Digitale Spiele sind ein wesentlicher Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Egal ob am Handy, am PC oder an Konsolen, „Gaming“ und Videospiele sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Das stellt uns Fachkräfte regelmäßig vor große Herausforderungen. Oft finden wir keinen Zugang zu der Begeisterung, mit welcher Kinder und Jugendliche von den Inhalten und den einzelnen Spielen sprechen.
Anhand von neuesten Statistiken und fallbezogenen Beispielen beleuchten wir die Welt von digitalen Spielen komplett neu. Wir werden anhand von Lernprozessen und verschiedenen Dimensionen von Medienkompetenzen einen bewussten Perspektivwechsel anstreben, der es uns erlaubt der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ressourcenorientiert zu begegnen.
Neben der theoretischen Einordnung werden praxisnahe Methoden, Übungen und exemplarische Einblicke in verschiedene Spiele genutzt, um praktische Erfahrungen zu sammeln und Haltungen zu reflektieren. Durch fachlichen Austausch und gemeinsames Entdecken werden Handlungssicherheit und pädagogische Strategien für den Alltag entwickelt.
Nina Rodefeld, Dozentin der Fortbildung, arbeitet seit mehreren Jahren bereits mit Kindern, Jugendlichen und Familien zusammen und hat ihre pädagogische Ausbildung, um eine systemische, therapeutische Weiterbildung ergänzt.
Digitale Spiele sind ihr sowohl im fachlichen als auch im privaten Alltag bekannt und geschätzt. In ihren Seminaren verbindet sie pädagogische und therapeutische Fachlichkeit mit einem differenzierten Blick auf digitale Lebenswelten und ordnet Videospiele in einen ressourcenorientierten Kontext ein.
Teilnahmegebühr der Fortbildung: 95 Euro pro Person