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Stern, Drewitz, Kirchsteigfeld: Stadt Potsdam und DRK haben Projekt „Potsdam gegen Einsamkeit im Alter“ gestartet – Unterstützung gesucht!

In Potsdam leben immer mehr ältere Menschen zunehmend allein. Viele verlieren ihre sozialen Kontakte durch den Tod der Partnerin oder des Partners, von Freundinnen und Freunden sowie Bekannten. Auch eine eingeschränkte Mobilität oder der Wegzug der Familie können zu Einsamkeit führen. Einsamkeit kann Betroffene körperlich, emotional und seelisch belasten – und die Lebensqualität sowie das Wohlbefinden beeinflussen. Darum startet die Stadt Potsdam zusammen mit dem DRK-Kreisverband das Projekt „Potsdam gegen Einsamkeit im Alter“ in drei Stadtteilen. Mit niedrigschwelligen Besuchen und regelmäßigen Telefonaten möchten wir Menschen helfen und Einsamkeit lindern. Helfen Sie mit.

Kennen Sie ältere Menschen ab 75 Jahren aus den Potsdamer Stadtteilen Am Stern, Drewitz sowie am Kirchsteigfeld, die einsam sind? Unter Einsamkeit leiden? Sehnen Sie sich selbst nach sozialen Kontakten, einem Gespräch? Einer Person, die Ihnen zuhört? Dann lassen Sie uns helfen.

Die Stadt Potsdam und das Deutsche Rote Kreuz möchten Seniorinnen und Senioren ab 75 Jahren mit dem Projekt „Potsdam gegen Einsamkeit im Alter“ aus der Einsamkeit holen und ihr Wohlbefinden steigern: mit Hausbesuchen, regelmäßigen Austauschen per Telefon sowie vermittelten niedrigschwelligen Angeboten der Stadt Potsdam. Das Projekt ist gefördert vom „Pakt für Pflege“ der Brandenburger Landesregierung.

Projekt „Potsdam gegen Einsamkeit im Alter“: Besonders Menschen im höheren Lebensalter mit Einsamkeit konfrontiert

„Wir möchten mit dem Projekt soziale Kontakte fördern und aktiv der Isolation entgegenwirken, in der ältere Menschen zum Teil leben“, sagt Rotkreuz-Mitarbeiterin Nadine Herold. Sie leitet das Projekt „Potsdam gegen Einsamkeit im Alter“. „Vor allem im höheren Lebensalter sind Menschen durch den Verlust nahestehender Personen, gesundheitlicher Probleme und mangelnden sozialen Kontakten mit Einsamkeit konfrontiert“, sagt Nadine Herold.

Nach Möglichkeit sollen Betroffene Unterstützung bei der Teilhalbe am gesellschaftlichen Leben erhalten und vorhandene Angebote und Strukturen dafür genutzt werden.

Projekt „Potsdam gegen Einsamkeit im Alter“: „Niemand möchte in belastender Einsamkeit alt werden“

Ziel ist es, Betroffene stabil und langfristig mit Akteurinnen und Akteuren zu vernetzen, die einer Vereinsamung der älteren Menschen aktiv entgegenwirken.

Grundsätzlich möchte das Projekt Potsdamerinnen und Potsdamer der drei Stadtteile für das Thema sensibilisieren – und das Bewusstsein für die sozialen und psychischen Folgen von Einsamkeit stärken.

„Niemand möchte in belastender Einsamkeit alt werden“, sagt Nadine Herold. „Darum sind wir auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen – aus dem eigenen Mehrfamilienhaus, der eigenen Nachbarschaft.“

  • Gemeinsam statt einsam: Helfen Sie uns und lassen Sie uns Einsamkeit älterer Menschen mit dem Projekt „Potsdam gegen Einsamkeit im Alter“ lindern. Kontakt einfach per Mail oder per Telefon (0151 / 221 62 678). Schon einmal vielen Dank für jede Unterstützung.