (Havel) nach und nach immer mehr mit dem Bereich Ehrenamt in Kontakt gekommen ist, bevor sie sich selbst ehrenamtlich im Kreisauskunftsbüro reingehangen hat.

Als Fachbereichsleiterin Ehrenamt ist sie weiterhin im stetigen Austausch mit sämtlichen Ehrenamtsteams und erste Ansprechpartnerin für neue Projektideen und Anfragen jeder Art. „20 Jahre beim Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig – und ich bin immer noch fröhlich“, fasst sie ihr Jubiläum zusammen.

Sie ist eine von mehreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreisverbands, die in diesem Jahr eine besondere Jahreszahl im DRK-Kreisverband erreichen. Wir freuen uns schon, wenn es soweit ist.

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news-262 Tue, 01 Feb 2022 11:00:30 +0100 Neue Attraktion auf drei Rädern: Mit der DRK-Fahrrad-Rikscha in Bad Belzig auf Tour gehen /ueber-uns/presse-service/meldung/fahrrad-rikscha-drk-bad-belzig-neue-attraktion.html Seniorinnen und Senioren der DRK-Tagespflege in Bad Belzig haben seit September 2021 einen besonderen neuen Schatz. Es ist ein Schatz mit drei Rädern und einer Klingel, der den Namen „Kathrin II“ trägt. Passend zur Ideengeberin für die neue Fahrrad-Rikscha. Die Seniorinnen und Senioren der DRK-Tagespflege Bad Belzig können es kaum erwarten, dass der Frühling beginnt, die Temperaturen steigen und sie eine Tour im Freien mit „Kathrin II“ unternehmen können.

Auf diesen Namen wurde die Fahrrad-Rikscha getauft, die im September 2021 in der DRK-Tagespflege in Bad Belzig eingeweiht wurde. Dabei handelt es sich um eine Art Fahrradtaxi, das maximal zwei Gäste komfortabel per Pedale von A nach B bringt.

„Wir sind so froh, dass wir sie haben. Die bisherigen Touren haben schon jede Menge Spaß gemacht“, sagt Kathrin Wilhelm-Kösling vom DRK-Pflegeteam Hoher Fläming. Sie hatte die Idee für die Fahrrad-Rikscha, weshalb diese auch mit ihrem Vorname getauft wurde.

Fahrrad-Rikscha des DRK: Vorfreude auf Frühling und Sommer

Sie selbst kann sich noch gut an die lebhafte erste Tour mit der Rikscha durch die Belziger Burgwiesen erinnern. „Wir sind kurz steckengeblieben und wieder gemeinsam in Bewegung gekommen. So wurde die Fahrt zu einem kleinen Erlebnis“, schildert Kathrin Wilhelm-Kösling. Sie und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom DRK-Pflegeteam Hoher Fläming fahren die Rikscha, während die Seniorinnen und Senioren die gemütliche Fahrt durch Bad Belzig genießen.

Wie umfangreich die Rikscha-Touren im Frühjahr und Sommer 2022 werden, möchte das Team noch testen. Was schon feststeht: Alle freuen sich darauf, dass es losgeht.

Wenn das Wetter und die Corona-Pandemie mitspielen, kommt auch der Picknickkorb endlich zum Einsatz. Um nach einer Tour mit der Rikscha an einem urigen Fleckchen im Hohen Fläming einen Moment zu verweilen und den Tag zu genießen.

DRK-Fahrrad-Rikscha in Bad Belzig bekommt Gesellschaft

Hinweis: Die DRK-Fahrrad-Rikscha ist nicht nur für Senorinnen und Senioren der DRK-Tagespflege Bad Belzig gedacht. Interessierte können sich jederzeit beim Team der DRK-Tagespflege Bad Belzig melden und sich die Rikscha leihen.

Da die Rikscha für Laien doch ein anspruchsvolles Fortbewegungsmittel ist, möchte das Team der DRK-Tagespflege Bad Belzig erst einmal weiterhin als Fahrerinnen und Fahrer die Touren begleiten. Wer selbst am liebsten durch den Hohen Fläming radelt, kann gerne als ehrenamtliche Fahrerin oder Fahrer der Rikscha einsteigen.

Dabei bekommt „Kathrin II“ wohl bald Gesellschaft: Denn auch die Seniorinnen und Senioren der neuen DRK-Senioren-Wohngemeinschaft in Wiesenburg sollen eine eigene Fahrrad-Rikscha bekommen.

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news-263 Mon, 31 Jan 2022 17:44:00 +0100 Besonderes Jubiläum: Axel Peters blickt auf 35 Jahre im Rettungsdienst /ueber-uns/presse-service/meldung/besonderes-jubilaeum-axel-peters-blickt-auf-35-jahre-im-rettungsdienst.html Der Jahreswechsel ist für Axel Peters immer ein Wechsel im doppelten Sinn: Denn neben dem Jahreswechsel beginnt mit jedem Januar für ihn auch ein neues Arbeitsjahr beim DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark. Seit 1987 ist er in Potsdam-Mittelmark im Einsatz und hilft Menschen in Not. Und wurde nun vom Rettungsdienst-Team aufgrund des 35. Dienstjubiläums überrascht. „Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet", sagt Axel Peters. Als er, Wachleiter der DRK-Rettungswache in Michendorf, am Montagmittag in die Fahrzeughalle geht, warten schon einige Kolleginnen und Kollegen auf ihn: den Jubilar.

Seit 1. Januar 1987 ist Axel Peters Mitarbeiter im Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig. „Als du im Rettungsdienst angefangen hast, ist die Hälfte unseres Teams noch nicht geboren gewesen“, sagt Mathias Koch, Leiter des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark.

Damals, als Axel Peters im Rettungsdienst anfängt, ist die Arbeit noch eine andere als 2022. In der noch existierenden DDR wählen die Menschen beispielsweise die 115, wenn sie einen Notruf absetzen und Unterstützung durch die "Schnelle Medizinische Hilfe" (SMH) benötigten, die sich um alle medizinischen Notfälle kümmerte.

Rettungsdienst immer besser geworden

Auch die Arbeit im Rettungsdienst hat sich in den 35 Jahren verändert: „Wir sind vom Equipment und von den Fahrzeugen deutlich besser ausgestattet. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Einsatzkräfte immer weiter gestiegen und die Zusammenarbeit mit Polizei und Notärzten ist noch professioneller geworden. Und das ist fantastisch, weil davon Menschen in Not profitieren und in noch besseren Händen sind“, sagt Axel Peters.

Sowieso: Menschen helfen, ihnen Gutes tun, sie in einer Ausnahmesituation begleiten oder sie aus dieser herausholen: Das motiviert Axel Peters auch nach 35 Jahren im Rettungsdienst unverändert.

Teamwork von Jung und Alt

Gleichzeitig macht ihm sein Job als Wachleiter in Michendorf wegen seines Teams jede Menge Spaß: „Wir haben vor Ort einen guten Mix aus Jung und Alt, die voneinander lernen und dadurch immer besser werden. Es freut mich immer wieder ungemein, wie gut sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln“, sagt Axel Peters.

Einige von ihnen applaudieren Axel Peters zu seinem besonderen Jubiläum. Gerade, als sich der Überraschungsmoment gelegt hat und er in der Situation angekommen ist, ertönt sein Notrufpieper. In Sekunden verabschiedet er sich und steigt mit einem jungen Kollegen in den Rettungswagen. Um wie in den vergangenen Jahrzehnten Menschen in Potsdam-Mittelmark in einer Notsituation zu helfen.

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news-261 Thu, 27 Jan 2022 14:14:09 +0100 Generationenwechsel: Die DRK-Behindertenwerkstätten Potsdam haben neues Führungsduo /ueber-uns/presse-service/meldung/generationenwechsel-die-drk-behindertenwerkstaetten-potsdam-haben-neues-fuehrungsduo.html Das Jahr 2022 hat für die DRK-Behindertenwerkstätten Potsdam mit einem Wechsel in höchster Leitungsebene begonnen. Dem vorausgegangen ist der Abschied von Jörg Schröder, der seit 2000 Geschäftsführer der Werk-stätten für Menschen mit Behinderung gewesen ist. Bei der DRK-Behindertenwerkstätten Potsdam gGmbH hat ein Generationenwechsel in höchster Leitungsebene stattgefunden. Seit Januar 2022 ist Robert Winkelmann, Leiter Hauptamt im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig, neuer Geschäftsführer der DRK-Behindertenwerkstätten Potsdam gGmbH. Der 36-Jährige tritt die Nachfolge von Jörg Schröder an, der 21 Jahre Geschäftsführer des gemeinnützigen Unternehmens gewesen ist und sich im Dezember 2021 in den Ruhestand verabschiedet hat.

Neben Robert Winkelmann ist zum neuen Jahr auch Thomas Gottschall als neuer Fachbereichsleiter Eingliederungshilfe im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gestartet. Während sich Robert Winkelmann als Geschäftsführer vor allem der strategischen und kaufmännischen Ausrichtung widmet, kann sich Thomas Gottschall komplett auf die inhaltliche Arbeit und damit die Weiterentwicklung der unterschiedlichen Unternehmensbereiche konzentrieren.

„Jörg Schröder hat als langjähriger Geschäftsführer die Teilhabeangebote für Menschen mit Behinderungen als feste Größe etabliert. Davon lebt die Einrichtung noch heute. Genauso vom fantastischen Team, das er über die Jahre aufgebaut hat. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben es Thomas Gottschall und mir leicht gemacht und uns mit offenen Armen empfangen“, sagt Robert Winkelmann.

Kooperations- und Netzwerkpartner gesucht

Dabei sieht Thomas Gottschall als neuer Fachbereichsleiter der Eingliederungshilfe noch jede Menge Potential in den Werkstätten: „Wir wollen herausarbeiten, welche Kooperations- und Netzwerkpartner es aus der Landeshauptstadt Potsdam gibt, welche Unternehmen, Einrichtungen oder Initiativen ein besonderes Interesse am Thema Inklusion haben, um gemeinsam neue Wege für Menschen mit Behinderungen zu suchen. Mit vielen kleinen Maßnahmen – den richtigen Partnern und gemeinsamen Ideen – sollen Angebote für Menschen mit Behinderungen nicht mehr am Rand der Gesellschaft, sondern mittendrin stattfinden. Nur so kann eine echte Teilhabe nach und nach entstehen.“

Die DRK-Behindertenwerkstätten gGmbH in Potsdam wurden im Januar 1997 als Tochterunternehmen des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig gegründet. Sie befinden sich seit 2005 am Standort in der Kohlhasenbrücker Straße 106 in Potsdam-Babelsberg. Vor Ort und in sozialräumlichen Angeboten arbeitet ein Team von 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Menschen mit Behinderung zusammen.

Das Team assistiert je nach Teilhabebedarf, stärkt individuelle Potentiale und geht gemeinsam mit den Menschen mit Behinderungen einem geregelten Alltag nach. Gleichzeitig bringen sie sie mit Kooperations- und Netzwerkpartnern aus Potsdam und Umgebung zusammen. Immer mit dem Ziel, die gesamtgesellschaftliche Teilhabe zu stärken – und Menschen mit Behinderung in der Mitte der Gesellschaft ankommen zu lassen.

 

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news-259 Mon, 24 Jan 2022 10:48:00 +0100 Erste Hilfe bei Schnee und Eis: Diese Hinweise sind in Herbst und Winter besonders wichtig /ueber-uns/presse-service/meldung/erste-hilfe-bei-schnee-und-eis-diese-hinweise-sind-in-herbst-und-winter-besonders-wichtig.html In den dunklen Jahreszeiten ist für Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer besondere Aufmerksamkeit geboten. Egal, ob zu Fuß, mit dem Rad oder bei Autofahrten: Die Kombination aus spezieller Witterung und schlechter Sicht kann Menschen in Gefahr bringen. Nebel, Regen, Schnee und Eis können Gefahrenquellen sein, wenn man im Herbst und Winter unterwegs ist. Vor allem bei Touren mit dem Auto gilt: Runter vom Gas, um so jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten. Überholvorgänge sollten bei schlechter Witterung möglichst vermieden werden, um beim Versuch a) nicht von der Straße abzukommen oder b) möglicherweise mit einem Fahrzeug im Gegenverkehr zu kollidieren. Ein weiteres Risiko: Die erhöhte Gefahr von Wildwechseln in den Morgen-, Nachmittags- und Abendstunden.

Besondere Vorsicht gilt insbesondere auch für Radfahrerinnen und Radfahrer. „In Herbst und Winter sollte unbedingt – wie sonst am besten auch – ein Schutzhelm getragen werden, um bei schlechter Witterung zumindest schwereren Kopfverletzungen vorzubeugen“, sagt Ivo Winterstein, Notfallsanitäter vom DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark. „Diejenigen, für die das Rad das Hauptverkehrsmittel ist, sollten bei Schnee und Glätte abwägen, ob die Fahrt mit dem Rad wirklich sein muss“, sagt Ivo Winterstein. Ist die Fahrt alternativlos, sollte das Rad entsprechend winterfest sein.

Für Radfahrerinnen und Radfahrer genauso wie für Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, gilt außerdem, bestmöglich sichtbar zu sein. „Radfahrer genauso wie Fußgänger können Warnwesten tragen, um im Dunkeln möglichst gut sichtbar zu sein. Dazu ist beim Radfahren eine funktionierende Beleuchtung absolute Pflicht. So schreibt es auch die Straßenverkehrsordnung vor“, sagt Notfallsanitäter Ivo Winterstein. Auch Personen, die zu Fuß unterwegs sind, können reflektierende Materialien oder Lichtquellen tragen, sich sichtbar machen – und Mitmenschen sowie sich selbst damit vor Kollisionen schützen.

Mit der PECH-Regel helfen

Die Arbeit im Rettungsdienst selbst beeinflussen dunkle Jahreszeiten und kältere Temperaturen wenig. „Die Infusionen im Rettungsfahrzeug sind sowieso immer auf Körpertemperatur erwärmt. Mit diesen können wir im Winter kleinere Unterkühlungen auffangen. Außerdem sind die Einsatzfahrzeuge immer entsprechend beheizt und speziell im Winter mit dickeren Stoffdecken versehen, damit kein Patient im Rettungswagen friert“, sagt Ivo Winterstein.

Die Handgriffe und Abläufe von Einsatzkräften im Rettungsdienst seien sonst dieselben wie in anderen Jahreszeiten. Dabei sorgen die Wetterverhältnisse dafür, dass sich an glatten Tagen Unfallschemata häufen, zum Beispiel Menschen ausrutschen. Neben festem Schuhwerk – möglichst knöchelhoch, um Verstauchungen zu vermeiden – ist empfehlenswert, sich langsam und mit kleinen Schritten fortzubewegen. „Seniorinnen und Senioren sollten im Idealfall nur in Begleitung ins Freie gehen, da sie bei Stürzen aufgrund von Vorerkrankungen schwere Frakturen erleiden können“, sagt Ivo Winterstein.

An glatten Tagen mit Sturzunfällen komme es häufig ebenfalls zu Armverletzungen, wenn man im Reflex beim Sturz versucht, den Aufprall mithilfe der Arme abzufangen. Kommt es zum Sturz, sollte man als betroffene Person sowie als Ersthelferin oder Ersthelfer die PECH-Regel beherzigen, also:

  1. Der verletzten Stelle eine Pause genehmigen, sie schonen und nicht belasten.
  2. Die Stelle mit Eis zu kühlen (zur Blutungs-, Schwellungs- und Schmerzlinderung) versuchen.
  3. Einen Kompressionsverband (Compression) anlegen, um das Ausbreiten von Blutungen und Schwellungen zu verlangsamen.
  4. Die verletzte Stelle sollte hochgelagert werden, damit sich der Blutdruck an der verletzten Stelle verringert – und damit auch die Schwellung sowie die damit verbundenen Schmerzen.

Findet man eine verletzte Person, die gestürzt ist und es nicht mehr auf die Beine schafft, ist direkt Erste Hilfe zu leisten. „Das Wichtigste ist – wie bei allen Notfällen – sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen und mit der verletzten Person zu sprechen. Was ist ihr wann passiert? Hat die Person schmerzen, hat sie sich beim Sturz verletzt? Anschließend hat man alle Antworten für die fünf W-Fragen, die beim Absetzen des Notrufs essenziell sind. Bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts sollte man die verletzte Person betreuen“, empfiehlt Notfallsanitäter Ivo Winterstein.

Besondere Aufmerksamkeit bei Minusgraden

Besondere Aufmerksamkeit besteht in den Wintermonaten bei Menschen, die auf der Straße leben und die Minusgrade in Lebensgefahr bringen können. Obdachlose oder Wohnungslose im Winter anzusprechen, kann deren Leben retten: „Ist die Person noch bei Bewusstsein? Bei starken Unterkühlungen ändert sich die Hautfarbe sichtbar und Betroffene sind blass, das Gesicht kann blau anlaufen“, schildert Ivo Winterstein.

Ist das der Fall, sollte umgehend ein Notruf abgesetzt werden. Dabei ist darauf zu achten, die betroffene Person möglichst nicht zu bewegen. „Durch das Bewegen kann das kalte Blut ins Körperinnere gelangen und zu einem Kreislauf- und Herzstillstand führen“, sagt Notfallsanitäter Ivo Winterstein.

Wenn möglich, sollte man die Betroffenen mit einer Jacke oder Decke versorgen. Dabei gilt es zu beachten, Betroffenen als Erste-Hilfe-Maßnahme keine Wärme von außen zuzuführen (durch Reibung o.ä.), da eiskalte oder erfrorene Hautpartien an Gefühl verlieren und Betroffene nicht merken, wenn es zu heiß wird. So können zusätzliche Verbrennungen und Verletzungen entstehen.

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news-260 Thu, 20 Jan 2022 15:01:00 +0100 Schülerpraktikum beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig: Warum Schülerin Lena Eilert für ihre Zeit so dankbar ist /ueber-uns/presse-service/meldung/schuelerpraktikum-beim-drk-kreisverband-potsdam-zauch-belzig-warum-schuelerin-lena-eilert-fuer-ihre-zeit-so-dankbar-ist.html In Schülerpraktika sollen Jugendliche erste Einblicke in den Berufsalltag bekommen. Genau diese hat die Golzowerin Lena Eilert beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig erhalten. Warum sie froh ist, sich genau so entschieden zu haben. Für Lena Eilert ist der 19. Januar 2022 ein besonderer Tag gewesen: Denn an dem Mittwoch hat die Schülerin der Oberschule Brück ihr Schülerpraktikum beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig erfolgreich beendet. Seit September 2021 hat sie den Kreisverband in der Geschäftsstelle in Nuthetal sowie das Pflegeteam „Hoher Fläming“ in Bad Belzig immer mittwochs unterstützt.

„In der Corona-Pandemie musste ich mich als Schülerin im Home Schooling selbst organisieren und koordinieren. Als es dann darum ging, ein Schülerpraktikum zu machen, wollte ich es im Bürobereich versuchen, um zu schauen, ob das etwas für mich ist“, sagt Lena Eilert.

„Sie kann gerne wiederkommen.“

In der Geschäftsstelle in Nuthetal unterstützte sie zum Beispiel die Bereiche Personalwesen, Buchhaltung und Empfang – und hinterließ einen positiven Eindruck. „Wie aufgeschlossen und engagiert sie an die Aufgaben gegangen ist, hat mich wirklich beeindruckt. Außerdem ist sie total empathisch und eine echte Teamplayerin“, sagt Nadine Friede. Sie stemmt den Empfang in der Geschäftsstelle und ist erste Hauptansprechpartnerin für alle Externen.

Ähnlich positiv erinnert sich Buchhalterin Ramona Kalb an Lena Eilert. Die Schülerin war auf sie zugekommen und hatte gefragt, ob sie ihr Schülerpraktikum nicht beim Deutschen Roten Kreuz machen kann. „Ich habe sie so viel wie möglich praktisch arbeiten lassen und ihr einige Grundsätze der Buchhaltung erklärt. Dabei ist sie total interessiert gewesen, war fleißig, hat viele Fragen gestellt und nicht einfach nur Aufgaben abgearbeitet. Sie kann gerne wiederkommen“, sagt Ramona Kalb.

Schülerpraktikum beim DRK: „Ich bin total dankbar.“

Lena Eilert ist froh, sich für das Schülerpraktikum beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig entschieden zu haben. „Das Angebot des DRK-Kreisverbands ist wirklich erstaunlich. Das war mir vorher gar nicht bewusst“, sagt sie.

Und während Freundinnen von ihr sich in ihren Schülerpraktika langweilten, ist die Schülerin aus Brück zufrieden, ihre ersten Berufserfahrungen überhaupt beim DRK gemacht zu haben. Und dankbar.

Für ihren letzten Tag hat sie Kekse für das Team der Geschäftsstelle gebacken. „Ich weiß noch, wie aufgeregt ich am ersten Tag gewesen bin. Was mich wohl für Aufgaben erwarten? Wie mich das Team wohl empfängt? Sie waren alle nett und aufgeschlossen zu mir. Ich bin total dankbar für die spannenden Einblicke und die Zeit, die sich jeder Einzelne für mich genommen hat.“

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news-258 Mon, 17 Jan 2022 14:35:57 +0100 „Lebensretter hautnah“ in Sat.1: Team Teltow auch in der neuen Staffel dabei /ueber-uns/presse-service/meldung/lebensretter-hautnah-in-sat1-team-teltow-auch-in-der-neuen-staffel-dabei.html Gute Neuigkeiten für alle „Lebensretter hautnah“-Fans: 2022 geht das Format in seine fünfte Staffel. Wieder mit dabei sind auch Einsatzkräfte vom DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark. Alle Zuschauerinnen und Zuschauer von „Lebensretter hautnah - Wenn jede Sekunde zählt“ können sich schon einmal den 20. Januar 2022 vormerken. Dann beginnt in Sat.1 die insgesamt fünfte Staffel des Reality-Doku-Formats, das Einsatzkräfte des Rettungsdiensts bundesweit bei der Arbeit begleitet.

Neu in der fünften Staffel: Ab sofort ist „Lebensretter hautnah“ immer donnerstags um 20:15 Uhr live im TV oder im Stream zu sehen.

Neue „Lebensretter hautnah“-Folgen mit Team Teltow angekündigt

Am TV-Format haben 2021 Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark teilgenommen. Darum wurde in der Rettungswache in Teltow auch erstmals ein „Lebensretter hautnah“-Fernsehabend veranstaltet – und kann künftig wohl wieder geplant werden.

Voraussichtlich für den März 2022 sind weitere „Lebensretter hautnah“-Momente mit Einsatzkräften aus dem DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark angekündigt. Sobald genaue Ausstrahlungstermine feststehen, werden diese rechtzeitig bekannt gegeben. Egal, wann das der Fall ist: Wir freuen uns schon auf die neue Staffel.

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news-257 Thu, 13 Jan 2022 08:50:54 +0100 Neue DRK-Einrichtung in Wiesenburg: Die Senioren-Wohngemeinschaft nimmt Formen an /ueber-uns/presse-service/meldung/neue-drk-einrichtung-in-wiesenburg-die-senioren-wohngemeinschaft-nimmt-formen-an.html Es geht voran im neuen DRK-Haus in Wiesenburg. Am 1. März 2022 soll die neue Einrichtung des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig öffnen. Ein Vor-Ort-Termin zeigt: In den vergangenen Monaten ist jede Menge passiert. Wo bekommt der Weihnachtsbaum der Seniorinnen und Senioren seinen Platz? Wo stehen die Tische in den Gemeinschaftsräumen am sinnvollsten? Welche Fenster benötigen Vorhänge, welche Jalousien? Bei einer Besichtigung der neuen DRK-Einrichtung in der Parkstraße in Wiesenburg im Januar 2022 begutachtet Kathrin Wilhelm-Kösling gemeinsam mit Jeanette Kritzel und Marianne Koltzer den Zwischenstand der Einrichtung.

Die Baumaßnahmen sind in einem so fortgeschrittenen Zustand, sodass der offiziellen Eröffnung der Einrichtung zum 1. März 2022 nichts mehr im Weg steht. Und schon Detailfragen auf dem Plan stehen können, was in den Wochen bis zur Eröffnung der Senioren-Wohngemeinschaft noch zu erledigen ist.

Insgesamt neun Seniorinnen und Senioren finden dann in der Wiesenburger Parkstraße in Nachbarschaft zum Schlosspark ihr neues Zuhause. In der Wohngemeinschaft haben sie die Möglichkeit, mit anderen Seniorinnen und Senioren sowie dem DRK-Pflegeteam Wiesenburg ihren Alltag zu gestalten. Sie können diesen aber auch individuell nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen organisieren. „Die Nachfrage nach ambulant betreuten Wohngemeinschaften ist riesig. Gleichzeitig misst das Land Brandenburg dem Ausbau dieser Wohnform – insbesondere in ländlichen Bereichen – eine große Bedeutung bei“, sagt Jeanette Kritzel, Fachbereichsleiterin Soziale Dienste im Kreisverband.

Lieblingsmöbel von Seniorinnen und Senioren ergänzen neue WG-Ausstattung

Mit der DRK-Senioren-Wohngemeinschaft in Wiesenburg reagiert der Kreisverband auf den wachsenden Bedarf an altersgerechten Wohnangeboten. Ziel ist es, dass Seniorinnen und Senioren mit Hilfebedarf in ihrem gewohnten sozialen Wohnumfeld bleiben.

Damit sie sich schnell heimisch fühlen, bringen sie ihre Lieblings-Möbelstücke mit in ihre WG-Zimmer, die sie sich komplett individuell einrichten. Die Gemeinschaftsräume (Küchen und Badezimmer) werden komplett eingerichtet sein – einerseits neu, aber andererseits auch mit Möbelstücken der Seniorinnen und Senioren, die gut in die Räumlichkeiten passen.

„Das wird eine wirklich schöne Einrichtung“

Gehen die Baumaßnahmen so weiter wie bisher, können vielleicht schon im Februar 2022 die ersten Seniorinnen und Senioren ihren neuen Alltag in Wiesenburg beginnen. Auch erste Spenden hat die neue Senioren-WG schon erhalten. Ein ehemaliger Gast einer DRK-Tagespflege hat neben Kartons mit Dekorationsmitteln wie Weihnachtskugeln auch ein kleines Regal und eine Kaffeemaschine dem Team der DRK-Senioren-Wohngemeinschaft in Wiesenburg zur Verfügung gestellt. Eine weitere Spende eines Tagespflege-Gasts hat sich außerdem schon angekündigt. „Ich bin begeistert, wie unsere Senioren-WG Form annimmt. Das wird eine wirklich schöne Einrichtung“, sagt Jeanette Kritzel.

Die WG in Wiesenburg ist bereits die zweite Senioren-Wohngemeinschaft, die der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig betreibt. Seit Oktober 2020 leben insgesamt neun Seniorinnen und Senioren in der Gliener Straße in Bad Belzig in einer Wohngemeinschaft mit ambulanter Betreuung. „Das Leben muss nicht perfekt sein, aber so wundervoll wie unsere WG“, sagt eine Bewohnerin der Bad Belziger DRK-Wohngemeinschaft.

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news-256 Fri, 07 Jan 2022 14:12:33 +0100 Neues Jahr, neue Ideen: DRK-Heimatstern Potsdam plant besonderes Projekt für Kinder der Einrichtung /ueber-uns/presse-service/meldung/neues-jahr-neue-ideen-drk-heimatstern-potsdam-plant-besonderes-projekt-fuer-kinder-der-einrichtung.html Bis zu den Sommerferien entwickeln die Kinder im DRK-Heimatstern Potsdam eine neue Attraktion. Auch in Sachen Gestaltung können sie in den nächsten Wochen frei entscheiden, was den Outdoor-Spielbereich ab Juli bereichern soll. Erste Tendenzen gibt es bereits. Wird es ein Baumhaus? Ein Bauwagen? Oder ein Zirkuswagen? Die Kinder des DRK-Heimatsterns Potsdam können sich schon auf ein neues Highlight im Outdoor-Spielbereich der Einrichtung freuen, das bis zu den Sommerferien fertiggestellt sein soll. Dabei entscheiden sie in den kommenden Wochen selbst, worum es sich dann genau handeln soll. „Geplant ist ein Mitmachprojekt, bei dem die Kinder planen, gestalten und auch beim Bauen mitmachen, wo es möglich ist“, sagt Thorsten Häcker, Leiter des DRK-Heimatsterns Potsdam.

Dabei soll die neue Attraktion hinter der Schwingschaukel ihr Zuhause finden. „In einem Baumhaus könnten sie dann zum Beispiel auch übernachten“, sagt Thorsten Häcker. Grundvoraussetzung ist, dass das Projekt mit Strom versorgt ist und als Rückzugsort für die Kinder auf dem Spielgelände dienen soll.

Potsdamer Unternehmen unterstützt DRK-Heimatstern

Den Anstoß für das Projekt haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Potsdamer IT-Unternehmens Systema Datentechnik mit einer Spende gegeben, die eigentlich für eine Team-Weihnachtsfeier vorgesehen war. Diese fiel aber aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie aus. „Wir hatten dann die Idee, eine Einrichtung in Potsdam zu unterstützen und sind auf den Heimatstern gekommen. Die Idee eines Baumhauses oder eines Bauwagens für die Kinder fanden wir sofort klasse“ sagt Christopher Herbig, Account Manager bei Systema Datentechnik.

Dass das Unternehmen dabei an den DRK-Heimatstern Potsdam gedacht hat und mit insgesamt 1.500 Euro unterstützt, findet Heimatstern-Leiter Thorsten Häcker phänomenal. „Das ist unheimlich viel Geld und ermöglicht uns ganz neue Möglichkeiten der Ausgestaltung unseres Mitmachprojekts. Und egal, wofür sich die Kinder am Ende entscheiden: Unser Spielgelände wird ab den Sommerferien ein neues Highlight haben. Das ist einfach spitze.“

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news-255 Wed, 05 Jan 2022 14:12:57 +0100 Neujahrsgruß vom Kreisverbands-Präsidenten: Wie Achim Müller die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 2022 einstimmt /ueber-uns/presse-service/meldung/neujahrsgruss-vom-kreisverbands-praesident-wie-achim-mueller-die-mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter-auf-2022-einstimmt.html Mit Blick auf das neue Jahr richtet Kreisverbands-Präsident Joachim Müller einige Worte an alle Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler. Liebe Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler,

das Jahr 2022 ist noch jung genug, um Ihnen auf diesem Wege alle guten Wünsche für ein erfülltes und friedliches neues Jahr zu übermitteln.

Hinter uns liegen zwölf Monate herausfordernder und intensiver Tätigkeit in allen Geschäftsbereichen. Nicht selten haben uns die ungewöhnlichen Bedingungen der Covid-19-Pandemie an die Grenze der Leistungsfähigkeit und oft auch der Zumutbarkeit gebracht. Wenn wir dennoch als Präsidium – auch nach der zweiten und dritten Corona-Welle – eine positive Bilanz ziehen können, dann ist es vor allem Ihr Verdienst, die sie sich täglich den komplizierten Aufgaben der Sicherung des „Normalbetriebes“ und der pandemiebedingten Zusatzaufgaben gestellt haben.

Sie waren und sind es, die unter zunehmend komplizierteren Bedingungen und auch jetzt, in der bereits vierten Welle, verlässlich ihre Frau und ihren Mann stehen sowie unter Zurückstellung persönlicher Interessen und nicht danach schauend, ob es Wochenende oder Feiertag ist, mit hoher Einsatzbereitschaft und persönlichem Engagement als Rotes Kreuz ihrem Auftrag verantwortungsbewusst nachkommen.

Das Präsidium kann Ihnen und Ihren verständnisvollen Angehörigen nicht genug Dank sagen und Anerkennung zollen.

Dem neuen Jahr sehen wir mit vorsichtigem Optimismus und trotz verständlicher Ermüdung und teilweiser Verunsicherung, mit Zuversicht entgegen. Gemeinsam – mit gegenseitiger Unterstützung und mit Respekt – werden wir, aufbauend auf dem Erreichten und im Vertrauen auf die Kraft der Gemeinschaft, professionell und mit Herz unseren Auftrag auch weiterhin erfüllen.

Vielen Dank für das Geleistete und jede Menge Kraft und vor allem Gesundheit auf dem Weg ins und durch das neue Jahr!

Im Namen des Präsidiums

Joachim Müller
Präsident des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig

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news-254 Tue, 04 Jan 2022 13:02:39 +0100 „5 Fragen an“ Kathrin Wilhelm-Kösling vom DRK-Pflegeteam Hoher Fläming /ueber-uns/presse-service/meldung/5-fragen-an-kathrin-wilhelm-koesling-vom-drk-pflegeteam-hoher-flaeming.html Mit der Öffnung der DRK-Tagespflege in Bad Belzig in 2018 ist auch Kathrin Wilhelm-Kösling als Leiterin der Einrichtung beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gestartet. Für die Rubrik „5 Fragen an“ haben wir mit ihr darüber gesprochen, warum es ihr ein Anliegen ist, in der Pflege zu arbeiten. Und warum ihr das Miteinander mit Seniorinnen und Senioren in der Bad Belziger Tagespflege so großen Spaß macht. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig ist groß und vielfältig. In den verschiedenen Einrichtungen von den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen über den Rettungsdienst bis zur Geschäftsstelle in Nuthetal arbeiten rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Genau sie sind es, die den Kreisverband täglich mit Leben füllen. In der Rubrik „5 Fragen an” sollen sie einen Einblick in ihr Engagement beim DRK geben. Außerdem erzählen sie, wie sie zum Kreisverband gekommen sind. Meinungen zu Tagesaktuellem sowie persönliche Anekdoten inklusive. In der neuen Ausgabe haben wir mit Kathrin Wilhelm-Kösling als Leiterin der DRK-Tagespflege in Bad Belzig gesprochen.

„Es ist einfach ein tolles Arbeiten“

1. Frau Wilhelm-Kösling, wie kam es, dass Sie Leiterin der DRK-Tagespflege in Bad Belzig geworden sind?
Vor meinem Start in Bad Belzig habe ich schon in einer Tagespflege gearbeitet und war überzeugt, mit meiner Vorerfahrung auch die Leitung einer Tagespflege übernehmen zu können. Glücklicherweise habe ich dann die Ausschreibung für eine neue Tagespflege des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig entdeckt, mich beworben – und es hat geklappt.

2. Was heißt es, Leiterin einer Tagespflege zu sein?
Gemeinsam mit meinem Team vor Ort gestalte ich Tagesabläufe für die Seniorinnen und Senioren, die zu uns in die Wiesenburger Straße kommen. Wir haben rund 30 Gäste pro Woche. Außerdem bin ich für die Führung meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich und setze Projekte um, die gut in den Tagespflegerahmen passen. Es ist einfach ein tolles Arbeiten. Das Schönste ist: Man hat mir, meinen Ideen und Vorstellungen einer gelungenen Tagespflegeeinrichtung, von Beginn an vertraut. Ich bin dankbar, Dinge entwickelt zu haben und entwickeln zu können. Wir haben für die Seniorinnen und Senioren zum Beispiel eine Fahrradrikscha besorgt, mit der wir spazieren fahren können. Die Freude darüber ist groß: Sowohl bei mir und meinem Team als auch bei den Seniorinnen und Senioren.

Seniorinnen und Senioren blühen in Tagespflege in Bad Belzig auf

3. Was haben Seniorinnen und Senioren davon, die DRK-Tagespflege in Bad Belzig zu besuchen?
Wir sind montags bis freitags tagsüber für sie da und gestalten den Tag mit ihnen zusammen – und jeden Tag ein bisschen anders. Wir frühstücken und kochen gemeinsam mit regionalen Produkten, gehen die Tageszeitung durch und besprechen Artikel. Und erzählen in Erinnerungsrunden auch viel über Erlebtes, zum Beispiel das vergangene Wochenende – eben was sie gerade beschäftigt. Jeden Tag finden wir zusammen einen Spruch des Tages, der uns durch den Tag begleitet. Wir machen Spaziergänge, haben Kreativnachmittage, haben Spaß, Lachen viel. Wir holen jeden Senior und jede Seniorin dort ab, wo er oder sie sich körperlich, geistig und gesundheitlich befinden.

4. Sie und ihr Pflegeteam arbeiten täglich mit Seniorinnen und Senioren zusammen und kümmern sich darum, dass es ihnen gutgeht. Inwiefern zeigen sich die Seniorinnen und Senioren erkenntlich, sind dankbar?
Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie viel uns die Seniorinnen und Senioren zurückgeben. Das beginnt schon damit, dass sie Blumen mit in die Tagespflege bringen oder uns am Morgen mit „Es ist so schön, hier zu sein“ begrüßen. Außerdem spüren wir, wie gut unseren Gästen das Miteinander tut und wie sie im Beisammensein aufblühen. Wir hatten Gäste, die uns beim ersten Besuch im Rollstuhl begrüßt haben. Durch Mobilisationsübungen und Spaziergänge können sie mittlerweile wieder ohne Hilfsmittel laufen. Mich persönlich hat auch ein an Demenz erkrankter Senior überrascht, der uns als ehemaliger Lehrer bei der Büroarbeit hilft und aufpasst, dass mit der Rechtschreibung alles stimmt. Ich weiß noch, wie er aus dem Nichts aus einem Blatt Papier einen Kranich gefaltet hat. Solche kleinen Überraschungen gehören zur Arbeit dazu. Und tragen dazu bei, warum ich den Job, den ich mache, so gerne mache. Manche Seniorinnen und Senioren knüpfen bei uns die letzten Freundschaften ihres Lebens – mit uns genauso wie mit Tagespflegegästen.

Unterwegs im Hohen Fläming

5. Wenn Sie nicht in der DRK-Tagespflege Bad Belzig sind: Gibt es etwas, das Sie in ihrer Freizeit besonders gerne machen?
Ich gehe unheimlich gerne im Hohen Fläming wandern und kann das nur jedem ans Herz legen. Gemeinsam mit einer Freundin packen wir unsere Rucksäcke und sind manchmal sechs, sieben Stunden unterwegs, egal ob bei Regen, Schnee oder Sonnenschein. Dabei begeistert mich vor allem die unberührte Natur in den tiefen Wäldern. Die frische Luft und die Bewegung tun mir auf jeden Fall gut. Das Schöne ist: Das Erlebte bei den Wanderausflügen kann ich wiederum mit den Seniorinnen und Senioren in den Erinnerungsrunden in der Tagespflege teilen. Sie haben mir schon öfter Tipps für schöne Orte und für wilde Obstbäume und -sträucher gegeben.

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news-253 Thu, 23 Dec 2021 10:51:07 +0100 Wunschbaum-Aktion im Potsdamer Hauptbahnhof: Kaufland-Kunden erfüllen Heimatstern-Kindern kleine Weihnachtswünsche /ueber-uns/presse-service/meldung/wunschbaum-aktion-im-potsdamer-hauptbahnhof-kaufland-kunden-erfuellen-heimatstern-kindern-kleine-weihnachtswuensche.html In der Adventszeit hat der Kaufland-Supermarkt im Potsdamer Hauptbahnhof einen besonderen Weihnachtsbaum aufgestellt: Dieser ist mit Papierweihnachtskugeln geschmückt gewesen, auf denen die Kinder und Jugendlichen des DRK-Heimatsterns Potsdam kleine Geschenkwünsche geschrieben hatten. Nun wurden die Geschenke pünktlich zum Heiligabend an das Heimatstern-Team übergeben. Nach der Premiere in 2020 ist auch in diesem Jahr die Wunschbaum-Aktion des Kaufland-Supermarkts am Potsdamer Hauptbahnhof ein voller Erfolg gewesen. Dabei stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Supermarktkette direkt im Eingangsbereich einen Weihnachtsbaum mit Papierkugeln auf, auf denen die Heimatstern-Kinder ihre Wünsche aufgeschrieben hatten.

"Die Papierkugeln waren in wenigen Tagen alle vergriffen. Es ist einfach klasse, dass unsere Kunden den Kindern etwas Gutes tun", sagt Kaufland-Marktleiter Jens Verch. Doch damit nicht genug: Anschließend verpackte das Kaufland-Team die Geschenke, meist Spielzeug, die dann einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Heimatsterns Potsdam vor Ort abgeholt haben. "Was für eine tolle Aktion, für die wir gar nicht oft genug Danke sagen können", sagt Thorsten Häcker, Leiter des DRK-Heimatsterns Potsdam.

Trotz größter Bemühen, die Geschenke unbemerkt in den Heimatstern-Keller zu bringen, sprach sich schnell bei den Kindern herum, dass es Weihnachtsgeschenke gibt. Sie sind nun in ihrer Vorfreude nicht mehr zu bremsen und können den Heiligabend kaum erwarten.

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news-252 Wed, 15 Dec 2021 13:51:36 +0100 Corona-Teststelle in Saarmund ab sofort nicht mehr geöffnet /ueber-uns/presse-service/meldung/corona-teststelle-in-saarmund-ab-sofort-nicht-mehr-geoeffnet.html Die Corona-Teststelle des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig in Saar-mund ist ab sofort geschlossen. Erst im November 2021 hatte der Kreisverband in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nuthetal die Teststelle eröffnet. Das erst am 26. November 2021 eröffnete DRK-Testzentrum in Saarmund, an dem sich Interessierte immer montags und freitags auf das Coronavirus testen lassen konnten, bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Grund dafür ist die geringe Nachfrage an Corona-Schnelltests in der Teststelle im Saarmunder Bürgerhaus.

„In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nuthetal haben wir die Teststelle in Saarmund gestartet, um den Menschen in Nuthetal eine weitere Testmöglichkeit neben unserer Teststelle im Fitnesscenter ‚Now Sports‘ zu schaffen. Die Nachfrage war allerdings so gering, sodass wir unsere Test- und Personalkapazitäten in der Gemeinde Nuthetal wieder komplett für das gut nachgefragte Testzentrum im ‚Now Sports‘ nutzen“, sagt Benjamin Key, Leiter der Coronatest-Logistik im Kreisverband.

Damit bietet der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig weiterhin an insgesamt sechs Standorten in Potsdam und Potsdam-Mittelmark Corona-Testungen an: Nicht nur in Brück, Bad Belzig, Borkheide, Wiesenburg und im „Now Sports“ in Nuthetal, sondern seit 6. Dezember 2021 ebenso auf den Campus der Fachhochschule Potsdam. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg und der Fachhochschule Potsdam betreibt der Kreisverband die dortige Corona-Teststelle in Potsdam-Bornstedt.

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news-251 Tue, 14 Dec 2021 20:44:00 +0100 Adventszeit im DRK-Heimatstern: Team überrascht Kinder mit Weihnachtsmarkt /ueber-uns/presse-service/meldung/adventszeit-im-drk-heimatstern-team-ueberrascht-kinder-mit-weihnachtsmarkt.html Die Adventszeit ist längst auch im DRK-Heimatstern Potsdam angekommen. Bunte Lichter und ein großer Weihnachtsbaum schmücken die Einrichtung. Zur Einstimmung auf die bevorstehende Weihnachtszeit hat das Heimatstern-Team den Kindern mit einem Weihnachtsmarkt eine große Freude bereitet. Der 10. Dezember 2021 ist für die Kinder im DRK-Heimatstern Potsdam ein besonderer Tag gewesen. Denn an diesem Freitag hatten die Praktikantinnen, die Auszubildenden und die Freiwilligendienstleistende der Einrichtung einen Weihnachtsmarkt organisiert, der den Kindern wieder so einige Ohs und Ahs entlocken sollte.

So haben die Kinder gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung nicht nur Knetseife hergestellt, sondern auch Anhänger für den Weihnachtsbaum gebastelt. Besonders beliebt waren die Naschstationen in Form eines Zuckerwatte- sowie Popcornstands. Auch ein Schokobrunnen wurde aufgebaut – und Brezeln, Bananen oder Trauben mit Schokolade umhüllt und verschmaust.

Zum Abschluss des Weihnachtsmarkt-Nachmittags schauten sich die Kinder und das Heimatstern-Team noch einen Weihnachtsfilm an. „Die Kinder und das gesamte Team haben dafür gesorgt, dass wir einen rundum schönen Nachmittag hatten. Das war wirklich spitze“, sagt Thorsten Häcker, Leiter des DRK-Heimatsterns Potsdam.

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news-250 Fri, 10 Dec 2021 13:38:40 +0100 Impftermin mit Vera Int-Veen: So war das mobile Impfen in Nuthetal mit der TV-Moderatorin /ueber-uns/presse-service/meldung/impftermin-mit-vera-int-veen-so-war-das-mobile-impfen-in-nuthetal-mit-der-tv-moderatorin.html Vera und Christiane Int-Veen haben als Ehrenamtliche des DRK-Kreisverbands eine Impfaktion in Nuthetal unterstützt. Für beide war es nicht das erste Mal, dass sie bei Corona-Schutzimpfungen geholfen haben. Den 2. Dezember 2021 werden die Männer und Frauen, die an diesem Tag im „Now Sports“ in Nuthetal bei einer mobilen Impfaktion eine Corona-Schutzimpfung bekommen haben, wohl so schnell nicht vergessen. Nicht, weil sie eine Erst-, Zweit- oder Drittimpfung erhalten haben, für die manche von ihnen Stunden gewartet haben: TV-Moderatorin Vera Int-Veen und Ehefrau Christiane Int-Veen waren an diesem Tag erstmals als Ehrenamtliche des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig im Einsatz und betreuten das Impf-Team vor Ort, wo es nötig war.

Bei Kaiserwetter verteilten sie Anamnese- und Impfbögen, erinnerten die Wartenden an für die Impfung relevante Dokumente und sorgten mit dem Team vor Ort für einen runden Ablauf. Und für gute Laune. „Danke Vera, es ist toll, dass ihr da seid“, sagten so einige Menschen in der Warteschlange. Bei Temperaturen etwas über null Grad stellte das Fitnesscenter „Now Sports“ eine große Kanne mit Früchtetee bereit, den die beiden anschließend verteilten.

„Ich arbeite total gern ehrenamtlich“

Für Vera und Christiane Int-Veen war es nicht das erste Mal, dass sie bei einer Corona-Impfaktion unterstützt haben. „Anfang 2021 haben wir schon bei einer Impfaktion im Berliner Erika-Heß-Eisstadion unterstützt. Wir sind auf jeden Fall impferfahren und hochmotiviert, bei Impfaktionen zu helfen“, sagt Vera Int-Veen, die vor Ort auch mit Fans sowie einem MAZ-Fotografen Fotos machte und Radio Potsdam ein Kurzinterview gegeben hat.

„Ich arbeite total gerne ehrenamtlich und das Deutsche Rote Kreuz ist einfach eine super Organisation. Die kann man nur unterstützen“, sagt Vera Int-Veen. Der DRK-Kreisverband freut sich schon, Vera und Christiane Int-Veen 2022 für weitere gemeinsame Aktionen zu gewinnen.

Die Gemeinde Nuthetal, das Fitnesscenter „Now Sports“ und der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig haben vom 25. November bis 10 Dezember 2021 insgesamt sechs Corona-Impftermine durchgeführt und hunderten Menschen eine Erst-, Zweit- und Drittimpfung ermöglicht.

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news-248 Mon, 06 Dec 2021 16:25:47 +0100 DRK-Kreisverband startet erste Corona-Teststelle in Potsdam /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-kreisverband-startet-corona-teststelle-an-der-fachhochschule-potsdam.html Im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg und der Fachhochschule Potsdam hat der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig am Nikolaustag seine erste Corona-Teststelle in Potsdam eröffnet. Auf Initiative der Fachhochschule Potsdam und der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg ist am 6. Dezember 2021 eine Corona-Teststelle auf dem Campus der FH Potsdam eröffnet, die sich mittlerweile im Hauptgebäude, Kiepenheuerallee 9 (Tram-Station Campus Fachhochschule) befindet.

Betrieben wird die Teststelle vom DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 8:30 bis 17 Uhr. Angeboten werden ausschließlich sogenannte Bürgertests (Antigen-Schnelltest bzw. PoC-Test). Alle Bürgerinnen und Bürger haben laut Bundesgesundheitsministerium Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest pro Woche. Dies gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

Getestet wird ohne Terminvergabe, eine Online-Vorabregistrierung wird empfohlen.

Erste Corona-Teststelle in Potsdam

Die beteiligten Partner wollen mit der Teststation nicht nur den eigenen Studierenden und Mitarbeitenden eine Testmöglichkeit im direkten Umfeld geben. Das Angebot richtet sich ebenso an die vielen Bürgerinnen und Bürger vom Bornstedter Feld. In dem stark wachsenden Stadtteil wolle man ein guter Nachbar sein und sich gemeinsam gegen die Pandemie stellen.

Die Corona-Teststelle an der Fachhochschule Potsdam ist die insgesamt sechste Teststelle des DRK-Kreisverbands. Alle wichtigen Informationen zu den Corona-Teststellen des Kreisverbands im Überblick.

(Hinweis: Dieser Text wurde am 11. Januar 2022 aktualisiert.)

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news-247 Sat, 04 Dec 2021 07:42:00 +0100 Überraschung geglückt: Adventsessen begeistern Hilfsbedürtige an der Suppenküche Potsdam /ueber-uns/presse-service/meldung/ueberraschung-geglueckt-adventsessen-begeistern-hilfsbeduertige-der-suppenkueche-potsdam.html In Potsdam gibt es Menschen, die sich keine Festtagsmahlzeit machen und leisten können. Um genau diesen Hilfsbedürftigen eine Freude zu machen, haben der Lions-Club Potsdam-Sanssouci und der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig sie am 3. Dezember 2021 an der Suppenküche Potsdam mit Adventsessen überrascht. Die Adventsessen, die der Lions-Club Potsdam-Sanssouci und der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gemeinsam mit der Suppenküche Potsdam am 3. Dezember 2021 verteilt hat, sind ein voller Erfolg gewesen.

Bereits kurz vor 10 Uhr konnte die Ausgabe der Adventsessen beginnen. So einige Hilfsbedürftige stand die Freude ins Gesicht geschrieben, als sie vorsichtig den Deckel der Verpackung öffneten. „Die Menschen waren begeistert. Bis in den Nachmittag hinein haben wir Essen verteilt und in jede Menge erstaunte und strahlende Gesichter geschaut“, sagt Ramona Quade, Mitarbeiterin der Suppenküche Potsdam.

Adventsessen als schönster Moment des Tages

Auch Noosha Aubel, Potsdams Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport, unterstützte beim Verteilen und überraschte das Team der Suppenküche mit einer großen Weihnachtstüte, die hilfsbedürftigen Potsdamerinnen und Potsdamern zugutekommt. „Das Adventsessen ist wirklich eine wunderbare Wertschätzung“, sagt Noosha Aubel.

Das sieht Jacqueline Fremde, Leiterin der Suppenküche Potsdam, ähnlich. Sie weiß, was ein solches Adventessen für die Gäste der Suppenküche bedeutet: „Manche haben keine eigene Wohnung. Und die, die eine haben, würden für sich alleine nicht so ein Festtagsmenü machen. Umso dankbarer sind sie, wenn sie dann mit einem Weihnachtsessen überrascht werden.“

Ein paar Hilfsbedürftige, die am 3. Dezember 2021 nicht beim Verteilen der Adventsessen dabei sein konnten, aber regelmäßig die Suppenküche besuchen, können sich jetzt schon auf ihren nächsten Besuch freuen. Das Team der Suppenküche hat für sie Portionen der Adventsessen eingefroren. Sie freuen sich schon darauf, wenn sie ihnen mit dem Adventsessen den vielleicht schönsten Moment des Tages bereiten.

Hinweis: Der Lions-Club Potsdam-Sanssouci hat ebenfalls einen Beitrag zum Verteilen der Adventsessen an der Potsdamer Suppenküche erstellt – inklusive Kurzvideo von der Aktion.

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news-246 Fri, 03 Dec 2021 12:59:54 +0100 +++Mit Fotogalerie+++: Bundesweite Aktion des DRK: Warum das ehrenamtliche Engagement so wichtig ist /ueber-uns/presse-service/meldung/bundesweite-aktion-drk-dankt-ehrenamtlichen-fuer-unermuedliches-engagement.html Zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember 2021 plant das Deutsche Rote Kreuz eine besondere Aktion: Unter dem Hashtag #ehrenamtverdientrespekt rufen bundesweit DRK-Landes- und Kreisverbände mit Beiträgen auf ihren Social-Media-Kanälen zum Dank an ihre Ehrenamtlichen auf. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig sind voll des Dankes für das Ehrenamt. Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts veröffentlichen zum 5. Dezember 2021 DRK-Gliederungen in ganz Deutschland auf ihren Kommunikationskanälen Fotos und Beiträge, um ihren Ehrenamtlichen zu danken. Auch der DRK-Landesverband Brandenburg und seine Kreisverbände beteiligen sich an der Aktion. Alle Beiträge werden mit dem Hashtag #ehrenamtverdientrespekt gekennzeichnet.

„Wir möchten mit dieser Aktion unseren Ehrenamtlichen für ihr außerordentliches Engagement danken. Vor allem seit Beginn der Corona-Pandemie befinden sich viele von ihnen im Dauereinsatz. Sie haben Test- und Impfstellen aufgebaut, soziale Einrichtungen unterstützt und Patientenverlegungen für Brandenburger Kliniken organisiert. Dieser unermüdliche Einsatz für unsere Gesellschaft muss gewürdigt werden und verdient Respekt“, betont Frank-Walter Hülsenbeck, Präsident des DRK-Landesverbands Brandenburg.

„Ehrenamt verdient großen Respekt“

Auch das Team des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig ist dankbar für jede Person, die sich ehrenamtlich engagiert: „Wir finden das ehrenamtliche Engagement einfach klasse und wissen selbst, was es heißt, ehrenamtlich zu arbeiten. Wir haben uns selbst im Kreisverband ehrenamtlich engagiert“, sagen Ramona Kalb und Antje Thüm aus der Buchhaltung der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig.

Auch Mathias Koch, Leiter des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark, kann sich gut an seine Zeit als Ehrenamtler erinnern. „20 Jahre bin ich ehrenamtlich bei Großveranstaltungen und auch im Katastrophenschutz aktiv gewesen. Es macht einfach großen Spaß, dort viele verschiedene Menschen zu treffen, mit ihnen gemeinsam etwas Gutes auf die Beine zu stellen und für Notfälle vorbereitet zu sein“, sagt Mathias Koch.

Wie wichtig das ehrenamtliche Engagement ist, zeigt sich vor allem auch in ländlichen Regionen, wie Ronald Dorczok, Leiter der DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg, betont: „Egal, ob in der Feuerwehr, in Sportvereinen oder bei der Kinderbetreuung: In ländlichen Regionen würde so vieles ohne das ehrenamtliche Engagement – das Engagement aus purer Überzeugung für die gute Sache – nicht funktionieren. Darum verdient jeder und jede großen Respekt für das ehrenamtliche Engagement.“

„Ehrenamt bringt Kreisverband enorm nach vorne“

Dabei ist Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, insbesondere stolz auf die Ehrenamtlichen des Kreisverbands. „Wir haben dort ein richtig gutes Team, das den Kreisverband enorm nach vorne gebracht hat und bringt. Egal, ob bei Corona-Tests, Bombenentschärfungen oder Absicherungen von Veranstaltungen: Sie sind immer da, wenn wir sie brauchen, sie sind zuverlässig, machen gute Arbeit. Und das alles leisten sie, obwohl sie alle selbst berufstätig sind“, sagt Christian Schophaus. „Das Ehrenamt zu unterstützen, ist unbezahlbar, weil man so viel zurückbekommt. Darum sollte man Ehrenamtlichen nicht nur am Aktionstag, sondern regelmäßig danken."

In Brandenburg engagieren sich 6.000 Ehrenamtliche aktiv in den Gemeinschaften des Roten Kreuzes. Sie unterstützen damit unter anderem Einsätze des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes, kümmern sich um sanitätsdienstliche Absicherungen bei Veranstaltungen, bilden Brandenburgerinnen und Brandenburger in Erster Hilfe aus, sorgen mit der Wasserwacht für Sicherheit in und am Wasser, engagieren sich in sozialen Einrichtungen und fördern den Rotkreuznachwuchs im Jugendrotkreuz. Darüber hinaus unterstützen rund 40.000 Menschen als Fördermitglieder die Arbeit des DRK in Brandenburg.

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news-245 Tue, 30 Nov 2021 13:50:00 +0100 Lions-Club Potsdam-Sanssouci und DRK-Kreisverband verteilen Adventsessen an Hilfsbedürftige /ueber-uns/presse-service/meldung/lions-club-potsdam-sanssouci-und-drk-kreisverband-verteilen-adventsessen-fuer-hilfsbe-duerftige.html Der Lions-Club Potsdam-Sanssouci und der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig machen Hilfsbedürftigen eine Freude und verteilen an der Suppenküche Potsdam Adventsessen. Am Freitag, 3. Dezember 2021, machen der Lions-Club Potsdam-Sanssouci und der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig wieder Hilfsbedürftigen Potsdamerinnen und Potsdamern eine Freude und verteilen ab 10 Uhr servierfertige warme Festtagsmenüs an der Suppenküche Potsdam.

Dabei ist es dem DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig in der anhaltenden Corona-Pandemie ein Anliegen, Menschen, die es gerade besonders schwer haben, in Form einer warmen Mahlzeit ein wenig Lebensmut und Unterstützung in den kalten Jahreszeiten zu geben.

„Während sich manche Menschen Sorgen machen, dass ihr Corona-Impfschutz aufgefrischt werden muss, gibt es aber auch weiterhin Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben und sich auch keine Festtagsessen machen können. Genau diesen Menschen wollen wir mit der Adventsmahlzeit eine Freude machen, damit sie zumindest für einen Moment die Schwere des Alltags vergessen können“, sagt Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig.

Erneut kein Adventsessen in warmen Räumen möglich

Neben dem Team der Suppenküche Potsdam wird auch Noosha Aubel, Potsdams Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport, beim Verteilen der Essen helfen. Bereits 2020 hatten der Lions-Club Potsdam-Sanssouci und der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig zum Start in die Adventszeit Festtagsessen an Hilfsbedürftige verteilt.

Aufgrund der angespannten Pandemie-Lage ist leider auch in diesem Jahr kein gemeinsames Essen in geschlossenen warmen Räumen möglich. Aus diesem Grund werden die Mahlzeiten erneut lediglich vor Ort verteilt, damit alle Hilfsbedürftigen genauso gesund bleiben wie die Unterstützerinnen und Unterstützer der Aktion. Verbunden mit der Hoffnung, dass in der Adventszeit in 2022 wieder ein Adventsessen in geschlossenen Räumen möglich ist.

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news-244 Mon, 29 Nov 2021 13:40:48 +0100 TV-Moderatorin Vera-Int Veen unterstützt Gemeinde Nuthetal und DRK-Kreisverband bei Impftermin /ueber-uns/presse-service/meldung/tv-moderatorin-vera-int-veen-unterstuetzt-gemeinde-nuthetal-und-drk-kreisverband-bei-impftermin.html Die Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen in Brandenburg ist hoch. Auch im „Now Sports“ in Nuthetal, wo die Gemeinde Nuthetal gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig Corona-Impfungen durchführt, haben seit dem Start am 25. November 2021 schon mehr als 200 Menschen eine Erst-, Zweit- oder Auffrischimpfung erhalten. Um die Impfbereitschaft weiter zu erhöhen, unterstützt Vera Int-Veen die mobilen Impfaktionen. TV-Moderatorin Vera Int-Veen und ihre Partnerin Christiane Obermann unterstützen am 2. Dezember 2021 den mobilen Impftermin im „Now Sports“ als Ehrenamtliche des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig. Beiden ist es ein Anliegen, vor Ort zu helfen, wo Hilfe nötig ist und zum Erfolg des Impftermins beizutragen.

„Es freut uns sehr, dass Vera-Int Veen und Christiane Obermann als Ehrenamtliche den Impftermin unterstützen und ganz bestimmt noch den ein oder anderen animieren, sich vor Ort impfen zu lassen“, sagt Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands. Beide gehen vor Ort auch mit gutem Beispiel voran und holen sich ihre Corona-Drittimpfung ab.

Weitere Impftermine im Now Sports in Nuthetal

Das mobile Impfen ohne Termin findet am 2. Dezember 2021 von 13 bis 16:30 Uhr statt. Außerdem finden am 3., 9. und 10. Dezember 2021 jeweils von 13 bis 17 Uhr weitere mobile Impfaktionen im „Now Sports“ in Nuthetal statt.

Hinweis: Es kann nicht garantiert werden, dass bei Warteschlangen jede Person eine Corona-Schutzimpfung erhält. Schließlich kann nur der für den jeweiligen Impftag bestellte Impfstoff verimpft werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort werden natürlich rechtzeitig die Wartenden informieren, wenn der Impfstoff aufgebraucht ist.

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news-243 Fri, 26 Nov 2021 11:03:25 +0100 Corona-Test in Potsdam und Potsdam-Mittelmark: An diesen DRK-Teststellen können Sie sich auf das Coronavirus testen lassen /ueber-uns/presse-service/meldung/corona-tests-in-nuthetal-teststelle-in-saarmund-gestartet-weitere-teststellen-wieder-geoeffnet.html Aufgrund der unverändert angespannten Corona-Lage reagiert der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig und hatte am 26. November 2021 eine neue Teststelle in Saarmund geöffnet. Außerdem sind in der Woche ab 29. November 2021 weitere Teststellen des Kreisverbands in Potsdam-Mittelmark wieder geöffnet. Am 6. Dezember öffnete zudem die erste Teststelle des Kreisverbands in Potsdam. Am Freitag (26. November 2021) hatte der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig eine neue Corona-Teststelle eröffnet. Im Bürgerhaus in Saarmund (Nuthestraße 45, 14558 Nuthetal OT Saarmund) konnten sich alle Menschen montags und freitags jeweils von 9 bis 12 Uhr auf das Coronavirus testen lassen. Die Teststelle ist allerdings seit 13. Dezember 2021 wieder geschlossen worden.

Mit der Teststelle reagierte der Kreisverband auf die angespannte Corona-Lage sowie damit zusammenhängende Corona-Maßnahmen. „Natürlich sind wir einerseits froh, den Menschen eine weitere Testmöglichkeit anzubieten. Andererseits verdeutlichen auch unsere Zahlen der Testungen, wie viele Menschen noch ungeimpft sind. In unseren Testzentren im ‚Now Sports‘ in Nuthetal und in der Albert-Baur-Halle in Bad Belzig hat sich die Zahl der Testungen innerhalb einer Woche verfünffacht“, schilderte Benjamin Key, Leiter der Coronatest-Logistik im Kreisverband.

Die Teststelle in Saarmund erst möglich machte Nuthetals Bürgermeisterin Ute Hustig, die mit ihrem Engagement auch dafür gesorgt hat, dass im "Now Sports" in Nuthetal bis 10. Dezember 2021 mehrere mobile impfaktionen stattgefunden haben.

Weitere Teststellen wieder geöffnet

Gute Neuigkeiten in Sachen Coronatest-Angebote gibt es auch für die Menschen in Borkheide, Wiesenburg und Brück. In Borkheide sind ab 26. November 2021 immer freitags von 9:30 bis 14 Uhr im Gemeindehaus (Am Kirchanger 3) Corona-Tests möglich.

In Wiesenburg können sich ab 30. November 2021 auch von 9:30 bis 14 Uhr immer dienstags Menschen auf das Coronavirus testen lassen (im Quergebäude zwischen Schloss und Kunsthalle, Adresse: Schlossstraße 1, 14827 Wiesenburg).

Auch die Teststelle in Brück öffnet ab 1. Dezember 2021 wieder, sodass jeden Mittwoch von 9:30 bis 14 Uhr Corona-Testungen durchgeführt werden. Diese finden in der Amtsverwaltung im neuen Sitzungssaal im Netto-Komplex statt (Ernst-Thälmann-Straße 58, 14822 Brück).

Corona-Tests in Nuthetal und Bad Belzig möglich

Unverändert geöffnet haben die Corona-Testzentren im „Now Sports“ in Nuthetal (Friedenstraße 1, 14558 Nuthetal) sowie in der Albert-Baur-Halle in Bad Belzig (Weitzgrunder Weg 6, 14806 Bad Belzig).

Die aktuellen Öffnungszeiten beider DRK-Testzentren im Überblick:

  • Nuthetal: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 12 bis 19 Uhr, mittwochs von 8 bis 16 Uhr
  • Bad Belzig: montags, mittwochs und donnerstags von 7 bis 12 Uhr, donnerstags auch von 15-18 Uhr, freitags von 7 bis 15 Uhr sowie samstags von 8 bis 15 Uhr

PCR-Tests werden nicht angeboten, allerdings an diversen anderen Standorten in Potsdam und Umgebung.

Corona-Test in Potsdam möglich

Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg und der Fachhochschule Potsdam betreibt der DRK-Kreisverband seit 6. Dezember 2021 eine Corona-Teststelle an der Fachhochschule Potsdam. Alles Wichtige zur Teststelle finden Sie im Beitrag zur Eröffnung der Corona-Teststelle in Potsdam-Bornstedt.

Empfehlung: Online-Termine für einen Corona-Schnelltest buchen

Vereinbaren Sie ihren Termin für einen Schnelltest in unseren Corona-Testzentren am besten online:

Dieser Text wurde am 15. Dezember 2021 aktualisiert.

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news-242 Wed, 24 Nov 2021 10:20:49 +0100 Corona-Impfung ohne Termin in Nuthetal: DRK-Kreisverband unterstützt bei mobilen Impfaktionen /ueber-uns/presse-service/meldung/corona-impfung-ohne-termin-in-nuthetal-drk-kreisverband-unterstuetzt-bei-mobilen-impfaktionen-im-now-sports.html Auf Initiative der Nuthetaler Bürgermeisterin Ute Hustig wird das Fitnesscenter „Now Sports“, in dem der Kreisverband seit April 2021 ein Corona-Testzentrum betreibt, nun auch zur Impfstelle. Wir sagen Ihnen, wann Sie sich vor Ort ohne Termin eine Corona-Schutzimpfung bekommen können. Die Gemeinde Nuthetal, der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig und das Nuthetaler Fitnesscenter „Now Sports“ organisieren gemeinsam mehrere mobile Impftermine, bei denen sich alle Interessierten ihre Erst-, Zweit- und Auffrisch-Impfung abholen können.

„Es freut mich, dass wir dieses Impfangebot innerhalb kürzester Zeit organisieren konnten. Ich möchte jede Bürgerin und jeden Bürger insbesondere der Gemeinde Nuthetal bitten, unser Angebot wahrzunehmen und sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen“, sagt Ute Hustig, Bürgermeisterin der Gemeinde Nuthetal.

Ähnlich sieht das Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig. „Die Corona-Schutzimpfungen sind aktuell die sinnvollste und effektivste Möglichkeit, um gegen die momentane Corona-Situation vorzugehen. Die Todes- und Infiziertenzahlen sind eindeutig: So schlimm wie derzeit ist die Corona-Pandemie in Deutschland und damit auch in Brandenburg noch nie gewesen. Wir müssen reagieren.“

Impfen ohne Termin in Nuthetal: Die Angebote im Überblick

Insgesamt drei Impftermine ohne vorherige Terminvergabe stehen fest. Die Termine im Überblick:

  • 26. November 2021, 13 bis 17 Uhr
  • 2. Dezember 2021, 13 bis 16:30 Uhr
  • 3. Dezember 2021, 13 bis 17 Uhr

Vor Ort werden Corona-Schutzimpfungen mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna durchgeführt. Beide haben eine ähnlich hohe Schutzwirkung. Auch sogenannte Kreuzimpfungen sind möglich, wenn Corona-Schutzimpfungen mit verschiedenen Impfstoffen erfolgt sind.

In der Impfstelle im „Now Sports“ werden zwei Impfärzte aus der Gemeinde Nuthetal die Impfungen vornehmen. Rund 200 Impfungen pro Tag sind möglich. Hinweis: Es kann nicht garantiert werden, dass bei längeren Warteschlangen jede Person eine Corona- Schutzimpfung erhält. Schließlich kann nur der für den jeweiligen Impftag bestellte Impfstoff verimpft werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort werden natürlich rechtzeitig die Wartenden darüber informieren, wenn der Impfstoff aufgebraucht ist.

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news-241 Fri, 19 Nov 2021 11:27:34 +0100 Corona-Schutzimpfungen: Wo Sie sich in Brandenburg gegen das Coronavirus impfen lassen können /ueber-uns/presse-service/meldung/corona-schutzimpfungen-wo-sie-sich-in-brandenburg-gegen-das-coronavirus-impfen-lassen-koennen.html Die Corona-Pandemie hat im November 2021 Deutschland fest in der Hand. Effektivstes Mittel zum Schutz vor dem Coronavirus: die Corona-Schutzimpfung. Wir sagen Ihnen, wo und wie Sie sich impfen lassen können. Immer wieder rufen in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig Brandenburgerinnen und Brandenburger an, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen wollen und nun einen Impftermin benötigen.

Impftermine und entsprechende Impfungen sind allerdings nicht beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig möglich. Dieser hat lediglich Corona-Testzentren in seinem Angebot, in denen Sie kostenfrei und unkompliziert in Bad Belzig und Nuthetal einen Corona-Schnelltest machen können.

Wo Sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen können

Und wo kann ich mich nun als Brandenburgerin und Brandenburger gegen das Coronavirus impfen lassen? Dazu wenden Sie sich bitte an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt. Außerdem gibt es eine Liste der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, welche Ärztinnen und Ärzte Corona-Schutzimpfungen in Brandenburg durchführen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich ohne Termin durch sogenannte mobile Impfteams impfen zu lassen. Wo diese mobilen Impfaktionen stattfinden, finden Sie unter brandenburg-impft.de.

Bitte bedenken Sie, dass bei mobilen Impfterminen nur eine begrenzte Zahl von Impfstoff vorhanden ist. Es kann nicht garantiert werden, dass sie eine Corona-Schutzimpfung an den Terminen erhalten. Es hat schon mobile Impftermine mit Warteschlangen gegeben, bei denen sich so viele Menschen impfen lassen wollten, sodass leider nicht alle eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben.

Des Weiteren sind stationäre Impfstellen in ganz Brandenburg geplant, in denen sich Brandenburgerinnen und Brandenburger ebenfalls die Corona-Schutzimpfung abholen können. Wann und wo diese öffnen, erfahren Sie unter brandenburg-impft.de.

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news-240 Wed, 17 Nov 2021 09:18:00 +0100 So ist der Förderwettbewerb „Gemeinsam für Potsdam“ für die DRK-Bereitschaft Potsdam zu Ende gegangen /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-bereitschaft-potsdam-so-ist-der-foerderwettbewerb-gemeinsam-fuer-potsdam-fuer-die-ehrenamtlichen-zu-ende-gegangen.html Vom 19. September bis 14. November 2021 ist es möglich gewesen, beim Förderwettbewerb „Gemeinsam für Potsdam“ online für ehrenamtliche Projekte aus der Landeshauptstadt abzustimmen. Mit dabei: Die DRK-Bereitschaft Potsdam unseres Kreisverbands. Wie der Wettbewerb für die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler zu Ende gegangen ist. Der Förderwettbewerb "Gemeinsam für Potsdam" ist am 14. November 2021 zu Ende gegangen. Und trotzdem über hundert Menschen für die DRK-Bereitschaft Potsdam und ihr Deeskalations- und Konfliktmanagement-Training abgestimmt hatten, hat es letztlich nicht ganz gereicht.

Dafür können sich nun die insgesamt 24 Gewinner-Projekte aus der Landeshauptstadt über die Förderung freuen, denen wir herzlich gratulieren.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken, die der DRK-Bereitschaft Potsdam ihre Stimme gegeben haben. Natürlich bleibt die Weiterbildung im Bereich Konflikt- und Deeskalationsmanagement für die Ehrenamtlichen der DRK-Bereitschaft Potsdam weiterhin ein Thema. Der nächste Förderwettbewerb kommt bestimmt.

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news-239 Mon, 15 Nov 2021 15:54:33 +0100 Pasta-Premiere: Mitarbeiterin des DRK-Heimatsterns begeistert Kinder mit einer Nudelmaschine /ueber-uns/presse-service/meldung/pasta-premiere-mitarbeiterin-des-drk-heimatsterns-begeistert-kinder-mit-einer-nudelmaschine.html Egal, ob Konfettikanone, Zaubershow oder Süßigkeiten: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kinderherzen höher schlagen zu lassen. Dass das auch mit selbstgemachten Nudeln klappt, hat sich im DRK-Heimatstern Potsdam beim Einweihen der neuen Nudelmaschine gezeigt. Lea Lindbach macht seit Oktober 2021 ein Freiwilliges Soziales Jahr im DRK-Heimatstern Potsdam und hat es sich als Back- und Kochbegeisterte auf die Fahnen geschrieben, die Kinder für leckeres und am besten noch gesundes Essen zu gewinnen.

Gesagt getan. Also machte sie sich an die Arbeit und kochte für die Kinder der Gruppe Wirbelwinde eine Kürbissuppe. Doch auch die leckerste Kürbissuppe bleibt eine Kürbissuppe – und zieht in Kinderaugen gegen Pizza und Nudeln wohl meist den Kürzeren.

So war es zumindest bei der Gruppe Wirbelwinde im DRK-Heimatstern. Und nachdem die Kinder stattdessen Nudeln als Favorit ausgemacht hatten, machte sich Lea Lindbach daran, dass sie Nudeln auf neue Weise kennenlernen.

Kostprobe überzeugt die Heimatstern-Kinder

Am 10. November 2021 war es dann soweit: Eine Nudelmaschine und ein Pastatrockner hatten ihre Premiere. Dafür holte sich die Freiwilligendienstleistende gleich noch einige Kinder mit hinzu, die ihr beim Mischen von Mehl, Eiern und Hartweizengrieß geholfen haben. So lernten sie mit großer Freude, wie man eigene Spaghetti herstellt. Das Gute: Schon wenig später konnten die Kinder eine Kostprobe nehmen. Stilles Mümmeln und ein langes „Mmhhm, lecker“ später hatte Lea Lindbach die Kinder endgültig begeistert.

Durch die geglückte Pasta-Premiere können sich die Kinder schon freuen, wenn Lea Lindbach sie das nächste Mal fragt, was sie gerne mal wieder Essen würden. Und Nudelmaschine und Pastatrockner ihren nächsten Einsatz haben.

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news-238 Fri, 12 Nov 2021 13:48:22 +0100 Einsatzkräfte im TV bei „Lebensretter hautnah“: Das erwartet das „Team Teltow“ in der neuen Folge /ueber-uns/presse-service/meldung/einsatzkraefte-im-tv-bei-lebensretter-hautnah-das-erwartet-das-team-teltow-in-der-neuen-folge.html In der neuen „Lebensretter hautnah“-Folge am 16. November 2021 sind auch wieder zwei Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark mit einem Einsatz dabei. Dieses Mal werden sie zu einem Fahrradunfall gerufen. Es ist wieder soweit: Am 16. November 2021 ab 20:15 Uhr ist das „Team Teltow“ bestehend aus Rettungssanitäterin Jenny Buchholz und Notfallsanitäter Ivo Winterstein wieder in Sat.1 bei „Lebensretter hautnah“ zu sehen.

In der Folge kümmern sich die beiden um einen Mann, der in Teltow einen Fahrradunfall hat. Kurze Zeit später müssen sich die Einsatzkräfte aber auch um die Ehefrau des Verletzten kümmern, die sich nur schwer auf den Beinen halten kann und das Bewusstsein zu verlieren droht.

Zum dritten Mal bei „Lebensretter hautnah“

Damit ist das „Team Teltow“ zum dritten Mal in der aktuell vierten Staffel des Doku-Reality-Formats dabei. Nach der TV-Premiere im September ist vor allem auch die Ausstrahlung der Folge im Oktober 2021 dem gesamten Team des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark in guter Erinnerung geblieben. Dort waren Jenny Buchholz und Ivo Winterstein gleich mit zwei Einsätzen dabei, sodass kurzerhand in der Rettungswache Teltow ein „Lebensretter hautnah“-Fernsehabend veranstaltet wurde.

Zusammen mit dem „Team Teltow“ sind am 16. November 2021 auch Einsatzkräfte der DLRG in Konstanz sowie Einsatzkräfte des DRK in Stuttgart in der neuen „Lebensretter hautnah“-Folge.

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news-225 Fri, 12 Nov 2021 09:27:00 +0100 +++Online-Abstimmung beendet+++: DRK-Bereitschaft Potsdam nimmt an Förderwettbewerb „Gemeinsam für Potsdam“ teil /ueber-uns/presse-service/meldung/bewerbung-erfolgreich-drk-bereitschaft-potsdam-nimmt-an-foerderwettbewerb-gemeinsam-fuer-potsdam-teil.html Gute Neuigkeiten aus dem Ehrenamt des Kreisverbands: Die DRK-Bereitschaft Potsdam nimmt am Förderwettbewerb „Gemeinsam für Potsdam“ der ProPotsdam teil. Bis 14. November 2021 lässt sich online darüber abstimmen, welches der insgesamt 52 Projekte eine Förderung erhält. Insgesamt 52 Projekte aus der Landeshauptstadt Potsdam nehmen 2021 am Förderwettbewerb „Gemeinsam für Potsdam“ teil. Mit dabei ist auch die DRK-Bereitschaft Potsdam, die sich mit dem Projekt „Deeskalations- und Konfliktmanagement“ beworben haben.

„Wir wollen unsere Freiwilligen in der Bereitschaft in Sachen Deeskalation und Konfliktmanagement fit machen. Dadurch könnten wir Veranstaltungen in Potsdam und Umgebung nicht nur als Sanitäterinnen und Sanitäter, sondern auch deeskalierend absichern“, sagt Matti Enderlein, stellvertretender Bereitschaftsleiter der DRK-Bereitschaft Potsdam.

Online-Abstimmung geht bis November

Das Ganze soll mit einem geförderten Workshop gelingen. Damit es klappt, kann bis 14. November online für die DRK-Bereitschaft Potsdam abgestimmt werden. In insgesamt vier Kategorien können die 52 Projekte eine Förderung von bis zu 6.000 Euro erhalten. Außerdem erwartet insgesamt acht Teilnehmende ein Jurypreis von jeweils 1.000 Euro. Grundvoraussetzung dafür sind mindestens 100 erhaltene Stimmen bis Mitte November.

Der Kreisverband drückt der DRK-Bereitschaft Potsdam die Daumen für den Wettbewerb und wird fleißig mit Stimmen unterstützen. Hinweis: Für das Abstimmen muss eine Mailadresse eingegeben werden, mit der man anschließend seine Stimmabgabe bestätigt. Die Zahl der erhaltenen Stimmen auf der Projektseite wird nur einmal am Tag aktualisiert.

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news-237 Mon, 08 Nov 2021 14:54:28 +0100 +++Corona-Schnelltests wieder kostenfrei+++: Warum Sie sich in unseren Testzentren testen lassen sollten /ueber-uns/presse-service/meldung/es-ist-erschreckend-wie-sich-die-aktuelle-corona-lage-in-den-testzentren-des-kreisverbands-widerspiegelt.html Steigende Inzidenzen, immer mehr Behandlungen von Corona-Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern: Die Corona-Pandemie hat wieder an Fahrt aufgenommen. Das macht sich auch in den Corona-Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig bemerkbar. Der Blick auf das tagesaktuelle Corona-Dashboard des Robert-Koch-Instituts lässt eigentlich momentan (Stand 8. November 2021) nur ein Fazit zu: Nahezu ganz Deutschland ist Anfang November 2021 wieder ein roter Fleck und fest in der Hand der Corona-Pandemie. Im Klartext heißt das: Immer mehr Menschen infizieren sich mit dem Coronavirus und müssen zur Covid-19-Behandlung ins Krankenhaus.

Dass das Virus wieder stärker grassiert – möglicherweise so stark wie noch nie seit dem Beginn der Pandemie – macht sich auch in den beiden Corona-Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig bemerkbar. Und das, obwohl die Zahl der Corona-Testungen seit Oktober 2021 deutlich aufgrund einer angepassten Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums zurückgegangen war. Hintergrund: Corona-Tests in Testzentren waren seitdem kostenpflichtig, sind es aber seit 13. November 2021 nicht mehr.

Weniger Corona-Testungen, mehr Infizierte

„In der Zeit der kostenpflichtigen Corona-Schnelltests hat es rund zwei Drittel weniger Corona-Testungen in unseren Testzentren in Nuthetal und Bad Belzig gegeben“, sagt Benjamin Key, Leiter der Corona-Testlogistik im Kreisverband. „Unter den Getesteten wiederum hat es so viele Positivfälle wie selbst in den bisherigen Hochzeiten der Corona-Pandemie noch nicht gegeben. Es ist wirklich erschreckend.“

Er ist überzeugt, dass die Dunkelziffer an Infizierten in Zeiten der kostenpflichtigen Schnelltests womöglich noch höher gewesen ist, als es Inzidenzen und Testergebnisse aus den Testzentren andeuteten. Denn zählte man nicht zu den Menschen, die von der Zahlungspflicht befreit waren, überlegte man möglicherweise zwei Mal, einen Corona-Test zu machen – als geimpfte, aber vor allem als ungeimpfte Person.

Darum unsere Bitte: Sollten Ihnen Erkältungserscheinungen zu schaffen machen und Sie sich schlapp fühlen: Lassen Sie einen Corona-Schnelltest durchführen und schützen Sie damit sich selbst, ihre Angehörigen sowie ihre Mitmenschen.

Alles Wichtige zu den Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig

Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig betreibt derzeit zwei Corona-Testzentren in Potsdam-Mittelmark: in Nuthetal ("NowSports", Friedenstraße 1, 14558 Nuthetal) und in Bad Belzig (Albert-Baur-Halle, Weitzgrunder Weg 6, 14806 Bad Belzig).

Die aktuellen Öffnungszeiten:

  • Nuthetal: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 12 bis 19 Uhr, mittwochs von 8 bis 16 Uhr
  • Bad Belzig: montags, mittwochs und donnerstags von 7 bis 12 Uhr, donnerstags auch von 15-18 Uhr, freitags von 7 bis 15 Uhr sowie samstags von 8 bis 15 Uhr

PCR-Tests werden nicht angeboten, allerdings an diversen anderen Standorten in Potsdam und Umgebung.

Online-Termine für einen Corona-Schnelltest in Bad Belzig und Nuthetal

Vereinbaren Sie ihren Termin für einen Schnelltest in unseren Corona-Testzentren am besten online:

Hinweis: Der Beitrag ist ursprünglich am 8. November 2021 erschienen und wurde am 15. November 2021 zuletzt aktualisiert.

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news-236 Fri, 05 Nov 2021 07:22:00 +0100 Warum Kuren für erschöpfte Familien so wichtig sind /ueber-uns/presse-service/meldung/warum-kuren-fuer-muetter-und-vaeter-so-wichtig-sind.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig unterstützt kurbedürftige Eltern. In der Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität sorgt Mitarbeiterin Anett Klink dafür, dass Ratsuchende das für sie passende Kurangebot finden. Und sich selbst und ihrer Familie etwas Gutes tun. „Schon lange wollte ich mal eine Kur für mich und mein Kind beantragen, habe es immer vor mir her geschoben. Jetzt bin ich an der Grenze meiner Belastbarkeit angelangt und brauche dringend ihre Hilfe.“

So oder so ähnlich beginnen so einige Telefonate, die unsere Fachfrau für die Kurberatung Anett Klink entgegennimmt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten unterstützt sie erschöpfte Eltern auf dem Weg zu ihrer Mutter- oder Vater-Kind-Kur, Müttergenesungskur oder Väterkur.

Das Deutsche Rote Kreuz ist einer der fünf Träger im Verbund des Müttergenesungswerkes und deshalb ist es für den DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig selbstverständlich, eine Kurberatung anzubieten.

Die richtige Kureinrichtung finden

Nach dem ersten Telefonkontakt mit Anett Klink stellt sich bei den meisten Ratsuchenden schon große Erleichterung ein. Einfühlsam und fachkompetent erklärt ihnen Frau Klink die nächsten Schritte auf dem Weg zur Kur. Bis die Familien ihre (zumeist dringend notwendige) Kur antreten können, folgen weitere telefonische, persönliche oder Videoberatungen.

Wenn Mütter und Väter gut informiert zur Kur fahren, ist dies eine gute Voraussetzung dafür, dass die Kur ein Erfolg wird. Bei der Suche nach einer passenden Kureinrichtung stehen mehr als 70 Kliniken des Müttergenesungswerkes zur Verfügung.

Ein wichtiger Aspekt ist immer, dass das Behandlungskonzept für die ratsuchenden Mütter, Väter und Kinder passt. Durch ihre langjährige Berufserfahrung kennt sich Frau Klink in der „Landschaft der Mutter/Vater-Kind-Kliniken“ bestens aus und kann die Familien deshalb optimal beraten.  Ein eigens vom Müttergenesungswerk entwickeltes Buchungssystem erleichtert die Auswahl der passenden Klinik.

Eltern für Kurberatung dankbar

Frau Klink sorgt ebenso dafür, dass der Kurantrag rechtzeitig und in richtiger Form an die Krankenkasse gestellt wird. Sollte doch einmal ein Antrag abgelehnt werden, werden die Ratsuchenden von der Beratungsstelle im Widerspruchsverfahren unterstützt.

Die Vernetzung der Kurberatungsstelle mit der Schwangerschafts- und Familienberatungsstelle ermöglicht es, auch weitere Beratungsangebote für Familien zu nutzen. Außerdem kann eine „Nachsorge“ nach Ablauf der Kur in Anspruch genommen werden.

„Ohne die tolle Beratung und Unterstützung wäre ich wohl nie mit meinen Kindern zur Kur gefahren. Endlich konnte ich mal etwas für mich tun, ohne diese ständigen Belastungen in meinem Familienalltag": Viele positive Rückmeldungen wie diese sind zur Kurberatung und -vermittlung bereits in der Beratungsstelle eingegangen.

Frau Klink hat daran einen großen Anteil. Als meist erste Ansprechpartnerin koordiniert sie die Belange der Beratungsstelle und das bereits seit 1999. Im August 2021 konnte Frau Klink auf ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in unserem DRK-Kreisverband zurückblicken. Für das fantastische Engagement in all den Jahren sei ihr herzlich gedankt.

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news-235 Mon, 01 Nov 2021 13:42:35 +0100 Besondere Einsatzübung für die DRK-Bereitschaft Potsdam /ueber-uns/presse-service/meldung/besondere-einsatzuebung-fuer-die-drk-bereitschaft-potsdam.html In einem Wohnhaus hat es eine Explosion gegeben. Es wird vermutet, dass eine Gasleitung detoniert ist. Eine unbestimmte Zahl an Menschen sind verletzt – und müssen schnellstmöglich erstversorgt werden. Genau dieses Szenario hat die DRK-Bereitschaft Potsdam gemeinsam mit Einsatzkräften des DRK-Ortsvereins Falkensee, der DRK-Wasserwacht Potsdam sowie der Feuerwehr Potsdam in der Montessori-Oberschule Potsdam in einer Katastrophenschutzübung absolviert. Als die Übung des Massenanfalls von Verletzten (MANV) in der Montessori-Oberschule in Potsdam-West beginnt, schallen aus gleich mehreren Ecken des Schulhofs Hilferufe. Einige Einsatzmimen liegen in Gebüschen, können sich nicht bewegen. Andere laufen in (gespieltem) Schock über den Schulhof und wissen nicht, wohin – bis sie die Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaft Potsdam, DRK-Wasserwacht Potsdam, vom DRK-Ortsverein Falkensee und der Potsdamer Feuerwehr sich um sie kümmern.

Sie übernehmen die Erstversorgung, prüfen sie nach eventuellen Verletzungen, ummanteln sie mit einer Rettungsdecke. In der Einsatzübung haben die Einsatzkräfte auf dem Fußballplatz hinter der Schule die Patientenablage gebildet.

Sie passen auf die Einsatzmimen auf, versorgen ihre (vermeintlichen) Verletzungen, wie sie es auch bei einem realen Unglück in ähnlichem Ausmaß machen würden. Sie sprechen mit ihnen darüber, was vor Ort passiert ist und ob sie Personen vermissen, die sich möglicherweise noch im Gebäude befindet.

Einsatzkräfte können Ernstfall proben

Keine anderthalb Stunden, nachdem die Einsatzkräfte die MANV-Übungsmeldung erreichte, ist sie auch schon beendet. Mit einem Mal löst sich die ernste Situation und alle Einsatzkräfte versammeln sich. Die Einsatzübung ist geschafft – und auch den Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern hat sie einiges abverlangt.

Schließlich findet eine derartige Übung nur alle paar Jahre statt. Umso mehr freut es Matti Enderlein als stellvertretenden Bereitschaftsleiter der DRK-Bereitschaft Potsdam, dass in 2021 eine solche Übung wieder stattgefunden hat: „Ich freue mich, dass wir mit über 40 ehrenamtlichen Einsatzkräften den Ernstfall üben konnten. Es war vor allem wichtig, unseren zahlreichen neuen Helferinnen und Helfern durch die Einsatzübung einen Einblick in das Bewältigen von Großschadenslagen zu ermöglichen.“

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news-234 Fri, 29 Oct 2021 08:17:51 +0200 Erste Hilfe mit „BEFAST“: Wie Sie Menschen mit einem Schlaganfall helfen können /ueber-uns/presse-service/meldung/erste-hilfe-mit-befast-wie-sie-menschen-mit-einem-schlaganfall-helfen-koennen.html Rund 270.000 Menschen in Deutschland erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall. Tendenz steigend. Denn mit zunehmender Zahl an Seniorinnen und Senioren steigt auch die Zahl an Personen, die einen Schlaganfall haben. Umso wichtiger ist es, beim Schlaganfall Bescheid zu wissen – und Betroffenen schnellstmöglich zu helfen. Wenn ein Mensch eine Durchblutungsstörung im Gehirn und damit einen Schlaganfall erleidet, zählt jede Sekunde. Bei diesen Menschen ist entweder eine Gehirnarterie verstopft, die es sonst mit Blut und Sauerstoff versorgt. Oder aber eine Gehirnarterie ist geplatzt, sodass es zu einer Hirnblutung kommt und essenzielle Bereiche des Gehirns abrupt nicht mehr versorgt werden.

Die Folge: Bleibt eine unverzügliche Behandlung des Schlaganfalls aus, kann das schwere neurologische Folgen haben. „Jeden Tag passieren Menschen Schlaganfälle. Man darf nicht vergessen: Nach Herzinfarkt und Krebs sind Schlaganfälle die dritthäufigste Todesursache in Deutschland“, sagt Volker Reuter. Er ist Notfallsanitäter und Praxisanleiter im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark. Für Notfallsanitäter wie ihn zählt das Behandeln von Betroffenen eines Schlaganfalls zum Berufsalltag im Rettungsdienst.

Mit dem BEFAST-Schema einen Schlaganfall erkennen

Klagt ein Mensch über eine verschwommene Sicht, Gleichgewichtsstörungen und kann nicht einmal mehr die Hand, die man vor seine Augen hält, als solche identifizieren, deutet sich ein Schlaganfall an. Zur Erkennung wenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Rettungsdiensten das sogenannte BEFAST-Schema an:

  • B für Balance: Prüfen Sie, ob sich die Person hinsetzen kann. Schwankt sie zu einer Seite? Gibt es eine Körperneigung beim Gehen?
  • E für Eyes (Augen): Klagt die Person über eine verschwommene, unscharfe Sicht? Schielt ein Auge möglicherweise in Richtung der mutmaßlich geschädigten Gehirnhälfte?
  • F für Face (Gesicht): Bitten Sie die Person, zu lächeln. Bewegen sich beide Mundwinkel nach oben? Bei einem Schlaganfall hängt ein Mundwinkel nach unten. Auch ein hängendes Augenlid kann ein Hinweis auf einen Schlaganfall sein.
  • A für Arms (Arme): Kann die Person beide Arme ausstrecken und die Handflächen nach oben drehen? Bei einem Schlaganfall ist das nicht möglich und der Arm auf der geschädigten Körperseite fällt wieder nach unten.
  • S für Speech (Sprache): Nuschelt die Person vor sich hin und kann selbst einfache Sätze nicht mehr formulieren? Ein Merkmal eines Schlaganfalls ist die Aphasie. Dabei handelt es sich um eine Wortfindungsstörung. „Ich hatte den Fall, dass mir ein Betroffener sagen sollte, was ich ihm gerade für einen Gegenstand zeige. Er antwortete mit ‚Bauklotz‘, obwohl er einen Kugelschreiber anschaute“, sagt Notfallsanitäter Volker Reuter.
  • T für Time (Zeit): Fragen Sie die betroffene oder eine Kontaktperson, wie lange die Symptome schon anhalten, die vorher via „BEFAS“ geprüft wurden. Je länger Hirnbereiche nicht mit Blut und Sauerstoff versorgt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit von bleibenden neurologischen Schäden. Darum bedeutet „Zeit“ auch: keine Zeit verlieren und umgehend die 112 sowie den Rettungsdienst rufen, damit die betroffene Person zur Behandlung schnellstmöglich ins Krankenhaus kommt.

Wie sich ein Schlaganfall ankündigen kann

Warum das BEFAST-Schema beim Erkennen von Schlaganfällen so wichtig ist, weiß Volker Reuter noch aus einem weiteren entscheidenden Grund: „Bei einem Verdacht auf einen Schlaganfall ist das BEFAST-Schema die einzige Möglichkeit der Ersten Hilfe.“

So überraschend ein Schlaganfall auch kommen kann: Oft kündigt er sich an. Dann, wenn Menschen schwindelig oder übel ist, sie Kopfschmerzen haben und ohne Grund Doppelbilder sehen, steht ein Schlaganfall bevor oder hat bereits begonnen.

Warum immer mehr Schlaganfälle passieren

Dass es überhaupt zu einer Durchblutungsstörung im Gehirn kommt, kann verschiedene Gründe haben. Vor allem eine zu fetthaltige Ernährung, ausbleibende Bewegung, Bluthochdruck, Diabetes und Zigarettenkonsum können den Blutfluss beeinflussen und zu einem Schlaganfall (im Volksmund auch als Hirninfarkt bekannt) führen.

Besonders Seniorinnen und Senioren sind von Schlaganfällen betroffen. „Trotzdem können Schlaganfälle in jedem Alter passieren. Ich habe das BEFAST-Schema schon mit einer 39-Jährigen durchgeführt, die einen Schlaganfall erlitten hatte“, erinnert sich Volker Reuter.

Mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung in Brandenburg und in ganz Deutschland sowie der steigenden Zahl an Seniorinnen und Senioren dürfte auch die Zahl von jährlich rund 270.000 Schlaganfällen in Deutschland steigen. Umso wichtiger ist es, das BEFAST-Schema zu beherrschen.

  • Jedes Jahr am 29. Oktober ist der internationale Schlaganfalltag. Der Aktionstag hat das Ziel, das öffentliche Bewusstsein für Schlaganfälle zu stärken. Dafür setzt sich insbesondere die Welt-Schlaganfall-Organisation (WSO) ein, die 2021 mit dem Hashtag #Precioustime (auf Deutsch: kostbare Zeit) eine Kampagne durchführt, die die Menschen weltweit für Schlaganfälle sensibilisieren soll.
  • Foto: Luis Quintero / Unsplash
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news-233 Wed, 20 Oct 2021 15:16:50 +0200 Einsatzkräfte im TV: Rettungsdienst-Team kommt für „Lebensretter hautnah“-Abend zusammen /ueber-uns/presse-service/meldung/einsatzkraefte-im-tv-team-vom-drk-rettungsdienst-potsdam-mittelmark-kommt-fuer-lebensretter-hautnah-abend-zusammen.html Am 19. Oktober 2021 sind zwei Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark zum zweiten Mal bei der Doku-Reihe „Lebensretter hautnah“ in Sat.1 zu sehen gewesen. Gleich zwei Einsätze vom „Team Teltow“ waren dabei. Das nutzte der DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark und veranstaltete einen „Lebensretter hautnah“-Abend in der Rettungswache in Teltow. „Es geht los, es geht los“, schallte es durch die Fahrzeughalle der Rettungswache in Teltow, von der die Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark ihre Einsätze fahren.

Doch am Dienstagabend gegen 20:15 Uhr stand nicht etwa ein Einsatz, sondern eine neue Folge „Lebensretter hautnah“ in Sat.1 auf dem Programm.

Es sollte eine besondere werden. Denn nach der TV-Premiere am 21. September 2021 von Notfallsanitäter Ivo Winterstein und Rettungssanitäterin Jenny Buchholz – kurz: das „Team Teltow“ – wurde eine Folge mit gleich zwei Einsätzen der beiden für den 19. Oktober 2021 angekündigt.

Respekt und Dankesworte für Einsatzkräfte

Aus diesem Grund kamen am Dienstagabend Mitarbeitende des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark in der Teltower Rettungswache auf einen „Lebensretter hautnah“-Abend zusammen und schauten die Folge bei Pizza, Snacks und Getränken.

Zu Beginn richtete Ivo Winterstein einige Worte an alle Anwesenden und das Rettungsdienst-Team insgesamt: „Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Vielen Dank an das Team für die enorme Unterstützung. Diese war erst die Grundlage dafür, dass die Drehtage so gut gelaufen sind.“

Davor, mit einem Fernsehproduktionsteam eine 24-Stunden-Schicht zu haben, haben so einige Mitarbeitende des Rettungsdiensts, die beim TV-Abend dabei sind, großen Respekt. „Es ist einerseits spannend, Einsatzorte im Fernsehen zu sehen, die man kennt. Andererseits wäre ich sicherlich aufgeregt, wenn ich weiß, dass eine Kamera mich die gesamte Schicht über begleitet“, sagt ein Rettungsdienst-Mitarbeiter.

„Team Teltow“ versorgt ehemaligen Olympia-Radrennfahrer

Dem „Team Teltow“ ist bei den Einsätzen im TV eine Aufregung nicht anzumerken. Ivo Winterstein und Jenny Buchholz kümmern sich empathisch und konzentriert um mehrere verletzte Fahrradfahrer, die in Teltow bei hoher Geschwindigkeit gestürzt waren. Kurios: Im Laufe der Behandlung stellt sich heraus, dass einer der Verletzten Rainer Podlesch ist, ehemaliger deutscher Profi-Radrennfahrer, Olympia-Teilnehmer 1968 und zweifacher Weltmeister bei den sogenannten Rad-Steherrennen.

Dabei sorgen im Laufe des Abends so einige Ausschnitte der Folge für jede Menge Heiterkeit: Zum Beispiel, als Rettungssanitäterin Jenny Buchholz nach einem Einsatz auf dem Rückweg zur Rettungswache zu „We will rock you“ abgeht. Auch das inoffizielle „Perfekt“-Bingo macht Freude, weil Notfallsanitäter Ivo Winterstein im Alltag, aber auch bei „Lebensretter hautnah“ gerne auf Gesagtes mit „perfekt“ antwortet.

Ein Highlight beim „Lebensretter hautnah“-Abend ist auf jeden Fall auch die Szene, in der eine nächtliche Türreparatur an einem Einsatzfahrzeug in der Teltower Wache Mathias Koch, Leiter des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark, auf den Plan ruft – und mit vereinten Kräften gelingt.

„Lebensretter hautnah“-Abend als Dank für das gesamte Team

„Das ist das erste Mal, dass wir so einen Fernsehabend in der Rettungswache machen. Das sehen wir einfach auch als Dank nicht nur an Ivo und Jenny, sondern am gesamten Rettungsdienst-Team. Alle haben dazu beigetragen, dass der Besuch vom Produktionsteam so gut geklappt hat“, sagt Norbert Schipper, DRK-Wachleiter in der Rettungswache Teltow.

Als gegen 22:30 Uhr der Abspann von „Lebensretter hautnah“ läuft, klatschen die Mitarbeitenden des Rettungsdiensts in die Hände. Sie applaudieren ihrer Kollegin Jenny Buchholz und ihrem Kollegen Ivo Winterstein für das Gesehene. Keine zehn Minuten später ist auch schon das Aufräumen in der Teltower Rettungswache beendet. Der nächste „Lebensretter hautnah“-Abend kann kommen.

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news-232 Mon, 18 Oct 2021 15:40:59 +0200 Kreisverband sowie Rettungsdienst kommen zu Strategietagungen in Groß Behnitz zusammen /ueber-uns/presse-service/meldung/kreisverband-sowie-rettungsdienst-kommen-zu-strategietagungen-in-gross-behnitz-zusammen.html In Groß Behnitz sind Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler des Kreisverbands zusammengekommen, um vergangene Monate zu reflektieren und sich möglichst konkrete Arbeitsaufträge für die nächsten Wochen und Monate zu erarbeiten. Dabei tagten nicht nur die Mitarbeitenden des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, sondern auch vom DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark. Ende September sind Mitarbeitende des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig zu einer Strategietagung im Nauener Ortsteil Groß Behnitz zusammengekommen, um das Erreichte seit der Strategietagung im August 2020 zu besprechen und die Kreisverbands-Segel für die kommenden Monate zu setzen.

Dabei wurden in Kleingruppen mehrere Themenfelder herausgearbeitet, die die Mitarbeitenden ab sofort mit besonderer Priorität angehen wollen und haben damit auch diverse konkrete Arbeitsaufträge bis März 2022 verknüpft. Dann soll die nächste Strategietagung stattfinden sowie eine Zwischenbilanz zu den jeweils gesteckten Zielen und Anliegen gezogen werden.

Auch DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark macht Strategietagung

Christian Schophaus, alleinvertretungsberechtigter Vorstand des Kreisverbands, zeigte sich mit den Ergebnissen der Tagung zufrieden: „Wir haben die Tagung effizient genutzt. Nun gilt es, in allen Bereichen die Zukunftsgestaltung des Kreisverbands voranzutreiben.“

Dabei war auch auf der Strategietagung die neue DRK-Zentrale in Potsdam-Drewitz Thema, deren Bau 2022 beginnen soll. „Der Neubau ist das eine. Aber wo stehe ich als Mitarbeitender des Kreisverbands? Und wo will ich hin? Das sind Fragen, die mich beschäftigen und sich meiner Meinung nach jede und jeder fragen sollte.“

Anfang Oktober veranstaltete der DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark ebenfalls in Groß Behnitz zum ersten Mal eine Strategietagung – und wahrscheinlich nicht die letzte. „Ich bin mit den Ergebnissen der zwei Tage zufrieden. Die Leitungskräfte im Rettungsdienst haben gemeinsam Schwerpunkte für 2022 erarbeitet, die wir nun zusammen angehen wollen“, sagt Mathias Koch, Fachbereichsleiter Rettungsdienst im Kreisverband.

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news-230 Fri, 15 Oct 2021 11:49:24 +0200 Zum zweiten Mal: Einsatzkräfte vom DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark im TV bei „Lebensretter hautnah“ /ueber-uns/presse-service/meldung/zum-zweiten-mal-einsatzkraefte-vom-drk-rettungsdienst-potsdam-mittelmark-im-tv-bei-lebensretter-hautnah.html Durchweg positive Reaktionen hat es nach der TV-Premiere von zwei Einsatzkräften des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark gegeben. In sozialen Netzwerken fragten sich schon so einige Zuschauerinnen und Zuschauer, wann das „Team Teltow“ das nächste Mal wieder mit dabei ist. Jetzt steht fest: Am 19. Oktober 2021 hat das Warten ein Ende. Es ist wieder soweit: Am Dienstag, den 19. Oktober 2021, sind Rettungssanitäterin Jenny Buchholz und Notfallsanitäter Ivo Winterstein vom DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark erneut Teil in der Show „Lebensretter hautnah - Wenn jede Sekunde zählt“ in Sat.1.

In der Folge werden sie zu einem Fahrradunfall in Teltow gerufen, bei dem gleich mehrere Rennfahrer bei hoher Geschwindigkeit gestürzt sind. Da die Situation zu anfangs unklar ist, treffen mit der Zeit immer mehr Einsatzkräfte ein. Beim Verarzten eines Verletzten finden die beiden Einsatzkräfte heraus, dass sie einen berühmten Radsportler versorgen.

Neben dem Team vom DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark sind auch Einsatzkräfte aus Stuttgart und Dortmund Teil der Sendung am 19. Oktober 2021. Den Trailer zur Folge gibt es auf der Facebook-Seite des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark. Die TV-Premiere feierte das Duo am 21. September 2021. In der Folge behandelten sie einen Mann mit unstillbarem Nasenbluten.

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news-231 Tue, 12 Oct 2021 18:32:00 +0200 Warum die Corona-Pandemie der DRK-Tagespflege in Werder so zu schaffen macht /ueber-uns/presse-service/meldung/warum-die-corona-pandemie-der-drk-tagespflege-in-werder-so-zu-schaffen-macht.html Eine Journalistin der Märkischen Allgemeinen Zeitung in Potsdam hat im September in der DRK-Tagespflege Werder vorbeigeschaut. Grund des Besuchs war nicht etwa eine besondere Veranstaltung, sondern die anhaltenden Probleme der Tagespflege aufgrund der Corona-Pandemie. Die Märkische Allgemeine Zeitung ist im September 2021 zu Gast in der DRK-Tagespflege Werder gewesen. Der Anlass war allerdings kein erfreulicher: Die Einrichtung hat weiterhin mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen und die Mitarbeitenden geben alles, um sie zu erhalten. Und neue Seniorinnen und Senioren für das Angebot zu gewinnen.

„Wir sehen, wie wichtig unser Angebot für Seniorinnen und Senioren und ihr Wohlbefinden ist“, sagt Jeanette Kritzel, Fachbereichsleiterin für soziale Dienste im Kreisverband. „Das Problem ist: In ihren eigenen vier Wänden können die Seniorinnen und Senioren meist nicht ausreichend versorgt werden. Dort ist die häusliche Versorgung gefährdet. Diese ist aber für ihre Gesundheit essenziell.“

Um mehr Seniorinnen und Senioren für die DRK-Tagespflege zu gewinnen, planen die Mitarbeitenden auch unterschiedliche Veranstaltungen. Beispielsweise ist für den 26. November 2021 ab 15 Uhr ein „Tanz in den Advent“-Nachmittag geplant.

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news-229 Mon, 11 Oct 2021 14:44:46 +0200 Was sich für Sie in unseren Corona-Testzentren ab 11. Oktober 2021 ändert /ueber-uns/presse-service/meldung/was-sich-fuer-sie-in-unseren-corona-testzentren-ab-11-oktober-2021-aendert.html Seit 11. Oktober 2021 sind Corona-Schnelltests in Deutschland nicht mehr kostenfrei – auch in den drei Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig. Für welche Personen die Corona-Schnelltests kostenlos bleiben und was Sie bei Testungen beachten sollten. In den Corona-Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig müssen ab 11. Oktober 2021 Corona-Schnelltests bezahlt werden – wie in allen anderen Corona-Testzentren bundesweit.

Grund dafür ist eine angepasste Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums, mit der ein Bund-Länder-Beschluss umgesetzt wird. Für die Kreisverbands-Testzentren in Nuthetal und Bad Belzig bedeutet das, dass ein Corona-Schnelltest ab sofort 15 Euro kostet. PCR-Tests werden nicht angeboten. Wo es PCR-Testangebote in Potsdam und Umgebung gibt.

Für bestimmte Personen bleibt der Corona-Schnelltest kostenfrei

Bei bestimmten Testgründen bleibt der Corona-Test kostenlos, zum Beispiel bei Personen unter 18 Jahren, Schwangeren oder für diejenigen, die Corona-Kontaktperson sind. Das Bundesgesundheitsministerium hat exakte Informationen dazu aufbereitet, welche Personen weiterhin kostenlose Testangebote wahrnehmen können.

Sie benötigen einen tagesaktuellen Corona-Test? Kein Problem. Dann kommen Sie in eines der Corona-Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig.

Hinweis: Falls Sie nicht von einer Bezahlung der Schnelltests befreit sind, wird darum gebeten, in unseren Testzentren möglichst mit Bank- oder Kreditkarte zu bezahlen.

Die Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig mit Öffnungszeiten im Überblick:

  • Bad Belzig: Albert-Baur-Halle (Weitzgrunder Weg 6, 14806 Bad Belzig), Öffnungszeiten: montags, mittwochs und donnerstags von 7 bis 12 Uhr, donnerstags auch von 15-18 Uhr, freitags von 7 bis 15 Uhr sowie samstags von 8 bis 16:30 Uhr
  • Nuthetal: "NowSports" (Friedenstraße 1, 14558 Nuthetal), Öffnungszeiten: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 12 bis 19 Uhr, mittwochs von 8 bis 16 Uhr
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news-228 Tue, 28 Sep 2021 11:45:00 +0200 Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-Residenz in Falkensee wachsen bei Senioren-Marathon über sich hinaus /ueber-uns/presse-service/meldung/bewohnerinnen-und-bewohner-der-senioren-residenz-in-falkensee-wachsen-bei-zweitem-senioren-marathon-ueber-sich-hinaus.html Mitte September hat das Serviceteam der DRK-Senioren-Residenz in Falkensee zum zweiten Mal eine Sportveranstaltung für ihre Bewohnerinnen und Bewohner organisiert. Sie ist ein voller Erfolg gewesen: Die Seniorinnen und Senioren sind beim Marathon über sich hinausgewachsen und haben fast 20 Kilometer mehr zurückgelegt als im vergangenen Jahr. Mit wöchentlichen Spaziergängen hatten sich die Seniorinnen und Senioren der DRK-Senioren-Residenz in Falkensee auf den zweiten Senioren-Marathon ihrer Einrichtung vorbereitet und so einige Kräfte gesammelt.

Sie wollten unbedingt die insgesamt rund 28,5 Kilometer übertreffen, die sie gemeinsam 2020 erlaufen hatten und übertrafen sie mehr als deutlich. 772 Runden und insgesamt 46,32 Kilometer wurden am 14. September 2021 von 22 Seniorinnen und Senioren erlaufen.

Bei Kaiserwetter drehten sie Runde für Runde um den Teich hinter der Senioren-Residenz und hatten gemeinsam jede Menge Spaß. „Die Senioren waren noch motivierter als im letzten Jahr, fieberten dem Termin entgegen und staunten selbst über ihren Erfolg“, sagt Iwona Röwe, die das Serviceteam der DRK-Senioren-Residenz leitet.

Bewohner hält Senioren-Marathon 2021 in Gedicht fest

Sie und ihr Team hatten sich für den zweiten Senioren-Marathon so einiges überlegt, um den Teilnehmenden eine große Freude zu machen. So bekamen alle Teilnehmenden eine Startnummer, eine Urkunde, eine Medaille und einen Gutschein für eine Massage. Außerdem konnten sich alle nach dem Lauf bei einer Portion Leberkäse mit Kartoffelsalat sowie einem Dessert stärken.

Bewohner Rudi Dittschlag war von der Veranstaltung so fasziniert, dass er den Senioren-Marathon 2021 in Gedichtform festgehalten hat.

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news-227 Mon, 27 Sep 2021 15:54:42 +0200 Versteigerung für den guten Zweck, Live-Musik, magische Momente: So schön war das Kreisverbands-Sommerfest 2021 /ueber-uns/presse-service/meldung/versteigerung-fuer-den-guten-zweck-live-musik-magische-momente-so-schoen-war-das-drk-sommerfest-2021.html Spielt das Wetter mit? Geht das 3-G-Corona-Testkonzept auf? Wie viele Teilnehmende kommen, obwohl sie sich nicht vorher angemeldet haben? So einige Fragen beschäftigte das Team in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands in Nuthetal in Vorbereitung auf das Sommerfest. Doch die Kombination aus umfassender Vorbereitung und einer Prise Wetterglück bescherte dem Kreisverband und seinen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern am 24. September 2021 ein durch und durch gelungenes Sommerfest. Am 24. September 2021 hat der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig unter freiem Himmel in der Potsdamer Schiffbauergasse ein Sommerfest gefeiert, das es im Kreisverband wohl so noch nicht gegeben hat.

Egal, ob hauptamtlicher Mitarbeiter im Rettungsdienst oder ehrenamtliche Sanitäterin im DRK-Ortsverein Falkensee: Alle Mitarbeitenden des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig waren zum Sommerfest genauso eingeladen wie externe Unterstützerinnen und Unterstützer.

Gemeinsam ließen sie es sich unter freiem Himmel bei milden Temperaturen, Büffet und kleinem Programm gut gehen. Doch nicht nur das kulinarische Angebot mit verschiedenen Essensstationen sorgte für große Augen. Ebenso Magier Martin Lübcke bescherte allen Anwesenden besondere Momente, wenn er Süßigkeiten aus Karten fallen ließ oder Münzen in eine Glasflasche bewegte – durch den Flaschenboden. „Das ist einfach fantastisch, dass alle aus dem Kreisverband zusammenkommen. Ich kann mich nicht erinnern, wann es das das letzte Mal gegeben hat“, sagte Rüdiger Frigge, Mitarbeiter in der Druckerei den DRK-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen Potsdam.

Christian Schophaus: „Kreisverband hat tolle Mitarbeitende“

Zum Hauptprogramm des Sommerfests gehörte neben kleineren Redebeiträgen von Kreisverbands-Präsident Joachim Müller auch ein kleines „5 Fragen an“ zwischen Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbands und Julianne Sönnichsen, die durch das Programm führte.

„Der Kreisverband hat tolle Mitarbeitende und ein gutes Netzwerk in der Stadt Potsdam. Unsere Ergebnisse sprechen für sich“, bilanzierte Christian Schophaus mit Blick auf bisher gemeinsam Geschafftes.

Dem schloss sich Moderatorin Julianne Sönnichsen an: „Allein mit dem DRK-Heimatstern wurde ein Vorzeigekinderheim geschaffen, das den gesamten Stadtteil aufwertet.“

Unterstützung für Hilfsbedürftige in Rheinland-Pfalz

Als Dank für das Geleistete erwartete auf dem Sommerfest alle Fachbereichsleiterinnen und -leiter Blumensträuße und Weinflaschen. Weiterer Höhepunkt war eine Versteigerung von drei Weinflaschen für „Potsdam hilft der Eifel“, die dem Weingut Gebrüder Bertram zu Gute kommt. Im Hochwasser haben die Brüder nicht nur ihr Wein- und Privathaus, sondern auch ihr Elternhaus verloren.

Insgesamt kommen ihnen ein Erlös von rund 1.400 Euro zu. Insgesamt hat das Potsdamer Spendenprojekt schon eine Spendensumme von mehr als 128.200 Euro (Stand 27. September, 15:40 Uhr) erreicht.

Besondere Momente mit „Fox Ventura“

Das DRK-Sommerfest so richtig rund machte ein Auftritt der Magdeburger Band „Ventura Fox“, die begeisterte und die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler einerseits bei ihren Musikwünschen abholte. Andererseits hatte sie auch bekannte Klassiker mit dabei, in denen sie einen „Skandal im Sperrbezirk“ besangen – und auch die Tanzenden in ihren Auftritt einbanden.

Und so kam es, dass Fachbereichsleiter Thorsten Häcker wie einst Udo Jürgens gemeinsam mit einer Heimatstern-Kollegin von griechischem Wein sang. Nur ein Glanzlicht eines mehr als gelungenen Sommerfests.

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news-226 Fri, 24 Sep 2021 09:14:01 +0200 Rückblick mit Ausblick: So war die 33. Kreisversammlung des Kreisverbands /ueber-uns/presse-service/meldung/so-war-die-33-kreisversammlung-des-kreisverbands.html Am 23. September 2021 hat in der Potsdamer Schiffbauergasse die 33. Kreisversammlung des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig stattgefunden. Mitarbeitende und Ehrenamtliche blickten gemeinsam auf das Erreichte im Jahr 2020 zurück. Christian Schophaus wagte vor allem aber auch einen Blick nach vorne. Die 33. Kreisversammlung ist für alle Anwesenden vor allem deshalb eine besondere gewesen, da sich die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in Präsenz in der Potsdamer Schiffbauergasse getroffen haben. Zur Erinnerung: Die 32. Kreisversammlung wurde 2020 mehrmals verschoben, bevor sie am 13. November 2020 aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie erstmals per Videoaustausch stattfinden musste.

Umso mehr freute es alle Teilnehmenden am 23. September 2021, wieder zur Kreisversammlung an einem realen Ort beisammen zu sein. „Nach den vielen Online-Beratungen ist es einfach schön, in die Präsenz zurückzukehren – und die Menschen wiederzusehen“, sagte Kreisverbands-Präsident Joachim Müller zu Beginn der Versammlung.

Anschließend resümierte er die für alle Menschen außerordentlich herausfordernde Zeit, die mit dem ersten Corona-Fall in Deutschland am 28. Januar 2020 begann – und unverändert anhält. „In allen Bereichen des Kreisverbands erforderte die Pandemie eine Gradwanderung: Denn neben der Arbeit unter Pandemie-Bedingungen kam zusätzlich noch die Corona-Unterstützung hinzu, die uns jede Menge abverlangt hat“, fuhr Joachim Müller fort.

Besondere Kreisversammlung für Juni 2022 geplant

Dabei würdigte er – stellvertretend für sämtliche Bereiche des Kreisverbands – das Corona-Management aus jeweiligen Bereichen beispielhaft: „Egal, ob der Lockdown im Heimatstern, das Organisieren von Bombenentschärfungen in Zeiten von Kontaktbeschränkungen oder der Schutz unserer Mitarbeitenden sowie vor allem der Seniorinnen und Senioren in den Pflegeeinrichtungen: Mit Professionalität, Kreativität und Flexibilität haben wir es geschafft, der Krise die Stirn zu bieten“, sagte der Kreisverbands-Präsident.

Neben dem Blick zurück wagte Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbands, auch einen kurzen Blick nach vorne und kündigte an, dass der Kreisverband für 2022 Großes geplant habe. Damit bezog er sich vor allem auf den Neubau der DRK-Zentrale in Drewitz, die in 2022 starten und die Mehrheit der Kreisverbands-Angebote an einem Standort bündeln soll. „Nach dem Umzug 2019 von Bad Belzig nach Nuthetal schaffen wir einen Ort, an dem sich alle Mitarbeitenden unseres Kreisverbands wiederfinden sollen und auf den sie sich freuen können“, sagte Christian Schophaus.

Mit Blick auf 2022 wurde schon auf die Besonderheit der nächsten 34. Kreisversammlung hingewiesen: Diese ist für den Juni 2022 geplant. Dann steht auch die Neuwahl des Kreisverbands-Präsidiums an.

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news-224 Fri, 17 Sep 2021 17:09:00 +0200 TV-Premiere: Einsatzkräfte vom DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark Teil der Fernsehsendung „Lebensretter hautnah“ /ueber-uns/presse-service/meldung/tv-premiere-einsatzkraefte-vom-drk-rettungsdienst-potsdam-mittelmark-teil-der-fernsehsendung-lebensretter-hautnah.html Im Mai und Juli 2021 wurden zwei Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdienstes Potsdam-Mittelmark von einer TV-Produktionsfirma begleitet, die das Sat.1-Format „Lebensretter hautnah – Wenn jede Sekunde zählt“ produziert. Die Ergebnisse der Drehtage feiern am 21. September ihre Premiere. Zwei Einsatzkräfte des DRK-Rettungsdienstes Potsdam-Mittelmark nehmen an der vierten Staffel des TV-Formats „Lebensretter hautnah – Wenn jede Sekunde zählt“ teil. Bei „Lebensretter hautnah“ werden Mitarbeitende von Rettungsdiensten in ganz Deutschland bei ihrer Arbeit begleitet. Das Format möchte einerseits möglichst authentische Einblicke in die Arbeit von Rettungsdiensten, aber andererseits genauso von Einsatzleitstellen sowie Biografien von Patientinnen und Patienten geben.

Im Mai und Juli 2021 war die TV-Produktionsfirma hinter „Lebensretter hautnah“ mit Rettungssanitäterin Jenny Buchholz und Notfallsanitäter Ivo Winterstein von der Rettungswache in Teltow aus bei Einsätzen in Potsdam-Mittelmark und Umgebung dabei. Die Aufnahmen sind Teil der vierten Staffel des TV-Formats. Die ersten Einsätze der beiden sind in der Folge am 21. September 2021 zu sehen, die um 20:15 Uhr in Sat.1 sowie per Livestream läuft.

DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark von Produktion begeistert

„Ich habe nie gewusst, dass so ein Erlebnis auf meiner Bucket List steht, aber bin einfach froh, diese Erfahrung gemacht zu haben“, sagt Rettungssanitäterin Jenny Buchholz. Auch Notfallsanitäter Ivo Winterstein haben die Dreharbeiten begeistert: „Das waren wirklich aufregende und einmalige Tage. Was für ein tolles Team: Sowohl das Drehteam als auch unsere Kolleginnen und Kollegen in den Rettungswachen haben es uns leicht gemacht, dass wir uns während der Dreharbeiten wohlfühlen.“

Nach der Folge am 21. September 2021 werden Jenny Buchholz und Ivo Winterstein als „Team Teltow“ noch in weiteren Folgen der vierten Staffel von „Lebensretter hautnah“ mitwirken. Auf die Teilnahme am TV-Format ist auch Mathias Koch als Leiter des DRK-Rettungsdienstes Potsdam-Mittelmark stolz: „Es war eine spannende Erfahrung, das Fernsehteam zu Gast zu haben. In den sechs Drehtagen haben wir erlebt, wie in einem sensiblen Bereich wie der Notfallrettung mit Augenmaß und Professionalität ein solches TV-Format entsteht.“

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news-223 Mon, 13 Sep 2021 16:20:32 +0200 Besonderer Tag: Team der Kreisverbands-Geschäftsstelle überrascht Mitarbeiterin /ueber-uns/presse-service/meldung/besonderer-geburtstag-team-der-kreisverbands-geschaeftsstelle-ueberraschen-mitarbeiterin.html Runde Geburtstage von Mitarbeitenden sind im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig auch immer ein schöner Anlass, um diese zu überraschen. Nun war es bei Renate Michaelis soweit, die sich in der Geschäftsstelle um die Lohnbuchhaltung kümmert. Mit ihrer humorvoll-selbstironischen Art und den Worten „Die alte Frau ist da, die alte Frau ist da“ hat Renate Michaelis am Montag die DRK-Geschäftsstelle in Nuthetal betreten. Zu diesem Zeitpunkt warteten schon so einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf sie, um zu gratulieren: Sie hat am Sonntag ihren 60. Geburtstag gefeiert.

Passend zum Geburtstag überraschte das Team sie mit einem bunt geschmückten Arbeitsplatz, einem Blumenstrauß, einem Geschenkpaket – und einer kleinen Jerusalema-Tanzeinlage. Die hatte das Team für sie als Frohnatur vorbereitet. Inklusive Geburtstagskuchen. Neben zwei Schoko-Kuchen stand auch ein Frankfurter Kranz auf dem vorbereiteten Geburtstagstisch. „Was für eine schöne Überraschung. Ihr seid die Besten“, sagte Renate Michaelis.

Auch eine kleine Tasche mit "Erste Hilfe für alle ab 60"-Aufdruck kann sie ab sofort ihr Eigen nennen. Ein Geburtstagsgeschenk hatte sie gleich zur Arbeit mitgenommen: Ihr neues Fahrrad, mit dem sie am Montagfrüh das erste Mal zur Arbeit gefahren ist.

Am Montag präsentierte sich Renate Michaelis – neues Jahrzehnt hin oder her – so, wie sie das Team der Geschäftsstelle schätzt und gerne hat: Heiter, aufgeschlossen, emsig, engagiert. Von alter Frau keine Spur.

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news-222 Mon, 13 Sep 2021 13:46:00 +0200 Jobs beim DRK in Potsdam und Umgebung: DRK-Kreisverband zu Gast bei Radio Potsdam /ueber-uns/presse-service/meldung/jobs-beim-drk-in-potsdam-und-umgebung-kreisverband-zu-gast-bei-radio-potsdam.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig hat an der Themenwoche „Job-Motor 2021“ Radio Potsdam teilgenommen. Dabei ging es darum, sich als moderner und attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren sowie aktuelle Stellenausschreibungen vorzustellen. Dabei hat Tony Zimmermann, Fachbereichsleiter Personal, verraten, worauf es ihm bei Bewerbungen besonders ankommt. Tony Zimmermann, Fachbereichsleiter Personal, ist gemeinsam mit Christian Schophaus, alleinvertretungsberechtiger Vorstandsvorsitzender im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig, zu Besuch bei Radio Potsdam gewesen. Zur Themenwoche „Job-Motor 2021“ kamen sie mit Moderatorin Domi Krebs über die neue DRK-Zentrale in Drewitz sowie aktuell ausgeschriebene Stellen im DRK-Kreisverband ins Gespräch.

„Das war eine tolle Möglichkeit und eine andere Form der Außendarstellung. Wir als DRK-Kreisverband haben noch jede Menge vor und wollen noch mehr ein Name für gute Arbeit in Potsdam und Umgebung sein“, sagt Tony Zimmermann. Egal, ob Unterstützung im Fahrdienst für den Raum Potsdam und Bad Belzig, Mitarbeitende im Pflegebereich in Falkensee oder Unterstützung in der IT in der DRK-Geschäftsstelle in Nuthetal: Derzeit hat der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig so einige Stellen ausgeschrieben.

Tipps für Bewerbungen von Tony Zimmermann

Tony Zimmermann gibt im Radiogespräch allen Interessierten noch Tipps für die Bewerbung: „Eine kurze Vorstellung und Begrüßung im Anschreiben oder in der Bewerbungsmail lohnt sich. Manchmal erhalte ich Mails, die nur aus einer PDF-Datei als Bewerbung bestehen, aber sonst leer sind. Das macht keinen guten ersten Eindruck“, sagt der Fachbereichsleiter Personal im DRK-Kreisverband. Gleichzeitig motivierte er Menschen mit Lücken im Lebenslauf, sich ebenfalls gerne zu bewerben: „Bei uns können sich alle bewerben. Am wichtigsten ist mir insbesondere, Interessierte im persönlichen Gespräch kennenzulernen“, so Tony Zimmermann weiter.

Im Radiogespräch legte Christian Schophaus zudem dar, was ihn an seiner Arbeit und der Zusammenarbeit im DRK-Kreisverband reizt: „Das ist vor allem die Kreativität und die Begeisterung für die vielen neuen Projekte und die besonderen Herausforderungen – und das gemeinsame Bewältigen dieser Aufgaben. Ich muss auch sagen: Es gibt unheimlich viele tolle Menschen, die unsere Arbeit unterstützen und die dazu beitragen, dass man sich am Sonntagabend schon auf den Montag freut“, sagt Christian Schophaus.

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news-221 Thu, 02 Sep 2021 10:26:00 +0200 DRK-Beratungsstelle für Schwangerschaft, Sexualität und Familienplanung feiert besonderes Jubiläum /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-beratungsstelle-fuer-schwangerschaft-sexualitaet-und-familienplanung-feiert-besonderes-jubilaeum.html Der Start in den September ist für die DRK-Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität in Potsdam ein besonderer gewesen. Für das Team der Beratungsstelle stand der insgesamt 30. Jahrestag der Beratungsstelle selbst an - und damit auch der 30. Jahrestag für Leiterin Corinna Kmezik. Blumen, Pralinen und Geschenke haben am Mittwoch die DRK-Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität in Potsdam geziert.

Denn an diesem Tag vor 30 Jahren hat die Beratungsstelle das erste Mal ihre Türen geöffnet. Am Mittwoch wie schon damals mit dabei: Corinna Kmezik, die die Beratungsstelle leitet.

„Es fühlt sich überhaupt nicht so an, dass wir schon 30 Jahre dabei sind, weil einfach immer wieder Neues passiert. Das liegt mit Sicherheit ebenso daran, dass uns der Job so großen Spaß macht“, sagt Corinna Kmezik.

Ratsuchende bedanken sich persönlich

Besonders liegt das aber auch daran, dass das Team der Beratungsstelle in den 30 Jahren jede Menge Ratsuchenden auf verschiedene Weise geholfen hat. Das veranschaulicht eine für das Jubiläum vorbereitete Zahlen- und Erinnerungswand.

Tausende Partnerschafts- und Sexualberatungen, Schwangerschaftskonfliktberatungen und schwangerschaftsbegleitende Beratungen sind über die Jahre zusammengekommen. Beratungen, in denen das Team der Beratungsstelle Ratsuchende unterstützte.

So einige Male haben sie mit ihren Hilfestellungen verunsicherten und manchmal verzweifelten Personen neue Kraft gegeben und Lösungen aufgezeigt. Manchmal ist das Beratungsgespräch so aufbauend gewesen, sodass sich die Ratsuchenden anschließend dafür bedankt haben. „Ich sehe ein Licht am Ende des Tunnels und werde für mich und mein Kind stark sein“, schreibt eine Frau in einem per Hand geschrieben Brief, der am Jubiläumstag an der Erinnerungswand aushängt.

Unterschiedliche Beratungsschwerpunkte

Zum besonderen Jubiläum ist auch Brigitte Göhler gekommen. Sie hat viele Jahre mit Corinna Kmezik in der Beratungsstelle zusammengearbeitet und sie mit ihr ab 1991 aufgebaut. Mittlerweile ist das Team auf vier Mitarbeiterinnen gewachsen. „Wir sind ein tolles Team und haben uns so gut eingespielt. Das macht mich wirklich stolz“, sagt Corinna Kmezik.

Sie haben sich im Team unterschiedliche Beratungsschwerpunkte gesucht: Corinna Kmezik übernimmt meist Paar- und Sexualberatungen, aber auch Beratungen im Zusammenhang mit pränatalen Diagnostiken. Stefanie Teil bietet schwerpunktmäßig Beratungen für Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund sowie Menschen mit Behinderungen an. Britta Warnsholdt wiederum hat sich auf das Thema sexuelle Bildung spezialisiert.

„So viel in den Jahren auch passiert ist: Die Themen, mit denen Ratsuchende zu uns kommen, sind gleich geblieben. Und wir sind froh, die Menschen in Potsdam und Umgebung auch die nächsten 30 Jahre zu beraten und zu unterstützen, wo es möglich ist“, sagt Corinna Kmezik.

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news-220 Mon, 30 Aug 2021 13:19:54 +0200 DRK-Kreisverband sichert Tagung an der Universität Potsdam mit Corona-Teststation ab /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-kreisverband-stellt-corona-testzentrum-bei-tagung-an-der-universitaet-potsdam.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch Belzig sichert die Konferenz „Tag der Hydrologie“ an der Universität Potsdam mit einer Corona-Teststation ab. Das hatte laut einer Mitorganisatorin der Veranstaltung gleich mehrere positive Effekte auf die Konferenz selbst. Die vierte Corona-Welle hat begonnen und sorgt auch in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und im Haveland für einen Anstieg von Corona-Infizierten. Damit steigt wiederum die Bedeutung von Corona-Schnelltests, die innerhalb von kurzer Zeit eine Infektion mit dem Coronavirus nachweisen können. Das weiß auch die UP Transfer GmbH an der Universität Potsdam.

Für die dreitägige „Tag der Hydrologie“-Tagung am Campus Griebnitzsee in Potsdam hat das Unternehmen als Mitorganisator eine Corona-Teststation des DRK Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gebucht, damit alle Tagungsgäste die Veranstaltung nicht nur gesund betreten, sondern auch wieder verlassen. „Das Testangebot vor Ort macht unsere Konferenz einfach sicherer“, sagt Mitarbeiterin Kerstin Engel.

Dabei hat sich ihrer Meinung nach die Corona-Teststation des DRK Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig schon vor Beginn der Tagung gelohnt. „Als wir darüber informiert haben, dass es eine solche Testmöglichkeit vor Ort gibt, ist die Zahl der Anmeldungen deutlich gestiegen“, sagt Kerstin Engel.

Weitere Veranstaltungen mit Corona-Schnelltest geplant

Am Campus Griebnitzsee kommen beim „Tag der Hydrologie“ an drei Tagen verschiedene Expertinnen und Experten sowie Interessierte aus dem Bereich der Hydrologie – also der Wissenschaft, die sich mit dem Wasser und seinen Interaktionen mit der Umwelt – zusammen. In Impulsvorträgen und Austauschrunden steht auch das Thema Hochwasser im Mittelpunkt und wie sich eine Hochwasserlage wie im Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ereignen konnte.

„Die Zahl der Anmeldungen, vor allem, nachdem feststand, dass Corona-Tests unkompliziert möglich sind, geben uns Recht, dass es genau richtig ist, Tests vor Ort anzubieten. Wir werden die Corona-Teststationen auch für Veranstaltungen im Herbst und Winter nutzen. Es ist das Wichtigste, dass alle gesund bleiben“, sagt Kerstin Engel.

  • Sie planen ebenfalls eine Veranstaltung und wollen, dass wir als DRK Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig diese mit einer Corona-Teststation absichern? Kein Problem. Melden Sie sich einfach und wir schauen, dass wir Sie unterstützen können. Am besten melden Sie sich dafür bei Ramona Linke per Telefon (033200 / 513-660) oder E-Mail (r.linkedrk-potsdam.de).

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news-219 Mon, 23 Aug 2021 14:10:08 +0200 Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig plant neue DRK-Zentrale in Potsdam /ueber-uns/presse-service/meldung/kreisverband-potsdam-zauch-belzig-plant-neue-drk-zentrale-in-potsdam.html So einige Angebote des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig sind in Potsdam und Umgebung an mehreren Standorten verteilt. Das soll sich mit der neuen DRK-Zentrale ändern. Der DRK-Kreisverband plant eine neue Rotkreuz-Zentrale in Potsdam-Drewitz. Am Nuthedamm möchte der Verband mit einem Neubau auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern gleich mehrere DRK-Angebote an einem Standort bündeln. Neben dem dreigeschossigen Hauptgebäude als neue Geschäftsstelle soll auch eine Fahrzeughalle für den DRK-Fahrdienst sowie eine neue Senioren-Wohngemeinschaft entstehen.  

„Mit unserer neuen Zentrale wollen wir einerseits die Vielfalt unserer Rotkreuz-Angebote, mit denen wir Menschen in Potsdam und Umgebung helfen, an einem Ort zusammenbringen. Andererseits ist unser Umzug nach Potsdam-Drewitz eine schöne Sache, da wir als DRK noch mehr in der Landeshauptstadt Potsdam präsent sein wollen. Wir wollen für die Menschen eine neue Anlaufstelle schaffen, um nach Drewitz zu kommen“, sagt Christian Schophaus, alleinvertretungsberechtigter Vorstand der Kreisverbands.

Neue DRK-Zentrale in Potsdam-Drewitz: Baubeginn in 2022

Die Erste-Hilfe-Ausbildung erfolgt künftig ebenfalls im neuen Gebäude am Nuthedamm, auch ein neues Ausbildungs- und Schulungszentrum soll entstehen. Gleichzeitig macht der Kreisverband die neue Rotkreuz-Zentrale zum Hauptstandort für alle Ehrenamtlichen.

Beispielsweise sollen Einsatzfahrzeuge für Sanitätsdienste oder sämtliches Equipment der DRK-Wasserwacht Potsdam dort ihr neues Zuhause finden. Auch der Katastrophenschutz der Stadt Potsdam soll sich auf dem Areal ansiedeln.

Der Bau kann voraussichtlich im August 2022 beginnen. Es ist eine Bauzeit von rund zwei Jahren vorgesehen. Zu den Baukosten macht der DRK-Kreisverband keine Angaben.

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news-218 Mon, 09 Aug 2021 15:55:23 +0200 Zum 25. Jahrestag: Team der Geschäftsstelle überrascht Mitarbeiterin /ueber-uns/presse-service/meldung/zum-25-jahrestag-team-der-geschaeftsstelle-ueberrascht-mitarbeiterin.html Im Alter von 16 Jahren startete Ramona Kalb als Mitarbeiterin im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig. Nun hat sie ihren 25. Jahrestag gehabt, den ihre Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle natürlich nicht vergessen haben. Damit hatte sie wahrlich nicht gerechnet: Als Ramona Kalb am Montagvormittag nach begonnenem Arbeitstag auf einmal in den Flur der Kreisverbands-Geschäftsstelle tritt, empfangen sie die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle. Das Team hat ihr 25-jähriges Dienstjubiläum nicht vergessen. „Es ist mir eine große Freunde, eine Mitarbeiterin mit so viel Einsatz, Fachkompetenz, Humor und Kreativität in meinen Reihen zu haben“, sagt Christian Schophaus, alleinvertretungsberechtigter Vorstand des DRK-Kreisverbands. „Und im Vergleich zu mir besteht die Möglichkeit, dass sie weitere 25 Jahre im Kreisverband erleben“, scherzte der 58-Jährige.

In der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig kümmert sich Ramona Kalb gemeinsam mit Antje Thüm „um alle Zahlen des Kreisverbands“, wie sie sagt. Rechnungen schreiben, Überweisungen tätigen, Jahresabschlüsse berechnen: Als gelernte Bilanz- und Finanzbuchhalterin macht Ramona Kalb im Bereich Rechnungswesen so schnell niemand etwas vor.

Überraschung gelungen

Sie kann sich noch gut an ihren ersten Tag im DRK-Kreisverband erinnern, als sie mit 16 Jahren nach ihrer Schulzeit in der damaligen Geschäftsstelle in Bad Belzig ankam. „Ich war total aufgeregt. Ungefähr so wie auch im Moment, als Christian Schophaus mich und meine Arbeit vor dem Team der Geschäftsstelle wertschätzte“, sagt Ramona Kalb.

Zusätzlich zu warmen Worten zierte nach der Überraschung auch ein großer Blumenstrauß ihr Büro. Eine eingerahmte 25 zeigt zudem in einer Ecke ein Passfoto, das Ramona Kalb ins Schmunzeln bringt: Es ist ihr Bewerbungsfoto, mit dem sie sich 1996 beim Kreisverband beworben hatte.

Die Überraschung zum Dienstjubiläum ist dem Team der Geschäftsstelle gelungen und macht sie froh. „Ich erwarte eigentlich keine Blumen oder Geschenke für meine Arbeit, weil sie mir Spaß macht und ich gerne in die Geschäftsstelle komme“, sagt Ramona Kalb. „Aber natürlich freue ich mich, weil ich nicht damit gerechnet habe. Was für ein schöner Montag.“

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news-196 Fri, 23 Jul 2021 12:32:00 +0200 Neuerung seit August: Alles Aktuelles zu den Corona-Testzentren des Kreisverbands im Überblick /ueber-uns/presse-service/meldung/neuerung-ab-1-august-infos-zu-den-corona-testzentren-des-kreisverbands-im-ueberblick.html Nach den Coronatest-Angeboten in Brück, Bad Belzig, Borkheide und Wiesenburg öffnete der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig ein Testzentrum in Nuthetal. +++Hinweis: Alle tagesaktuellen Informationen zu den Corona-Teststellen des DRK-Kreisverbands finden Sie hier+++

Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig betreibt in einem Fitnessclub in Nuthetal seit 19. April 2021 ein Corona-Testzentrum.

Im "NowSports" in der Friedenstraße 1 sind ohne Voranmeldung (Stand: 10. September 2021) montags, dienstags, donnerstags und freitags von 12 bis 19 Uhr sowie mittwochs von 8 bis 16 Uhr kostenfreie Corona-Schnelltests in einem Kursraum möglich, in dem vor der Pandemie Gewichte gestemmt und Pilateskurse stattgefunden haben.

„Uns ist es wichtig, dass unsere Testzentren zentral liegen, gut erreichbar sind und dass auch Menschen mit Handicap sich problemlos und schnell testen lassen können“, sagte Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, bei der Eröffnung des Nuthetaler Testzentrums im April 2021.

Fünf DRK-Corona-Testzentren in Potsdam-Mittelmark

Zuvor hatte der Kreisverband bereits Corona-Testzentren in Bad Belzig, Wiesenburg, Borkheide und Brück eröffnet. Die Testzentren in Brück, Wiesenburg und Borkheide wurden mittlerweile geschlossen.

Das Testangebot in Nuthetal war bei der Eröffnung das fünfte Corona-Testzentrum im Landkreis Potsdam-Mittelmark. In allen Testzentren sorgen Mitarbeitende des DRK-Fahrdiensts Potsdam/Brandenburg für einen reibungslosen Ablauf der Tests für alle Besucherinnen und Besucher.

"Die Testzentren sind einer unserer Beiträge, die wir leisten, um die Pandemie schneller in den Griff zu bekommen", sagte Christian Schophaus beim Start des Corona-Testzentrums im Fitnessstudio in Nuthetal.

Die Öffnungszeiten des Testzentrums in Bad Belzig

Neben dem Corona-Testzentrum in Nuthetal hat der DRK Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig noch ein weiteres in Potsdam-Mittelmark: in Bad Belzig.

Dort betreibt der Kreisverband in der Albert-Baur-Halle ein Corona-Testzentrum. Es hat montags, mittwochs und donnerstags von 7 bis 12 Uhr, donnerstags auch von 15-18 Uhr, freitags von 7 bis 15 Uhr sowie immer samstags von 8 bis 16:30 Uhr geöffnet. Am Dienstag ist unser Testzentrum in Bad Belzig geschlossen.

Änderung seit 1. August: Online-Registrierung vor Corona-Testungen

Hinweis: Grundvoraussetzung für jeden Test ist, dass man a) gesund ist sowie b) keinerlei Symptome einer Corona-Infektion zeigt. Es wird außerdem darum gebeten, möglichst 30 Minuten vor dem Test auf Zigaretten, Essen und Trinken zu verzichten.

Seit 1. August 2021 wird außerdem darum gebeten, sich vor dem Corona-Schnelltest online zu registrieren. Das spart Zeit bei der Anmeldung. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich damit die Ergebnisse des Corona-Tests in der Corona-Warnapp hinzuzufügen sowie das Ergebnis per Mail zu erhalten.

Alternativ zur Online-Registrierung ist auch eine Anmeldung über die Krankenkassenkarte möglich.

Zusätzlich bieten die DRK-Testzentren seit 1. August die Ergebnisse der Corona-Schnelltests in unterschiedlichen Sprachen an.

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news-217 Mon, 19 Jul 2021 14:00:53 +0200 Das besondere Zusammenleben in der DRK-Senioren-Wohngemeinschaft in Bad Belzig /ueber-uns/presse-service/meldung/das-besondere-zusammenleben-in-der-drk-senioren-wohngemeinschaft-in-bad-belzig.html Der 23. Juni 2021 ist für die neun Bewohnerinnen und Bewohner der DRK-Senioren-Wohngemeinschaft in Bad Belzig ein besonderer Tag gewesen. Zum ersten Tag der offenen Tür schauten jede Menge Gäste vorbei, warfen einen Blick in die Räumlichkeiten – und wurden genauso wie die Bewohnenden von einer kleinen Zirkusshow überrascht. Für den ersten Tag der offenen Tür der Senioren-WG in Bad Belzig überhaupt haben sich die Bewohnenden, ihre Angehörigen und die Mitarbeitenden des DRK mächtig ins Zeug gelegt, um die Wohngemeinschaft herauszuputzen. Kuchen wurden gebacken, Tische mit frischen Blumen geschmückt, die Einrichtung in der Gliener Straße 1 in Bad Belzig in das beste Licht gerückt.

Eine Bewohnerin sitzt mit ihrer Tochter im Gemeinschaftswohnzimmer und beobachtet das Treiben, das um sie herum passiert: Auf der Terrasse Richtung Belziger Bach sitzen eine Hand voll Seniorinnen und Senioren, erzählen und lachen miteinander, lassen es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen. Nebenan im Flur begrüßt Kathrin Wilhelm-Kösling, DRK-Mitarbeiterin im Pflegeteam "Hoher Fläming", Gäste und bietet ihnen eine Führung durch das Haus an.

„Es macht mich froh, meine Mutter in so guten Händen zu wissen“

„Ich bin so froh, dass meine Mutter hier so gut untergebracht ist“, sagt die Tochter der Bewohnerin. Vor allem die individuelle Betreuung mache sie und genauso ihre Mutter froh. „Egal, ob Kartoffeln schälen, Blumenpflege, gemeinsames Singen oder der Spieleabend: Meine Mutter ist hier immer in Beschäftigung. Es macht mich froh, sie in so guten Händen zu wissen“, sagt sie.

Insgesamt neun Bewohnerinnen und Bewohner leben seit dem 19. Oktober 2020 in der Senioren-WG in Bad Belzig. Es ist die erste Senioren-Wohngemeinschaft des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, der eine weitere Senioren-WG im neuen DRK-Haus in Wiesenburg plant. Die Plätze in der Senioren-WG in Bad Belzig sind begehrt und die Warteliste mit Interessenten lang.

Zirkusshow auf dem Hof der Senioren-Wohngemeinschaft in Bad Belzig

Manche Besucherinnen und Besucher sind auch gekommen, um nachvollziehen zu können, wie sich das Haus in der Gliener Straße 1 verändert hat, das sie noch von früher kennen. Andere unterbrechen ihren Spaziergang und betreten vorsichtig den Hinterhof, als zur Überraschung der Gäste eine Zirkusshow stattfindet.

Dressierte Hunde und eine Hula-Hoop-Aufführung bereiten den rund zwei Dutzend Zuschauern jede Menge Spaß. Vor allem, als die Künstler mit Pferd und Lama eine Streichelrunde drehen, setzt sich ein Lächeln auf das Gesicht der Zuschauer. Behutsam lassen auch die Seniorinnen und Senioren aus der Bad Belziger Senioren-WG die Hände durch das Fell gleiten, so als würden sie etwas Zerbrechliches berühren.

Schöne Momente auf Fotos festgehalten

Einige von ihnen machen Fotos vom Tag der offenen Tür, den Tieren, der Zirkusshow. Fotos, die später sicher auch in dem Fotobuch landen, das die Mitarbeitenden der Senioren-WG für die Bewohnerinnen und Bewohner angelegt haben.

Beim Blättern durch das Buch sieht man sie beim Backen an Weihnachten, beim gemeinsamen Kartenspielen, Singen, beim Glücklich sein. Das Gute: Das Fotobuch hat noch jede Menge leere Seiten. Eine davon bekommt mit Sicherheit auch der Tag der offenen Tür.

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news-215 Fri, 16 Jul 2021 11:50:42 +0200 Zum Jahrestag: Mitarbeitende der Geschäftsstelle überraschen Christian Schophaus /ueber-uns/presse-service/meldung/zum-jahrestag-mitarbeitende-der-geschaeftsstelle-ueberraschen-christian-schophaus.html Anlässlich des fünften Jahrestags im Kreisverband haben die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle Christian Schophaus am Donnerstag überrascht und gratuliert. Auch als kleine Aufmerksamkeit, um sein Engagement im und für den Kreisverband zu würdigen. „Er kommt, er kommt“ hieß es am Donnerstagmorgen in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, als die Mitarbeitenden Christian Schophaus im Auto angefahren sahen. Denn für ihn, alleinvertretungsberechtigter Vorstand und geschäftsführender Gesellschafter im Kreisverband, war es kein gewöhnlicher Donnerstag: An diesem Tag vor fünf Jahren hat er seine Arbeit im Kreisverband aufgenommen.

Und so kam es, dass am Donnerstagmorgen ein großer bunter Luftballon in Form der Ziffer fünf nicht nur seinen Parkbügel, sondern auch den Schreibtisch seines Büros schmückte.

Ebenfalls auf dem Tisch: Ein Topf Orchideen. Vorstandsassistentin Doreen Wust hatte außerdem noch am Mittwochabend zwei Kuchen für den Jahrestag gebacken. Sie arbeitet seit seinem ersten Tag mit ihm zusammen. „Das ist Wahnsinn, was er im Kreisverband verändert hat. Wie viel er bewegt hat, lässt sich gut an unseren Pflegeeinrichtungen sowie am DRK-Heimatstern erkennen“, sagt Doreen Wust.

Den Kreisverband jeden Tag ein bisschen besser machen

Überrascht wurde Christian Schophaus auch mit Fotos aus seiner Anfangszeit. Sein Namensschild wurde überklebt mit einem Foto, das ihn lächelnd mit einer Schürze bei einer Grillaktion zeigt. Titel des Bildes: „Unser Chefgriller: Auch nach fünf Jahren zählt für ihn jede Wurst.“

Gratulationen und wertschätzende Worte erhielt er ebenso am Telefon. Jeanette Kritzel, Fachbereichsleiterin soziale Dienste, Wohlfahrtspflege, Altenhilfe, Beratungsstellen und soziale Arbeit, fand in versammelter Runde unvorbereitet einige Worte zu seinem Engagement im und für den Kreisverband: „Er hat Ideen ohne Ende, packt Sachen an und bringt sie voran. Außerdem hat er ein gutes Gespür dafür, was es sich umzusetzen lohnt und wo wir als Kreisverband noch mehr und noch besser für die Menschen da sein können“, sagt Jeanette Kritzel.

Gleichzeitig betonte sie, dass seine Menschenkenntnis dazu geführt hat, dass im Kreisverband ein Team entstanden ist, das ihn jeden Tag ein bisschen besser machen möchte – und macht.

Die Entwicklung des Kreisverbands vorangetrieben

Auch Christian Schophaus selbst ist froh über die vergangenen fünf Jahre und die Entwicklung des Kreisverbands. „Es war mir von Beginn an ein Anliegen, im Kreisverband vernünftige Strukturen zu etablieren, die Wirtschaftlichkeit voranzubringen, ihn autark und eigenständig zu machen“, sagt er.

Seiner Meinung nach tue es dem Kreisverband gut, dass er nicht schon viele Jahre an Rotkreuz-Erfahrung auf dem Buckel hatte, als er am 15. Juli 2016 sein Engagement begonnen hat.

Gleichzeitig ist Christian Schophaus stolz auf seine Mitarbeitenden: „Wir sind ein cooles Team und werden immer besser. Es macht Spaß, mit ihnen gemeinsam den Kreisverband voranzubringen und neue Projekte umzusetzen, die den Menschen in Brandenburg helfen.“ Genau das Team, das ihn am Donnerstag überraschte und hofft, dass er dem Kreisverband weitere fünf Jahre erhalten bleibt. Mindestens.

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news-216 Thu, 15 Jul 2021 11:43:00 +0200 Besondere Überraschung: Heimatstern-Kinder besuchen Live Escape Room /ueber-uns/presse-service/meldung/besondere-ueberraschung-heimatstern-kinder-besuchen-live-escape-room.html Die entspanntere Corona-Lage hat es den Kindern und Mitarbeitenden des DRK-Heimatsterns Potsdam ermöglicht, einen Live Escape Room in Berlin zu besuchen und für einen Moment Halbling oder Pirat zu sein. Damit den Kindern des DRK-Heimatsterns Potsdam auch in den Sommerferien nicht langweilig wird, sind die Mitarbeitenden mit ihnen auf Einladung der Firma Exitroom Potsdam in zwei Spielräume zu einem Live Escape Room eingeladen worden. Dabei handelt es sich um ein Spiel, bei dem eine Gruppe von Personen in Räumen eingeschlossen ist, aus denen sie sich gewissermaßen in der vorgegebenen Zeit freirätseln müssen. Umso schneller, desto besser.

Auf die Heimatstern-Kinder warteten zwei unterschiedliche Rätselräume: In einem Raum schlüpften sie in die Haut von Halblingen, die ihnen aus der "Herr der Ringe"-Filmreihe bekannt waren. Im zweiten Raum drehte sich alles in Anlehnung an die Filmreihe "Fluch der Karibik" um Piraten.

Ausflug sollte eigentlich schon viel eher stattfinden

Große Sorgen, dass die Kinder die Rätsel möglicherweise nicht knacken könnten, machte sich DRK-Heimatstern-Leiter Thorsten Häcker nicht: „Die Kinder sind großartig, wenn es darum geht, Rätsel zu lösen. Ich denke viel zu kompliziert und die Kinder machen einfach und zack: Schon öffnet sich eine neue Tür.“

Dementsprechend groß war die Vorfreude und der Spaß, den die Kinder in den Räumen hatten. Gleichzeitig waren sie motiviert, denn jede Gruppe wollte die Rätsel der Räume schneller lösen als die andere.

Am Ende hatten die "Halbling-Gruppe" die Nase vorne. In den Räumen wurden als Schatz Goldmünzen hinterlegt – aus Schokolade, die sich beide Gruppen schmecken ließen. „Die Kinder waren aus dem Häuschen und es war wirklich ein spitzen Ausflug. Eigentlich wollten wir den schon letztes Jahr machen, aber das war durch die Corona-Pandemie unmöglich. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat. Vielen Dank an Exitroom Potsdam für die Einladung und die wunderbare Zeit“, sagt Thorsten Häcker.

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news-214 Wed, 14 Jul 2021 15:35:04 +0200 Wie die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen Potsdam zu einem Impfzentrum wurden /ueber-uns/presse-service/meldung/wie-die-werkstaetten-fuer-menschen-mit-behinderungen-potsdam-zu-einem-impfzentrum-wurden.html Die Potsdamer Werkstätten für Menschen mit Behinderungen haben in der Corona-Pandemie kurzerhand eine eigene Impflogistik aufgebaut, um Bewohnende, Beschäftigte und Mitarbeitende mit der Corona-Schutzimpfung zu versorgen. Ein Beitrag von Sylvia Gehrke, Jane Brühl und Jörg Schröder. Corona: Wer kann das überhaupt noch hören? Nach 2020 wurde uns zum Jahresanfang 2021 bewusst, dass uns das Coronavirus weiter begleitet. Aber es gab ja laut unserem Gesundheitsministerium endlich Impfstoff und nach entsprechender Priorisierung stand auch die Impfung für Beschäftigte, Bewohnende und Mitarbeitende an.

Aber wie kommen 46 Bewohnende, 200 Beschäftigte und ca. 80 Mitarbeitende schnellstmöglich an einen Erst- und Zweitimpftermin? Nachdem die ersten Mitarbeitenden einen Impftermin im Impfzentrum in der Metropolis-Halle Potsdam bekommen hatten, wurde am Frühstückstisch die Idee geboren: „Wir ziehen unser eigenes Impfzentrum auf!“ Frei nach unserm Motto Vielfalt ist unsere Spezialität!

Die Zutaten für eine eigene Impflogistik

Was fehlte uns dazu?

  1. Ein Arzt. aber hier sind wir ja durch das DRK mit Kreisverbandsarzt Dr. Karl (eigentlich bereits im Ruhestand) eng verbunden. Der ließ sich unkompliziert überreden und aktivieren.
  2. Eine medizinische Fachangestellte, die den hochwertigen Impfstoff in die Spritzen bekommt. Einfach gut, dass unsere Mitarbeiterin Meike Hahn eine Ausbildung zur Arzthelferin hat. Meike war ebenfalls spontan bereit.
  3. Die Abfrage und die positiven Bekundungen, sich impfen zu lassen, war von vielen Beschäftigten, Bewohnenden und auch Mitarbeitenden überwältigend.
  4. Mithilfe des DRK-Landesverbands Brandenburg konnten wir uns als Impfort eintragen und Termine buchen, ganz praktisch wie beim Online Shopping – einfach 60 oder 72 Einzelimpfungen auswählen und die Termine für die Erst- und Zweitimpfungen in den Warenkorb klicken.
  5. Der FBB II wurde zur Impfzentrale ausgewählt. Vielen Dank an die Mitarbeitenden für das häufige Umräumen und Herrichten zu den Terminen.

Der Weg zwischen Impfzentrale und Sporthalle wurde für jeden Impfling durch unsere fleißigen Läufer begleitet.

Die Sporthalle wurde zum Ausruhbereich nach der Impfung - so viel Zeit musste sein! Mit einigen Umbauten und Teppich legen sowie der liebevollen Betreuung durch das iCafé Team war das Ausruhen perfekt realisiert.

Erster Impftermin im März

Nun gab es auch kein Zurück mehr – und mit der Zeit entstand völlig unkompliziert unser freiwilliges Impfzentrum und das dazugehörige Impfteam.

Die Vielzahl der geforderten Unterlagen und deren Rückgabe war schon noch eine spannende Herausforderung, aber nach kurzen Absprachen und Erstellen einer Gesamtimpfliste und der Vergabe der ersten Termine war der erste Termin zur Impfung am 26. März 2021 gekommen. Nicht nur die Impflinge auch das gesamte Impftermin war nervös und aufgeregt, ob das Vorhaben auch gelingt.

Impflogistik war ein voller Erfolg

Und ja rückblickend können wir sagen: Es war ein voller Erfolg. Es folgten jeden Freitag weitere Termine zur Erst- und Zweitimpfung auch für externe Einrichtungen. Auch dort hatten wir nur positives Feedback.

Alle Beteiligten haben sich engagiert und auch Spaß bei der Durchführung gehabt. Die allerletzen Impftermine für die Zweitimpfung wurden für den 14. Juni 2021 vergeben.

Somit endete die „zündende Idee“ Impfzentrum Kohlhasenbrücker Straße. 296 Impflinge erhielten jeweils zwei Impfungen. Insgesamt wurden stolze 592 Spritzen vergeben.

Dank an alle Beteiligten

Das Wichtigste aber ist, dass wir über die gesamte Einrichtung eine sensationelle Quote von 90 Prozent bei den Impfungen erreicht haben. Nun wünschen wir uns, dass das Coronavirus aus unser aller Leben und Alltagsgeschehen verschwindet.

Unser Impfteam:

An den Spritzen: Meike Hahn und Jennifer Ihlenfeld

Als ständige Begleiter/Läufer: Maxi Leu, Thorsten Schlichting, Andy Bünger und die Mitarbeiterinnen aus dem iCafé,

Im Ausruhbereich: Kerstin Bautz mit den Mitarbeiterinnen aus dem iCafé sowie Stephan Kulke (für das Team gab es ausreichend Unterlagen zum Kopieren und Abheften)

Termin- /Unterlagen und Einlassmanagement: Jane Brühl, Meike Hahn, Corinna Prüßing und Sylvia Gehrke

Dr. Roland Karl: von vielen „Erstimfplingen“ gefürchtet, aber nach den Impfungen von wirklich allen geliebt

Geschrieben vom Liveakteur Sylvia Gehrke

…und nicht zu vergessen:

Unser besonderer Dank geht an:

  • Dr. med. Roland Karl
  • das Organisationsteam vom DRK-Landesverband Brandenburg, die bis auf die letzte Minute alles möglich gemacht haben
  • an die immer freundlichen und netten Personen des mobilen Teams vom DRK Impfzentrum aus der Metropolis-Halle in Potsdam
  • an das gesamte Impfteam im Haus sowie an die Hauswirtschaft und Haustechniker für die Unterstützung
  • sowie an den Rest der Mitarbeitenden, die uns den Rücken frei gehalten haben!

Dankeschön – Aus Liebe zum Menschen!

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news-213 Mon, 05 Jul 2021 16:23:09 +0200 Bewerbung geglückt: DRK-Ortsverein Falkensee nimmt an Förderwettbewerb teil /ueber-uns/presse-service/meldung/bewerbung-geglueckt-drk-ortsverein-falkensee-nimmt-an-foerderwettbewerb-teil.html Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums stellt der Energieanbieter EMB insgesamt 30.000 Euro für 30 Brandenburger Vereine zur Verfügung. Unter den insgesamt 194 Teilnehmenden ist auch der DRK-Ortsverein Falkensee, für den nun bis zum 26. Juli abgestimmt werden kann. Der DRK-Ortsverein Falkensee nimmt an einem Förderwettbewerb der EMB VereinsEnergie teil. Unter dem Slogan „30 Jahre EMB: 30.000 Euro für 30 Vereine“ haben insgesamt 194 gemeinnützige Initiativen, Vereine und Einrichtungen die Chance, von einem kleinen Geldregen zu profitieren. Die 20 Teilnehmenden, die bis zum 26. Juli in der Online-Abstimmung die meisten Stimmen erhalten, können sich auf eine Förderung von 22.500 Euro freuen.

Mit seiner Teilnahme möchten die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in Falkensee ihre Jugendrotkreuz-Gruppe stärken, ihnen etwas Gutes tun. Sie hätten am liebsten eine neue Übungspuppe, damit Kinder und Jugendliche selbstständig unter Anleitung die Herz-Lungen-Wiederbelebung üben können.

Wenn die Online-Abstimmung am 26. Juli endet, folgt unter den stimmstärksten Teilnehmenden eine weitere Online-Abstimmung bis 28. Juli, 16 Uhr. Am 29. Juli steht dann das Endergebnis fest.

Doch auch für Teilnehmende, die bis 26. Juli in der Stimm-Tabelle nicht unter den ersten 20 Plätzen landen, besteht noch die Chance auf eine Förderung: Denn 7.500 Euro verteilt eine Jury zusätzlich an zehn weitere Vereine – unabhängig von den Stimmen, die sie in der Online-Abstimmung erhalten haben.

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news-212 Mon, 21 Jun 2021 10:31:48 +0200 Auf Notfälle vorbereitet: Mitarbeitende des Kreisverbands absolvieren Erste-Hilfe-Trainings /ueber-uns/presse-service/meldung/fuer-notfaelle-vorbereitet-mitarbeitende-des-kreisverbands-absolvieren-erste-hilfe-training.html Notfälle, in denen Ersthelferinnen und Ersthelfer Menschen das Leben retten, können aus heiterem Himmel passieren. Das hat auch der Fall des dänischen Fußballspieler Christian Eriksen gezeigt, der überraschend während eines Spiels bei der Fußball-Europameisterschaft 2021 auf dem Rasen zusammenbrach. Um auf Situationen wie diese noch besser vorbereitet zu sein, haben Kreisverbands-Mitarbeitende an internen Erste-Hilfe-Trainings teilgenommen. Wo befindet sich der Erste-Hilfe-Koffer, wo der Notfallrucksack? Wie benutze ich den Defibrillator in der Kreisgeschäftsstelle? Diese Fragen ist Gerrit Ohnesorge, Erste-Hilfe-Ausbilder beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig, mit Mitarbeitenden aus der Geschäftsstelle des Kreisverbands durchgegangen und hat sie mit zweistündigen Erste-Hilfe-Trainings fit gemacht.

Egal, ob stabile Seitenlage, Herzdruckmassage oder das Anlegen eines Defibrillators: In Kleingruppen wurden mehrere Punkte aus dem Bereich Erster Hilfe beleuchtet. Dabei konnten die Mitarbeitenden alle Fragen stellen, die sie beschäftigten. Zum Beispiel: Wie funktioniert die stabile Seitenlage, wenn die verletzte Person auf dem Bauch liegt? Auf welche Seite drehe ich bei der stabilen Seitenlage eine verletzte Person, auf welche eine schwangere? Inwiefern beeinflusst die Händigkeit einer Person die Herzdruckmassage?

Mit Musik das Reanimieren meistern

Gerrit Ohnesorge gab den Mitarbeitenden jede Menge wichtige Hinweise mit auf den Weg. Beispielsweise gab er allen Anwesenden den Tipp, sich beim Reanimieren einer Person an der Taktfrequenz von bekannten Songs zu orientieren. Es gibt sogar Playlisten zur Wiederbelebung, um a) den richtigen Takt bei der Herzdruckmassage zu finden und diesen b) zu halten.

„Die Laienreanimation ist der Schlüssel, um Menschen zu retten“, sagt Gerrit Ohnesorge. Zum Abschluss des Trainings gab er allen Teilnehmenden noch einige Hinweise zu Insektenstichen im Sommer und wann es diese zu kühlen und wann zu wärmen gilt.

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news-211 Mon, 14 Jun 2021 15:56:23 +0200 Kreisverbands-Mitarbeiter im Gespräch: Warum das Blutspenden so wichtig ist /ueber-uns/presse-service/meldung/zum-weltblutspendetag-warum-es-fuer-robert-winkelmann-wichtig-ist-blutspender-zu-sein.html Seit 2004 ist der 14. Juni der Weltblutspendetag. An diesem Tag – dem Geburtstag von Karl Landsteiner, dem Entdecker der Blutgruppen – wird weltweit für die Wichtigkeit von Blutspenden sensibilisiert. Auch Robert Winkelmann ist seit vielen Jahren Blutspender. Das Spenden ist für ihn das Normalste der Welt. Daran, wann genau er seine erste Blutspende hatte, kann sich Robert Winkelmann nicht mehr genau erinnern. Was er weiß: Es ist schon mehr als zehn Jahre her. Regelmäßig geht er, der Leiter Hauptamt im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig, zur Blutspende.

Fragt man ihn nach dem Warum, muss er nicht lange überlegen: „Man legt sich einen Moment hin und spendet Blut, das Menschen das Leben retten kann und auf jeden Fall hilft“, sagt er.

Dabei macht er keinen Hehl daraus, regelmäßiger, aber eher ein Gelegenheitsspender zu sein. Das heißt: Wenn sich die Gelegenheit zum Spenden bietet, nimmt er sie wahr: Zum Beispiel bei Blutspendeterminen in der Grundschule Otto Nagel in Nuthetal. Er kann sich auch noch gut an eine Dienstreise zum DRK-Landesverband Sachsen nach Dresden erinnern, die er für eine Blutspende genutzt hat. „Man darf nicht vergessen, dass durch die Corona-Pandemie weniger Menschen zur Blutspende gingen, aber das Blut natürlich weiter gebraucht wird“, sagt Robert Winkelmann.

„Blut spenden und etwas Gutes tun“

Er selbst wurde Blutspender aus zwei Gründen: Einerseits, weil er einmal eine Operation hatte, bei der die Option bestand, dass er selbst auf gespendetes Blut angewiesen sein könnte. „Dann war es so, dass mich im Studium eine regelmäßige Spenderin mitgenommen hat. Durch sie habe ich angefangen und bin bis heute Blutspender, habe immer meinen Blutspendeausweis im Portemonnaie.“

Den Weltblutspendetag sieht Robert Winkelmann vor allem als sinnvollen Hinweis an sich selbst, wieder Blut spenden zu gehen, sich mal wieder kurz hinzulegen – und etwas Gutes zu tun. Auch, um mit Blick auf den bevorstehenden Sommer einem alarmierenden Mangel an Blutspenden vorzubeugen.

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news-210 Fri, 11 Jun 2021 13:14:13 +0200 Zwischenbilanz: Mehr als 10.000 Testungen in Corona-Testzentren des Kreisverbands durchgeführt /ueber-uns/presse-service/meldung/zwischenbilanz-mehr-als-10000-testungen-in-corona-testzentren-des-kreisverbands-durchgefuehrt.html In zwei Corona-Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig können sich Menschen auf das Coronavirus testen lassen. Das kostenfreie Angebot in Bad Belzig und Nuthetal haben schon so einige Menschen in Potsdam-Mittelmark wahrgenommen. Im Juni 2021 wurde die Zahl der 10.000 Testungen geknackt. Gute Neuigkeiten aus den Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig: Anfang Juni 2021 wurde die 10.000. Testung durchgeführt. Seit Ende März können sich Menschen in den Kreisverbands-Testzentren kostenfrei und ohne Anmeldung auf das Coronavirus testen lassen. Dafür sorgt ein Team von rund 15 Mitarbeitenden.

Mit Blick auf die gesunkene 7-Tage-Inzidenz, also die Corona-Fälle je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, ist die Zahl der Testungen in den Testzentren trotz zunehmender Lockerungen derzeit konstant.

„Jetzt, wo das gesellschaftliche Leben langsam wieder anläuft, lassen sich Menschen weiter testen, um auf Nummer sicher zu gehen“, sagt Benjamin Key, der sich um die Testzentren-Logistik kümmert.

Corona-Tests in Bad Belzig: Negativtests weiterhin nötig

Vor allem im Bad Belziger Testzentrum in der Albert-Baur-Halle, in dem die bisher meisten Testungen stattgefunden haben, herrscht weiter reger Betrieb. Für die Theateraufführung „Die Olsenbande gibt nicht auf“ auf der Burg Eisenhardt in Bad Belzig ist beispielsweise – trotz Aufführung unter freiem Himmel – ein tagesaktueller Corona-Schnelltest nötig. Auch eine Hochzeitsgesellschaft hat zuletzt schon im Testzentrum vorbeigeschaut und sich testen lassen.

Die Fälle mutmaßlichen Abrechnungsbetrugs in Corona-Testzentren machen Benjamin Key fassungslos: „Das hat mich wirklich erschüttert, dass es Betrugsfälle in Corona-Testzentren geben soll. Wie man diese Situation ausnutzen kann, in der Menschen durch das Coronavirus verunsichert sind, zum Teil Angehörige aufgrund des Virus verloren haben und sich durch Tests schützen wollen: Das macht mich traurig.“

Die Corona-Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig im Überblick (Stand: 10.9.2021)

  • Bad Belzig, Albert-Baur-Halle (Weitzgrunder Weg 6), Öffnungszeiten: Mo., Mi., Do. 7-12 Uhr + Do. 15-18 Uhr, Fr. 7-15 Uhr, Sa. 8-16.30 Uhr
  • Nuthetal, Fitnessclub "NowSports" (Friedenstraße 1), Öffnungszeiten: Mo-Di. sowie Do.+Fr. 12-19 Uhr sowie mittwochs 8-16 Uhr
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news-209 Thu, 10 Jun 2021 17:25:00 +0200 Team der Kreisverbands-Geschäftsstelle überrascht Thorsten Häcker zum Geburtstag /ueber-uns/presse-service/meldung/team-der-geschaeftsstelle-ueberrascht-thorsten-haecker-zum-50-geburtstag.html Für Thorsten Häcker war es ein besonderer Donnerstag. Der Fachbereichsleiter des Kinder- und Jugendhilfeverbunds hatte seinen 50. Geburtstag. Grund genug für das Team der Geschäftsstelle, ihn im DRK-Heimatstern zu überraschen. Ein Geschenk in Rotkreuzpapier, ein Luftballon mit einer 50, dazu ein gerahmtes Bild mit Unterschriften der Mitarbeitenden: Anlässlich des 50. Geburtstags von Thorsten Häcker hat sich das Kreisverbands-Team in der Geschäftsstelle so einiges überlegt.

Schon tagszuvor bereiteten mehrere Mitarbeitende aber das eigentliche Highlight vor: Einen Bollerwagen mit einer reichhaltigen Getränkeauswahl in 50 Flaschen, die in Stroh gebettet wurden.

Zu den Getränken gesellten sich dann am Donnerstagmorgen die vorbereiteten Geschenke und eine Fußball-Creme-Torte, in der sogar das Vereinswappen von Thorsten Häckers Lieblings-Fußballverein eingearbeitet wurde.

Überraschung im DRK-Heimatstern gelingt

Und so machten sich am Donnerstag gegen 9 Uhr die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle auf den Weg Richtung DRK-Heimatstern, um das Geburtstagskind zu überraschen – mit Erfolg.

Als er den Bollerwagen inklusive Getränke, Fußball-Torte, Geschenk und das gerahmte Bild sah, wusste er gar nicht, bei wem er sich zuerst bedanken sollte: „Ich bin platt, echt“, sagte Thorsten Häcker, nachdem das Geburtstagsständchen beendet war. „Ich werde 50. Das kann ich kaum glauben“, hatte er noch Tage zuvor gesagt. Nun war es soweit.

Noch ein kleines Jubiläum für Thorsten Häcker

Besonders freute ihn die Fußballtorte, die direkt angeschnitten wurde. „Wie auch immer das funktioniert, eine solche Torte zu backen: Sie ist weltklasse, ihr seid weltklasse“, sagte Thorsten Häcker.

Nebenher zeigte er einigen neuen Mitarbeitenden gleich noch den DRK-Heimatstern, dessen Leiter er ist. Neben dem 50. Geburtstag gibt es für ihn dieses Jahr noch einen weiteren – wenn auch kleineren – Jahrestag: Am 1. September ist er fünf Jahre Teil des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig.

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news-208 Mon, 07 Jun 2021 11:20:00 +0200 „5 Fragen“ an Kai Ressin von der DRK-Wasserwacht Potsdam /ueber-uns/presse-service/meldung/5-fragen-an-drk-wasserretter-kai-ressin.html Luft- und Wasserretter, Rettungsschwimmlehrer, Einsatztaucher: Kai Ressin übernimmt gleich mehrere Aufgaben bei der DRK-Wasserwacht Potsdam. Seit 2004 ist er für das DRK an, auf und in Potsdams Gewässern unterwegs. Für die Rubrik „5 Fragen an“ haben wir mit dem 33-Jährigen über besondere Einsätze und seine unveränderte Begeisterung für die DRK-Wasserwacht Potsdam gesprochen. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig ist groß und vielfältig. In den verschiedenen Einrichtungen von Tagespflege über Fahrdienst bis zur Geschäftsstelle in Nuthetal arbeiten rund 750 Mitarbeitende.

Genau sie sollen auch Thema auf der Kreisverbands-Webseite sein. In der Rubrik „5 Fragen an” sollen sie einen kurzen Einblick in ihr Engagement beim DRK geben. Außerdem erzählen sie, wie sie zum Kreisverband gekommen sind. Meinungen zu Tagesaktuellem sowie persönliche Anekdoten inklusive.

In der neuen Ausgabe haben wir mit Kai Ressin von der DRK-Wasserwacht Potsdam gesprochen. Wie kam es, dass er zur Wasserwacht gekommen ist? Und gibt es einen Einsatz, an den er sich besonders erinnert?

Die besondere Kombination des Engagements in der DRK-Wasserwacht Potsdam

1. Herr Ressin, wie kam es, dass Sie zur DRK-Wasserwacht Potsdam gekommen sind?

Ich war sowieso schon immer ein wasserbegeisterter Mensch. Gleichzeitig war mein Vater Rettungsschwimmer und hat Rettungsschwimmer ausgebildet, mein Bruder war im Flossenschwimmen / Streckentauchen sehr aktiv, was ich auch als Kind viele Jahre gemacht habe. Mit zwölf Jahren habe ich dann mein Bronzeabzeichen als Rettungsschwimmer sowie meinen privaten Tauchschein gemacht, war auch viel mit meinem Vater und Bruder tauchen. Das hat dazu beigetragen, dass ich mit 16 Jahren meine Ausbildung zum Einsatztaucher bei der DRK-Wasserwacht Potsdam gemacht habe und seit 2004 dabei bin.

Warum haben Sie bei der DRK-Wasserwacht Potsdam angefangen?

Das Schöne an der Wasserwacht war: Ich konnte meine Begeisterung für Wassersport mit humanitären Werten und dem Arbeiten im Team verknüpfen. Das sind auch genau die Gründe, warum es mir auch nach so vielen Jahren in der Wasserwacht Potsdam noch so großen Spaß macht: die Kombination aus Wassersport, zusammen etwas bewirken und das Engagement, Gutes zu tun, Menschen zu helfen.

Kai Ressin von der DRK-Wasserwacht Potsdam: Einsatztaucher, Wasserretter, Bootsführer, Rettungsschwimmlehrer

2. Was sind ihre Aufgaben bei der DRK-Wasserwacht Potsdam?

Als Einsatzkraft der DRK-Wasserwacht Potsdam bin ich auf unterschiedliche Weise im Einsatz, zum Beispiel als Einsatztaucher, Wasserretter oder Bootsführer. Als Einsatztaucher ist es zum Beispiel meine Aufgabe, das Wasser oder auch Böden von Gewässern abzusuchen. Manchmal gibt es Einsätze, bei denen ein Boot kentert oder aufgerichtet werden muss, bei denen wir Fahrzeuge und andere Güter aus dem Wasser bergen. Das gemeinsam im Team anzugehen und zu schaffen, reizt mich enorm. Gleichzeitig können wir die Erstversorgung bei Unfällen übernehmen und bringen Verletzte an Land, wo dann schon – wenn nötig – der Rettungsdienst wartet.

Ich kümmere mich auch um die Ausbildung von Rettungsschwimmerinnen und -schwimmern und gebe Schwimmunterricht. Dabei geht es nicht nur darum, schwimmen zu lernen und sich sicher im, am und auf dem Wasser zu bewegen. Es geht darum, zu verdeutlichen, warum das Rettungsschwimmen so wichtig ist und Leben retten kann.

3. Sie sind schon einige Jahre bei der DRK-Wasserwacht Potsdam. Gibt es einen Einsatz, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Ich erinnere mich noch an einen Einsatz im Schlänitzsee im Norden Potsdams. Dort waren ein Frachtkahn und ein Segelboot kollidiert. Bei dem Unfall auf dem Wasser kamen zwei Personen ums Leben. Ich erinnere mich noch heute an den Einsatz, da es seitdem nie wieder vorgekommen ist, dass es gleich zwei betroffene Personen auf einmal gegeben hat. Dabei nimmt der Verkehr auf Potsdams Gewässern und Wasserstraßen immer mehr zu und damit auch die Zahl der Unfälle auf dem Wasser. Ich hoffe, so etwas nicht noch einmal zu erleben.

Warum es sicht lohnt, bei der DRK-Wasserwacht in Potsdam mitzumachen

4. Welchen Stellenwert nimmt ihr Engagement bei der DRK-Wasserwacht Potsdam im Alltag ein?

Durch das Miteinander schon seit vielen Jahren sind die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler der DRK-Wasserwacht Potsdam wie eine Art Familie für mich, in die ich hineingewachsen bin. Das ist ja das Spannende: Nicht nur die Einsatzmöglichkeiten sind enorm vielfältig. Gleichzeitig bringt man sich gegenseitig bei der Wasserwacht Dinge fürs Leben bei, hilft sich, wo man kann, erledigt Hausaufgaben zusammen, findet Freundinnen und Freunde.

Außerdem genieße ich es jedes Mal aufs Neue, als Wasserretter in den Strandbädern Templin und Babelsberg erst aufzupassen, dass alle eine schöne Zeit haben und dann nach Strandbadschluss in der Abendsonne zu grillen. Die Stimmung in der DRK-Wasserwacht Potsdam ist meiner Meinung nach eine Besondere. Die Leute sind aus freien Stücken vor Ort und sind mit vollem Herzen dabei. Und aus meiner Erfahrung als berufstätiger Familienvater kann ich sagen: Ehrenamt, Job und Familie lassen sich durchaus gut miteinander vereinbaren.

5. Warum lohnt es sich, bei der DRK-Wasserwacht Potsdam mitzumachen?

Die Möglichkeiten des Engagements bei der DRK-Wasserwacht Potsdam sind fantastisch vielfältig: Ich kann ein Boot fahren, im Sanitätsdienst arbeiten, tauchen. Diese Vielfalt hat mich immer gereizt und tut es unverändert. Hinzu kommt, dass es mir großen Spaß macht, mit dem Team zu arbeiten, im Einsatz zu sein. Zu erfahren, dass die eigene Anwesenheit etwas bewirkt, Menschen sichert und rettet.

Innerhalb der Wasserwacht kann man zudem so einige Ausbildungen absolvieren. Man findet nach und nach heraus, was man gerne macht, in welchem Bereich man seine Stärken am besten ausspielen kann. Die Ausbildungen und das ehrenamtliche Engagement helfen auch bei der Berufsvorbereitung. Ich habe sie immer als Pluspunkt in Bewerbungsunterlagen wahrgenommen.

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news-207 Mon, 31 May 2021 15:43:57 +0200 „KatRetter“-App in Brandenburg: Als Ersthelferin und Ersthelfer Menschen in Notfällen retten /ueber-uns/presse-service/meldung/katretter-app-in-brandenburg-als-ersthelferin-und-ersthelfer-in-notfaellen-helfen.html Ausgebildete Ersthelferinnen und Ersthelfer können mit der Smartphone-App „KatRetter“ in Brandenburg über Notfälle in ihrer Umgebung informiert werden und Menschen mit Erster Hilfe helfen, womöglich sogar das Leben retten. Bei Notfällen wie Bewusstlosigkeit, Herz-Kreislauf-Stillstand und plötzlichem Herztod zählt jede Sekunde. Ausgebildete Ersthelferinnen und Ersthelfer können dann mit Sofortmaßnahmen der Ersten Hilfe ohne besondere Ausrüstung entscheidend zum Wohlbefinden von betroffenen Menschen beitragen, bis Mitarbeitende des Rettungsdiensts vor Ort sind. Dafür, dass das gelingt und sie von einem Notfall in ihrer Umgebung erfahren, soll die Ersthelfer-App „KatRetter“ sorgen.

Diese funktioniert wiefolgt: Wird einer Regionalleitstelle in Brandenburg ein Notfall gemeldet, werden nicht nur Notarzt und Rettungsdienst alarmiert, sondern mithilfe der „KatRetter“-App auch sofort nach Freiwilligen im Umkreis des Notfallortes gesucht. Befindet sich ein ausgebildeter Ersthelfender in der Nähe, wird dieser über die App angefragt und kann vor Ort eingreifen, seiner Nachbarin oder seinem Nachbar zu Hilfe eilen.

Auch Mathias Koch, Leiter des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark, nutzt die „KatRetter“-App. Er ist von ihr und ihrem Mehrwert überzeugt: „Im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstandes kann die App zur einzigen reellen Chance der betroffenen Person werden. Bis der Rettungsdienst eintrifft, vergehen im Schnitt acht bis zehn Minuten. Das kann schon zu lange sein, um manche Notfälle ohne schwere Folgeschäden oder überhaupt zu überleben“, sagt Mathias Koch.

Kurze Zeit, nachdem er die App installiert und sich als Ersthelfer registriert hatte, ist er schon im Einsatz gewesen: „Der Einsatzort war tatsächlich nur 150 Meter entfernt in einem benachbarten Mietshaus. Das hat mich in meiner Motivation bestätigt, warum ich die „KatRetter“-App installiert habe: Ich möchte nicht, dass in meiner Nachbarschaft jemand bei einem Notfall stirbt, während ich auf der Couch sitze, obwohl ich der Person als Ersthelfer helfen kann.“

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news-206 Wed, 19 May 2021 14:08:49 +0200 ++ Öffnungszeiten angepasst ++ Diese Corona-Testzentren des DRK in Potsdam-Mittelmark haben an Pfingsten geöffnet /ueber-uns/presse-service/meldung/diese-corona-testzentren-des-drk-in-potsdam-mittelmark-haben-an-pfingsten-geoeffnet.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig betreibt insgesamt drei Corona-Testzentren in Potsdam-Mittelmark. Dort konnten sich Brandenburgerinnen und Brandenburger auch vor und am Pfingstwochenende auf das Coronavirus testen lassen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch fünf Corona-Testzentren vom Kreisverband geöffnet. Wenn am Freitag in weiten Teilen Brandenburgs die Außengastronomie wieder ihre Türen öffnet, dürften so einige Brandenburgerinnen und Brandenburger das zum Anlass nehmen, nach der monatelangen Pause einmal wieder in Cafés und Restaurants vorbeizuschauen.

Grundvoraussetzung für den Besuch ist dann entweder ein vollständiger Impfschutz, der ab dem 15. Tag nach der zweiten Corona-Schutzimpfung vorhanden ist – oder ein negativer Corona-Schnelltest. Das Besondere: Dieser darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Corona-Tests zu Pfingsten: Diese DRK-Testzentren in Potsdam-Mittelmark haben geöffnet

Corona-Schnelltests in Vorbereitung auf das Pfingstwochenende sind auch in den Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig kostenfrei, unkompliziert und ohne Anmeldung möglich.

Das Testzentrum in Borkheide (Gemeindehaus, Am Kirchanger 3) hatte an Pfingsten von 9 bis 13 Uhr geöffnet, ist aber seit Juli 2021 geschlossen. Am Freitag ist zusätzlich im Corona-Testzentrum in Bad Belzig (Albert-Baur-Halle, Weitzgrunder Weg 6) von 7 bis 15 Uhr ein Schnelltest möglich.

Am Pfingstsamstag hatte das Testzentrum in Bad Belzig außerdem von 8 bis 15 Uhr geöffnet. Normalerweise (Stand 30. August 2021) hat das Corona-Testzentrum in Bad Belzig am Samstag von 8 bis 16:30 Uhr Uhr geöffnet.

Corona-Testzentrum in Nuthetal: Ausweiterung der Öffnungszeiten geplant

Hinweis für alle Menschen aus Nuthetal und Umgebung: Das DRK-Testzentrum in Nuthetal ("NowSports"-Fitnesscenter, Friedenstraße 1) hat montags, dienstags, donnerstags und freitags von 12 bis 19 Uhr sowie mittwochs von 8-16 Uhr geöffnet.

Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig hat insgesamt fünf Corona-Testzentren in Potsdam-Mittelmark geöffnet, von denen noch drei in Betrieb sind: Die Testzentren in Brück, Wiesenburg und Borkheide wurden geschlossen, die DRK-Teststellen in Bad Belzig und Nuthetal sind weiterhin geöffnet. Vor Ort wurden in den vergangenen Wochen Tausene Brandenburgerinnen und Brandenburger auf das Coronavirus getestet.

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news-205 Mon, 17 May 2021 08:21:00 +0200 Fernsehproduktionsteam zu Gast beim DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark /ueber-uns/presse-service/meldung/fernsehproduktionsteam-zu-gast-beim-drk-rettungsdienst-potsdam-mittelmark.html Zwei Mitarbeitende des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark machen bei der TV-Dokumentation „Lebensretter hautnah - Jede Sekunde zählt“ mit. Dafür haben vom 10. bis 14. Mai 2021 Dreharbeiten in den Rettungswachen in Teltow und Michendorf stattgefunden. Für den DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark ist die vergangene Woche eine besondere gewesen. Das Produktionsteam des Reality-Doku-Formats „Lebensretter hautnah - Jede Sekunde zählt“ war zu Besuch in den Rettungswachen Teltow und Michendorf. Der Grund: Rettungssanitäterin Jenny Buchholz und Notfallsanitäter Ivo Winterstein wurden bei zwei 24-Stunden-Schichten begleitet.

Das Format, das im September 2020 seine Premiere auf Sat.1 hatte, hat den Anspruch, „die nervenaufreibende Arbeit von Rettungskräften deutschlandweit“ zu zeigen, wie es auf Sat1.de heißt.

Große Unterstützung bei den Dreharbeiten

Nach Produktionen in Großstädten wie Stuttgart, Wiesbaden oder Dortmund hat das Fernsehteam nun das erste Mal in Brandenburg Halt gemacht.

Über den Ausstrahlungstermin auf Sat.1 informieren wir zu gegebener Zeit.

An dieser Stelle schon einmal vielen Dank an das Produktionsteam für die spannende und schöne Zeit. Besten Dank auch an alle Mitarbeitenden des DRK-Rettungsdienstes Potsdam-Mittelmark, die Ivo Winterstein und Jenny Buchholz sowie das Produktionsteam während der Dreharbeiten unterstützt haben. Ein großes Dankeschön auch an den Landkreis Potsdam-Mittelmark für das Unterstützen der Produktion. Und nicht zuletzt auch vielen Dank an Ivo Winterstein und Jenny Buchholz selbst für das herausragende Engagement.

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news-204 Wed, 12 May 2021 19:23:00 +0200 DRK-Bereitschaft und Wasserwacht Potsdam unterstützen bei 205. Bombenentschärfung in Potsdam /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-bereitschaft-und-wasserwacht-potsdam-unterstuetzen-bei-205-bombenentschaerfung-in-potsdam.html Immer wieder kommt es in Potsdam zu Entschärfungen von Weltkriegsbomben, sodass es Menschen zu evakuieren gilt. So auch am 12. Mai 2021 im Umfeld der Heinrich-Mann-Allee. Rund 3.000 Personen mussten ihre Häuser verlassen. An Betreuungsorten kümmerten sich dann Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaft Potsdam um sie. Insgesamt 19 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler von DRK-Bereitschaft Potsdam sowie DRK-Wasserwacht Potsdam sind am 12. Mai 2021 aufgrund der Bombenentschärfung in der Potsdamer Heinrich-Mann-Allee im Einsatz gewesen.

Dabei sorgten die Schnelleinsatzgruppen Verpflegung und Betreuung dafür, dass es Potsdamerinnen und Potsdamern während der Evakuierung gut ging. Insgesamt waren rund 3.000 Personen von der Evakuierung betroffen.

„Von meinem Gefühl her war es die vielleicht schnellste Evakuierung, die wir in Potsdam jemals betreut haben. Gleichzeitig hat alles funktioniert“, resümiert Tim Walz, Gruppenführer der Schnelleinsatzgruppe Betreuung. Er und seine Kolleginnen und Kollegen bereiteten 200 Lunchpakete, 25 Liter Kaffee sowie Tee für diejenigen vor, die aufgrund der Bombenentschärfung einen der vorbereiteten Betreuungsorte aufsuchen mussten.

Auch Mitarbeitende der DRK-Wasserwacht Potsdam im Einsatz

„Das waren überwiegend Seniorinnen und Senioren, die bereits zwei Corona-Schutzimpfungen hatten. Wir haben trotzdem mit allen vor dem Einlass in die Unterkünfte Corona-Schnelltests durchgeführt, um auf Nummer sicher zu gehen“, sagt Tim Walz.

So war das Vorgehen zumindest in der Sporthalle am Bisamkiez. Einige Evakuierte waren auch Menschen in Quarantäne, die in entsprechenden Schutzanzügen von Mitarbeitenden der DRK-Bereitschaft Potsdam sowie der DRK-Wasserwacht Potsdam ins Bürgerhaus am Schlaatz gefahren und dort versorgt wurden.

Die 205. Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Potsdam stellte auch die Premiere für das neue Einsatzfahrzeug der SEG-Betreuung dar, das ihnen seit Februar 2021 zur Verfügung steht. „Es hat sich gleich im ersten Einsatz bewährt, ist wirklich ein tolles Fahrzeug. Auch die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren hat wirklich gut funktioniert“, sagt Tim Walz.

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news-203 Mon, 10 May 2021 10:35:52 +0200 Schülerpraktikum im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig: „Ich habe jede Menge gelernt.“ /ueber-uns/presse-service/meldung/schuelerpraktikum-im-drk-kreisverband-potsdam-zauch-belzig-ich-habe-jede-menge-gelernt.html Schülerpraktika geben Jugendlichen die Möglichkeit, in Unternehmen hineinzuschauen und erste Schritte im Berufsleben zu machen. Das ist bei Sarah Mackenzen aus Kleinmachnow nicht anders, die sich dafür entschied, ein Schülerpraktikum beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig zu machen. Und nach vier Wochen froh ist, sich genau so entschieden zu haben. Ein Praktikumsrückblick. Ich habe mich schon immer für den Katastrophenschutz und die Erste Hilfe interessiert. Dadurch wusste ich auch schon, dass mein Schülerpraktikum in diese Richtung gehen soll. Ich habe nach einem Verband gesucht, in dem meine Interessen gut widergespiegelt werden und in dem ich mit anpacken kann. Nach kurzer Suche bin ich zum DRK gekommen.

Ich hatte natürlich schon mal vom DRK gehört, aber konnte mir am Anfang nicht so wirklich vorstellen, was es heißt, dort zu arbeiten. Ich hatte das große Glück, dass eine Freundin meiner Mutter beim DRK arbeitet. Ich habe sie also angerufen und sie erklärte mir, was die Aufgaben des DRK sind. Und was soll ich sagen: Ich war sofort Feuer und Flamme, wollte am liebsten so schnell wie möglich auf einen Rettungswagen springen und Leben retten.

Doch aufgrund meines Alters und weil es nur ein Schülerpraktikum ist, war das leider rechtlich nicht möglich. Nun ging es an das Schreiben einer Bewerbung und nach zwei Tagen rief auch schon der Fachbereichsleiter des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark an. Ich war echt nervös. Doch schon bei meinem Vorstellungsgespräch habe ich gemerkt, dass die Atmosphäre im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig sehr sozial und entspannt ist.

Schülerpraktikum beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig schafft Einblicke in Rettungsdienst, Fahrdienst und Breitenausbildung

Ich wurde überall mit offenen Armen empfangen und immer rechtzeitig informiert, bei wem und wann ich wo sein musste. Ich hatte das große Glück, dass ich in verschiedene Bereiche des DRK-Kreisverbands hineinschauen konnte. Ich war auf der Rettungswache in Teltow, beim DRK-Fahrdienst Potsdam/Brandenburg und im Ausbildungszentrum für Ersthelferinnen und Ersthelfer. Ich habe auf der Rettungswache nicht nur den Alltag auf einer Rettungswache kennengelernt, sondern ebenso einen guten Einblick in die Organisation von Dienstplänen und Aufgaben bekommen, die in der Wache erledigt werden müssen.

Beim Fahrdienst durfte ich mitfahren, was eine echt schöne Erfahrung war und berührende Kontakte mit den gefahrenen Menschen mit sich brachte. Ich musste zwar immer schon um 6 Uhr morgens in der Leitstelle sein, aber das war eine sehr gute Simulation eines Arbeitstags.

Im Ausbildungszentrum habe ich einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht. Die Inhalte waren sehr interessant! Dann habe ich bei den nächsten Kursen assistiert und auch dort einen Einblick in das Organisieren und Planen von Kursen bekommen.

Schülerpraktikum beim Deutschen Roten Kreuz in Potsdam als Sprungbrett

Im Rückblick habe ich in meinen vier Wochen jede Menge gelernt, habe nette und kompetente Menschen kennengelernt, die mir viele wichtige Information über ihren Beruf erzählt haben. Ich habe durch dieses Praktikum einen tollen Einblick in die vielen verschiedenen Bereiche des Deutschen Roten Kreuzes erhalten und dadurch schon eine Vorstellung bekommen, was ich später machen möchte – und was nicht.

Außerdem bin total froh, dass mir dieses Praktikum auch während der Corona-Zeit ermöglicht wurde. Es war auch bezüglich der Corona-Schutzmaßnahmen alles sehr gut organisiert. Ich habe natürlich immer Masken getragen und wenn es erforderlich war, habe ich mich auch testen lassen.

Danke an alle Mitarbeitenden des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, die sich für mich Zeit genommen haben. Mir hat es so gut gefallen, dass ich Mitglied bei der Wasserwacht Potsdam geworden bin und bereits eine erste Absicherung einer Veranstaltung übers Wochenende mitgemacht habe.

  • An dieser Stelle bedankt sich der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig noch einmal herzlich bei Sarah Mackenzen für ihr Engagement und die Unterstützung. Wir wünschen ihr alles Beste und freuen uns sehr, dass sie dem Kreisverband bei der DRK-Wasserwacht Potsdam treu bleibt.
  • Auch interessiert an einem Schülerpraktikum beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig? Dann melde dich bei uns entweder per Telefon (033200 513 660) oder lass uns gerne einmal deine Bewerbungsunterlagen zukommen (infodrk-potsdam.de). Wir freuen uns auf dich.
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news-202 Fri, 07 May 2021 11:13:07 +0200 DRK feiert 100-jähriges Bestehen digital mit Prominenz und Ehrenamt /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-feiert-100-jaehriges-bestehen-digital-mit-prominenz-und-ehrenamt.html An prominenten Gratulanten fehlt es nicht: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und der Arzt Eckart von Hirschhausen werden mit Beiträgen vertreten sein, wenn der Deutsche Rote Kreuz e.V. (DRK) am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 mit einer digitalen Festveranstaltung sein 100-jähriges Bestehen begeht. Aber vor allem das Ehrenamt soll im Mittelpunkt stehen. „Ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre das Rote Kreuz gar nicht denkbar. Das Ehrenamt spielte von der Gründung an eine zentrale Rolle, und das gute Zusammenspiel mit den Hauptamtlichen macht eine Stärke des Deutschen Roten Kreuzes aus. Das zeigt sich gerade auch jetzt während der Pandemie, in der die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler ein beispielloses Engagement zeigen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Am 25. Januar 1921 schlossen sich die bestehenden deutschen Rotkreuzlandesvereine auf einer Sitzung im Alten Rathaus in Bamberg zu einem Dachverband zusammen, der das gesamte Rote Kreuz in Deutschland vertritt.

Es ist ein rechtsfähiger Verein mit Sitz in Berlin. Die damals gelegten Strukturen prägen das DRK bis heute. Zum Gründungstag am 25. Januar hatte bereits Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in einem Brief an DRK-Präsidentin Hasselfeldt gewürdigt.

Bei der digitalen Festveranstaltung live dabei sein

Bundesweit sind derzeit mehr als 430.000 Ehrenamtliche und 183.000 hauptamtliche Mitarbeitende für das Deutsche Rote Kreuz tätig. Ursprünglich sollte die Jubiläumsveranstaltung am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 am Gründungsort Bamberg stattfinden, jetzt wird es aufgrund der Corona-Pandemie ein digitaler Festakt, der im DRK-Generalsekretariat in Berlin aufgezeichnet wird.

Die Veranstaltung, moderiert von Anouschka Horn vom Bayerischen Fernsehen, ist am 8. Mai 2021 von 10.30 Uhr bis 12 Uhr auf dem YouTube-Kanal des DRK sowie unter drk.de/100jahredrk zu sehen. Eine Wiederholung der Aufzeichnung findet am selben Tag von 15.00 bis 16.30 Uhr statt.

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news-201 Wed, 05 May 2021 12:44:38 +0200 Was der DRK-Ortsverein Falkensee in den neuen Räumen bisher geschafft hat /ueber-uns/presse-service/meldung/was-der-drk-ortsverein-falkensee-in-den-neuen-raeumen-bisher-geschafft-hat.html Im Dezember 2020 ist der DRK-Ortsverein Falkensee in neue Räumlichkeiten gezogen. Der Corona-Pandemie zum Trotz richten sie sich in den Räumlichkeiten immer weiter ein. Denn von dort sollen künftig alle Einsätze des DRK-Ortsvereins in Falkensee starten und enden. Es geht voran in den neuen Räumen des DRK-Ortsvereins Falkensee: In der Edisonstraße 6 haben die fleißigen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler Stück für Stück die Regale und Schränke mit ihren Materialien bestückt, die ihnen seit Dezember 2020 zur Verfügung stehen.

Einige Plakate aus verschiedenen Lehrgängen zieren die Wände. Inzwischen stehen auch ausreichend Tische und Stühle in den Räumen und warten schon darauf, genutzt zu werden. „Es war uns ein Anliegen, eine Grundordnung herzustellen, mit der wir alle gut arbeiten können“, ist sich der Vorstand des DRK-Ortsvereins Falkensee einig. Künftig sollen alle Einsätze des DRK-Ortsvereins Falkensee genau dort, also in der Edisonstraße, beginnen und enden.

DRK-OV Falkensee: Weiterhin nur virtuelle Treffen möglich

Aufgrund der Corona-Pandemie sind zurzeit noch keinerlei Veranstaltungen wie Erste-Hilfe-Kurse oder Teamtreffen in Präsenz möglich. Eigentlich war geplant, immer freitags in den neuen Räumen zusammenzukommen. Stattdessen gibt es weiterhin regelmäßig virtuelle Treffen, um den Kontakt zu halten und Aktuelles zu besprechen, zum Beispiel persönliche Anliegen, Fragen oder Ergebnisse aus E-Learning-Kursen.

Genau diese virtuellen Treffen sind es, die vor allem auch für die Jugendrotkreuz-Gruppe wichtig sind, die sich meist alle 14 Tage auf diese Weise trifft. Kevin Naumann und Michael Below, die die Gruppe leiten, beantworten dann sämtliche Fragen von Kindern und Jugendlichen zur Corona-Pandemie und nehmen sich Zeit für sie.

Nur auf eine Frage, die eigentlich jedes Mal Thema ist, können sie keine genaue Antwort geben: Wann wieder Präsenztreffen möglich sind und sie sich das erste Mal gemeinsam in den neuen Räumen in der Edisonstraße treffen können.

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news-200 Mon, 03 May 2021 13:53:00 +0200 Besonderer Tag: Mitarbeiterin feiert ihren 25. Jahrestag im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig /ueber-uns/presse-service/meldung/besonderer-tag-mitarbeiterin-feiert-ihren-25-jahrestag-im-drk-kreisverband-potsdam-zauch-belzig.html Am 1. Mai 1996 ist Doreen Wust als Mitarbeiterin im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gestartet und weiterhin eine tragende Säule des Teams in der Geschäftsstelle. Am Montag hat sie ihren 25. Jahrestag gehabt – und wurde überrascht. Was für eine Überraschung: Vor dem Büro von Vorstandsassistentin Doreen Wust hängt am Montag an dem Platz, an dem sich normalerweise ihr Türschild befindet, ein Porträtbild von ihr. Es ist ihr Bewerbungsfoto, mit dem sie sich 1996 beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig beworben hat. Ein Bild, das sie 25 Jahre nach ihrem Start im Kreisverband zum Lachen bringt.

Ihr Jubiläum beeindruckt. So mancher Mitarbeitende im Kreisverband muss bei dem 25. Jahrestag schmunzeln, die zum Teil zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die Einschulung hinter sich hatten. „Ich weiß noch, wie ich an meinem ersten Tag in der damaligen Geschäftsstelle in Bad Belzig war und erst einmal eine Stunde warten musste, bevor es losging“, erinnert sich Doreen Wust.

Aufgeregt wie am ersten Tag

Für ihren besonderen Tag hatte sie sich vor allem eines gewünscht: keine Urkunde. Dementsprechend schenkte ihr der Kreisverband ein gerahmtes Dokument mit dem Titel "Nicht-Urkunde", auf dem sich viele Mitarbeitende bei ihr für die Zusammenarbeit bedankten, ihr zum Jubiläum gratulierten. Von Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbands, sowie Robert Winkelmann, Leiter Hauptamt, bekam sie außerdem einen üppigen Blumenstrauß überreicht, der ihr Büro in der Geschäftsstelle in Frühlingsduft legt.

„Ich war damals am ersten Tag ähnlich aufgeregt wie heute. Und das, obwohl ich ja heute wusste, dass das ein besonderer Montag werden würde“, sagt Doreen Wust. Christian Schophaus bedankte sich bei ihr für das bisherigen Zusammenarbeiten und fasste Doreen Wusts Engagement im und für den Kreisverband mit einem Zitat von Oscar Wilde zusammen: „Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert“.

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news-199 Mon, 26 Apr 2021 11:15:11 +0200 DRK-Heimatstern Potsdam beteiligt sich an Ausstellung /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-heimatstern-potsdam-beteiligt-sich-an-ausstellung.html Der DRK-Heimatstern Potsdam macht bei einer stadtweiten Ausstellung einer Initiative mit, die sich für die Wichtigkeit von Kunst und Kultur einsetzt. Die beiden Plakate in den Fenstern Richtung Pietschkerstraße haben es bereits angedeutet: Der DRK-HeimatStern Potsdam unterstützt die Initiative "Kultür Potsdam" bei der Kampagne mit dem Titel „Kulturelle Teilhabe in Krisenzeiten? Jetzt erst Recht!“.

Die Initiative  engagiert sich dafür, Menschen mit geringerem Einkommen die Teilnahme an Kultur-, Sport- und Freizeitveranstaltungen zu ermöglichen.

Anlässlich des achten Jahrestags von "Kultür Potsdam" sensibilisiert sie bis 15. Juni für die Bedeutung von Kunst und Kultur – vor allem auch in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie. Dafür veranstaltet sie gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren in Potsdam eine stadtweite ‚Ausstellung‘ in Form von Plakaten, zu denen auch der DRK-HeimatStern gehört.

„Es ist uns als Heimatstern ein Anliegen, die Initiative in ihrem Vorhaben zu unterstützen, weil Kultur ein Grundrecht ist“, sagt Einrichtungsleiter Thorsten Häcker.

Genau das betonen auch die beiden Plakate, die an den Heimatstern-Fenstern angebracht sind: „Kultur gehört zum Leben. Sie sollte den Nicht-Privilegierten nicht vorenthalten werden. Corona hat gezeigt, dass ein Kulturdefizit auch krank machen kann" steht auf einem Plakat. Auf dem zweiten steht: „Kulturelle Angebote sind für den Menschen genauso wichtig wie eine Grundversorgung. Nur durch Projekte wie Kultür kann Teilhabe in der Gesellschaft auch für arme Menschen ermöglicht werden.“

 

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news-198 Fri, 23 Apr 2021 13:57:15 +0200 Lesetipp: Jan-Daniel Kaplanski von der DRK-Bereitschaft Potsdam im Kurzporträt /ueber-uns/presse-service/meldung/lesetipp-jan-daniel-kaplanski-von-der-drk-bereitschaft-potsdam-im-kurzportraet.html Jan-Daniel Kaplanski ist Teil der DRK-Bereitschaft Potsdam und arbeitet hauptberuflich in der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Wünsdorf. Auf der Webseite der DRK Flüchtlingshilfe Brandenburg ist am 21. April ein Interview mit ihm erschienen, in dem er über seine Arbeit in der Flüchtlingshilfe sowie sein Ehrenamt spricht. Besondere Ehre für Jan-Daniel Kaplanski: Der 21-Jährige Kyritzer, der sich auch in der DRK-Bereitschaft Potsdam engagiert, ist im Rahmen seines Jobs in der DRK Flüchtlingshilfe Brandenburg interviewt worden.

Jan-Daniel Kaplanski, IT-Betreuer in der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Wünsdorf, hat DRK-Mitarbeitenden der DRK Flüchtlingshilfe Brandenburg Rede und Antwort gestanden, warum er gerade in der Erstaufnahmeeinrichtung arbeitet.

Dabei geht der 21-Jährige auch auf sein Engagement bei der DRK-Bereitschaft Potsdam ein, bei der er 2019 erst eine Ausbildung zum Sanitäter gemacht hat – und weiterhin Teil des Teams ist. Einerseits im Sanitätsdienst, aber auch im Katastrophenschutz in der Schnelleinsatzeinheit Sanität. „Außerdem trage ich zur Öffentlichkeitsarbeit bei und fotografiere für die DRK-Bereitschaft Potsdam", sagt Jan-Daniel Kaplanski.

Was heißt es, IT-Betreuer in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete zu sein? Welche An- und Nachfragen hört er besonders häufig? Und was würde in Sachen IT in der Erstaufnahmeeinrichtung so einigen Menschen das Leben erleichtern?

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news-197 Wed, 14 Apr 2021 14:17:00 +0200 Wie das Team Breitenausbildung Erste-Hilfe-Workshops über das Internet gibt /ueber-uns/presse-service/meldung/wie-das-team-breitenausbildung-erste-hilfe-workshops-ueber-das-internet-gibt.html Aufgrund der Corona-Pandemie sind manche Menschen in Sorge, einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen. Das hat das Team der Breitenausbildung dazu bewegt, Online-Workshops zu starten und bewährtes Erste-Hilfe-Wissen anders aufzubereiten. Den Auftakt macht ein Mini-Seminar, das im Rahmen der Aktion "Aktiv sein im Alter" des Landkreises Potsdam-Mittelmark stattfindet. Woran erkenne ich einen Schlaganfall? Wie binde ich einen Druckverband? Wie helfe ich einem bewusstlosen Menschen? Diese und weitere Fragen hat Gerrit Ohnesorge, Erste-Hilfe-Ausbilder beim DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig, der Selbsthilfegruppe "Amputierten Treffpunkt Berlin-Brandenburg" in einem Online-Workshop am 9. April 2021 beantwortet.

So einige der Teilnehmenden waren Seniorinnen und Senioren, die auch im Alter ihr Erste-Hilfe-Wissen auffrischen wollten – und das in Form des Workshops, der Teil der Aktion "Aktiv sein im Alter" ist, getan haben.

"Erste-Hilfe-Wissen digital zu vermitteln, war definitiv für mich neu", sagt Gerrit Ohnesorge. Am Morgen des Workshops, der um 18 Uhr startete, geht er nochmal alles durch: Ist alles richtig ausgeleuchtet? Sieht man die Übungspuppe bei der Reanimation?

"Ich war wirklich gespannt, ob und wie alle mitmachen und wurde positiv überrascht", sagt Gerrit Ohnesorge. Eine Teilnehmerin spricht über ihren Hinterwandinfarkt. Ein älteres Ehepaar legt sich gegenseitig einen Druckverband an und lächelt in die Kamera.

Auch, wenn beim Online-Angebot so einige praktische Übungen nicht möglich sind: Die Teilnehmenden sind voll dabei, als Gerrit Ohnesorge über die PECH-Formel oder seine Eselsbrücke für die stabile Seitenlage referiert. "Die Online-Workshops ersetzen Präsenzveranstaltungen nicht, aber sind dennoch ohne Zweifel ein gutes Format", sagt der Erste-Hilfe-Ausbilder.

Neue Online-Workshops im Mai geplant

Das sieht Juliane Henze als Fachbereichsleiterin der Breitenausbildung im Kreisverband ähnlich. "Die digitalen Angebote sind außerdem eine total dankbare Aufgabe: Wir frischen das Erste-Hilfe-Wissen in Mini-Seminaren auf und sind im sozialen Austausch. Damit tragen wir auch dazu bei, dass Seniorinnen und Senioren nicht vereinsamen", sagt Juliane Henze.

Als gegen 20 Uhr der Online-Workshop zu Ende ist, applaudieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Rückmeldungen sind so positiv, dass im Mai der Online-Workshop ein weiteres Mal stattfinden soll.

Auch eine Mini-Ausgabe des Seminars "Erste Hilfe am Säugling und Kind" ist geplant, nachdem so einige Schwangere und Großeltern mit diesem Wunsch auf Juliane Henze zugekommen waren. "Einen solchen Workshop haben wir vor Jahren schon in Bad Belzig durchgeführt, der total gut angenommen wurde. Ich bin gespannt, wie das Ganze online angenommen wird. Bewährtes Wissen neu zu vermitteln, ist sicher auch für unsere Ausbilderinnen und Ausbilder eine spannende Herausforderung", sagt Juliane Henze.

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news-195 Fri, 09 Apr 2021 14:15:00 +0200 ++ Öffnungszeiten aktualisiert ++ Corona-Tests in Potsdam-Mittelmark: Kreisverband ermöglicht kostenlose Testungen /ueber-uns/presse-service/meldung/corona-tests-in-potsdam-mittelmark-kreisverband-startet-zwei-testzentren.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig unterstützt beim Bekämpfen der Corona-Pandemie und betreibt Testzentren im Landkreis Potsdam-Mittelmark. +++Hinweis: Alle tagesaktuellen Informationen zu den Corona-Teststellen des DRK-Kreisverbands finden Sie hier+++

Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig engagiert sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark und bietet kostenlose Corona-Schnelltests in Bad Belzig und Nuthetal an.

In der Albert-Baur-Halle (Weitzgrunder Weg 6, 14806 Bad Belzig) können montags, mittwochs und donnerstags von 7 bis 12 Uhr, donnerstags auch von 15-18 Uhr, freitags von 7 bis 15 Uhr sowie samstags von 8 bis 16:30 Uhr Corona-Schnelltests durchgeführt werden. Sie bleibt an Feiertagen geschlossen. Das Testangebot setzt der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gemeinsam mit der Bad Belziger Stadtverwaltung um.

„Fällt ein Spucktest positiv aus, haben wir vor Ort die Möglichkeit, mit einem Abstrich und Antigen-Test das Ergebnis zu prüfen“, sagt Benjamin Key, Leiter der Stabsstelle Digitalisierung, der sich um die Logisitik in den Testzentren kümmert. Für Abstrich und Antigen-Test wurde ein gesonderter Raum in der Umkleide der Halle vorbereitet.

Corona-Tests in Wiesenburg, Brück und Borkheide

In Wiesenburg befand sich das Testzentrum in einem Quergebäude zwischen Schloss und Kunsthalle (Schlossstraße 1, 14827 Wiesenburg) und war donnerstags geöffnet. Es ist seit Oktober 2021 geschlossen.

Immer freitags konnten sich Brandenburgerinnen und Brandenburger von 9 bis 13 Uhr in Brück (Amtsverwaltung, neuer Sitzungssaal im Netto-Komplex, Ernst-Thälmann-Straße 58) auf das Coronavirus testen lassen. Das Testzentrum hat seit September 2021 nicht mehr geöffnet.

Das war auch immer freitags im Gemeindehaus in Borkheide (Am Kirchanger 3) möglich. Das Testzentrum ist aber seit Juli 2021 nicht mehr geöffnet.

Das müssen Sie bei den Corona-Testzentren des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig beachten

Eine Anmeldung ist für die Corona-Tests nicht nötig. Das Testergebnis liegt nach rund 30 Minuten vor. Grundvoraussetzung für jeden Test ist, dass man a) gesund ist sowie b) keinerlei Symptome einer Corona-Infektion zeigt. Es wird darum gebeten, möglichst 30 Minuten vor dem Test auf Zigaretten, Essen und Trinken zu verzichten.

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news-194 Fri, 26 Mar 2021 12:55:09 +0100 DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg begleiten Brandenburgerinnen und Brandenburger zum Impftermin /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-fahrdienste-potsdam-brandenburg-begleiten-brandenburgerinnen-und-brandenburger-zum-impftermin.html Seit dem Start der Impfzentren in Brandenburg fahren der DRK-Fahrdienste Brandenburgerinnen und Brandenburger zu ihrem Impftermin. Wie froh sie sie damit machen, hat nun auch die 101-jährige Irene Buchholz aus Caputh erfahren. Den 18. März 2021 wird Irene Buchholz aus Caputh wohl so schnell nicht vergessen. Nicht etwa, weil die 101-Jährige dort Geburtstag hatte: An diesem Tag hat sie ihre erste Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum Potsdam bekommen.

Dabei war die Aufregung vor der Impfung bei der Seniorin groß: Wie wird das Wetter? Kommen wir pünktlich im Impfzentrum an? Wie verkraftet sie die Impfung? So einige Fragen beschäftigten die Caputherin vor der Impfung und ließen sie unruhig schlafen. „Schon Tage vorher war ich aufgeregt und umso erfreuter, dass alles so wunderbar geklappt hat“, sagt Irene Buchholz einige Tage nach ihrer Erstimpfung.

Doch der Reihe nach: Als sie am Morgen ihrer Erstimpfung ins Auto der DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg steigt, ist sie bester Dinge. Sie ist einfach froh, einen Impftermin zu haben. „Ich möchte unbedingt gesund bleiben, um weiter am Leben teilzunehmen und zu schauen, wie sich die Welt entwickelt. Das treibt mich an“, sagt Irene Buchholz.

Schöne Erinnerungen auf der Fahrt nach Potsdam

Mit 101 Jahren ist sie zum Zeitpunkt ihrer Impfung die älteste Brandenburgerin, die im Impfzentrum Potsdam ihre Corona-Schutzimpfung erhalten hat. Seit 1924 lebt sie in Caputh und genießt die Fahrt zum Impfzentrum. Egal, ob Templiner See, Hermannswerder oder Heinrich-Mann-Allee: Irene Buchholz lächelt während der Fahrt. Ihr Geist ist hellwach und so einige schöne Erinnerungen von ihr bekannten Orten kommen ihr in den Sinn.

Kurze Zeit später ist sie schon am Impfzentrum in der Großbeerenstraße angekommen. „Los geht’s“, sagt die Seniorin und rollt mit ihrem Rollator und ihrer Schwiegertochter im Arm Richtung Eingang der Metropolishalle.

„Was für ein schöner Ausflug“

Ihre Heiterkeit ist auch nach der Impfung ungebrochen. „Ich bin gespannt, wie die Frischzellenkur wirkt“, scherzt Irene Buchholz, als sie wieder im DRK-Auto sitzt. Als die Seniorin keine zwei Stunden später, nachdem der DRK-Fahrdienst sie abgeholt hat, wieder zuhause in Caputh ist, strahlt sie und fasst ihren ersten Impftermin zusammen: „Was für ein schöner Ausflug.“

Auch Tage später erinnert sie sich gerne an ihren Erstimpftermin und ist glücklich: „Es geht mir wunderbar und hat überhaupt nicht wehgetan“, sagt die Seniorin. Sie freut sich schon auf ihre Zweitimpfung im April und die nächste Fahrt im DRK-Auto nach Potsdam.

  • Sie haben einen Impftermin, aber wissen nicht, wie Sie dorthin kommen? Kein Problem. Wenden Sie sich einfach an das Team der DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg: 033200 / 513 60 oder per Mail an fahrdienst@drk-potsdam.de.
  • Weitere Informationen zu den DRK-Fahrdiensten Potsdam/Brandenburg
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news-193 Mon, 15 Mar 2021 15:01:07 +0100 Rotkreuznachrichten des Kreisverbands geben Premiere /ueber-uns/presse-service/meldung/rotkreuznachrichten-des-kreisverbands-geben-premiere.html Der Mitgliederbrief mit dem Titel "Rotkreuznachrichten" ist eine neue Form des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, um Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Potsdam, Potsdam-Mittelmark und aus dem Havelland mit aktuellen Informationen zu versorgen. "Sie sind da", sagte Vorstandsassistentin Doreen Wust voller Freude, als Exemplare der Rotkreuznachrichten – der ersten Ausgabe des neuen Mitgliederbriefs des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig überhaupt – in der Geschäftsstelle in der Arthur-Scheunert-Allee eingetroffen waren.

Mit dem Mitgliederbrief erhalten die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Potsdam, Potsdam-Mittelmark und aus dem Havelland ab sofort kurz und kompakt aktuelle Infos aus der Geschäftsstelle: Was hat es mit dem neuen Fahrzeug beim DRK-Ortsverein Potsdam auf sich? Wie lebt es sich in der Senioren-Wohngemeinschaft in Bad Belzig? Und warum gibt es die neue Abteilung Digitalisierung? Antworten auf diese Fragen gibt es nicht nur durch den regelmäßigen Besuch auf drk-belzig.de.

Auch das Rotkreuzmagazin deckt aktuelle Themen ab sofort quartalsweise ab und verfügt immer auch über Seiten und Themen, die der DRK-Landesverband Brandenburg erstellt und zur Verfügung gestellt hat.

 

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news-192 Fri, 12 Mar 2021 14:06:51 +0100 Trotz Pandemie im Einsatz: So war 2020 für die DRK-Wasserwacht Potsdam /ueber-uns/presse-service/meldung/trotz-pandemie-im-einsatz-so-war-2020-fuer-die-drk-wasserwacht-potsdam.html Egal, ob Einsatz-, Trainings- oder Ausbildungsstunden: In nahezu allen Bereichen hat sich die Corona-Pandemie auf die Arbeit der DRK-Wasserwacht Potsdam ausgewirkt. Mit erheblichen Folgen für die Ausbildung von Wasserretterinnen und Wasserrettern. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen haben sich auch bei den Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern der DRK-Wasserwacht Potsdam bemerkbar gemacht. Das geht aus dem Jahresrückblick der Wasserwacht hervor, der am 8. März 2021 veröffentlicht wurde.

Im Vergleich zu 2019 sind die Einsatzstunden im Wasserrettungsdienst 2020 um rund 18 Prozent zurückgegangen, nämlich von 6.855 (2019) auf 5.605 (2020) Stunden. "Dies ist dem Umstand geschuldet, dass aufgrund der Infektionsschutzbestimmungen kaum Absicherungen von Veranstaltungen stattfanden", schreibt die DRK-Wasserwacht Potsdam.

Corona-Pandemie beeinflusst Ausbildung bei der Wasserwacht

Doch nicht nur die Einsatzstunden gingen zurück. Erheblich wirkte sich die Corona-Pandemie auch auf Trainings- und Ausbildungsstunden der Wasserretterinnen und Wasserretter des DRK in Potsdam aus. Im Vergleich zu 2019 haben sich diese in 2020 mehr als halbiert: So kamen insgesamt 494 Trainingsstunden (53 Prozent weniger als 2019) und 552 Ausbildungsstunden (52 Prozent weniger als 2019) zusammen.

"Viele Lehrgänge wurden abgesagt oder konnten nur digital durchgeführt werden", heißt es im Jahresrückblick. Kurse für Jugendrettungsschwimmerinnen und -schwimmer wurden abgebrochen, sodass diese 2021 fehlen. "Es wird eine große Herausforderung für 2021, dass alle Einsatzkräfte eine Wiederholungsprüfung ablegen können und wieder für den Einsatzdienst zur Verfügung stehen", steht im Jahresbericht weiter.

Mehr Tauchstunden bei der DRK-Wasserwacht Potsdam in 2020

Während Trainings-, Ausbildungs- und Einsatzstunden zurückgingen, ist die Zahl der Tauchstunden von 352 (2019) auf 406,5 (2020) gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von rund 15 Prozent. Der Grund dafür: Neben mehreren Personensuchen und dem Abtauchen von Unrat haben mehrere Übungstauchgänge stattfinden und alle Einsatztaucherinnen und Einsatztaucher der Wasserwacht die nötige Zahl an Tauchgängen und Tauchstunden erreichen können.

Ebenfalls positiv: Drei angehende Einsatztaucher konnten ihre Ausbildung beenden und sind ab sofort Teil des Taucherteams der DRK-Wasserwacht Potsdam.  

Herausforderung: Corona-Pandemie und Wasserrettungsdienst vereinbaren

Das Team der DRK-Wasserwacht Potsdam war sich einig darüber, trotz Pandemie den Wasserrettungsdienst zu gewährleisten. Darum erarbeitete es ein Sicherheitskonzept, sodass beispielsweise die Wasserrettungsstationen im Strandbad Babelsberg und im Waldbad Templin besetzt wurden.

Hygienekonzepte, Desinfektionsspender, Abstandsregeln, eine Kontaminationsschutzausrüstung für die Einsatzboote sowie eine minimale Besetzung der Wasserrettungsstationen wurden Teil der Arbeit, Teil einer laut Jahresbericht "guten Saison".

Für 2021 stehe nun vor allem die Aus- und Fortbildung der Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in der DRK-Wasserwacht Potsdam im Vordergrund, um die pandemiebedingt entstandene Lücke zu schließen.

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news-191 Mon, 08 Mar 2021 10:36:08 +0100 Warum Frauen in der Corona-Krise zu Heldinnen werden /ueber-uns/presse-service/meldung/warum-frauen-in-der-corona-krise-zu-heldinnen-werden.html Die Corona-Pandemie belastet die Menschen, kostet Kraft und Energie. Vor allem jede Menge Frauen gehen in der aktuellen Krise an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und übersteigen diese. Grund genug, am Weltfrauentag auf ihre Situation hinzuweisen. Und ihnen den Rücken zu stärken. Anlässlich des Weltfrauentages möchten wir als DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig hervorheben, wie die Corona-Pandemie Frauen belastet. Unabhängig davon, dass wohl jede Person – unabhängig vom Geschlecht – die Corona-Pandemie belastet, sind in Deutschland bisher (Stand: 2. März 2021) mehr Frauen als Männer, nämlich 53 Prozent, am Coronavirus erkrankt.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Nicht von der Hand zu weisen ist das besondere Infektionsrisiko von Frauen, die mehrheitlich als Kassiererinnen an der Supermarktkasse, in Apotheken oder als Krankenpflegerinnen häufiger in Kontakt mit Corona-Infizierten kommen als Männer.

Vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen sind die Zahlen eindeutig: Dort arbeiteten 2019 laut Statistischem Bundesamt mehr als 4,3 Millionen Frauen (und rund 1,3 Millionen Männer). Auch die Bereiche „Erziehung und Unterricht“ (rund zwei Millionen Frauen, 0,8 Millionen Männer) sowie Tätigkeiten in privaten Haushalten (200.000 Frauen, 15.000 Männer) stemmen mehrheitlich Frauenschultern.

„Frauen sind Heldinnen des Pandemie-Alltags“

Neben der Gefahr, dass sich Frauen während der Arbeit mit dem Coronavirus infizieren, schärft die Pandemie auch ihre finanziellen Ängste. 2019 haben Frauen in Deutschland laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 20 Prozent weniger Lohn erhalten als Männer.

Mögliche Gründe dafür: Die häufigere Teilzeitarbeit oder das Arbeiten in Branchen mit niedrigeren Löhnen. Für diejenigen, die sonst ein unterdurchschnittliches Gehalt bekommen, steigt das Armutsgefährdungsrisiko in der Corona-Krise. Besonders dann, wenn Frauen ihren Job verloren haben oder in Kurzarbeit gehen mussten – und nicht nur sich selbst, sondern auch ein Kind versorgen.

Corinna Kmezik, Leiterin der Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig, sieht eine zusätzliche Belastung für Frauen auch im Privaten: „Das Vereinbaren der Kinderbetreuung, Homeschooling, der eigene Beruf, zum Teil im Home Office: Betroffene Frauen müssen sich diesen Gegebenheiten stellen, gehen bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit und sind Heldinnen des Pandemie-Alltags“, sagt Corinna Kmezik.

Frauen in der Corona-Krise zu unterstützen

Sie denkt in diesen herausfordernden Zeiten vor allem an Friseurinnen oder Angestellte im Einzelhandel und in der Gastronomie, die aufgrund der Pandemie hohe Einbußen verzeichnen. „In unseren Beratungsgesprächen haben wir erfahren, wie diese (Dauer-)Belastungen zu gesundheitlichen Problemen bei Frauen und Müttern führen“, sagt Corinna Kmezik. „Frauen und werdende Mütter mit Migrationshintergrund sind davon besonders betroffen.“

Umso wichtiger ist es, Frauen sonst, aber insbesondere in der Corona-Krise zu stärken. Das Team der Beratungsstelle um Corinna Kmezik macht dies, wo sie können: Sie bieten psychosoziale Beratungen, stärken die Ressourcen der ratsuchenden Frauen und Familien und unterstützen beim Stellen von Anträgen in Notlagen. „Wir sind vernetzt mit Institutionen und Behörden, können bei Bedarf weitere Hilfen vermitteln“, sagt Corinna Kmezik.

Sie und ihr Team möchten Frauen, denen die Corona-Pandemie zusetzt, Mut machen: „Frauen haben genau wie Männer unheimlich viele Potenziale, die sie manchmal gar nicht sehen. Und wir unterstützen sie gerne dabei, diese zu entdecken und auf diese zurückzugreifen.“

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news-190 Sun, 28 Feb 2021 08:07:00 +0100 Inwieweit Übergriffe den Alltag des Rettungspersonals im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark prägen /ueber-uns/presse-service/meldung/inwieweit-uebergriffe-den-alltag-des-rettungspersonals-im-drk-rettungsdienst-potsdam-mittelmark-praegen.html Eine Mitte Februar veröffentlichte DRK-Studie legt dar, dass Übergriffe auf Rettungspersonal zu deren Alltag gehören. Davon können auch Mitarbeitende des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark berichten. Verbale Übergriffe wie Beleidigungen oder Drohungen gehören auch zum Alltag des Rettungspersonals des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark. "Diese sind fast an der Tagesordnung und werden nicht explizit gemeldet", sagt Rettungsdienstleiter Mathias Koch. Diese passieren vor allem bei Personen, die Drogen und meist Alkohol konsumiert haben.

Für die Mitarbeitenden im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark gibt es in solchen Fällen genau ein Vorgehen: "Wir treten den Rückzug an und warten auf die Polizei", sagt Mathias Koch. Dabei sei der Umgang mit Gewaltandrohungen stets professionell, da das Rettungspersonal sich sicher sein kann, dass sie nicht persönlich gemeint sind. "99 Prozent des Erlebten legt man am Dienstende mit der Dienstkleidung ab. Doch es bleibt ein Rest. Mitarbeitende können infolge solcher Vorfälle auch psychische Schäden davontragen", sagt Mathias Koch.

Körperliche Übergriffe auf Rettungspersonal im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark

Vor allem auch dann, wenn verbale in körperliche Gewalt umschlägt. Auch Rettungsdienstleiter Mathias Koch ist schon bei einem Einsatz attackiert worden. "Ich erinnere mich, wie ich einen Tritt ins Gesicht bekommen habe. Ein Glück ist mir nichts Schlimmeres passiert."

Er kann sich außerdem noch gut an einen Vorfall aus dem Oktober 2019 erinnern, wie ein Mitarbeiter des Rettungsdiensts bei einem Einsatz in Brück angegriffen und verletzt worden, als er einen 17-Jährigen behandeln wollte. Der Jugendliche hatte bei einer Prügelei eine Platzwunde erlitten und war stark alkoholisiert. Nach dem Vorfall fiel der Notfallsanitäter einige Zeit aus.

Immer wieder Übergriffe bei Auseinandersetzungen im Straßenverkehr

Auch, wenn Mitte Februar 2021 eine DRK-Studie zu Übergriffen auf Rettungsdienstpersonal erschienen ist, ist das Problem nicht neu. "Seit 2002 bin ich im Rettungsdienst und das Thema gab es damals schon", sagt Mathias Koch.

Erfreulicherweise sei es aber in den vergangenen Jahren immer öfter medial thematisiert worden. Dabei müssen bei Übergriffen nicht zwingend Drogen im Spiel sein. Auch im Straßenverkehr allgemein gebe es vermehrt Übergriffe auf Rettungsdienstmitarbeitende. "Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen, die eskalieren, wenn Einsatzkräfte bei Einsätzen jemanden zuparken", sagt Mathias Koch. "Dort werden wir viel und immer häufiger angepöbelt und behindert. Dabei machen wir lediglich unseren Job und helfen Menschen."

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news-189 Fri, 26 Feb 2021 10:45:00 +0100 Neues Fahrzeug bereichert Fuhrpark der DRK-Bereitschaft Potsdam /ueber-uns/presse-service/meldung/neues-fahrzeug-bereichert-fuhrpark-der-drk-bereitschaft-potsdam.html Die DRK-Bereitschaft Potsdam hat im Februar 2021 ein neues Fahrzeug erhalten, das sie begeistert. Denn vom neuen Fahrzeug profitieren ab sofort nicht nur Betroffene bei Großschadenslagen, sondern genauso die Einsatzkräfte selbst. Große Freude bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DRK-Bereitschaft Potsdam. Im Fahrzeugpool können sie ab sofort einen komplett neuen Mannschaftstransportwagen begrüßen.

"Das ist überragend und eine hochwertige Steigerung der SEG-Betreuung", sagt Bereitschaftsleiter Robin Kobow. Damit sei die DRK-Bereitschaft Potsdam optimal ausgestattet, um das noch umfassendere Betreuungskonzept umzusetzen, das sich momentan in der Erarbeitung befinde.

Hintergrund: Die SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe) Betreuung rückt dann zu Einsätzen aus, wenn sich eine sogenannte Großschadenslage ereignet hat. Das ist zum Beispiel bei Zugunglücken, Massenpaniken oder Evakuierungen beim Entschärfen von Weltkriegsbomben der Fall. Das Einsatzpersonal der SEG Betreuung hat die Aufgabe, unverletzte sowie leicht verletzte Menschen vor Ort bestmöglich zu betreuen.

Neues Fahrzeug bringt Plus an Verkehrssicherheit

20 bis 25 Jahre sind Fahrzeuge wie der neue Mannschaftstransportwagen im Einsatz. Darum ist ein neues Fahrzeug allein aufgrund so einiger Neuheiten immer auch etwas Besonderes.

Neben Klimaanlage, eingebautem Navigationsgerät und Rückfahrkameras macht insbesondere das Plus an Komfort und Verkehrssicherheit das Team der DRK-Bereitschaft Potsdam froh. "Die Ladungssicherung ist jetzt einfacher und übersichtlicher. Helme können zudem im Fahrzeug gesichert werden", sagt Matti Enderlein, stellvertretender Leiter der DRK-Bereitschaft Potsdam.

Und auch, wenn die Rotkreuz-Logos auf dem Fahrzeug noch fehlen und kleinere Besorgungen für die Ladungskisten anstehen: Die Einsatzkräfte können es kaum erwarten, mit ihrem neuen Fahrzeug die ersten Einsätze zu fahren.

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news-188 Tue, 23 Feb 2021 11:26:00 +0100 So lebt es sich in der neuen Senioren-WG in Bad Belzig /ueber-uns/presse-service/meldung/so-lebt-es-sich-in-der-neuen-senioren-wg-in-bad-belzig.html Im Oktober 2020 sind einige Seniorinnen und Senioren in die neue Senioren-WG nach Bad Belzig gezogen. Dort leben sie zusammen in einer Wohngemeinschaft, in der sie Mitarbeitende des DRK unterstützen, wo sie das möchten oder brauchen. Seit Oktober 2020 herrscht wieder Leben in der Gliener Straße 1 in Bad Belzig. Nach dem Umzug der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbands in 2019 nach Nuthetal wurde das Gebäude zu einer Senioren-Wohngemeinschaft umgebaut, in der insgesamt neun Seniorinnen und Senioren eingezogen sind.

Dort hat der Kreisverband ihnen mit der Wohngemeinschaft eine Alternative zu einer stationären Einrichtung der Altenpflege geschaffen. In ihrem neuen Zuhause haben die Seniorinnen und Senioren im Dezember 2020 auch ihr erstes Weihnachten verbracht. Gemeinsam schmückten die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioren-WG den Weihnachtsbaum, haben Plätzchen in der Gemeinschaftsküche gebacken oder Adventskalender aufgehangen.

Senioren-WG in Bad Belzig: Individuelle Betreuung trifft freie Tagesgestaltung

Mitarbeitende des DRK kümmern sich darum, dass es den Seniorinnen und Senioren gutgeht. Denn auch im hohen Alter ist es der Wunsch von so einigen, in der eigenen Wohnung zu bleiben. Genau für diese wurde die Senioren-Wohngemeinschaft in Bad Belzig geschaffen, wo sie einerseits individuell betreut werden, aber anderseits ihren Tagesablauf komplett so gestalten können, wie sie möchten.

Zum Wohlfühlen trägt auch der regelmäßige Besuch einer ausgebildeten Aromatherapeutin bei, die mit zielgerichteten Dufttherapien das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner steigert. "Das Leben muss nicht perfekt sein, aber so wundervoll wie unsere WG", sagte eine Bewohnerin der Einrichtung zu einer Mitarbeiterin unseres Kreisverbands. Und machte ihr damit eine große Freude.

Ernährung als wichtiger Pfeiler für Gesundheit der WG-Bewohnerinnen und Bewohner

Neben der überdachten Terrasse und dem kleinen Garten machen vor allem das Miteinander und die mit eigenen Möbeln und persönlichen Gegenständen eingerichteten Zimmer die Bewohnerinnen und Bewohner glücklich.

Da Ernährung nicht nur für die Gesundheit, sondern für das Wohlbefinden insgesamt ein wichtiger Pfeiler ist, legen wir in der Senioren-WG in Bad Belzig einen großen Wert auf dieses Thema. In Zusammenarbeit mit regionalen Anbietern ermöglichen wir den Bewohnerinnen und Bewohnern der Wohngemeinschaft ein möglichst ausgewogenes und abwechslungsreiches Angebot.

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news-187 Mon, 22 Feb 2021 12:55:54 +0100 Notfalltraining in Arztpraxen: Neues Angebot in der Breitenausbildung /ueber-uns/presse-service/meldung/notfalltraining-in-arztpraxen-neues-angebot-in-der-breitenausbildung.html In Notfällen zählt jede Sekunde. Das ist in Arztpraxen nicht anders, wenn Menschen das Bewusstsein verlieren, es zu Notfällen kommt. Damit das medizinische Personal genau auf solche Situationen vorbereitet ist, bietet der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig ab sofort Notfalltrainings in Arztpraxen an. Die Breitenausbildung des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig kann ab sofort Notfalltrainings in Arztpraxen in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und im Havelland anbieten.

Egal, ob Allgemein-, Haut- oder Sportarzt: Jedes Ärzteteam wird damit auf unvorhersehbare Ereignisse bestmöglich vorbereitet, um im Notfall nicht ins Schwimmen zu geraten.

"Wir hatten das schon länger in Planung und sind froh, jetzt starten zu können", sagt Juliane Henze, Fachbereichsleiterin Erste Hilfe und Breitenausbildung im Kreisverband. Die Ausbilder vom DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gehen bei den Notfalltrainings individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Ärztinnen und Ärzte ab und richten die dreistündigen Seminare danach aus.

Notfalltrainings in Arztpraxen: Wissen in Erster Hilfe und Notfallmanagement auffrischen

Dabei soll insbesondere das medizinische Personal in Sachen Notfallmanagement und Erste Hilfe fit gemacht werden. "Es wird erwartet, dass das Arztpersonal das kann. Aber nach unserer Erfahrung liegt die Ausbildung manchmal schon Jahre zurück. Und damit auch die Routinen in Sachen Notfallmanagement und Erster Hilfe", sagt Juliane Henze.

Welche Notfallmedikamente sind vor Ort? Wie sind Notfall- und Erste-Hilfe-Koffer ausgestattet? Und wie nutze ich deren Materialien und Medikamente? Antworten auf diese Fragen liefern die Notfalltrainings. Um wieder Sicherheit beim Legen von Zugängen oder auch bei der Maskenbeutelbeatmung zu bekommen, für Notfälle gewappnet zu sein.

Hinweis: Die Notfalltrainings in Arztpraxen sind auch unter den jetzigen Corona-Bedingungen möglich (Stand: 22. Februar 2021). An den Schulungen dürfen bis zu fünf Personen teilnehmen. Nicht nur Arztpraxen, sondern auch interessierte Abteilungen von Krankenhäusern können die Notfalltrainings absolvieren.

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news-186 Fri, 19 Feb 2021 13:04:45 +0100 „5 Fragen an” Kreisverbands-Präsident Joachim Müller /ueber-uns/presse-service/meldung/5-fragen-an-kreisverbands-praesident-joachim-mueller.html In der neuen Rubrik „5 Fragen an” kommen auf der Webseite des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig Mitarbeitende aus allen Bereichen zu Wort. In fünf Fragen liefern sie Einblicke in ihre Arbeit beim Kreisverband und in das, was ihnen wichtig ist. Den Auftakt macht Kreisverbands-Präsident Joachim Müller. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig ist groß und vielfältig. In den verschiedenen Einrichtungen von Tagespflege über Fahrdienst bis zur Geschäftsstelle in Nuthetal arbeiten rund 750 Mitarbeitende.

Genau die sollen einmal im Monat im Besonderen Thema auf der Kreisverbands-Webseite sein. In der Rubrik „5 Fragen an” sollen sie einen kurzen Einblick in ihr Engagement beim DRK geben. Außerdem erzählen sie, wie sie zum Kreisverband gekommen sind. Meinungen zu Tagesaktuellem sowie persönliche Anekdoten inklusive.

Den Auftakt macht Kreisverbands-Präsident Joachim Müller. Mit ihm haben wir über seine Präsidentschaft und seinen Weg dorthin gesprochen. Und wie ihn die Corona-Pandemie beschäftigt.

Präsident im DRK-Kreisverband sein: Mehr als Jubiliare ehren

1. Hallo Herr Müller, wie sind Sie Präsident des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig geworden?

Freitag, der 13. (Juni 2014), ist quasi mein "DRK-Schicksalstag" gewesen. Dort wählte mich die Kreisversammlung des Kreisverbands zum neuen Präsidenten. Davor hat es zwei Monate zahlreiche Gespräche mit meinem Vorgänger, designierten Präsidiumsmitgliedern, den Geschäftsführern der gGmbHs sowie den Vorständen des DRK-Landesverbands Brandenburg gegeben.

2. Welche Aufgaben hat man als Präsident im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig?

Ich als Präsident habe verschiedene Aufgaben: Ich habe den Vorsitz der Kreisversammlung sowie der Sitzungen des Präsidiums im Sinne der verbandspolitischen Leitung. Außerdem koordiniere ich die Tätigkeit der Präsidiumsmitglieder und der Geschäftsstelle. Darüber hinaus stimme ich die Zusammenarbeit der einzelnen Gliederungen im Sinne der strategischen Ausrichtung des Kreisverbands ab.

Ich leite außerdem die Aufsichtsräte der gGmbHs, also des DRK-Fahrdiensts Potsdam/Brandenburg, des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark und der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen Potsdam. Präsident sein ist also weit mehr, als bloß repräsentative Aufgaben wie Jubiliare und langjährige Blutspender zu ehren.

Vom Rettungsschwimmer zum Präsidenten

3. Seit wann sind Sie Mitglied im Kreisverband, Mitglied im Deutschen Roten Kreuz?

In den DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig bin ich erst mit der Amtsübernahme 2014 gewechselt. Rotkreuzler bin ich schon seit 1968, also mehr als 50 Jahre. Damals trat ich in die Fußstapfen meines Vaters. Ich begann als junger Sanitäter, machte eine Ausbildung zum Rettungsschwimmer, zur Lehrkraft und arbeitete im Katastrophenschutz. Ab 1972 habe ich hauptberuflich für das Deutsche Rote Kreuz in Dresden, Berlin und Bonn gearbeitet, insbesondere im Jugendbereich und in der internationalen Arbeit.

4. In ihren Jahrzehnten beim Deutschen Roten Kreuz haben Sie auch einige Krisen auf der Welt erlebt. Seit dem Frühjahr 2020 prägt die Corona-Pandemie den Alltag der Menschen – und unseren Kreisverband. Wie erleben Sie die Pandemie?

Sie stellt für jeden Einzelnen von uns eine enorme Herausforderung dar, bewegt die Menschen zu Selbstdisziplin, aber auch zu Resignation und Verzweiflung. Umso mehr ziehe ich den Hut vor jedem Einzelnen in unserem Kreisverband, der auf bewundernswerte Weise der Pandemie begegnet: vor jeder Fahrerin und jedem Fahrer, der unverändert jeden Tag seine Touren fährt. Vor jeder Pflegekraft, die mit Empathie und Fürsorge den Lebensmut ihrer Senioren stärkt.

Vor allem die nicht enden wollende zweite Corona-Welle erfordert hohe physische und psychische Belastungen von Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern, die sich täglich neu motivieren, um dem Alltagsstress gewappnet zu sein. Ihnen gebührt Respekt, Dank und hohe Anerkennung, die ich denjenigen – nach dem Ende der Pandemie – auch noch einmal persönlich aussprechen werde.

„Die jetzige Situation hat bei mir Spuren hinterlassen”

5. Wie halten Sie sich in der Pandemie-Lage bei Laune, wie wahren Sie ihren Lebensmut?

Trotz meiner rund zwanzig Jahre im internationalen Katastrophenmanagement von bewaffneten Konflikten, über Epidemien, Erdbeben und Tsunamis auf vier Kontinenten, kann ich sagen: Die jetzige Situation ist auch für mich ungewohnt und belastend. Vor allem die Dauer, wechselnde Intensitäten und auch die Einschränkungen haben bei mir Spuren hinterlassen. Mir fehlt mein täglicher Besuch im Sportstudio, auch die Badminton-Partien. Besonders die Treffen mit Freunden, ins Kino gehen oder Besuche im Potsdamer Nikolaisaal vermisse ich sehr.

Was mir in der Corona-Pandemie Kraft gibt, sind a) der Glaube, die Krise gemeinsam zu meistern, b) Vertrauen, Geborgenheit und gegenseitige Unterstützung in der Familie und c) der Fokus darauf, was mir im Leben am wichtigsten ist: Sich für- und miteinander Zeit zu nehmen. Ich genieße gemeinsame Radtouren, Spaziergänge, Spiele- oder Filmabende oder das gemeinsame Kochen noch mehr – ohne Zeitdruck. Und auch, wenn unklar ist, wann die Pandemie zu Ende ist: Wir dürfen nicht aufhören, durchzuhalten und auf uns und unsere Mitmenschen aufzupassen.

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news-184 Tue, 16 Feb 2021 08:10:00 +0100 DRK-Heimatstern-Team überrascht Kinder mit Faschingsfeier /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-heimatstern-team-ueberrascht-kinder-mit-faschingsfeier.html Konfetti auf dem Boden, Girlanden an den Wänden und bunte Kostüme: Der DRK-Heimatstern hat eine Faschingsfeier veranstaltet. Der Pandemie zum Trotz sahen die Mitarbeitenden die Feier vor allem als Zeichen an die Kinder, aber auch an das eigene Team. Karneval fällt dieses Jahr aus? Von wegen. Das Team vom DRK-Heimatstern hat es sich nicht nehmen lassen und gemeinsam mit den Kindern der Wohngruppen einen Karnevalsnachmittag veranstaltet. Schließlich vereint Karneval die Dinge, die nicht nur die Kinder der Einrichtung, sondern auch die Mitarbeitenden mögen: Konfetti, Luftballons, sich verkleiden.

So waren beim Karnevalsnachmittag nicht nur das Videospiel-Bruderpaar Mario und Luigi zu Gast, sondern auch Superman, Zombies, Prinzessinnen mit Diadem und Bienen. "Wir sind Faschingsfans. Und weil man nirgends feiern kann, machen wir das eben selbst", sagt DRK-Heimatstern-Leiter Thorsten Häcker. "Außerdem sehen wir den Nachmittag als Zeichen, dass man auch in diesen Zeiten etwas Schönes machen kann."

Kinder und Heimatstern-Team bereiten Faschingsfeier vor

Bei Stuhl-, Zeitungs- und Luftballontanz hatten alle großen Spaß. Auch ein Clownnasenspiel und eine Kinderdisco standen an. Besondere Unruhe herrschte, als unter den Kindern das schönste Kostüm prämert wurde: Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen war das Clownkostüm am beliebtesten.

Selbstverständlich bereitete das DRK-Heimatstern-Team auch genug Süßigkeiten vor. Zusätzlich gab es Gemüsesticks mit selbstgemachtem Dip, Würstchen und Mini-Burger. Und auch, wenn vier Mitarbeiterinnen des DRK-Heimatsterns (Lissy, Nora, Nancy und Kathrin) beim Organisieren der Faschingsfeier den Hut auf hatten: Beim Schmücken der Einrichtung mit Luftballons und Girlanden haben alle genauso geholfen wie beim Zubereiten des Essens und beim Aufräumen.

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news-185 Mon, 15 Feb 2021 14:14:45 +0100 DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg im "Sat.1-Frühstücksfernsehen" /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-fahrdienste-potsdam/brandenburg-im-sat1-fruehstuecksfernsehen.html Der Fahrdienst des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig hatte Besuch vom Team des "Sat.1-Frühstücksfernsehens". Gute Neuigkeiten aus dem DRK-Fahrdienst Potsdam/Brandenburg: Ein Team vom "Sat.1-Frühstücksfernsehen" hat die Fahrer Toralf Buchholz und Falko Fohrholz bei einer Tour begleitet, bei der sie in Potsdam kostenlose Mittagessen ausgefahren haben.

Hintergrund: Seit Mitte Januar bietet die Stadt Potsdam den kostenlosen Mittagessen-Service wieder an, um Potsdamer Familien in Zeiten von geschlossenen Schulen und Corona-Pandemie zu unterstützen.

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news-183 Sat, 13 Feb 2021 21:47:00 +0100 DRK-Wasserwacht Potsdam warnt vor Betreten von Eisflächen /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-wasserwacht-potsdam-warnt-vor-betreten-von-eisflaechen.html Mit den Worten "Eisdecken sind zu dünn – Lebensgefahr!" hat sich die DRK-Wasserwacht Potsdam auf Facebook an die Menschen gewandt. Denn so sehr die gefrorenen Eisflächen zum Eislaufen und Eishockey einladen: Die Gefahr, in das Eis einzubrechen, ist hoch. Und damit sich selbst in Lebensgefahr zu bringen. Seit 8. Februar 2021 besteht in ganz Brandenburg akute Festfriergefahr. Schnee und Temperaturen von bis zu minus 13 Grad in der Nacht haben dafür gesorgt, dass Gewässer gefroren sind. Da die Kälte schon einige Tage anhält, bewegt das manche Menschen dazu, Eisflächen von Flüssen, Seen oder Teichen zu betreten – und sich selbst in Gefahr zu bringen. Die DRK-Wasserwacht Potsdam hat darum präventiv am Wochenende am Ufer des Strandbads Babelsberg die Wasserrettung geprobt.

"Die Stärke des Eises auf einem Gewässer kann durch Zuflüsse, Strömungen, aufsteigende Faulgase oder die Art des Frierprozesses sehr unterschiedlich sein", schreibt die DRK-Wasserwacht Potsdam auf ihrem Facebook-Account. Und warnt davor, Eisflächen zum Eislaufen oder Eishockey zu betreten. "Personen, die in das Eis einbrechen, sind schon nach kurzer Zeit nicht mehr in der Lage, sich aus eigener Kraft selbst zu befreien. Lähmungserscheinungen und fortschreitende Unterkühlung bringen Betroffene in Lebensgefahr, da sie zu ertrinken drohen."

Ab wann das Begehen der Gewässer sicher ist, weiß Andreas Paatz, Bundesleiter der DRK-Wasserwacht. "Erst ab mindestens 15 Zentimetern bei stehenden Gewässern und ab 20 Zentimetern bei fließenden Gewässern ist das Betreten sicher", sagt Andreas Paatz in einer Pressemitteilung auf DRK.de.

Das richtige Verhalten bei Eiseinbrüchen

Passiert es doch, dass Menschen ins Eis einbrechen, gilt es schnellstmöglich zu handeln:

  1. Wählen Sie sofort den Notruf 112
  2. Rufen Sie um Hilfe. Versuchen Sie der eingebrochenen Person mit Rettungsmitteln vom Ufer aus zu helfen, mit Seilen, einem Rettungsring, Ästen, einem Schal. Wichtig: Niemals der Person die eigene Hand geben. Es besteht die Gefahr, selbst ins Wasser oder unter das Eis zu geraten.
  3. Bei weiter entfernten Einbruchstellen: Möglichst mit einem Seil am Ufer sichern und zur betroffenen Person und Stelle robben. Wichtig: Wenn es unter den Füßen knackt, knistert oder sich Risse in der Eisoberfläche bilden, droht es zu brechen. Auch in diesem Fall gilt es, sich flach hinzulegen und das Gewicht auf die Eisfläche zu verteilen <span class="aCOpRe">–</span> und Richtung Ufer zu robben.
  4. Der geretteten Person sollten umgehend die nassen Sachen aus- und trockene Sachen angezogen werden. Sie sollte an einen warmen Ort gebracht werden und warme Getränke zu sich nehmen.

Und wenn ich selbst ins Eis eingebrochen bin? "Breiten sie schnell die Arme aus, um ein Untertauchen unter das Eis zu verhindern. Brechen Sie das Eis in der Richtung, aus der Sie gekommen sind, so lange ab, bis es wieder dicker wird. Versuchen Sie dann, sich auf die Eisoberfläche zu rollen und kriechend zurück an Land zu gelangen", sagt Andreas Paatz.

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news-182 Fri, 12 Feb 2021 10:23:53 +0100 Wie sich die Corona-Pandemie auf Notrufe und Notfalleinsätze ausgewirkt hat /ueber-uns/presse-service/meldung/wie-sich-die-corona-pandemie-auf-notrufe-und-notfalleinsaetze-ausgewirkt-hat.html Die Corona-Pandemie hat sich auch auf die Zahl der Notrufe und damit die Arbeit in Rettungsdiensten ausgewirkt. Vor allem manche Seniorinnen und Senioren warteten bei Notfällen und riefen spät oder zu spät die 112. Coronavirus und Corona-Pandemie haben sich auch auf die Zahl der Notrufe in Brandenburg sowie bundesweit ausgewirkt. Das verdeutlicht eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK.

Aus dieser geht hervor, dass es im ersten Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 15 bis 30 Prozent weniger stationäre Aufnahmen gegeben hat. Das hat insbesondere bei Schlaganfall- und Herzinfarkt-Patienten gravierende Folgen, wenn die Erstversorgung und der Transport ins Krankenhaus ausbleibt – aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Im ersten Corona-Lockdown stieg die Sterblichkeitsrate bei genau diesen Patientengruppen stark an.

Anlässlich des Europäischen Tags des Notrufs am Donnerstag hat deshalb auch DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin die Wichtigkeit der 112 betont: "Die Angst vor einer Corona-Infektion darf nicht dazu führen, dass lebensbedrohliche Erkrankungen nicht mehr ernstgenommen werden", sagt Peter Sefrin.

DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark bestätigt Analyse der AOK

Die geringere Zahl an Notrufen in Zeiten der Corona-Pandemie hat sich auch beim DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark bemerkbar gemacht. "Die Zahl der Notfalleinsätze ist in der ersten Pandemiewelle deutlich zurückgegangen", schildert Mathias Koch, der den DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark leitet.

Hauptgrund: Die Angst vor der Ansteckung mit dem Coronavirus in den Kliniken. Vorfälle von Corona-Ausbrüchen in Krankenhäusern sowie Kliniken am Limit waren in der Corona-Pandemie immer wieder Thema in den Medien. Die Angst vor dem Coronavirus hat wohl auch in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Havelland Menschen das Leben gekostet, die den Notruf bei lebensbedrohlichen Situationen zu spät oder gar nicht gewählt haben.

Dieser Trend aus der ersten Welle der Corona-Pandemie hat sich allerdings im Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig im zweiten Corona-Lockdown bzw. in der zweiten Pandemiewelle nicht wiederholt. "Dort war diese Tendenz weniger zu beobachten. Die Einsatzzahlen haben sich wieder normalisiert", sagt Mathias Koch.

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news-180 Fri, 05 Feb 2021 13:12:40 +0100 Mehr Handlungs- und Rechtssicherheit für Mitarbeitende im Rettungsdienst /ueber-uns/presse-service/meldung/mehr-handlungs-und-rechtssicherheit-fuer-mitarbeitende-im-rettungsdienst.html Gute Neuigkeiten für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter: Der Bundestag hat eine Gesetzesreform vorgenommen, die ihnen mehr Handlungs- und Rechtssicherheit im Einsatz verschafft. Davon profitieren künftig auch die Mitarbeitenden im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark. Erreichen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter einen Einsatzort vor einem Notarzt und finden eine Person mit lebensgefährlichen Verletzungen vor, können sie künftig Notfallmedikamente verabreichen - ohne, dass sie sich wie bisher in einer rechtlichen Grauzone bewegen.

Dafür hat sich der Gesundheitsausschusss des Bundestags eingesetzt und Ende Januar eine Gesetzesreform beschlossen. Damit wird die gesetzliche Grundlage für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter geschaffen, um bis zum Eintreffen eines Notarztes die entsprechenden Maßnahmen eigenverantwortlich durchzuführen und eine Lebensgefahr oder Folgeschäden bei Verletzten zu verhindern.

Beigeschmack von Rechtsstreitigkeiten aus der Welt

Im DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark freut das nicht nur die 40 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, sondern genauso Rettungsdienst-Leiter Mathias Koch: "Ich freue mich, dass meine Mitarbeitenden endlich Rechtssicherheit haben und die in ihrer Ausbildung erlernten Maßnahmen auch entsprechend anwenden dürfen."

Bis zur Gesetzesänderung war es zumindest in Brandenburger Landkreisen so, dass Notfallsanitäterinnen und -sanitätern weitreichende Kompetenzen eingeräumt wurden, sodass sie auch vor der Gesetzesanpassung im Sinne einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung handeln konnten. "Es gab allerdings immer den Beigeschmack, dass im Falle von Rechtsstreitigkeiten der Notfallsanitäter zunächst beschuldigt werden könnte, seine Kompetenzen überschritten zu haben", sagt der Rettungsdienstleiter.

Gesetzesreform ermöglicht Routinen

Die Gesetzesreform ist außerdem deshalb wichtig, da Notfallsanitäterinnen und -sanitätern so ihre Routinen beim Versorgen von Notfallpatientinnen und -patienten wahren, die in der Fortbildung nur begrenzt simuliert werden. Und mehr Routine in den Abläufen kommt vor allem den Patientinnen und Patienten zu Gute. "Das bedeutet eine deutliche Verbesserung der Versorgung, weil jetzt frühzeitig die Gabe von Schmerzmedikamenten erfolgen kann", sagt Mathias Koch.

Weitere Änderungen im Notfallsanitätergesetz könnten seiner Meinung nach folgen. "Es stellt sich zum Beispiel die Frage, inwieweit der Notarzt künftig unverändert zum Einsatz gebracht werden muss, wenn definitiv bereits ein Notfallsanitäter vor Ort tätig ist. Gerade vor dem Hintergrund des Ärztemangels in ländlichen Regionen dürfte dies eine spannende Frage der nächsten Jahre sein", vermutet Mathias Koch.

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news-179 Tue, 26 Jan 2021 15:39:00 +0100 Was es heißt, Fahrer in der Corona-Pandemie zu sein /ueber-uns/presse-service/meldung/was-es-heisst-fahrer-in-der-corona-pandemie-zu-sein.html Während so einige Menschen in der Corona-Pandemie von zuhause arbeiten, ist das für die Fahrerinnen und Fahrer des DRK-Kreisverbands nicht möglich. Schulkinder, Senioren und Erkrankte sind auf sie und die Fahrten durch Potsdam, Potsdam-Mittelmark und das Havelland angewiesen. Egal, ob Verlegungen, Dialysefahrten, Essentransporte oder Fahrten zu Impfzentren: Lutz Hofmann übernimmt auch in der Corona-Pandemie als Fahrer der DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg alle möglichen Touren und bringt Menschen von A nach B.

Trotz der Corona-Lage hat sich seine Begeisterung für seinen Beruf nicht verändert. "Ich fühle mich sauwohl und die Arbeit macht mir eine Menge Spaß", sagt der 54-Jährige. Dabei ist er viel mehr als bloß Fahrer, wie er von seinen Fahrten weiß. "Wir sind auch immer Psychologen für unsere Fahrgäste und sprechen ihnen Mut zu, wenn sie ihn brauchen", sagt Lutz Hofmann.

Natürlich hat auch er gemerkt, wie seine Fahrgäste distanzierter geworden sind, um sich vor einer Corona-Infektion zu schützen. Auch er mache sich seine Gedanken, um sich und die Gesundheit seine Mitmenschen, trägt eine Maske während der Fahrt und desinfiziert das Fahrzeug nach jeder Tour.

Mehr Respekt und Entgegenkommen im Straßenverkehr als Wunsch

Angst vor Corona hat er nicht. "Man sollte Respekt, aber keine Angst vor Corona haben. Und ein größtmögliches Maß an Sicherheit schaffen", sagt Lutz Hofmann. Auch, wenn ihn die Märkische Allgemeine Zeitung als Corona-Alltagsheld porträtiert hat: Als Held sieht er sich nicht, eher als "kleines Zahnrad eines großen Getriebes", wie er sagt. Für ihn sind eher Rettungskräfte und Feuerwehrleute Heldinnen und Helden.

Er ist froh, dass er mit Fahrten zu Brandenburger Impfzentren dazu beiträgt, dass Menschen ihren Corona-Schutz erhalten. Bei seinen Touren kommt es aber auch immer wieder zu Situationen, die ihn ärgern. "Wenn ich einen Rollstuhlfahrer fahre, muss ich manchmal eben eine schmale Straße blockieren", erzählt er. Immer wieder erlebe er aggressives Hupen und Pöbeleien. "Nach meinem Gefühl hat die Ignoranz durch Corona zugenommen. Die Ungeduld ebenso." Genau aus diesem Grund wünscht er sich für seinen Job zwei Dinge: mehr Respekt und Entgegenkommen.

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news-178 Fri, 22 Jan 2021 09:21:25 +0100 Appell vom Kreisverbandsarzt: Warum sich jeder Mensch gegen das Coronavirus impfen lassen sollte /ueber-uns/presse-service/meldung/appell-vom-kreisverbandsarzt-warum-sich-jeder-mensch-gegen-das-coronavirus-impfen-lassen-sollte.html Die Corona-Schutzimpfungen haben Ende 2020 in ganz Deutschland und auch in Brandenburg begonnen. So manche Brandenburgerin und so mancher Brandenburger ist aber skeptisch, ob er oder sie sich impfen lassen soll. Dr. Roland Karl, Verbandsarzt des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, hat eine klare Meinung, was die Corona-Schutzimpfung betrifft. Trotzdem die Corona-Pandemie seit dem Frühjahr 2020 grassiert, sind manche Menschen weiterhin davon überzeugt, dass es sich dabei nur um eine schwere Grippe handelt. Ein Vergleich, den Kreisverbandsarzt Dr. Roland Karl nicht nachvollziehen kann. "Bei einer Corona-Infektion erkranken nicht nur die Atemwege und die Lunge, sondern auch andere Organsysteme wie das Blutgerinnungssystem, der Herz-Kreislauf oder das Nerven- und Gehirnsystem", sagt Dr. Roland Karl.

Eine Infektion kann einen derart schweren Verlauf nehmen, sodass sie eine intensivmedizinische Behandlung nötig macht. Mehr als 2.000 Menschen sind in Brandenburg bisher am Coronavirus gestorben, bundesweit sind es mehr als 50.000 Personen.

Damit jeder Mensch seine persönliche Gesundheit, aber auch die seiner Mitmenschen vor einer Corona-Infektion schützt, sieht Dr. Roland Karl derzeit neben den geltenden Corona-Einschränkungen - und weil es bisher (Stand: Januar 2021) kein gegen das Coronavirus wirksames Medikament gibt - nur eine Lösung, um die Pandemie unter Kontrolle zu bekommen: die Corona-Schutzimpfung. "Jeder sollte sich impfen lassen, der dazu in der Lage ist", sagt der Kreisverbandsarzt des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig.

Wirksamkeit und Verträglichkeit geprüft, keine nennenswerten Nebenwirkungen

Die eventuelle Skepsis bezüglich der Covid-19-Impfstoffe kann er nur bedingt nachvollziehen. Er erklärt sie sich insofern, als dass viele Bürgerinnen und Bürger die wissenschaftlichen Zusammenhänge bei der technischen Entwicklung nicht kennen bzw. nicht kennen können.

"Die neuen Impfstoffe benutzen die neue m-RNA-Technologie, die auch schon bei modernen Krebstherapien zum Einsatz kommt. Der Botenstoff m-RNA liefert den Zellen im Organismus quasi den fertigen Bauplan, um sich schneller gegen das Coronavirus zu wehren", sagt Dr. Roland Karl.

Gleichzeitig verweist der Kreisverbandsarzt darauf, dass sämtliche zugelassene Corona-Impfstoffe auf Wirksamkeit und Verträglichkeit umfassend geprüft wurden. Weltweit mehr als 100 Millionen durchgeführte Impfungen haben außerdem keine nennenswerten oder ernsthaften Nebenwirkungen hervorgebracht.

"Menschen sollten sich nicht von der relativ schnellen Entwicklung verunsichern lassen. Das ist eben gerade der Vorteil an der neuen m-RNA-Technologie: Bei ihr müssen einige zeitaufwendige Prozeduren nicht noch einmal durchlaufen werden. Und ihre Sicherheit wurde bereits seit vielen Jahren bei anderen Impfstoffen und bei modernen Krebstherapien nachgewiesen", sagt der Kreisverbandsarzt.

"Umso besser alle mitwirken, desto eher ist die Pandemie geschafft"

Das Ziel der Corona-Schutzimpfungen ist die sogenannte Herdenimmunität. Von dieser spricht man, wenn rund 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung geimpft und vor dem Coronavirus geschützt sind. Diese wird voraussichtlich erst Ende 2021 in Deutschland erreicht sein.

Für Dr. Roland Karl jedoch kein Grund, ungeduldig zu werden. "Es gibt mehrere Impfstoffe und mehrere Produzenten von Impfstoffen. Die Kapazitäten steigen, sodass bald noch umfassender geimpft werden kann."

Er selbst lässt sich auf jeden Fall impfen. Und bittet jeden, bis zum Erreichen der Herdenimmunität und bis zum Ende der Pandemie die geltenden Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus zu berücksichtigen. "Umso besser alle Menschen mitwirken und sich an die Regeln halten, desto eher ist die Pandemie geschafft", sagt Dr. Roland Karl.

Und nimmt dabei auch die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in die Pflicht. "Mitarbeitende im medizinischen Dienst, im Gesundheits- und Pflegedienst sowie Mitglieder im Deutschen Roten Kreuz sollten Vorbild sein - und sich selbstverständlich impfen lassen.

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news-177 Tue, 19 Jan 2021 14:12:00 +0100 Neue Abteilung geschaffen: Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig geht in die Digitalisierungsoffensive /ueber-uns/presse-service/meldung/neue-abteilung-geschaffen-kreisverband-potsdam/zauch-belzig-geht-in-die-digitalisierungsoffensive.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig schafft eine neue Abteilung "Digitalisierung". Sie soll maßgeblich dazu beitragen, den Verband in die Moderne zu führen. Um den systematischen und strukturellen Veränderungsprozess unseres Kreisverbands voranzutreiben, schaffen wir ab März 2021 die Abteilung Digitalisierung. „Schon in der Fachtagung im August 2020 haben wir uns das Ziel gesetzt, den Kreisverband in die Moderne zu führen. Die Abteilung Digitalisierung ist der nächste entscheidende Schritt auf diesem Weg“, sagt Benjamin Key, der die Leitung der Abteilung übernimmt.

„Außerdem wollen wir das Digitalisieren der Arbeitsabläufe in unserer Verwaltung forcieren. Unser Ziel ist ein möglichst papierloses Arbeiten“, sagt Christian Schophaus, alleinvertretungsberechtigter Vorstand des Kreisverbands.

Er sieht die Abteilung als essenziellen Baustein beim Übergang des von analogen Technologien geprägten Industriezeitalters hin zum Zeitalter von Wissen und Kreativität, das digitale Technologien und digitale Innovationen prägen.

Für Altbewährtes zeitgemäße digitale Alternativen finden

Diese neuen technologischen Möglichkeiten sollen das Arbeiten in unserem Kreisverband vereinfachen und beschleunigen. Die Mitarbeitenden des Kreisverbands sollen schneller und zielführender auf gewünschte Daten zugreifen, die in den neuen digitalen Lösungen zudem noch besser geschützt sind.

Auch das Einarbeiten für neue Mitarbeitende in bestehende Arbeitsprozesse wird vereinfacht, Abläufe werden transparenter und nachvollziehbarer. Um die Mitarbeitenden in Sachen Datenschutz immer auf dem aktuellsten Stand zu halten, sind außerdem regelmäßige Datenschutzschulungen geplant.

Denn: Die Corona-Pandemie verdeutlicht, wo es in jedem einzelnen Bereich des Kreisverbands für altbewährte Arbeitsabläufe zeitgemäßere und effizientere digitale Alternativen gibt. Wenn virtuelle Videokonferenzen lange Anfahrtswege ersparen und einen kurzfristigen Austausch ermöglichen.

Wenn Tablets den Senioren in unseren Pflegeeinrichtungen soziale Kontakte zu Freunden und Familienangehörigen ermöglichen, ihrer Vereinsamung vorbeugen. Genauso können digitalisierte Beratungsangebote die Scheu und das Schamgefühl bei unserer Schwangerschaftskonfliktberatung abbauen und mithilfe von elektronischen Lösungen ortsunabhängig stattfinden.

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news-181 Tue, 19 Jan 2021 09:20:00 +0100 Mehrwöchige Bauarbeiten in Rettungswache Teltow beendet /ueber-uns/presse-service/meldung/mehrwoechige-bauarbeiten-in-rettungswache-teltow-beendet.html Das Team des DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark konnte Wochen nicht auf die Räume im Keller der Rettungswache in Teltow zurückgreifen. Nun sind die nötigen Baumaßnahmen beendet. Und auch einige Neuerungen wurden geschaffen. Gute Neuigkeiten aus Teltow: Nach rund sechs Wochen Bauarbeiten konnten die rund 50 Mitarbeitenden des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark wieder den Keller der Lehrrettungswache in Teltow beziehen.

Die Baumaßnahmen waren nach einem Wasserschaden Anfang Dezember dringend nötig gewesen und hatten eine sofortige Räumung des Kellers zur Folge. Die Belastungen durch den enorm reduzierten nutzbaren Raum waren vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und Corona-Schutzmaßnahmen enorm.

"Auch der Umzug in ein Notquartier wurde vom Landkreis Potsdam-Mittelmark als Eigentümer des Gebäudes vorgeplant, der glücklicherweise nicht notwendig war", sagt Rettungsdienst-Leiter Mathias Koch. Er ist froh, dass die Baumaßnahmen und die damit verknüpfte Raumsituation geschafft ist.

Raumkonzept im Keller überarbeitet

Die Baumaßnahmen schafften auch die Chance, das Raumkonzept zu aktualisieren. Auszubildende steht ab sofort ein gesonderter Ruheraum zur Verfügung. Auch ein weiterer Raum für Umkleideschränke wurde geschaffen.

Die Lehrrettungswache in Teltow ist die größte Wache des DRK-Rettungsdiensts Potsdam-Mittelmark. Von dort rücken die rund 50 Mitarbeitenden rund 7.000 Mal im Jahr zu Einsätzen im Großraum Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf aus. Das Gebäude der Wache wurde 1999 errichtet. Für 2022 ist ein Neubau geplant.

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news-176 Mon, 18 Jan 2021 08:47:00 +0100 DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch Belzig plant neues DRK-Haus in Wiesenburg /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-kreisverband-potsdam/zauch-belzig-plant-neues-drk-haus-in-wiesenburg.html Tagespflege und Senioren-WG in Bad Belzig bekommen Gesellschaft. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig startet ein neues Rotkreuz-Haus in Wiesenburg, das gleich mehrere Pflegeangebote unter einem Dach vereint. Gute Neuigkeiten aus dem Hohen Fläming: Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig plant eine neue Tagespflege und Senioren-Wohngemeinschaft in der Gemeinde Wiesenburg. 

Das Projekt der generationsübergreifenden Quartiersentwicklung ist das Ergebnis der hohen Nachfrage nach teilstationärer Pflege im Landkreis Potsdam-Mittelmark, das schon die Tagespflege und Senioren-WG in Bad Belzig offengelegt hat. "Sie ist täglich vollständig ausgebucht und es gibt eine lange Warteliste. Auch in unserer Senioren-WG in Bad Belzig, die im Oktober 2020 geöffnet hat, sind alle Wohnungen belegt", sagt Jeanette Kritzel, Fachbereichsleiterin für soziale Dienste im Kreisverband.

Das DRK-Haus in Wiesenburg soll noch in 2021 seine Türen öffnen. Die Tagespflege bietet zwölf Gästen die Möglichkeit, gemeinsam den Tag zu gestalten. In der Senioren-WG können sechs Senioren ein neues Zuhause und den Wohnraum finden, der auch ihren tatsächlichen Bedürfnissen entspricht. Dort werden sie von Mitarbeitenden des DRK-Kreisverbands ambulant betreut. Im Mittelpunkt steht aber nicht die Pflegebedürftigkeit der Senioren, sondern das gemeinsame Gestalten des Lebensalltags.

Bewohnende und Angehörige bestimmten Lebensalltag in Senioren-WG in Wiesenburg

Die Zusammenstellung der Senioren-Wohngemeinschaft in Wiesenburg ist noch komplett offen. Interessierte können Einzelzimmer mieten. Zwei Mieter in einer Partnerschaft oder Ehe können auch zwei Zimmer nutzen. Ein Zimmer ist durchschnittlich 25 Quadrameter groß.

In der Senioren-WG werden soziale Kontakte, hauswirtschaftliche und medizinisch-pflegerische Aspekte aufeinander abgestimmt. Einerseits unterstützen die Mitarbeitenden des DRK die Bewohnenden, wo dies nötig und gewünscht ist. Andererseits tun dies auch Angehörige, Freunde und Bekannte der Bewohnenden, die genauso den Alltag in der Senioren-Wohngemeinschaft gestalten sollen.

"Wir sehen den Aufbau einer Wohngemeinschaft als eine sehr gute Möglichkeit, Menschen mit Hilfebedarf, bei denen eine ambulante Versorgung nicht mehr ausreicht, in einer kleingliedrigen, familiären Wohngemeinschaft in ihrem gewohnten Wohnumfeld zu ermöglichen", sagt Jeanette Kritzel.

  • Für weitere Informationen zum DRK-Haus in Wiesenburg können Sie sich gerne an Jeanette Kritzel wenden (Tel.: 0151 / 180 18 996, Mail: j.kritzel(at)drk-potsdam.de).
  • Angebote des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig im Bereich Ambulante Pflege und Tagespflege
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news-175 Wed, 13 Jan 2021 08:51:00 +0100 "Gute Nachrichten auf Rädern": DRK-Fahrdienst unterstützt Stadt Potsdam wieder bei Essenfahrten /ueber-uns/presse-service/meldung/gute-nachrichten-auf-raedern-drk-fahrdienst-unterstuetzt-stadt-potsdam-wieder-bei-essenfahrten.html Schon im ersten Lockdown unterstützte die Stadt Potsdam Potsdamer Familien mit kostenfreien Mittagessen. Ein Vorhaben, das am 12. Januar 2021 erneut angelaufen ist. Fahrer des DRK-Fahrdiensts Potsdam/Brandenburg bringen die Essen zu den Familien in der ganzen Stadt. Egal, ob Nudeln mit Tomatensoße oder Frikassee mit Reis: Die Fahrer des DRK-Fahrdiensts Potsdam/Brandenburg machen zusammen mit der Stadt Potsdam derzeit wieder jede Menge Kinder und Eltern glücklich.

Bis zu 400 Mittagessen täglich fahren sie seit 12. Januar 2021 an diejenige Kinder und Jugendliche in Potsdam aus, deren Kitas und Schulen geschlossen sind, an denen sie ein kostenfreies oder vergünstigtes Mittagessen erhalten würden. Laut Stadtverwaltung Potsdam nehmen rund 2.500 Kinder das Angebot wahr. Tendenz steigend.

„Dieses Angebot haben wir bereits im Frühjahr 2020 unterbreitet, als die Schulen und Kitas zum ersten Mal zur Eindämmung des Coronavirus geschlossen waren. Wir haben darauf viele positive Rückmeldungen erhalten und möchten die Familien, für die die jetzige Situation besonders herausfordernd ist, gern jetzt auch wieder unterstützen“, sagt Noosha Aubel, Potsdams Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport.

Familien durchweg dankbar für das Angebot

Doch nicht nur für die Eltern und deren Kinder ist das Angebot eine schöne Sache. Auch die Fahrer des Fahrdiensts übernehmen die Essentouren gerne, überbringen gerne "gute Nachrichten auf Rädern", wie DRK-Fahrer Thoralf Buchholz sagt.

Er hat bereits 2020 Mittagessen an Familien in Babelsberg, im Schlaatz, in der Waldstadt und Drewitz gefahren. "So einige Familien warten schon an der Haustür auf uns. Manche drücken uns auch bemalte Steine oder eine Schokolade als Dank in die Hand", erzählt Toralf Buchholz. Die Familien seien durchweg dankbar. Man könne den Potsdamer Müttern und Vätern zum Teil wirklich ansehen, wie die Mittagessen sie entlasten.

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news-173 Fri, 08 Jan 2021 11:20:13 +0100 DRK-Fahrdienst bringt Brandenburgerinnen und Brandenburger zu Corona-Impfzentren /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-fahrdienst-bringt-brandenburgerinnen-und-brandenburger-zu-corona-impfzentren.html Insgesamt elf Impfzentren sind brandenburgweit geplant und sollen die Menschen mit Corona-Schutzimpfungen versorgen. Damit diese auch zu den Impfzentren kommen, bietet der Fahrdienst des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig allen Menschen in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und im Havelland seine Hilfe an. Wie soll ich nur zum Impfzentrum kommen? Diese Frage beschäftigt momentan so einige Senioren im Alter von 80 Jahren und älter. Sie gehören zu denjenigen, die als Erste die Corona-Schutzimpfung erhalten – auch in Brandenburg.

Allen Senioren in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und im Havelland möchte der Fahrdienst des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig ab sofort helfen und sie zügig, komfortabel und sicher zum gewünschten Impfzentrum bringen.

Zum Impfzentrum der Wahl gefahren werden

Sie wohnen in Premnitz und wollen sich im Impfzentrum in Brandenburg an der Havel impfen lassen, das am 26. Januar öffnet? Kein Problem, wir fahren Sie.

Seit 5. Januar 2021 sind die Impfzentren in Potsdam und Cottbus geöffnet. Ab 11. Januar kommt das Impfzentrum in Schönefeld dazu, bevor ab 3. Februar alle Impfzentren geöffnet sein sollen. Egal, zu welchem Impfzentrum in Brandenburg Sie möchten: Unser Fahrdienst begleitet Sie gerne.

Nachdem Sie bei der 116117 einen Impftermin für das gewünschte Impfzentrum erhalten haben, können Sie unseren Fahrdienst einfach unter der 033200 513 60 anrufen, um alles Weitere zur Fahrt ins Impfzentrum zu besprechen.

Wichtig: Nach aktuellem Stand (8. Januar 2021) übernimmt keine Krankenkasse die Kosten für die private Fahrt zum Impfzentrum. Machen Sie sich aber keine Sorgen: Wir erstellen Ihnen ein persönliches Angebot. Kommen Sie einfach auf uns zu und wir schauen, wie wir Sie kostengünstig und unkompliziert zum Impfzentrum und wieder nach Hause bringen.

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news-174 Wed, 06 Jan 2021 12:34:00 +0100 Frischer Wind: Renovierungsarbeiten in der Tagespflege in Falkensee abgeschlossen /ueber-uns/presse-service/meldung/frischer-wind-renovierungsarbeiten-in-der-tagespflege-in-falkensee-abgeschlossen.html Die Wände gestrichen, neue Holzvertafelungen, neue Möbel: In der Tagespflege in Falkensee ist in den vergangenen Wochen jede Menge passiert. Auch die Besucher sind froh über die Neuheiten. So einiges neu macht der Januar: Die Räume in der Tagespflege in Falkensee sind erfolgreich renoviert und umstrukturiert worden.

In der Einrichtung, die sich seit 2018 in der Freimuthstraße befindet, wurden Wände neu gestrichen und neue Holzvertafelungen geschaffen. Außerdem wurden neue Möbel bestellt und aktuelle Möbel umgestellt.

Die Maßnahmen sind den Besuchern der Tagespflege bereits positiv aufgefallen: "Oh, das schaut aber schön aus", war die Reaktion von so einigen Besuchern der Tagespflege in Falkensee. "Die Leute sind auf jeden Fall dankbar und wir freuen uns über den frischen Wind in unserer Einrichtung", sagt Jeanette Kritzel, Leiterin für soziale Dienste im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig.

Notbetreuung aufgrund der Corona-Pandemie funktionieren

In der Tagespflege in Falkensee hat der Kreisverband derzeit 17 Stammgäste, die an fünf Tagen die Woche die Einrichtung in der Freimuthstraße sind. Dort werden die Menschen betreut und versorgt, die in ihren eigenen vier Wänden alleine wären und die Pflege nicht mehr alleine bewältigen können.

Aufgrund der Corona-Pandemie werden derzeit allerdings weniger Personen in der Tagespflege versorgt.

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news-170 Sat, 12 Dec 2020 16:46:00 +0100 DRK-Heimatstern feiert ersten Geburtstag mit Weihnachtsmarkt /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-heimatstern-feiert-ersten-geburtstag-mit-weihnachtsmarkt.html Die Heimatstern-Kinder hatten sich schon so auf den Weihnachtsmarktbesuch gefreut, der aufgrund der Corona-Pandemie aber nicht stattfinden kann. Darum hat das Heimatstern-Team seinen eigenen Weihnachtsmarkt gemacht. Und ganz nebenbei den ersten Geburtstag der Einrichtung gefeiert. "Schokobrunnen" schallt es am Freitagnachmittag durch den DRK-Heimatstern. Kurze Zeit später tummeln sich die Kinder um den Tisch mit dem Schokobrunnen, stecken Weintrauben und Brezeln auf ein Holzspieß und lassen es sich schmecken.

Für die Kinder und das Erzieherteam ist es ein besonderer Tag: Sie haben im Haus ihren eigenen Weihnachtsmarkt kreiert und feiern gleichzeitig den ersten Geburtstag des Hauses. Der Duft von Bratäpfeln und Zimt liegt in der Luft. Egal, ob Schokobrunnen, Popocornmaschine oder Zuckerwattestand: An diesem Freitag gehen wohl sämtliche Zuckerträume der Heimatstern-Kinder in Erfüllung.

Der Weihnachtsmarkt ist das Ergebnis der drei Auszubildenden (Azubis) des Heimatsterns, die ihn seit Wochen gemeinsam vorbereitet haben: "Wir haben ihn zusammen mit den Kindern geplant und sie gefragt, was sie sich wünschen", sagt Azubi Timon. "Sie finden auch Fotos total spannend. Darum haben wir eine Foto-Ecke gemacht. Die Polaroid-Fotos, die dort entstehen, werden wir dann zu einer Collage zusammenbringen", sagt Timon. Für die Auszubildenden ist es das erste größere Projekt überhaupt.

Weihnachtsmarkt macht Heimatstern-Leiter stolz

Auf das erste Heimatstern-Jahr blickt Leiter Thorsten Häcker positiv zurück. Die Monate seien wahnsinnsig schnell vergangen und es mache ihn stolz, dass alle gemeinsam Arbeitsroutinen gefunden haben, das Team und die Kinder in der neuen Einrichtung zusammengewachsen sind. "Ich spüre, dass alle mit Herz dabei sind und das ist großartig. Unser Weihnachtsmarkt führt mir das wieder vor Augen. Ich könnte platzen vor Stolz", sagt Thorsten Häcker.

Gleichzeitig betont er, wie schade es ist, dass aufgrund der Corona-Pandemie die Elternarbeit ruht. Gemeinsame Feste, Ausflüge oder Aktionen im Stadtteil Am Stern von den Kindern, ihren Eltern und dem Erzieherteam sei einer seiner Heimatstern-Wünsche für 2021.

Anlässlich des ersten Geburtstags überraschte der DRK-Kreisverband das Heimatstern-Team mit einer großen Holzkiste voller Obst, Schokolade und einer Urkunde, auf der Mitarbeitende der Geschäftsstelle dem Team gratulierten. Als Kreisverbands-Vorstand Christian Schophaus zusammen mit Robert Winkelmann die Kiste vor der Tür an Thorsten Häcker überreichte, grüßte ihn ein Heimatstern-Kind aus einem offenen Fenster.

"Heute ist so ein schöner Tag"

Heimatstern-Kind Leon ist beim Weihnachtsmarkt hochkonzentriert. Er hat das erste Mal überhaupt Bratäpfel gemacht. Auch beim Dosenwerfen schaut er, dass alles seine Richtigkeit hat und gibt Kindern Wurftipps.

Einen Raum weiter füllt Laura zusammen mit Saskia, Auszubildende im Heimatstern, erst eine Weihnachtskugel mit Kunstschnee und Tannenzweigen. Dann gestalten sie zusammen eine Weihnachtskarte für Lauras Mutter. Bei ihr wie auch bei vielen anderen Kindern haben Schokobrunnen, Popcorn und Zuckerwatte sichtbare Spuren hinterlassen. Die paar Schokoflecken stören zum Beispiel Amira aber überhaupt nicht. Sie strahlt und tänzelt durch die Einrichtung. "Heute ist so ein schöner Tag", sagt sie. Und macht nochmal einen Abstecher zum Schokobrunnen.

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news-171 Wed, 09 Dec 2020 10:16:00 +0100 DRK-Ortsverein Falkensee zieht in eigene Räumlichkeiten ein /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-ortsverein-falkensee-zieht-in-eigene-raeumlichkeiten-ein.html Der DRK-Ortsverein Falkensee pendelte bis 5. Dezember 2020 regelmäßig zwischen Werder/Havel und Falkensee. Nun sind die Ehrenamtlichen in ihre eigenen Räumlichkeiten gezogen. Und haben bei der Standortwahl vor allem ihr Jugendrotkreuz im Sinn gehabt. Es ist vollbracht. Ab sofort kommen die Ehrenamtlichen aus Falkensee und Umgebung in der Edisonstraße 6 in Falkensee zusammen. "Wir können es immer noch nicht so recht glauben, dass wir jetzt tatsächlich unsere eigenen Räume haben", sagt Heike Swillus. Sie ist erste Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Falkensee.

Zusammen mit sieben weiteren Helfenden, dem "harten Kern des Ortsvereins", wie sie sagt, haben sie den Umzug gemeistert. Sie haben Möbel geschleppt und sämtliches Material, das bis dato dezentral gelagert war, in die Edisonstraße transportiert.

Dem Ortsverein stehen dort ab sofort zwei Räume zur Verfügung. Vor dem Einzug haben die Ehrenamtlichen die Fenster geputzt, den Teppich gereinigt und einige Lampen repariert. Auch der Vermieter hat die Wände extra neu geweißt.

Standortwahl des DRK-Ortsvereins Falkensee für das Jugendrotkreuz

Dabei bezeichnet Heike Swillus den Standort doch als kleinen Glücksgriff: "Wir haben die Räumlichkeiten von der Lage abhängig gemacht", sagt sie. Die Erreichbarkeit mit ÖPNV und Fahrrad habe für den DRK-Ortsverein Falkensee eine hohe Priorität gehabt. "Vor allem Kinder und Jugendliche sollten sie unproblematisch erreichen können. Es ist wunderbar, dass das geklappt hat."

Die Freude über die neuen Räume ist beim DRK-Ortsverein Falkensee riesig. Die Treffen in 2021 finden freitags ab 17 Uhr für die Kinder und Jugendlichen des JRK und alle 14 Tage ab 18:30 Uhr für die Kameraden der Bereitschaft statt. "Wir wollen uns Schritt für Schritt dort einrichten und haben so einige Ideen", sagt Heike Swillus.

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news-169 Sat, 05 Dec 2020 13:07:00 +0100 Sanitäterin der Bereitschaft Potsdam Teil von Ehrenamtswoche des DRK-Landesverbands Brandenburg /ueber-uns/presse-service/meldung/sanitaeterin-der-bereitschaft-potsdam-teil-von-ehrenamtswoche-des-drk-landesverbands-brandenburg.html Anlässlich des internationalen Ehrenamtstags hat der DRK-Landesverband Brandenburg Ehrenamtliche aus allen Kreisverbänden in Brandenburg vorgestellt. Mit dabei: Linda Abelt, Sanitäterin in der Bereitschaft Potsdam. Besondere Ehre für Linda Abelt, Sanitäterin in der Bereitschaft Potsdam. Die 26-Jährige ist mit einem Kurzporträt Teil der Ehrenamtswoche gewesen, die der DRK-Landesverband Brandenburg vom 30. November bis 6. Dezember 2020 auf Facebook durchgeführt hat. Anlass der Ehrenamtswoche war der internationale Tag des Ehrenamts am 5. Dezember 2020.

Linda Abelt ist seit 2019 im DRK und hat im Rahmen der Ehrenamtswoche dargelegt, was sie an ihrem Ehrenamt so schätzt: "Es ist mir wichtig, dass ich in meiner Freizeit etwas mache, wo ich mich weiterentwickle, anderen Menschen und der Gesellschaft etwas zurückgeben kann", sagt die Sanitäterin.

"Mein Ehrenamt bedeutet mir sehr viel, ist mir eine große Freude"

Bundesweit engagieren sich mehr als 443.000 Menschen ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz, zum Beispiel in der Betreuung von Geflüchteten, in einem Hospiz oder in der Wasserwacht. Laut DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt sei das DRK damit eine der größten ehrenamtlichen Organisationen in Deutschland. "Die Bereitschaft, sich zu engagieren, ist sehr groß. Es kann keine Rede davon sein, dass die Deutschen ein Volk von Egoisten sind", sagt Gerda Hasselfeldt.

Bei der Frage, warum sie Sanitäterin in der Bereitschaft Potsdam geworden ist, muss Linda Abelt nicht lange überlegen: "Es bedeutet mir sehr viel. Ich hatte schon immer eine große soziale Veranlagung und interessiere mich für Medizin und Gesundheit, Kenntnisse darüber zu erlernen und auszubauen bereitet mir große Freude und ich bin froh, Menschen mit unserem Einsatz helfen zu können", sagt die 26-Jährige.

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news-168 Fri, 04 Dec 2020 13:32:29 +0100 Adventsaktion in Potsdam geglückt: Kreisverband verteilt Festtagsmahlzeiten an der Suppenküche /ueber-uns/presse-service/meldung/adventsaktion-in-potsdam-geglueckt-kreisverband-verteilt-festtagsmahlzeiten-an-der-suppenkueche.html Um Hilfsbedürftigen und Obdachlosen zu helfen, hat der Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig gemeinsam mit dem Lions-Club Potsdam-Sanssouci eine Verteilaktion an der Suppenküche Potsdam organisiert. Die Festtagsmenüs sorgten für jede Menge große Augen – und glückliche Menschen. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig hat am Freitag vor der Suppenküche Potsdam 50 warme Festtagsmenüs verteilt und jede Menge Obdachlose sowie Hilfsbedürftige glücklich gemacht.

Beim Verteilen packte nicht nur DRK-Fahrer Eberhard Bretz mit an, der das Essen vom Spargelhof Klaistow abholte und sicher in Thermobehältern nach Potsdam transportierte. Auch das Team der Suppenküche half dabei, die warmen Mahlzeiten gegen 10 Uhr an diejenigen zu verteilen, die teilweise schon über eine Stunde bei Minusgraden gewartet hatten. "Sie glauben gar nicht, wie viel Kraft es mir gibt, eine Mahlzeit wie diese in diesen Zeiten essen zu können", sagte ein sichtlich gerührter Mann zu einem DRK-Mitarbeiter beim Verteilen.

Auch Peter Müller, Leiter der Suppenküche Potsdam, war begeistert von der Verteilaktion: "Das ist einfach großartig und in diesem Jahr das erste Adventsessen an unserer Suppenküche überhaupt. Sonst findet in der Weihnachtszeit jede Woche etwas statt, was unseren Gästen zugute kommt, aber wegen Corona fällt in diesem Jahr nahezu alles aus", sagt Peter Müller.

Idee des Lions-Club Potsdam-Sanssouci realisiert

Den Obdachlosen und Hilfsbedürftigen selbst ein Adventsessen zaubern, kann das Team der Suppenküche momentan nicht. Die Suppenküche hat zwar auch im Lockdown geöffnet, aber darf keine warmen Mahlzeiten ausgeben.

Stattdessen händigen die Mitarbeitenden den Obdachlosen und Hilfsbedürftigen vor der Tür Beutel mit Obst, Keksen oder Brot aus, damit sie etwas Zuessen haben und durch den Tag kommen. Auch deshalb waren am Freitag viele Bedürftige so froh über das Festtagsmenü: Sie hatten schon einige Wochen keine warme Mahlzeit mehr gehabt.

"Ich bin begeistert. Es ist einfach schön, dass wir gemeinsam den Menschen mit den Essen eine Freude machen, die es wirklich brauchen", sagt Bertold Gaus, Präsident des Lions-Club Potsdam-Sanssouci. Er war vor wenigen Wochen mit der Idee einer Essenspende auf den Kreisverband zugekommen, die dann gemeinsam realisiert wurde.

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news-167 Mon, 30 Nov 2020 14:23:30 +0100 DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig verteilt Adventsessen an der Suppenküche Potsdam /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-kreisverband-potsdam/zauch-belzig-verteilt-adventsessen-an-der-suppenkueche-potsdam.html Zum Start in die Adventszeit verteilt der DRK-Kreisverband Pots-dam/Zauch-Belzig am 4. Dezember Adventsessen an Hilfsbedürftige in Potsdam. Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig verteilt am Freitag, den 4. Dezember 2020, um 10 Uhr an der Suppenküche in Potsdam 50 warme Festtagsmenüs an Hilfsbedürftige.

Damit möchte der Kreisverband den Menschen eine Freude bereiten, die sonst, aber vor allem auch in der Corona-Zeit enorm zu kämpfen haben – und hoffentlich durch eine warme Mahlzeit die schwierige Zeit für einen Moment vergessen können.

Das Vorhaben realisiert der Kreisverband gemeinsam mit dem Lions-Club Potsdam-Sanssouci und Noosha Aubel, Beigeordnete der Stadt Potsdam. „Wir sind stolz, die Idee zusammen umzusetzen. Denn trotz der Corona-Pandemie sollte die Unterstützung von Bedürftigen und Obdachlosen auf keinen Fall ausbleiben. Wir hoffen, dass unsere Akti-on auch andere Menschen animiert, denjenigen etwas Gutes zu tun, für die die Winter- und Adventszeit die wohl schwierigsten Zeiten des Jahres sind“, sagt Christian Schophaus, Vorstand des Kreisverbands.

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news-166 Mon, 23 Nov 2020 13:58:11 +0100 Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität auch im Lockdown geöffnet /ueber-uns/presse-service/meldung/beratungsstelle-fuer-schwangerschaft-familienplanung-und-sexualitaet-auch-im-lockdown-geoeffnet.html Krisen in der Schwangerschaft, Fragen zu familienunterstützenden Leistungen: Das Team in der Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität ist auch in der Corona-Pandemie Ansprechpartner für alle Ratsuchenden mit Fragen und Problemen zu den Themen Familienberatung, Sexualität und Schwangerschaft. Auch in Zeiten des Corona-Lockdowns ist das Team der Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität weiterhin für Ratsuchende da.

Egal, ob es Fragen zu finanziellen Hilfen in der Schwangerschaft gibt, ein Antrag an die Bundesstiftung "Mutter und Kind-Schutz des ungeborenen Lebens" gestellt werden möchte oder es Fragen im Zusammenhang mit einem Schwangerschaftsabbruch gibt: Die Beratungen sind unverändert möglich.

Das Beraterteam beantwortet sämtliche Fragen per Mail oder am Telefon. Auch persönliche Beratungen in den Beratungsräumen in der Beyerstraße 8 in Potsdam sind unter Beachtung geltender Hygienevorschriften mit vorheriger Anmeldung möglich.

Unterstützung auch in Zeiten der Corona-Pandemie

"Schon einige Frauen sind auf uns zugekommen und waren froh, dass wir auch in der Corona-Zeit für sie da waren und sind", sagt Corinna Kmezik, Leiterin der Beratungsstelle des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig.

Auch bei Anträgen für Mutter- oder Vater-Kind-Kuren unterstützt das Team. Und das – wie bei allen anderen Themen – an jedem Wochentag.

Die Kontaktdaten der Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familienplanung und Sexualität im Überblick:

Telefon: 0331 / 201 18 91
Mail: beratungdrk-potsdam.de

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news-165 Mon, 16 Nov 2020 14:08:44 +0100 Relaunch der Webseite des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig vollzogen /ueber-uns/presse-service/meldung/relaunch-der-webseite-des-drk-kreisverbands-potsdam/zauch-belzig-vollzogen.html Unter DRK-Belzig.de sowie DRK-Potsdam.de ist der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig schon seit Jahren erreichbar. Doch ab sofort gibt es unter denselben Adressen eine neue Webseite. Es ist vollbracht: Der Relaunch der Webseite des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig wurde am 16. November beendet. Damit erscheint die Webseite in komplett neuem und zeitgemäßem Gewand und ist ab sofort die digitale Vistenkarte des Kreisverbands.

Egal, ob Termine für Erste-Hilfe-Kurse, Ansprechpartner im Kreisverband oder beruflich Karriere machen: Die neue Webseite vereint alle relevanten Informationen unter einem Dach. Unter der Rubrik "Aktuelles aus dem Kreisverband" können sich darüber hinaus alle Interessierte - selbsterklärend - auf dem Laufenden halten.

"Wir sind sehr froh, ab sofort eine Webseite vorzeigen zu können, die zeitgemäß ist und die Vielfalt unseres Kreisverbands abbildet", sagt Christian Schophaus, alleinvertretungsberechtigter Vorstand des Kreisverbands.

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news-164 Mon, 16 Nov 2020 08:40:53 +0100 32. Kreisversammlung findet unter besonderen Bedingungen statt /ueber-uns/presse-service/meldung/32-kreisversammlung-findet-unter-besonderen-bedingungen-statt.html Die Corona-Pandemie prägt auch den Alltag im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig. Sie hat dafür gesorgt, dass die Kreisversammlung erst mehrfach verschoben wurde und dann in einer Form stattgefunden hat, wie es sie noch nicht gegeben hat. Die 32. Kreisversammlung des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig hat am Freitag (13. November 2020) unter besonderen Bedingungen stattgefunden. Erstmals überhaupt fand diese aufgrund der Corona-Pandemie als Online-Videokonferenz statt, an der insgesamt 25 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler teilgenommen haben.

Und auch, wenn in der Kreisversammlung das Jahr 2019 zusammengefasst und ausgewertet wurde, würdigten Präsident und Vorstand des Kreisverbands die derzeitige Ausnahmesituation durch die Corona-Pandemie, die nicht nur die Kreisverbandsarbeit, sondern Menschen weltweit prägt.

"Dass wir diese Zeit bisher ohne nennenswerte Probleme bewältigt haben, verdient großen Respekt und Anerkennung gegenüber unseren Mitarbeitenden. Einmal mehr können wir feststellen: Auf sie ist Verlass, wenn es darauf ankommt. Viele sind sich gerade in den komplizierten Wochen und Monaten bewusst geworden, was es heißt, ein Teil des DRK zu sein", sagte Kreisverbands-Präsident Joachim Müller.

Erfolgreiches Jahr 2019, Blick auf 2021

Im Tätigkeitsbericht, den der Präsident vortrug, fasste er das Jahr 2019 für den Kreisverband als "herausfordernd, teilweise widersprüchlich-kompliziert und trotzdem in der Summe erfolgreiches Jahr" zusammen.

Vor allem die Eröffnung des Heimatsterns am 6. Dezember 2019 sowie der Start des I-Cafés am 11. November waren besondere Momente im Jahr 2019 des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig. Außerdem hat eine dritte Tagespflege seit 15. Juli 2019 in Werder ihre Türen geöffnet.

Auch Christian Schophaus, alleinvertretungsberechtigter Vorstand des Kreisverbands, zeigte sich stolz über das außerordentliche Engagement aller Mitarbeitenden im vergangenen, aber insbesondere auch in diesem Jahr und richtete den Blick auf 2021, wo der Kreisverband im Rettungsdienst sowie beim Kinder- und Jugendhilfeverbund neue Ideen umsetzen möchte. Und möglicherweise zur 33. Kreisversammlung dann auch wieder an einem analogen Ort zusammenkommen.

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news-162 Fri, 23 Oct 2020 08:53:48 +0200 Lions-Club Potsdam-Sanssouci spendet Notfallrucksäcke an Kreisverband /ueber-uns/presse-service/meldung/lions-club-potsdam-sanssouci-spendet-notfallrucksaecke-an-kreisverband.html Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig erhält neue Kriseninterventionsrucksäcke. Diese spendet der Lions Club Potsdam-Sanssouci. Sie kommen den Ehrenamtlichen zu Gute. Insgesamt sechs Notfallrucksäcke sind am Donnerstag vom Lions Club Potsdam-Sanssouci an die Mitarbeitenden des Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig übergeben worden. Dabei handelt es sich um eine Spende, da es den Mitgliedern des Lions Club von Bedeutung war, in Zeiten der Corona-Pandemie diejenigen zu unterstützen, die sich sonst für das Wohl anderer engagieren.

"Wir haben uns gefragt, was in Zeiten der Corona-Pandemie Sinn ergibt. Im Austausch mit einem befreundeten Lions-Club sind wir dann auf das DRK gekommen. Und wie sinnvoll es ist, den Helferinnen und Helfern in Potsdam und Umgebung zu helfen“, sagt Bertold Gaus, Präsident des Potsdamer Lions Clubs Potsdam-Sanssouci.

Notfallrucksäcke begeistern Ehrenamtliche

Für Kreisverbandsvorstand Christian Schophaus war schnell klar, welcher Bereich von den Notfallrucksäcken profitieren soll: das Ehrenamt. Schon im Vorfeld sorgten diese in der Geschäftsstelle für große Augen: "Was für wunderbare Rucksäcke. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen komplett neuen Notfallrucksack gespendet bekommen haben“, sagte beispielsweise Michael Tarnowski, der ehrenamtlich für die DRK-Wasserwacht Potsdam im Einsatz ist. Als er hörte, dass die Rucksäcke in der Geschäftsstelle eingetroffen waren, kam er direkt vorbei, um sie sich anzuschauen.

Bei der Übergabe an der Geschäftsstelle nahmen Lee Schumann, stellvertretender Bereitschaftsleiter, und Matti Enderlein, stellvertretender Bereitschaftsleiter beim DRK-Ortsverein Potsdam, mit großer Freude die Rucksäcke entgegen. "Sie sind eine wertvolle Ergänzung unseres Bestands. Gerade bei widriger Witterung in Herbst und Winter wird uns der Rucksack eine enorme Unterstützung sein", sagt Matti Enderlein. Neben den Ehrenamtlichen in Potsdam können sich auch die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in Bad Belzig, Falkensee, Werder und Wustermark über die neue Ausrüstung freuen.

Spende des Lions Club als Wertschätzung des Ehrenamts

Auch Lee Schumann war hocherfreut über die Notfallrucksäcke. Er ist seit 2008 beim Deutschen Roten Kreuz. Eine solche Spende habe es seitdem noch nie gegeben, sagt der 32-Jährige. Die Rucksäcke sind optimal für die Erstversorgung von Verletzten und bei jedem Rettungseinsatz dabei. Sie enthalten für Sanitäterinnen und Sanitäter alles, was sie in Notfällen benötigen.

„Das ist eine fantastische Wertschätzung unserer Ehrenamtlichen, ihres En-gagements und der ehrenamtlichen Arbeit im Allgemeinen“, sagt Martina Fröhlich, Ehrenamtskoordinatorin im DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig. „Möglicherweise schafft das auch die Möglichkeit, künftig noch in anderen Bereichen zusammenzukommen und gemeinsam in Potsdam und Umgebung etwas zu bewirken“, sagt Bertold Gaus.

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news-161 Mon, 28 Sep 2020 08:42:42 +0200 Pflegeteam "Hoher Fläming" weiht neue Geschäftsstelle ein /ueber-uns/presse-service/meldung/pflegeteam-hoher-flaeming-weiht-neue-geschaeftsstelle-ein.html Endlich ist es soweit: Das Pflegeteam "Hoher Fläming" vom DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig ist in seine neue Geschäftsstelle gezogen. Der Standort in der Magdeburger Straße 22 wurde darum feierlich eingeweiht. Gleichzeitig gab es noch einen weiteren Grund zur Freude. Das Pflegeteam "Hoher Fläming" hat am 25. September 2020 seine neuen Geschäftsräume in Bad Belzig feierlich eingeweiht. Bei milden Temperaturen ließen sich die DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Pfannkuchen, Grillgut und Kaltgetränke schmecken.

Die Einweihung in der Magdeburger Straße 22 war allerdings nicht der einzige Grund, warum das Pflegeteam "Hoher Fläming" zusammenkam: "In diesem Jahr feiern wir in Deutschland nicht nur das Jubiläum der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung. Auch unser Pflegeteam hat vor 30 Jahren seine Arbeit in Bad Belzig begonnen", sagt Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands.

Besonderer Dank an Marlies Claus

Zum besonderen Anlass wurden auch kleinere Geschenke in Form von Pflanzen gemacht, die ab sofort Teil der neuen Geschäftsräume sind. Ein besonderes Präsent erwartete Kathrin Wilhelm-Kösling, die die DRK-Tagespflege in Bad Belzig leitet. Sie kann das defekte massive Holzradio in ihrer Einrichtung durch ein funktionierendes Pendant ersetzen.

Beim Dank, den Christian Schophaus als auch Jeanette Kritzel als Fachbereichsleiterin im Bereich Pflege an das gesamte Pflegeteam richtete, hoben sie eine Anwesende hervor: Marlies Claus. "Was Sie an ehrenamtlicher Arbeit geleistet haben und leisten, ist phänomenal", sagt Christian Schophaus. "Wir können nur hoffen, dass Sie uns noch lange erhalten bleiben." Schon viele Jahre engagiert sich Marlies Claus ehrenamtlich in der Seniorenarbeit und hilft dem Pflegeteam "Hoher Fläming" dort, wo es nötig ist.

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news-160 Fri, 25 Sep 2020 11:40:02 +0200 Senioren-Marathon begeistert Bewohner der Senioren-Residenz in Falkensee /ueber-uns/presse-service/meldung/senioren-marathon-begeistert-bewohner-der-senioren-residenz-in-falkensee.html Zum ersten Mal hat das Team der Senioren-Residenz in Falkensee eine Sportveranstaltung für ihre Bewohner geplant. Das Ziel: Sie aus dem Corona-Trott herausholen und gleichzeitig etwas für ihre Gesundheit tun. Mit Erfolg: Die Senioren sind beim Marathon über sich hinausgewachsen. Ihren ganz eigenen Weg aus dem Trott der Corona-Beschränkungen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DRK-Seniorenresidenz in Falkensee für ihre Senioren gefunden. Sie veranstalteten am 22. September mit dem Senioren-Marathon die erste Sportveranstaltung in der Einrichtung überhaupt, die ein voller Erfolg gewesen ist.

22 Senioren machten mit und sahen sich durch die Mindestzahl von sechs Runden herausgefordert, die sie auf dem Hinterhof - egal, ob mit oder ohne Gehhilfe - schaffen sollten. Und insgesamt über sich hinausgewachsen sind. "Das war der Wahnsinn. Unsere Bewohner waren total motiviert und haben zum Teil sogar 46 Runden geschafft", erzählt Iwona Röwe, Leiterin der Senioren-Residenz in Falkensee.

Falkenseer Senioren laufen 28,5 Kilometer

Sie und ihr Team hatten sich für ihren Senioren-Marathon so einiges überlegt, um den Teilnehmenden eine große Freude zu machen. So bekam jeder eine Startnummer, eine Teilnahmeurkunde, eine Medaille und ein Gutschein für ein Mittagessen. Außerdem konnte sich jeder nach dem Lauf eine Bratwurst vom Grill und eine Brezel abholen. Während des Laufs versorgte sie das Team der Senioren-Residenz mit Obst und Wasser, sodass alle den Marathon gut überstanden.

Insgesamt schafften die Senioren 475 Runden und sind insgesamt 28,5 Kilometer gelaufen. "Der Marathon war ein voller Erfolg und wir nehmen ihn fest in unseren Jahresplan auf", sagt Iwona Röwe. Sie freut sich schon jetzt auf den Halbmarathon, den sie zusammen mit ihrem Team und den Senioren der Einrichtung im Frühjahr machen möchte.

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news-159 Fri, 25 Sep 2020 09:26:22 +0200 Heimatstern-Kinder besuchen Eröffnung der Ausstellung "101 Mitbringsel" /ueber-uns/presse-service/meldung/heimatstern-kinder-besuchen-eroeffnung-der-ausstellung-101-mitbringsel.html Die feierliche Eröffnung der Ausstellung "101 Mitbringsel" in Potsdam haben sich auch die Kinder vom Heimatstern nicht entgehen lassen. Gleich vier Kinder hatten sich mit für sie besonderen Gegenständen an der Ausstellung beteiligt und waren aufgeregt. Und froh, als sie Hühnergott, Null-Euro-Schein und Herzanhänger im Schaufenster entdeckten. An einem der letzten Sommertage haben einige Kinder vom Heimatstern große Augen gemacht, als sie an das Schaufenster der Zweigbibliothek am Stern traten. Denn dort liegen ab sofort die für sie besonderen Gegenstände aus, mit der sie sich an der Ausstellung "101 Mitbringsel" beteiligen.

"Ist das cool", sagte der zehnjährige Marc, als er seinen herzförmigen roten Anhänger im Schaufenster entdeckte. Das Besondere: Ihn benutzt er immer zum Vertragen nach einem Streit mit seinem Bruder und hat ihn bei einem Urlaub in Polen von seinem eigenen Geld gekauft. 

Auch Jerome und Leon waren aufgeregt, als sie ihre Gegenstände begutachteten. Leon hatte einen Null-Euro-Schein eingereicht, der ihn immer an die Kahnfahrt mit seinen Eltern im Spreewald erinnert.

Jerome war froh, als er seinen Hühnergott unter den vielen Ausstellungsstücken gefunden hatte. "Den habe ich bei dem letzten Gruppenurlaub auf Rügen gefunden. Ich lag im Gras und auf einmal war der Hühnergott da", erzählte der Dreizehnjährige.

Kuratorin dankt Kindern vom Heimatstern

Eindrucksvoll auf einem sich drehenden kleinen Podest liegt auch ein Hirschzahn, den der achtjährige Finn beim Spazieren mit seinem Vater im Wald gefunden hat. Nun ist der Zahn Teil der Ausstellung und steht neben einer geschätzt 29.000 Jahre alten Figur sowie einer Hundertwasser-Giraffe, die zwei Potsdamer den Kuratorinnen zur Verfügung gestellt haben.

"Ich möchte mich vor allem bei den Kindern des Heimatsterns bedanken", sagte Angelika Aden, eine der Kuratorinnen, bei der Eröffnung. "Das erfordert Mut und Vertrauen, da die Kinder nicht wussten, wo ihr Gegenstand landet oder ob er möglicherweise in der Masse untergeht."

Nach einer halben Stunde hatten die Heimatstern-Kinder genug gesehen. Nachdem sie sich auch ein Autogramm von Turbine-Potsdam-Fußballerin Anna Gerhardt gesichert hatten, beschäftigten sie vor allem zwei Fragen: Wann geht es zurück.  Und was gibt es zum Abendessen.

  • Die Ausstellung "101 Mitbringsel" kann bis zum 28. November 2020 zu jeder Tageszeit im Schaufenster der Zweigbibliothek am Stern auf dem Johannes-Kepler-Platz in Potsdam angeschaut werden. Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es unter zfk-bb.de.
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news-157 Fri, 18 Sep 2020 10:07:27 +0200 Lehrgang für Rotkreuz-Nachwuchs: Einführungsseminar begeistert Jugendliche /ueber-uns/presse-service/meldung/lehrgang-fuer-rotkreuz-nachwuchs-einfuehrungsseminar-begeistert-jugendliche.html Wie ist das Deutsche Rote Kreuz aufgebaut? Was machen die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds mit mir? Auf diese Fragen haben die Teilnehmenden des Einführungsseminar am 12. September so einiges erfahren. Für neun junge Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler ist der 12. September ein besonderer Tag gewesen: Sie absolvierten ihr Rotkreuz-Einführungsseminar und erfuhren jede Menge über die Geschichte und den Aufbau des Verbands. Auch das humanitäre Völkerrecht und seine Bedeutung waren Thema. "Außerdem haben wir über die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes gesprochen. Was machen sie mit mir? Wo finde ich sie im Einsatz", erzählt Christa Milkau, die das Seminar leitete.

Ihr war es ein Anliegen, den Teilnehmenden nahezubringen, wie das DRK aufgebaut ist und wo sie sich wie einbringen können, welche Gemeinschaften und Ortsvereine es beispielsweise gibt. "Wichtig war mir, dass sie das große Ganze sehen und erkennen, was es mit Landes- und Kreisverbänden auf sich hat", sagt Christa Milkau.

Sie, die selbst im Jugendrotkreuz angefangen hat, war mit dem Einführungsseminar zufrieden: "Es war eine tolle Runde. Alle waren sehr engagiert und offen."

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news-155 Sat, 29 Aug 2020 15:12:00 +0200 DRK-Ortsverein Bad Belzig unterstützt Sportveranstaltung in Niemegk /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-ortsverein-bad-belzig-unterstuetzt-sportveranstaltung-in-niemegk.html Im Freibad in Niemegk haben sich etliche Initiativen und Firmen zu einem Schwimm-Wettbewerb der besonderen Form versammelt. In Kategorien wie Sack- und Sachenschwimmen suchten sie das beste Team. Mittendrin: Die Santitätsgruppe des DRK-Ortsverein Bad Belzig. Was für ein Spaß. Am 28. August fand zum ersten Mal das "Niemegker Firmenschwimmstaffelturnier" statt. Insgesamt 17 Teams nahmen teil, um sich in Disziplinen wie Brustschwimmen und Kraulen, aber auch Sachenschwimmen und Sackschwimmen zu messen.

Mittendrin: Die Sanitätsgruppe des DRK-Ortsvereins Bad Belzig in Person von Ramona Mai. "Die Veranstaltung war einfach eine tolle Idee. Und es hat Spaß gemacht, mit den Gästen über das DRK und meine ehrenamtliche Arbeit zu sprechen", sagt die Bad Belzigerin.

"Das tat einfach gut"

Sie war allein mit dem Rettungswagen und Sanitätskasten nach Niemegk gefahren, um am Freitagabend das Rote Kreuz zu vertreten und darüber hinaus die Schwimmveranstaltung abzusichern.

"Glücklicherweise ist alles ruhig geblieben", sagt Ramona Mai. Sie ist froh, mal wieder mit dem Rettungswagen auf einer Veranstaltung gewesen zu sein. "In Zeiten der Corona-Pandemie sind wir wenig unterwegs. Die Schwimmveranstaltung tat einfach gut", sagt die Rotkreuzlerin.

Beeindruckt hat sie insbesondere auch die tolle Atmosphäre im Niemegker Freibad. Wenn sie etwas aus der Veranstaltung mitgenommen hat, dann eines: 2021 als DRK-Ortsverein Bad Belzig am "Niemegker Firmenschwimmstaffelturnier" teilzunehmen und mit anderen Firmen und Vereinen aus Potsdam-Mittelmark um die Wette zu schwimmen.

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news-154 Wed, 26 Aug 2020 13:55:00 +0200 Radio Potsdam interviewt Kinder des Heimatsterns /ueber-uns/presse-service/meldung/radio-potsdam-interviewt-kinder-des-heimatsterns.html Die Kinder des Heimatsterns beteiligen sich am Museumsprojekt "101 Mitbringsel" im Potsdamer Stadtteil Am Stern. Das haben Reporter von Radio Potsdam zum Anlass genommen, um sie zu besuchen und mit ihnen über für sie besondere Gegenstände zu sprechen. Diesen Tag werden Mark und Leon, zwei Kinder aus dem Heimatstern, wohl so schnell nicht vergessen. Am 26. August besuchten sie Reporter von Radio Potsdam, um mit ihnen über für sie besondere Gegenstände zu sprechen. Diese werden Teil der Ausstellung "101 Mitbringsel", die im September vor der Bibliothek im Potsdamer Stadtteil "Am Stern" startet.

Mark stellte den Journalisten einen Anhänger in Form eines roten Herzens vor. "Er bedeutet mir sehr viel, weil ich damit Freundschaften schließe. Und wenn ich mit meinem Bruder gespielt habe und wir uns gestritten haben, haben wir unsere Herzens zusammengehalten, damit er zu Ende war", erzählte Mark.

"In Gedanken auf Reisen gehen"

Leon hatte einen Null-Euro-Schein mitgebracht, der ihn immer an den Ausflug in den Spreewald erinnert, den die Kinder des Heimatsterns vor der Corona-Pandemie gemacht haben. "Das ist eben das Tolle an der Ausstellung: Sie animiert dazu, in Gedanken auf Reisen zu gehen", sagt Heimatstern-Erzieherin Katrin Heilwagen. Sie betreut die Kinder im Rahmen des Projekts und steht im Kontakt mit den "101 Mitbringsel"-Kuratorinnen.

"Was das alles soll und zu bedeuten hat, erfahren die Kinder wohl erst so richtig, wenn sie ihre besonderen Gegenstände in den Regalen vor der Bibliothek sehen", vermutet Katrin Heilwagen. Sie bewertet die Ausstellungsidee durchweg positiv.

Und findet es etwas schade, dass nur Potsdamer ihre "Mitbringsel" für die Ausstellung vorschlagen können. Zu gerne hätte sie sich auch daran beteiligt: "Bei einem Urlaub auf Rügen habe ich am Wasser eine Mini-Kanonenkugel gefunden. Sie ist schwer, rostig, aber für mich etwas Besonderes. Ich kann mir bis heute nicht erklären, wie die dorthin gekommen ist."

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news-153 Sun, 23 Aug 2020 14:52:00 +0200 DRK-Ortsverein Falkensee erhält Spende von Yogalehrerin /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-ortsverein-falkensee-erhaelt-spende-von-yogalehrerin.html Yoga für den guten Zweck: Die Falkenseerin Jenny Breukrens hat bei "Yoga und Charity" für den DRK-Ortsverein Falkensee eine Summe gesammelt und gespendet, die sämtliche Erwartungen übertraf. Große Freude beim DRK-Ortsverein Falkensee: Im Rahmen der Veranstaltung "Yoga und Charity" brachte die Falkenseer Yogalehrerin Jenny Breurkens am 23. August Frauen und Männer am Falkenhagener See zusammen, die den Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern insgesamt 438 Euro spendeten.

"Mit so einer enormen Summe hätten wir nie gerechnet", sagt Oliver Brodersen vom DRK-Ortsverband Falkensee. "Yoga und Charity" fand dieses Jahr zum sechsten Mal statt. Mit der Veranstaltung unterstützt Jenny Breurkens ortsansässige Vereine und hatte sich 2020 den DRK-Ortsverein Falkensee ausgesucht.

"Wir hatten uns nach der Bewerbung bei ihr keine großen Chancen ausgerechnet. Umso überraschter waren wir, als Jenny anrief und mitteilte, dass wir in diesem Jahr die Glücklichen sind", sagt Marina Leboucher.

Spende sorgt für Freudentränen

Nach Ende der Yoga-Einheit am Falkenhagener See überreichte Jenny Breurkens gemeinsam mit ihrem Ehemann das gespendete Geld und hatte Freudentränen in den Augen.

"Wir bleiben auf jeden Fall mit ihr in Kontakt. Auch, damit wir uns noch einmal bei ihr bedanken können", sagt Oliver Brodersen.

Das Geld kommt insbesondere dem Falkenseer Jugendrotkreuz zu Gute. Diese dürfen sich über neue Basecaps freuen. "Möglicherweise gibt es auch neue T-Shirts. Wir schauen einmal, was sie für ihre Ausbildung benötigen und wofür das Geld bisher knapp war", sagt Oliver Brodersen.

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news-152 Fri, 21 Aug 2020 16:18:00 +0200 Kreisverband zur Klausurtagung in Groß Behnitz /ueber-uns/presse-service/meldung/kreisverband-zur-klausurtagung-in-gross-behnitz.html Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, hatte erstmals Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer strategischen Klausurtagung eingeladen. Am 20. und 21. August 2020 sind Fachbereitsleiterinnen und Fachbereichsleiter des Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig zu einer strategischen Klausurtagung zusammengekommen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde im Nauener Ortsteil Groß Behnitz der Ist-Zustand reflektiert, diskutiert und Ideen für das künftige Arbeiten entwickelt - sowie auch kurzfristige "Baustellen" ausgemacht.

Darüber hinaus wurde der Donnerstagabend bei einem Abendessen und Kaltgetränken am Groß Behnitzer See geschlossen.

Die Strategietagung soll ab sofort regelmäßig stattfinden. Ein Termin für die nächste Tagung ist noch offen.

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news-156 Mon, 20 Jul 2020 15:03:00 +0200 Christian Schophaus über das Corona-Virus: "Seuchen der Menschheit" /ueber-uns/presse-service/meldung/christian-schophaus-ueber-das-corona-virus-seuchen-der-menschheit.html Das Corona-Virus hat massive Auswirkungen auf unser Alltagsleben. Bei allem Negativen sollten allerdings auch die Chancen nicht übersehen werden, findet Christian Schophaus, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig. Seit es den Menschen gibt, wird er von Viren heimgesucht - manche mehr, manche weniger gefährlich.
Pest, Pocken, Aids - sie sind die Geißel der Menschheit und stehen für Elend und Tod. Manchen dieser Krankheiten konnte die Medizin Einhalt gebieten - gegen andere sind wir nach wie vor machtlos.

Im Moment legt eine weltweite Epidemie unser gesamtes Leben lahm und niemand weiß, wie lange es dauern wird und ob danach noch alles so sein wird wie vorher. Die Corona-Krise hat jedoch auch ihre guten Seiten. Wir lernen es wieder den Wert einfacher und bisher kaum beachteter Dinge zu schätzen – wie z.B. das Toilettenpapier.

Aber Spaß beiseite: Die Corona-Krise hat durchaus positive Effekte auf Klima und Umwelt. So haben die einschneidenden Maßnahmen wie Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen in wenigen Wochen mehr bewirkt als Fridays for Future in den letzten Jahren.

DRK-Fahrdienst unterstützt Menschen in der Krise

Auch in diesen veränderten Zeiten unterstützt der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig e.V. die Menschen in seinem Gebiet. Kinder aus sozial schwachen Familien, die während der Schulzeit mit kostenlosem Mittagessen versorgt werden, müssen in Potsdam auch während der Corona-Krise nicht auf eine warme Mahlzeit verzichten.

Die Stadt versorgt die Mädchen und Jungen montags bis freitags jeweils am späten Vormittag mit Essen, das unser Fahrdienst in die Haushalte liefert. Während die Ausgabestellen der Tafel geschlossen sind, bekommen bedürftige Potsdamer ihre Lebensmittel nach Hause geliefert. Der Fahrdienst unseres Kreisverbandes unterstützt die Tafel bei der Auslieferung.

Aus der Krisenzeit lernen

Wie wir alle wissen, sind persönliche Schutzausrüstungen in Form von Masken, Desinfektionsmitteln und Kitteln momentan zwingend erforderlich und nicht ausreichend vorhanden. Tausende Brandenburger Arzt-Praxen werden seit Wochen durch die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) mit Schutzausrüstung versorgt.Die Verteilung übernimmt ebenfalls der Kreisverband.

Der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig hat eine von ehrenamtlichen Helfern betreute Kontaktstelle eröffnet, die in der Corona-Krise in Potsdam Hilfsangebote und Hilfsbedürftige zusammenbringen soll.

Natürlich sind die Auswirkungen der Krise für uns alle eine Herausforderung, aber wir haben auch viel gelernt. Deshalb dürfen wir nach Ende der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht einfach wieder so weitermachen wie zuvor. Vergessen wir also nicht, was die Krise uns gelehrt hat.
Mit den besten Grüßen und bleiben Sie gesund!

Christian Schophaus
Vorstandsvorsitzender

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news-151 Fri, 17 Jul 2020 09:41:00 +0200 DRK Potsdam/Zauch-Belzig bei Bombensprengungen dabei /ueber-uns/presse-service/meldung/drk-potsdam/zauch-belzig-bei-bombensprengungen-dabei.html Gleich zwei Bombensprengungen hielten im Sommer 2020 die Potsdamerinen und Potsdamer in Atem. DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisverbands machten die Ausnahmesituation für sie erträglich. Gleich an zwei Bombensprengungen in Potsdam waren DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sommermonaten beteiligt. Als am 26. Juni nahe der Freundschaftsinsel insgesamt 13.000 Potsdamerinnen und Potsdamer evakuiert wurden, sorgten Einsatzkräfte der Kreisverbände Potsdam/Zauch-Belzig, Gransee, Brandenburg/Havel und Märkisch-Oder-Spree mit dafür, dass alles glatt über die Bühne ging.

Sie verpflegten 600 Menschen, betreuten sie in sechs Notunterkünften und fuhren Patientinnen und Patienten der stationären Pflege dorthin.

Ehrenamtler des Ortsvereins Potsdam packen mit an

Auch fünf Ehrenamtler des DRK-Ortsvereins Potsdam waren vor Ort und bereiteten über Stunden 1.300 Lunchpakete für die Einsatzkräfte vor. Außerdem halfen sie beim Aufräumen und Rücktransport der Evakuierten. „Es war spannend, einen Einblick hinter die gesamte Organisation sowie die anspruchsvolle Koordination und Logistik zu bekommen", sagte ein ehrenamtlicher Helfer.

Erneuter Einsatz bei Bombensprengung im Aradosee

Rund drei Wochen später stand dann die Bombensprengung im Aradosee in der Teltower Vorstadt an. Darum mussten am 15. Juli insgesamt 8.000 Potsdamerinnen und Potsdamer ihr Zuhause vorübergehend verlassen.

30 DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverbände Potsdam/Zauch-Belzig und Gransee kümmerten sich um Evakuierte und Einsatzkräfte. Erneut wurden Lunchpakete für 400 Menschen gepackt und verteilt.

Wie beim Einsatz im Juni transportierten sie Patientinnen und Patienten aus den eigenen vier Wänden in die drei Notunterkünfte und zurück. Und sorgten dort in der Zeit der Bombensprengung dafür, dass es ihnen gut ging.

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news-149 Wed, 15 Jul 2020 15:30:00 +0200 Jette Joop spendet Schutzmasken an "HeimatStern" /ueber-uns/presse-service/meldung/jette-joop-spendet-schutzmasken-an-heimatstern.html Die Corona-Pandemie ist auch am "HeimatStern" in Potsdam nicht spurlos vorübergegangen. Um den Kindern der Einrichtung eine Freude einerseits eine Freunde zu machen und andererseits den Umgang mit der Pandemie zu erleichtern, hat DRK-Botschafterin Jette Joop vorbeigeschaut und ihnen Schutzmasken geschenkt, die sie selbst ausmalen können.

Was für eine Überraschung für die Kinder und Mitarbeiter im „HeimatStern“ in Potsdam. DRK-Botschafterin Jette Joop hat am Mittwoch im „HeimatStern“ vorbeigeschaut und den Bewohnern selbst designte Mund-Nase-Masken mitgebracht.

Die bunten Masken sorgten vor allem bei den Kindern für große Augen. Einige von ihnen schnappten sich eine der Masken, deren Motive sie mit Stiften ausmalen können. „Ich hatte noch nie eine eigene Maske. Die Masken für Erwachsene haben mir nie gepasst und waren doof“, sagte ein Kind des „HeimatSterns“.

Jette Joop: "Kinder sollen mit Masken der Krise trotzen"

Die Freude über die Masken machte Jette Joop vor allem deswegen froh, weil sie die Mund-Nase-Masken mit einem besonderen Anliegen verknüpft: „Ich habe mich zu Beginn der Corona-Pandemie gefragt, wie ich sie meinen Kindern erkläre. Mit einer personalisierten Mund-Nase-Maske mit bunten Motiven können Kinder der Krise mit Kreativität und Fröhlichkeit begegnen und ihr trotzen“, sagt die Modedesignerin.

Die Mund-Nase-Masken für Kinder und Erwachsene hat Jette Joop in Zusammenarbeit mit dem Handelsunternehmen Lidl entwickelt, wo es sie ab 20. Juli zu kaufen gibt. Das Besondere: Ein Teil der Verkaufserlöse gehen in den Corona-Nothilfefond des DRK.

"HeimatStern": Alternatives Zuhause für Kinder und Jugendliche

„Das ist eine tolle Aktion, wir werden die Masken heute noch verteilen“, sagte „HeimatStern“-Leiter Thorsten Häcker am Mittwoch.

Die im Dezember 2019 im Potsdamer Stadtteil Am Stern eröffnete Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe bietet Platz für 27 Kinder und vier Jugendliche. 18 Erzieher und drei Auszubildende begleiten die Wohngruppen und schauen, dass es ihnen im alternativen Zuhause gut geht.

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news-150 Thu, 25 Jun 2020 08:27:00 +0200 Erste Fiaccolata im HeimatStern /ueber-uns/presse-service/meldung/erste-fiaccolata-im-heimatstern.html Die Corona-Pandemie hat am 24. Juni 2020 auch die Fiaccolata des DRK geprägt. Der Bundesverband rief dazu auf, Gebäude rot zu beleuchten, statt wie sonst zusammenzukommen oder gemeinsam einen Fackelumzug zu machen. Das sorgte deutschlandweit für besondere Momente. Auch am HeimatStern. So hatte man den Heimatstern noch nicht gesehen: Zur Fiaccolata am 24. Juni erstrahlte die Außenfassade der Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe im Potsdamer Stadtteil Am Stern in rotem Licht.

Damit folgte der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig dem Vorschlag des DRK-Bundesverbands und sorgte bei Bewohnern genauso wie bei den Mitarbeitern für große Augen. „Als ich am Abend vorbeischaute und sah, wie die Mitarbeiter in Gartenstühlen vor dem Heimatstern saßen und den Anblick genossen, hat mich das wirklich gefreut“, sagt Christian Schophaus, Vorstand des DRK-Kreisverbands.

Bewohner bleiben wegen Fiaccolata länger auf

Obwohl die Lichter nur dort aufgebaut waren, wo sie die Kinder und Jugendlichen der Einrichtung nicht beim Schlafen störten, blieben einige von ihnen länger auf, um die besondere Beleuchtung nicht zu verpassen.

Interessierte nutzten die Fiaccolata außerdem für vereinzelte Nachtführungen durch die Einrichtung. Und so saßen DRK-Mitarbeiter und Gäste noch bis nach Mitternacht am Heimatstern, bevor am nächsten Morgen die Lichter wieder abgebaut wurden und die ungewöhnliche Fiaccolata endete.

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news-158 Fri, 08 May 2020 12:20:00 +0200 Hilfe bei Corona: Kreisverband schafft Koordinierungsstelle für Freiwillige /ueber-uns/presse-service/meldung/hilfe-bei-corona-kreisverband-schafft-koordinierungsstelle-fuer-freiwillige.html Der DRK-Kreisverband hat zur Hochzeit der Corona-Pandemie eine Koordinierungsstelle eingerichtet, die Freiwillige an die entsprechenden Stellen vermittelte. Diese versorgten Menschen mit Lebensmitteln und Mund-Nasen-Schutze. Und mit Lebensmut, allein, weil sie für sie da waren. Krisenzeiten erfordern besondere Maßnahmen und Menschen, die sich diesen gewappnet sehen - und anpacken. Deswegen hatte sich der DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig von Ende März bis Anfang Mai dazu entschlossen, im Auftrag der Berufsfeuerwehr Potsdam aufgrund der zunehmenden Corona-Pandemie eine Koordinierungsstelle einzurichten.

Das Ziel: Menschen, die in der Ausnahmesituation helfen wollen, entsprechende Aufgaben zu geben. Im Zeitraum vom 30. März bis 5. Mai 2020 haben 135 Freiwillige und drei Helfergruppen (Förderverein Akademie zweite Lebenshälfte, Radkuriere, Seelsorge Ethikrat) mitgemacht.

Engagement füreinander geht weiter

Sie verteilten Lebensmittel bei der Potsdamer Tafel, nähten Mund-Nasen-Schutze, die über das Oberlinhaus verteilt wurden und waren für die Menschen da, die die soziale Isolation aufgrund der Kontaktbeschränkungen zusetzte.

Als die Zahl der Corona-Neuinfektionen Anfang Mai zurückging, wurde auch die Koordinationsstelle wieder abgebaut. Eng verknüpft mit der Hoffnung, dass die Infektionszahlen nicht wieder steigen.

Wir danken allen Beteiligten für ihren Einsatz. Wer auch künftig weiter mit anpacken und Gutes tun möchte, kann das unter Team-Brandenburg.org machen. Denn auch bei der Nachbarschaftshilfe, in Kleiderkammern oder bei der Blutspende kann künftig jede Unterstützung gebraucht werden.

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