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Viel mehr als reines Fahren: Wie Mitarbeitende im DRK-Fahrdienst den Alltag von Dialysepatienten retten

Vor und nach jedem Dialysetermin werden die Patientinnen und Patienten gewogen.
Im Rollstuhl, im Liegen oder auch im Tragestuhl mit elektrischer Raupe: Der Rotkreuz-Fahrdienst kann verschiedene Fahrten möglich machen.
Norbert Schipper, Fachbereichsleiter DRK-Fahrdienste Potsdam/Brandenburg, im Gespräch mit Thomas Eibl. Er ist Praxismanager vom Nierenzentrum Ludwigsfelde. Fahrdienst und Nierenzentrum arbeiten schon viele Jahre zusammen.
Anfang 2026 ist das Nierenzentrum Ludwigsfelde an einem neuen Standort gestartet.

185 Mitarbeitende hat der Fahrdienst vom DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig. Sie bringen Menschen in Potsdam, Potsdam-Mittelmark und im Havelland von A nach B. Dabei ist ihr Job mehr als reines Fahren. Das wissen vor allem Dialysepatientinnen und -Patienten aus Potsdam, Ludwigsfelde und Umgebung. Sie sind auf die Unterstützung vom Rotkreuz-Fahrdienst angewiesen. Wie die Mitarbeitenden sie durch gute und auch herausfordernde Tage begleiten.

Es funktioniert! Thomas Eibl, Praxismanager vom Nierenzentrum Ludwigsfelde ist hocherfreut. Das Team vom DRK-Fahrdienst Potsdam/Brandenburg hat vor Ort die Onlinebuchung fürs Team vom Nierenzentrum Ludwigsfelde eingerichtet. 

Das Anliegen: auf gebuchte Fahrten von Dialysepatientinnen und -Patienten schneller reagieren sowie neue Fahrten beim Rotkreuz-Fahrdienst anfragen können. „Manchmal dauert die Dialyse der Patienten länger. Ein kurzer Draht zu den Transportunternehmen wie den Rotkreuz-Fahrdienst ist wichtig für ein effizientes Zeitmanagement“, sagt Thomas Eibl.

Rotkreuz-Fahrdienst fester und zuverlässiger Partner

Seit Anfang 2026 ist das Nierenzentrum Ludwigsfelde an einem neuen Standort. Schon seit vielen Jahren ist der Fahrdienst vom DRK in Potsdam ein fester und zuverlässiger Partner von Thomas Eibl und seinem Team Nierenzentrum in Ludwigsfelde. 

Das freut ihn besonders für seine Patientinnen und Patienten: „Viele Fahrer kennen die Patienten schon über Jahre. Sie sind zum Teil wie Familie. Sie sind ein fester Bestandteil in ihrem Leben“, sagt Thomas Eibl. Und das an sechs Tagen die Woche. An Wochenenden. An Feiertagen. Dabei kann das Rotkreuz-Fahrdienst-Team Fahrten im Rollstuhl, im Liegen oder auch im Tragestuhl mit elektrischer Raupe möglich machen.

„Es ist unser Anliegen als Rotkreuz-Fahrdienst, dass Patientinnen und Patienten bei uns gut aufgehoben sind“

Norbert Schipper, Fachbereichsleiter vom Rotkreuz-Fahrdienst in Potsdam, weiß um die Besonderheit der Dialysefahrten. „Die Dialyse kostet den Menschen jede Menge Kraft und Energie. Zum Teil sind sie viele Jahre in Behandlung. Die Dialyse ist lebensbestimmend und macht ihnen zu schaffen. Umso mehr ist es unser Anliegen, dass sie bei uns gut aufgehoben sind“, sagt Norbert Schipper. 

Die Mitarbeitenden des Rotkreuz-Fahrdienstes transportieren sie zum Nierenzentrum und wieder zurück nach Hause. Je nach Gesundheitszustand kann eine Fahrt auch ins Krankenhaus gehen.

„Ich sehe auf den ersten Blick, wie es dem Patienten geht, wenn ich ihn von der Dialyse abhole“, sagt ein Mitarbeiter des DRK-Fahrdienstes. „Du kennst deine Pappenheimer. Du merkst einfach, wenn es aufbauende Worte und wann einen heiteren Plausch oder manchmal auch gar keine Worte braucht.“

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  • Der Fahrdienst vom DRK-Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig fährt Dialysepatientinnen und -Patienten aus Potsdam, Ludwigsfelde und Umgebung. Im Rollstuhl, im Liegen: Jede Art von Krankenfahrt können die Rotkreuz-Mitarbeitenden möglich machen.
  • Sie benötigen Unterstützung bei einer Krankenfahrt? Dann kommen Sie auf den Rotkreuz-Fahrdienst zu. Kontakt einfach per Telefon (033200 / 513 60) oder via Mail.
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